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Kleinsusi
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« am: 07. März 2005, 08:44:43 » |
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noch vor kurzem habe ich hier gelesen, wie sehr einige menschen auf dieser seite mit den ängsten zu tun haben, einen angehörigen zu verlieren. ich denke es ist normal, wenn man beispielsweise an den tod seiner mutter denkt, die für einen zu den wichtigsten menschen zählt/ohne die man nicht leben kann, dass einem dann ganz anders wird. das kennt sicher ziemlich jeder.
seitdem ich meinen freund habe... ich bin total hin und weg von ihm. als hätte gott mir geschenkt, was ich immer gesucht habe. er ist der mensch von dem ich immer dachte, ich träume mein leben lang von diesem menschen und werde ihn niemals finden. aber ich fand ihn.
er hat sehr viele körperliche probleme. eigentlich ist sein ganzer körper schon total kaputt. denn er hat jahre lang drauf hingearbeitet, seinen körper kaputt zu machen, weil er nicht mehr leben wollte. beispielsweise hat er große herzprobleme. er hat damals sehr viel getrunken und das mit seinem herzen verschlimmerte sich. heute trinkt er nicht mehr. aber er raucht und macht seit kurzer zeit sport. und seit dem sport, hat er große herzprobleme. medikamente will er nicht nehmen. das hat mit deinen ängsten und zwängen zu tun. er hat angst medikamente zu nehmen, weil er angst vor den auswirkungen hat. obwohl er eigentlich weiß, dass die nur gut für ihn sein könnten.
ich habe ihn nun schon so weit, dass er heute beim arzt anrufen will und mir auch versprochen hat, medikamente zu nehmen - was er hoffentlich auch tut!!! ich kannte dieses gefühl "ich will leben" nie. seitdem ich ihn kenne, will ich leben - mit ihm!!! doch ich habe ständig angst, ihm könnte was passieren und stelle mir vor wie es ist, wenn er nicht mehr hier ist. das geht seit ner knappen woche so. mich macht das total fertig. und es bezieht sich eigentlich auch nur auf ihn. in meiner familie sind sie alle noch nicht so schwer krank. deshalb ist die angst da noch nicht so groß. was soll ich nur tun??? find noch nicht mal die richtigen worte um das zu beschreiben, was in mir vorgeht. bin total durch den wind...
in meinen augen ist der tot eigentlich nichts schlimmes. ich bin der meinung: da ist es schöner als hier. aber für den menschen der hier bleibt, ist es dann nicht mehr schön!!!
mich macht dieses ewige darüber nachdenken so eine angst. kaum hat man die eine angst hinter sich - kommt die nächste. meine tabletten helfen mir da auch nicht mehr...
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Giotto
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« Antworten #1 am: 07. März 2005, 11:42:01 » |
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Hallo kleinsusi,
ich fühle mit dir, denn ich kenne dieses Gefühl. Mein Vater ist alkoholkrank und er hat Herzprobleme und sehr hohen Blutdruck. Wenn du sehen könntest wie er manchmal ausieht, da sticht es nur noch in mir und bereitet mir riesen Ängste, denn ich liebe ihn ja natürlich. Also, was kannst du machen?
Die betse Möglichkeit in meinen Augen besteht darin, dass ihr zusammen zum Arzt geht und du all deine Fragen loswerden kannst. Weißt du, je mehr man sich um eine Sache auskennt, umso weniger braucht man sich vor ihr zu fürchten. Lasse dich beim Arzt aufklären, über seine Krankheit und stell ruhig, was wäre wenn Fragen damit du dich nicht mehr allein dait quälen musst.
Ich habe für mich, in Bezug auf meinen Vater, gelernt, dass er ein erwachsner Mensch ist und selbst auf sich achten muss. Das ist nicht meine Aufgabe. ich weiß, dass eshart klingt, aber ich versuche es so zu sehen. Das letzte mal wo er hier war, hab ich ne PA bekommen- du siehst also, dass es mir nicht gelingt.
Ich drück dich und wünsch dir noch gaaaaaaanz viel zeit mit deinem Freund.
Ciao
PS: Oder sprich doch auch mal mit ihm über deine Ängste...
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Lightinthedark
Schreibe oft hier
  
Beiträge: 86
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« Antworten #2 am: 07. März 2005, 12:17:22 » |
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ich kenne diese gedanken auch, was tun sie? sie schaffen schlechte gefühle, sie schaffen angst, und mit dieser angst sind wir nicht frei den augenblick mit dem gegenüber zu geniessen. ist das wirklich liebe? festhalten wollen sozusagen? liebe ist meiner meinung nach frei von ansgt, frei von: ich kann nur glücklich sein WENN, damit knüpfen wir unser glück an bedingungen. die wahrheit ist: wir alle gehen irgendwann, die mutter wird es auch der freund wird es, es lässt sich nicht aufhalten! vielleicht schaust du was du machen oder lassen kannst damit du frei wirst von dieser angst? denn diese angst ist es die UNS begrenzt. nun habe ich endlich den gefunden von dem ich nicht glaubte ihn finden zu können, ja er ist da, und nun? nun kommt die angst ihn wieder verlieren zu können. nun versucht man alles damit das möglichst nicht geschieht. man versucht SEINE EIGENEN gefühle "besser zu machen". vergist du dabei nicht was er will? du sagst ja, nun habe ICH ihn endlich so weit das er.... worum gehts wirklich? doch um DEINE ANGST IHN VERLIEREN zu können, oder? ich kann ohne .... nicht sein, das ist eine illusion! und genau diese illusion hält und gefangen.
ich bin selbst noch dabei, mache worte die ich selbst noch richtig sacken lassen sollte und ne wirkliche hilfe bin ich dir wohl damit nicht.
das kann ich auch nicht, niemand vermag das, das können letztenendes nur wir selbst bei/mit uns selbst.
aaallles liebe litd
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Würden die Menschen öfter in sich gehen währen sie nicht so oft außer sich _____________________________ ___
Macht über andre ist nichts andres als Schwäche die sich als Stärke maskiert
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Winnie
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« Antworten #3 am: 07. März 2005, 19:12:22 » |
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Hallo,
ja, in Euren Zeilen finde ich mich wieder!
Bei mir bestimmt auch die Angst mein Leben ...!!! am schlimmsten ist es dann, wenn ich träume, dass jemand was passiert ist, ich kann dann kaum noch einschlafen, habe Angst und kriege Panik, bekomme kaum Luft, fange an zu schwitzen und zusätzlich Angst, dass falls ich wieder einschlafe, der Traum weiter geht.
Winnie
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Kleinsusi
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« Antworten #4 am: 08. März 2005, 12:49:18 » |
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@ giotto
ja... da hast du recht. wenn ich mit ihm zusammen zum arzt gehen würde, könnte mir der arzt die fragen beantworten, die in meinem kopf vor sich gehen. habe mit meinem freund in den letzten tagen viel darüber geredet, dass mich das alles sehr bedrückt und beschäftigt. er will sich nun helfen lassen, weil er nicht möchte, dass mir das so weh tut. er sagt er möchte für mich da sein und mir helfen, er möchte dass ich glücklich bin. deshalb wird er nun auf seine gesundheit achten. hoffe er wird mir auch die wahrheit nach der untersuchung sagen und nicht irgendwas für sich behalten, um mir nicht zu schaden.
mein vater trinkt auch. aber hilfe will er nicht. gesteht sich auch nicht wirklich ein, dass der alkohol sein problem ist und versucht es auch zu verstecken. mein bruder hat oft versucht ihn da rauszuholen - aber vergeblich. du hast recht. irgendwann, wenn man merkt man stößt eh nur auf taube ohren und dein gegenüber will sich nicht helfen lassen, musst du das gefühl "ich will dir helfen" aufgeben. habe das mit einem freund von mir auch schon hinter mir. man kann einen erwachsenen menschen leider zu nichts zwingen.
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Kleinsusi
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« Antworten #5 am: 09. März 2005, 17:28:50 » |
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@ lightinthedark
ich glaube du hast recht. natürlich weiß ich wie es ist, wenn man anderen groß ratschläge gibt, die man selbst am besten gebrauchen könnte. aber ist nicht so schlimm. man kann mit abstand nun mal auch besser sehen, als wenn man mitten drin steckt.
du hast trotzdem recht... ich sollte mich nicht in die sorgen vertiefen, sondern auch mal daran denken was er will. deine konkrekte antwort habe ich richtig gebraucht und auch sehr verinnerlicht! sicher, macht man sich weiterhin sorgen. aber er ist jetzt schon so weit, dass er das bestemöglichste für sich tun will. wir wollen gemeinsam versuchen, uns durch dieses fiese leben zu kämpfen. und wenn ich ihm dann immer wieder seine krankheit vorhalte... ist sicher auch nicht so angenehm für ihn. bin aber trotzdem sehr froh, dass ich es endlich geschafft habe, ihn zum arzt zu kriegen. wenn seine mutti das wüsste... die wär mir da sehr dankbar. ich hoffe wir schaffen das!!!
und nun sollte ich anfangen, die schönen momente noch mehr mit ihm zu genießen!!! auch wenn die angst immer wieder durchkommen wird.
ich danke dir für deine antwort und hoffe, dass du bald mit deinen ängsten, gedanken, gefühlen und schmerzen umgehen kannst!!!!!!!!!
vielleicht meldest du dich ja mal wieder und erzählst mir genaueres über dich. und vielleicht fällt mir auch eine schlaue antwort ein. du weißt ja...
mit abstand sieht man oft besser!!!
lg susi
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Kleinsusi
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« Antworten #6 am: 09. März 2005, 17:41:02 » |
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@winnie - den kleinen, gelben fisch...
von solchen träumen, bin ich glücklicher weise verschont geblieben. mein freund hat aber auch solche träume und schläft deshalb fast nie. was wiederum nicht gut für sein herz ist und mir dann wieder angst macht und immer so weiter - ein totaler kreislauf.
man malt sich immer in jeder situation gleich das aller schlimmste aus. ich kann mich oft schon über richtig schöne dinge, die ich mir lange gewünscht habe und plötzlich passieren, nicht wirklich freuen. denn ich denke immer gleich: "nee susi... so geht das nicht! du warst niemals wirklich glücklich und du kannst es auch jetzt nicht sein. irgendwas kommt im nächsten augenblick wieder, was dich vielleicht noch weiter runterzieht, als zuvor".
an alles gehe ich mit angst ran. kriege nichts zustande durch meine angst, mache mich völlig fertig und habe auch oft das gefühl, mir durch meine angst vieles kaputt zu machen. bei jeder "kleinigkeit" bricht die angst in mir aus. "kleinigkeiten" - an die andere nicht einmal einen gedanken verschwenden würden...
es ist so beneidenswert!!! oft wünsche ich mir, ich könnte meinen kopf abstellen. er ist wohl mein größter feind. ich mag oberflächliche menschen nicht unbedingt, was wohl allen auf dieser seite ziemlich ähnlich geht. sie geben mir kein gutes gefühl und ich kann mit ihnen oft nichts anfangen.
aber oft wünsche ich mir, ich wäre auch so. vielleicht wäre dann alles viel einfacher.
lg susi - danke für die zeilen!
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Giotto
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« Antworten #7 am: 09. März 2005, 19:45:07 » |
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Zu deiner letzten Zeile ich mag oberflächliche menschen nicht unbedingt, was wohl allen auf dieser seite ziemlich ähnlich geht. sie geben mir kein gutes gefühl und ich kann mit ihnen oft nichts anfangen.
aber oft wünsche ich mir, ich wäre auch so. vielleicht wäre dann alles viel einfacher Nehmen wir mal meine (Ex) beste Freundin und mich. Ich bin so wir du. Ich kämpfe, reiß mir den "Arsch" auf (sorry!), mache mir Gedanken, versuche keine Vorurteile zu haben, gerecht zu bleiben und so weiter und besitze die Tugend der Selbstlosigkeit und Bescheidenheit. Was hab ich davon? Ich bekomm immer noch eins oben drauf. Meine Freundin hat die große Klappe, rempelt sich immer in den Mittelpunkt des Geschehens, is verletzend, rücksichtslos und egoistisch.... und erreicht alles was sie will. Nicht, dass ich das nicht auch schaffe, aber der Weg dahin ist ein ganz anderer. Während ich zu kämpfen hab, bekommt sie alles zugeschmissen, weißt? Wollt nicht vom Thema ablenken, kam mir aber grad so in den Sinn. Ciao Susi Dana
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Winnie
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« Antworten #8 am: 10. März 2005, 19:40:12 » |
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Hallo Klein-Susi,
meine Träume sind so schlimm, war mal mit einer Freundin im Urlaub und hab da geträumt, dass meiner Tochter was passiert ist ... ich hab meine Freundin so wahnsinnig gemacht, dass sie mit mir zum Telefon gegangen ist, damit ich anrufen kann ... ist schon länger her, da hatte ich noch kein Handy ;-)))
Ich wünsche mir auch oft, dass ich meine Gedanken abstellen könnte ... funktioniert leider nicht!
Ich mag auch oberflächliche Menschen nicht ... die Folge davon ist ... ich mag auch keinen Smalltalk und Gespräche übers "Wetter" sind mir zuwider. Und da ich von mir nichts preisgeben will, schweige ich meist. Inzwischen kann ich kaum noch aus dem Haus ... die Menschen machen mir Angst ... kriege das Zittern ... Panik ....
@ Giotto so eine Freundin hatte ich auch mal, wenn ich sie angerufen habe, weil ich reden wollte, ging es am Ende immer nur um sie und wenn es mir wirkich schlecht ging kam "ich habe gerade keine Zeit" und dann hat sie ständig gesagt, dass alle Menschen so egoistisch sind?! Hmmm ....
Winnie
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Jane Doe
Gast
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« Antworten #9 am: 10. März 2005, 20:08:36 » |
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Hallo Susi, ich freue mich für dich, dass du einen so lieben Freund gefunden hast! Weißt du, ich glaube, die meisten von uns sehnen sich nach genau diesem einen wahren Freund, der einzig wahren großen Liebe... Wenn man haltlos ist, das Gefühl hat, alleine auf der Welt zu sein, sehnt man sich nach DER Person, die dieses ganze Elend beendet, das Elend der Einsamkeit. Und wenn man diesen Menschen dann gefunden hat, klammert man sich an ihm fest, denkt, man kann nicht mehr ohne ihn sein. Weil man vor ihm niemanden und nichts hatte, was einem das Gefühl gab, zu LEBEN. Deshalb ist diese Angst ganz logisch und verständlich. Ich kenne solche Ängste selbst zur Genüge. Ja, ich kenne Zeiten, in denen es so extrem war, dass mein Mann mich anrufen mußte, dass er angekommen ist, wenn er nur ein paar Kilometer mit dem Auto gefahren war... Bei jedem Martinshorn in der Ferne stellte ich mir vor, dass da in diesem Notarztwagen eines meiner Kinder liegen würde... Es war die Hölle! Ich mußte lernen, 1. zu akzeptieren, dass ich nichts ändern konnte, wenn. 2. mir bewußt zu machen, DASS ich irgendwie klarkommen würde (es ging ja vorher auch, wenn auch mühsam), und 3. es so unwahrscheinlich ist, dass gerade das passiert, was ich befürchtete. In deinem speziellen Fall ist der einzig richtige Weg, dass dein Freund zum Arzt geht und die ganze Geschichte abklären läßt. Mit allen Konsequenzen, d.h. medikamentös, wenn notwendig etc. Und im Übrigen ist er für sich selbst verantwortlich, für seinen Körper. Nicht DU! Es ist hart, aber die Realität. Du darfst ihm auch nicht das Gefühl geben, im (in deinem Mittelpunkt) zu stehen durch seine Krankheit, die deine Angst dann vielleicht sogar als Alibifunktion benutzen könnte.
Und - grüß mir die Sterne, die du noch ewig lange mit deinem Liebsten bestaunen mögest.
Ganz liebe Grüsse Jane
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Kleinsusi
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« Antworten #10 am: 11. März 2005, 13:21:18 » |
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hallo giotto... ja, ich kenn das. denke mal, dass wir uns da beide sehr, sehr ähneln. auch ich muss erst immer wunder vollbringen und mir ein bein ausreißen, um an die dinge zu kommen, die ich will. so oft frage ich mich selbst oder andere leute wie meine mutti: "warum ist das so? warum bekommen die am meisten, die entweder nichts dafür tun, oder es auf eine nicht faire art tun???". wo die antwort liegt, weiß ich bis heute nicht und werde es wohl auch nie begreifen. du weißt ja: "es ist geil - ein **uuups** zu sein" oder "du musst ein schwein sein in dieser welt"... vielleicht ist das die wahrheit!? doch weißt du was meine wahrheit dazu ist??? ich bin nicht umsonst so wie ich bin. ich mache mich wegen jeder kleinigkeit fertig, ich habe ständig gewissensbisse weil ich denke, ich hätte etwas falsch gemacht oder jemanden ungerecht behandelt, nehme auf jeden rücksicht, stecke für andere zurück und was ich da nicht alles aufzählen könnte... es ist ja so, dass ich mir selbst immer einrede, wie schlecht ich bin. und dagegen versuche ich ständig anzuarbeiten. man steht eigentlich ständig unter druck. meine ärztin hat schon zu mir gesagt, dass mein verhalten/denken ein sehr ausschlaggebender punkt für meine depressionen und angststörungen sind. weil der körper versucht sich ständig zusammenzureißen und irgendwann hat er keine kraft mehr. man macht sich selbst immer weiter kaputt im kopf. denn jedes bißchen von dem man glaubt, es falsch gemacht zu haben oder ungerecht gewesen zu sein, zieht einen in dem hass gegen sich selbst immer weiter runter. ich arbeite also gegenan ein **uuups** zu sein. wenn ich plötzlich anfangen würde, zu versuchen eins zu sein, dann käme ich damit gar nicht klar. und ich sag mal auch so... sicher, solche menschen kommen weiter im leben. aber ich möchte ehrlich gesagt nicht auf diesem weg zu meinem glück gelangen. ich bin immer in der hoffnung, einen dank zu erhalten, für das gute, was man seiner umwelt tut. deshalb versuche ich es immer wieder!!! wer weiß... vielleicht müssen manche menschen mit ihrer ehrlichen, lieben art lange warten, aber vielleicht bekommen sie letztendlich viel mehr für íhr verhalten, als andere menschen. bleib wie du bist!!! wenn du immer für etwas kämpfen musst, weißt du es zu schätzen. mehr als andere. auch wenn es hart ist. und du weißt kleinigkeiten zu schätzen. darauf kommt es an und das macht deinen charakter aus!!! (und du siehst ja... deine ex-beste-freundin bekommt zwar "alles", scheint aber trotzdem noch unzufrieden zu sein. denn es ist ja alles "so unfair"  ) )
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Kleinsusi
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« Antworten #11 am: 11. März 2005, 13:34:38 » |
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ein zweites hallo an giotto... das zum schluß mit deiner freundin, hatte ich wohl bißchen mit winnie durcheinander gebracht. winnie meinte ja dass ihre freundin immer sagte, sie habe keine zeit, wenn es winnie mal schlecht ging und alle sein ja so egoistisch... aber sicher wird deine "freundin" auch so sein, dass sie nie genug bekommt, oder??? ist doch alles irgendwie traurig... warum können nicht alle wenig wollen, gleich viel oder wenig haben und alle nett zueinander sein??? wäre das nicht irgendwie schön??? lg susi ps: siehst übrigens sehr symphatisch aus, auf dem foto. soll jetzt kein geschleime sein - war nur mein erster gedanke, als ich es gesehen habe. das musste ich dir doch unbedingt noch mal mitteilen!!!  )
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Kleinsusi
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« Antworten #12 am: 11. März 2005, 14:11:02 » |
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hallo winnie... also smalltalk und gespräche übers wetter... ich sitz mit zwei "älteren" damen in einem büro und da kommen solche gespräche durchaus oft zustande. aber auch so... es gibt menschen, die wollen unbedingt gegrüßt werden und du musst doch unbedingt mal "kurz" warten, weil sie dir dringend etwas berichten müssen. als erstes dann die frage: "und...wie gehts?" "ja... und dir?" "ja... und sonst?" ja... und bei dir?" ... ... ... naja... du wirst wissen was ich meine  ) und das was sie dir erzählen, ist dann so oberflächlich wie das gespräch über' s wetter. das hört sich gerade alles gar nicht nett an, was ich hier schreibe. mein das nicht so böse diesen menschen gegenüber. wollte dir damit nur deutlich machen, dass ich dich verstehe!!! sehr gut sogar... denke mir dann auch oft, dass man mich mit solchen oberflächlichkeiten doch einfach nur in ruhe lassen soll. wenn jemand ernste probleme hat... ich wäre da!!! aber für oberflächlichkeiten, habe ich einfach zu viele probleme, die weniger oberflächlich sind. jedenfalls für mich. wiederum gehe ich damit aber nicht jedem der mir über den weg läuft auf die nerven. wenn, dann nahestehenden menschen... die haben zugegeben jedoch schon oft eines auszuhalten!  ) bin sehr kompliziert!!! das mit deinen träumen, panik, angst, gedanken an das schlimmste was passieren könnte, ständige sorgen um nahestehende, nichts von sich preisgeben wollen und auch nicht mit jedem reden wollen, weil es einfach zu oberflächlich ist... mir ist aufgefallen, dass du meinem freund total ähnlich bist. der hat das auch alles. versuchst du was dagegen zu tun??? hast du was getan, was geholfen hat??? das mit dem zurückziehen, ist mir auch bekannt. als ich in einer sehr tiefen phase der depressionen und angststörungen steckte (im vergangenen sommer), hatte ich gerade ferien. meine mutti meinte, da ich ja den ganzen tag zu hause bin, könnte ich ja mal raus die wäsche abnehmen. mein gedanke war nur: "nee... das ist jetzt nicht dein ernst???" die sonne schien. das war schon das erste, was mich in meiner tiefen trauer störte. (eigentlich liebe ich schönes wetter) dann brachte ich es nicht zustande, die tür aufzumachen und die treppen des treppenhauses runterzugehen. ich hatte angst - angst jemandem von den nachbarn zu begegnen und sie grüßen zu müssen, sie angucken zu müssen... ich wollte das nicht. draußen angekommen, quälte ich mich mit der wäsche. ich stand davor, schaute sie mir an... es war so ein quälender gedanke für, dass ich diese wäsche nun irgendwie von der leine bekommen musste (nicht aus faulheit) und mich leute sehen konnten, dass ich da stand und weinte und weinte. es war, als sollte ich in einer stunde mit bloßen händen ein haus bauen. ich bekam die wäsche nicht von der leine. das war jetzt mal ein beispiel. an manchen tagen wache ich auf und denke mir auch: "oh nein... nachher zur arbeit, zur bushaltestelle, in den bus einsteigen, arbeitskollegen, fahrschule.." und am liebsten würde ich mich krankschreiben lassen. dafür müsste ich dann aber auch zum arzt - unter menschen. und dann nimmt sich das für mich immer nichts. angst ist etwas sehr, sehr schlimmes!!! ein ständiger druck!!!  ( bist du in behandlung??? menschen die nicht da sind, wenn es einem auch mal schlecht geht... das kenne ich all zu gut. habe mich auch schon oft gefragt, ob ich das mit meiner gutmütigkeit nicht mal lassen sollte. aber kann das nicht so wie diese menschen. weißt du... ich habe drei jahre für jemanden sonst was getan und gegeben. ich war in den schlimmsten phasen da... denkst du, dass da einmal was zurück kam, als es mir plötzlich schlecht ging??? menschen können so unfair sein und so weh tun. durch meine schlechten erfahrungen zweifle ich auch immer mehr an den meisten menschen, die mir so begegnen. ich mag diese seite - keine oberflächlichkeiten!!! das finde ich schön!!!
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Kleinsusi
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« Antworten #13 am: 11. März 2005, 14:35:54 » |
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hallo jane doe... ja, man klammert sich sehr an solch einen menschen, weil es das ist, wonach man immer gesucht hat. ich kannte mal jemanden, an den ich mich auch sehr geklammert habe. was bei rausgekommen ist... ich landete beim nervenarzt. habe oben bei winnie schon über ihn geschrieben. es war so... ich war so dankbar einen solchen menschen gefunden zu haben, dass ich als gegenleistung alles dafür tun wollte, dass es ihm gut ging. ich konnte ihn nicht leiden sehen. ich tat so vieles für ihn, machte mich total kaputt, total abhängig von ihm und ließ mir noch gewissensbisse einreden. immer war ich da - in den schlimmsten phasen seines lebens. und als ich total unten war, kam nichts davon zurück. ganz im gegenteil. es wurde noch immer weiter oben draufgekloppt weil er es mochte, wenn ich wegen ihm litt. ich will nicht wieder so abhängig von einem menschen sein. bin es aber wohl jetzt schon wieder von meinem freund. nach dieser erfahrung, aber auf eine andere art und weise. ständiges unter druck stehen aus angst wichtige menschen zu verlieren, ohne die man nicht lebensfähig wäre, ohne die man hier nicht existieren will, kann einen sehr kaputt machen. und man bekommt das auch nicht ganz weg. wie ging dein mann damit um??? die sterne werde ich von dir grüßen - leider sieht man schon seit wochen fast keine bei uns  ( lg susi
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Winnie
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« Antworten #14 am: 31. März 2005, 19:24:38 » |
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Hallo Kleinsusi,
ja ... das kenne ich
"wie gehts?" ... wenn man dann sagt "schlecht" sind die Menschen entsetzt oder merken es nicht mal. Ich frage generell niemanden wie es ihm/ihr geht, wenn es mich nicht interessiert. Oder?
Ich bin auch kompliziert! ;-)))
Die Ängst kommen bei mir nicht von ungefähr, mein Bruder ist vor Jahren bei einem Flugzeugunglück ums Leben gekommen ... das habe ich bis heute nicht verwunden und habe seitdem schreckliche Angst um nahe stehende Menschen.
Ja, ich bin in Behandlung seit Jahren ... bin seit 1,5 Jahren erwerbsunfähig ... ständig neue Diagnosen ... mein Psychiater zu dem ich bis August letzten Jahres ging, hat vieles nicht erkannt ... oder wollte es nicht sehen ... hat nicht "bemerkt", dass es mir immer schlechter geht ...
Ja, dieses "kannst du mal schnell .... machen", bin auch oft nicht fähig dazu, mein Mann toleriert es zumindest, verstehen kann er es wohl nicht.
Menschen können einem entsetzlich weh tun ... am schlimmsten ist es, wenn sie es nicht mal bemerken!!!!
Ich mag diese Seite auch!!!
Gruß Winnie
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Kleinsusi
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« Antworten #15 am: 01. April 2005, 12:38:49 » |
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oh... da weiß ich immer nicht was ich auf sowas sagen soll... also wegen dem thema mit deinem bruder... das trifft mich immer so tief un dann fehlen mir die worte. und ich will nicht dasselbe sagen wie jeder: "das tut mir leid". es tut mir natürlich sehr leid für dich. aber das ist so' n standardspruch - verstehst??? da gibt es viel tiefgründigere worte für, die viel mehr gefühl ausdrücken.
ich habe vor zwei jahren mit jemandem den tot seines bruders durchgemacht... das bedrückt mich heute noch, wenn ich mich in die vergangeheit hineinvertiefe. das zerrt sehr an den nerven. und da wusste ich auch immer nicht, was ich sagen sollte. er hat dieses thema stark verdrängt und will heute kein wort mehr darüber verlieren. er meinte: "ich bin froh, dass ich das einigermaßen hinter mir habe und nicht mehr darüber nachdenke". diese aussage fand ich bißchen traurig. sicher will man den schmerz verdrängen. aber ich finde es nicht richtig diesen menschen total zu verdrängen.
bist du ein mensch der daran glaubt, dass dein bruder noch bei dir ist - in einer anderen form???
war dieses geschehnis der auslöser/grund dafür, dass du in therapie mustest??? kann deine angst total nachvollziehen. man weiß wie es ist und möchte es nicht noch mal erleben.
menschen die nicht merken, dass sie einem weh tun - sie tun es immer weiter und weiter. und man lässt sich davon immer weiter runterziehen. manchmal frage ich mich, warum man auf solche dinge überhaupt was gibt. aber so bin ich nun mal. den knopf zum abstellen, habe ich immernoch nicht gefunden...
lg susi
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Winnie
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« Antworten #16 am: 01. April 2005, 18:07:18 » |
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Das war wohl der "Auslöser", für meine Depressionen, aber wenn ich heute darüber nachdenke, dann wird mir klar, dass ich immer eher depressiv war. Bei mir kam damals alles zusammen ... Scheidung ... Tod meines Bruder, 3 Monate später Tod meines Vaters ... alleine mit den Kindern ... ich habe immer gearbeitet, erst seit ca. 3 Jahren geht es gar nicht mehr, habe in den letzten 8 Jahren jede Stelle wegen Krankheit verloren > klar welcher Arbeitgeber macht das schon mit, wenn man Monate krank ist!?
Ja, Worte sind in solchen Situationen oft zu viel. Wir haben bei jeder Beerdigung gebeten von Beileidsbezeugungen Abstand zu nehmen, aber die meisten halten sich nicht daran. Sind wohl überfordert und wollen ausdrücken wie sehr es ihnen leid tut. Mir taten Worte immer weh, wollte drüber sprechen, inzwischen will und kann es wohl keiner mehr hören. Mein Mann will es nicht, weil ich dann meistens zittere und weine und so vermeidet er solche Situationen.
Wie geht es denn inzwischen mit Deinem Freund?
Liebe Grüsse Winnie
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Jumbo
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« Antworten #17 am: 08. April 2005, 10:42:51 » |
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Hi kleinsusi,ich kann deine Angst verstehen,ich bin selber körperlich krank und sehe wie sehr meine Frau darunter leidet.Sterben ist nicht schlimm?Für die Liebsten ist es schlimmer als selber sterben zu müssen,sie bleiben mit dem Leid der Trauer zurück. Meine Frau hat regelmässig,wenn ich in´s krankenhaus musste kaum noch gegessen,wären nicht unsere Kinder,sie sie regelrecht zum essen zwangen, sie hätte sich krank gehungert.Es schmerzt zu wissen,der Liebste ist sehr krank,lebensgefährlich krank,der Schmerz sitzt so tief und ist unerträglich. Du bist so entsetzlich hilflos und möchtest alles tun ihn am Leben zu halten,koste es dein Eigenes. Aus Angst um meine Frau,wenn ich mal dran bin,distanziere ich mich so weit es für mich zu ertragen ist,ich möchte,das sie danach weiterlebt und vieleicht noch einmal glücklich wird und viel Nähe schafft grosse Abhängigkeit.Es ist wahrlich nicht angenehm sich so zu verhalten,weder für sie schon garnicht für mich.Doch muss ich fürchten,das sie mir so bald nachkäme.Wir lieben uns zu sehr. das einzige,was du machen kannst,sorge dafür,das er die nötigen Medikamente nimmt,sie sind wahrlich keine Garantie,aber sie helfen dem Herzen mit Bestimmtheit.Rede immer wieder auf ihn ein und achte du darauf,das er sie pünklich nimmt.das er Sport machen kann ist sehr gut,mit unterstützender medikation hätte er wohl weniger Probleme dabei.Stelle sicher,das er immer und überall Nitro bei sich führt am besten als Spray,das wirkt schneller als Zerbeisskapseln,auch wenn er danach unter Kopfweh klagt.Vor grossen körperlichen Belastungen sollte er es 5 bis 10 Minuten zuvor unter die Zunge sprühen,das erhöht seine Leistungsfähigkeit und veringert das Risiko sehr stark.Er sollte regelmässig einen Kardiologen aufsuchen,auch wenn sein Zustand unverändert ist. Wenn du das alles erreichst hast du alles nur Menschenmögliche getan und der Rest liegt in Gotteshand.Herzkranke neigen gerne,gerade,wenn sie noch jung sind dazu sich über zu Belasten,das solltest du versuchen zu unterbinden ohne für ihn die Krankheit zu stark in den Vordergrund zu schieben.Du wirst lernen müssen mit dieser Angst,die ganz natürlich ist zu leben,es gibt kein Rezept,sie abzustellen,sie darf dich aber nicht beherrschen.Ich bin von Geburt an Herzkrank und habe fast immer Medikamente genommen.Jetzt bin ich 52 Jahre alt und kann dir immer noch schreiben.Ihr könnt zusammen noch sehr viele glückliche jahre verleben,das solltest du immer bedenken.Das Risiko zu sterben ist grösser,klar,eine Anstrengung,ein Erschrecken "kann tötlich sein,braucht es aber nicht,er kann alt werden,wie jeder Andere. Den Sport sollte er nach ärztlicher Untersuchung und nach dessen Anleitung treiben.Sollte er dabei einen Schmerz verspüren,er merkt selber welcher Schmerz relevant ist sollte er sofort eine Pause einlegen,egal,was er gerade macht.Dann das Spray nutzen und lange genug warten und vieleicht mit gebremstem Schaum weitermachen.dann wird ihm auch nichts so leicht geschehen.Ich wünsche euch noch ein Langes,glückliches leben ohne zu sehr unter der Angst leiden zu müssen.
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Alles wirkliche Leben ist Begegnung
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