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Autor Thema: cat' s corner (Katzenecke), heilende tiergeschichten  (Gelesen 2219 mal)
sharon
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Beiträge: 508



« am: 25. März 2005, 10:10:39 »

hier soll ein kleiner raum für unsere vierbeinigen helfer  entstehen,
die uns oft soviel besser helfen als andere menschen oder auch therapeuten.

wer sein tier (auch hund, pferde, vögel, schildkröten fische) hier vorstellen möchte oder eine kleine geschichte erzählen ,
wie sie ihm mal aus einem tief geholfen haben, hier ist der ort,

z.b. ist mein weisser kater aus myanmar immer da, wenn ich traurig bin.
wie er das merkt weiss ich nicht.

auch wenn ich echt am ausrasten bin und schon mal rumschreie ist er an meiner seite,

sharon

[Editiert am 25/3/2005 von sharon]

[Editiert am 25/3/2005 von sharon]
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die sehnsucht schweigt
katerrambo
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WWW
« Antworten #1 am: 25. März 2005, 10:21:22 »

hi, das ging aber schnell....

 Lächelnd
peter
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Sicherheitshinweis:
" mit jedem Tag deines Lebens, erhöht sich die Gefahr des Sterbens "
wolfgang  
Gast
« Antworten #2 am: 25. März 2005, 10:28:43 »

Die Überschrift meiner Geschichte habe ich schon.

 Auch Tiere haben Seelen

Vielleicht komme ich an den Feiertagen zu einer humorvollen Geschichte.

Herzliche Grüße
Wolfgang
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sharon
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Beiträge: 508



« Antworten #3 am: 25. März 2005, 13:35:21 »

wie war noch der spruch,

wer die menschen kennt,
lernt die tiere lieben.

alles ist willkommen, vorstellungen von tieren, geschichten, gedichte,
ein bunter strauss,

das sammeln wir und machen einen band draus, tiere helfen menschen,
das ist nicht schwer an den mann zu bringen,
leichter als lyrik oder poetische prosa,

mein mann überlegt  sowieso einen eigenverlag zu gründen,
in seiner firma,

sharon


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die sehnsucht schweigt
hexekathrin  
Gast
« Antworten #4 am: 25. März 2005, 17:53:31 »

Klasse! Hier kommen endlich mal die wahren Helden ins Gespräch  Smiley
Ich habe eine Berner Hündin, die ist jetzt 7 und hat mich schon durch manche Krise gebracht. Letztes Jahr habe ich einer kleinen Katze von einem Bauernhof das Leben gerettet. Die wohnt nun auch noch bei uns. So das wahre Gespür für Krisen hat sie mit .ihren 5 Monaten noch nicht, aber an mir hängen tut sie trotzdem. Sie setzt sich immer neben mich, wenn ich ma Computer sitze und schreibe. Aber am liebsten läuft sie über die Tastatur.
Also ich werde mal aufschreiben, was ich so alles erlebt habe mit den beiden. Das ist allerdings nicht in 5 Min. erledigt.
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hexekathrin  
Gast
« Antworten #5 am: 25. März 2005, 17:55:29 »

Ich bin´s nochmal. Ich kenne einen Bauern, der Milchwirtschaft betreibt und der sagte mal zu mir: Lieber einen Stall voll Kühe und die Arbeit dazu, als Chef von lauter Angestellten zu sein.
Da kann nun jeder denken, was er will, aber ich finde, er hat recht
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sharon
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Beiträge: 508



« Antworten #6 am: 25. März 2005, 18:47:14 »

ich wollte einen textauszug aus nancy raines "jenseits des schweigens" einstellen:

der vogel, der im kirschbaum sang, schien mich willkommen zu heissen.
ich hätte ihn gern identifiziert, aber mein vogelbuch lag hoffnungslos unauffindbar irgendwo im durcheinander der im wohnzimmer aufgestapelten kartons.
also machte ich die augen zu und lauschte. ich weiss noch, dass die töne einer nach dem andern herabpurzelten.
sie schienen eine einzigartige freude zu enthalten, als hätte sich das licht des altweibersommers in klang verwandelt.

ich weiss auch noch, dass der gesang des vogels mich an etwas erinnerte, was ich erst vor ein paar tagen in henry beston gelesen hatte und mir in ien heft notiert hatte, nämlich dass tiere sinne besitzen, die wir verloren oder überhaupt nie besessen haben., dass sie nach stimmen leben, die wir nie hören werden.

ich war auf dem land aufgewachsen und wusste genau, was beston meinte.
die kreatur, die auf so wundersame weise diese süssen töne hervorbrachte, ging über meine begriffe, war ein geheimnisvolles geschenk.
dem lied zuzuhören war ein gebet, eine plötzliche und mühelose ausweitung meines wesens.
selbst in der stadt ging die natur ihren gang.
vögel sangen, die blätter der stdtbäume loderten und die wildpflanzen auf den unbebauten grundstücken verwandelten ihre blüten in pralle samengefüllte leiber.
in jenen letzten minuten bevor das grauen über mir zusammenbrach, fühlte ich mich gesegnet.
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Claudi
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« Antworten #7 am: 29. März 2005, 08:45:50 »

Tja, ich hab nu keine Tiere mehr, die letzten zwei Katzen sind uns weggelaufen. In unsern besten Zeiten hatten wir nen Katzenopa, ne Mutii mit zwei Kindern, n stiwieden schwulen Hasen und n Meerschweinl.
Kann man lange Texte hier reinsetzen oder lieber net?
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Sorgen drücken nieder - ein freundliches Wort richtet auf
sharon
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« Antworten #8 am: 29. März 2005, 15:56:21 »

hallo claudi, klar kannst du auch einen längeren text reinstellen,

meine katze kriegt jetzt doch keine jungen, genau weiss ich es noch nicht, muss heute abend auch noch zum tierarzt.

jedenfalls miaut sie dauernd und hat was,

mein weisser kater verfolgt mich gerade,
er heisst robby und ist ein heiliger birmakater mit rötlichem schwanz, und einem fell wie eierschale.

mein perser hat pilz und knoten im fell, wenn man ihn bürsten will haut er ab.

ich werde mal über robby eine geschichte machen, er ist mein heiliger kater
mit einer besonderen beziehung zu mir.
und schwierig, er beisst gerne.

sharon

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die sehnsucht schweigt
sharon
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« Antworten #9 am: 30. März 2005, 11:11:48 »

zwei amseln bauen ihr nest auf meiner terrasse.
amseln sind im garten viele.

auch zwei eichhörnchen kommen regelmässig und kreisen um einen alten baum.

jeden morgen.

sharon
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Per Somnium
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« Antworten #10 am: 31. März 2005, 11:14:48 »

Ja sharon, auch wir hoffen in diesem Jahr das wir wieder mal ein Amselpärchen zu Gast haben. Wir wohnen ja in einer Großstadt(Haus mit 17 WE), haben schon dreimal ein Amselnest auf unserem Balkon gehabt, einmal davon gar im Küchenfenster.
Auch so scheinen wir eine magische Anziehungskraft für Tiere zu haben, verletzte Katzen finden sich bei uns ein und Per Somnium ruft die Tierettung, eine verletzte Holztaube sitzt unter unserer Treppe Per Somnium holt ..... , in einem Strauch verhängt sich eine Amsel, Per Somnium befreit sie und macht sich nur bei der Katze die ihre Beute verlor etwas unbeliebt, junge Igel die im Herbst ihr Gewicht noch nicht hatten stehen bei Per Somnium vorm Balkon, der absolute Renner (wie gesagt ich wohne in der Großstadt) ein Entenpäärchen gibt sich die Ehre, wo ....... keine frage bei Per Somnium, vorm Balkon da gehn Zwei spazieren da kommt ein Hund und schon liegen die Pranken auf den Schultern, bei wem? bei Per somnium und seiner Frau, gehen wieder zwei spazieren, kommt eine hochschwangere Katze sagt miau und legt sich ................ bei Per Somniums Frau auf den Fuß, alles nur Zufall ... an den ich ohnehin nicht glaube?
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Querdenker passen oft nicht durch genormte Türen
Per Somnium
sharon
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« Antworten #11 am: 31. März 2005, 12:07:03 »

hallo per, das solltest du ausbauen!

als tierflüsterer.


mein kaninchenmatriarchat:

die anführerin und dickste heisst emilia, sie beisst in alle hosen löcher, wenn du im gehege bist.
sie ist braun mit hängeohren.

sie wohnt mit leonie, die sie immer beisst.
leonie ist auch braun und flüchtet oft vor emilia.

unser rammler ist pechschwarz mit hängeohren und stellt sich oft tot,
emilia hängt dauernd auf ihm drauf und er heisst romeo, ganz passend zu seiner funktion.

er wohnt mit marrah, sie ist dunkelbraun und eine einzlgängerin, deshalb nur kompatibel mit romeo.

scheeballerina ist die älteste, wohl acht jahre alt, angora weiss mit altersflecken , früher autistisch jetzt eine vornehme alte dame, die die leckerbissen bekommt.

ulla ist ein geschecktes löwenkopf,
leichtgwicht und schüchtern.

betty ist ein holländer schwarz-weiss, lebt mit ihrer tochter pinky ganz schwarz sehr zurückgezogen,

und dann noch scheherazade, die schönheit aus 1001 nacht mit weissem fell und kajalaugenlidstrich mit ihrer tochter, mila, auch weiss, aber gepunktet und mit hängeohren,
der liebling von deborah.

sharon
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Winnie
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« Antworten #12 am: 02. April 2005, 19:36:04 »

Hallo,

bin nur durch "Zufall" hier gelandet ;-))

Ich habe 5 Kanichen ... den Papa und 4 seiner Kinder ;-)))

Und vor knapp einem Jahr habe ich mir unbedingt einen Hund gewünscht ... gesucht hatte ich schon lange und dann ... meine Wahl fiel auf einen Schäferhund-Mischling ... ich bin so froh, dass ich sie habe!!!!! Sogar mein Therapeut und meine Ärztin haben schon gesagt, dass sie froh sind, dass sie bei mir ist! Wenn sie ihre "Faxen" macht, da muss ich doch oft herzhaft lachen, was mir inzwischen ansonsten leider sehr schwer fällt.

Sie kann mich nicht aus meinen Tief´s heraus holen, aber sie kann mir beistehen! Ich fühle mich durch sie nicht so allein.

Winnie
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Claudi
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« Antworten #13 am: 04. April 2005, 07:29:19 »



Ein Tag im Leben meiner Kater

Ich sitze an meinem Schreibtisch und versuche krampfhaft, meinen Roman zu Ende zu bringen. Ich habe soviel im Kopf, dass ich mit dem Schreiben gar nicht nachkomme. Ich bin so vertieft, dass ich das ?Miau" erst gar nicht höre. Etwas streicht zwischen meinen Beinen herum. Ich sehe kurz hin, es ist mein Kater Moritz. Er sieht mich neugierig an, dann fängt er an, sich zu putzen. Ich werde erst wieder aufmerksam, als er meinen Papierkorb umkippt. Er steckt den Kopf hinein, dann scharrt er alles heraus.
?Moritz, lass das!? sage ich streng. Er sieht mich kurz mit seinen Knopfaugen an, macht im nächsten Moment aber ungeniert weiter.
?Moritz!? sage ich noch einmal, diesmal drohend. Als er nicht reagiert hebe ich die Hand. Im Nu ist er verschwunden. Mir bleibt nichts anderes übrig, als alles wieder einzusammeln.
Zehn Minuten habe ich Ruhe. Doch dann höre ich im Nebenzimmer ein erschrecktes Kreischen und ein ärgerliches Fauchen. Jemand rennt mit Wucht gegen die Tür, Krallen klappern über den Boden, irgend etwas fällt scheppernd um. Simon kommt im Laufschritt an, springt auf meinen Schreibtisch, sieht mich verdutzt an und ist wieder verschwunden. Moritz jagt hinter ihm her und stellt ihn schließlich unter dem Küchentisch. Sie sehen sich eine Weile drohend an, Simon knurrt, dann hebt er die Pfote. Moritz schlägt zu und das Theater geht von vorn los. Diesmal gehe ich dazwischen. Aber nicht lange und sie liegen ineinander verbissen am Boden. Weiße und schwarze Haarbüschel fliegen durch die Gegend.
?Aufhören!" schreie ich. Schon ist niemand zu sehen. Wieder habe ich einige Minuten Ruhe, dann höre ich im Schlafzimmer die Schranktür gehen. Meine Ahnung bestätigt sich. Simon sitzt im Schrank. Er hat meine Socken halb herausgescharrt und sich dahinter ein Nest gebaut. Ich packe ihn am Genick und schüttle ihn kräftig durch.
?Wie oft habe ich dir schon gesagt du sollst die Tür nicht aufmachen."
Er brummt grimmig und sieht mich böse an. Lernen wird er es wohl trotzdem nicht. Ich räume die Wäsche wieder ein und verschließe die Tür ordentlich. Doch kaum sitze ich, klappert jemand mit den Tellern. Ein Blick um die Ecke belehrt mich, dass man lieber keine Essensreste frei herumstehen lassen sollte. Moritz sitzt auf dem Tisch und schlappert vergnügt die Teller ab.
Ich schleiche mich leise an, doch Katerchen hat mich schon entdeckt. Er springt vom Tisch und versteckt sich unter der Bank. Ich muss ihn durch die ganze Wohnung jagen, bis ich ihn endlich erwische. Auch er wird ordentlich geschüttelt und belehrt. Mit einem kläglichen ?Miauuu? wird er wieder entlassen. Ich räume also auch das Geschirr weg.
Nach drei Sätzen kratzt doch tatsächlich wer an meinen Polstermöbeln. Sofort stehe ich wieder im Wohnzimmer, doch der Übeltäter ist bereits weg. Hinter der Couch finde ich dann Simon. Er sieht mich schuldbewusst an.
?Aha."
Ich schleppe ihn zum Kratzbaum.
?Hier! Und nirgends anders!" Er bekommt noch einen Klaps, dann gehe ich.
Fast eine Stunde kann ich ohne Unterbrechung schreiben. Es ist so still, dass es mir schon komisch vorkommt. Ich beschließe, einmal nachzusehen.
Moritz finde ich in seinem Schlafkarton, aber von Simon fehlt jede Spur. Ich suche jedes Zimmer dreimal ab und rufe. Ich bekomme keine Antwort. Plötzlich kommt mir eine Idee. Ich stelle mich vor das Bett und lausche. Tatsächlich höre ich ein leises, klägliches Miauen. Der Strolch ist durch einen schmalen Spalt in den Bettkasten gekrochen und kommt nicht mehr heraus. Nach fünf Minuten habe ich ihn endlich soweit, dass er freiwillig raus geht.
Nach einer weiteren Stunde kann ich mich nicht mehr konzentrieren. Ich lasse alles stehen und liegen und mache es mir mit einem Teller Spaghetti a la Napoli vor dem Fernseher gemütlich. Es riecht wunderbar nach Tomatensoße mit Basilikum, und augenblicklich sitzen zwei Katzen vor mir und vier Augen sehen mich bettelnd an. Dem kann ich natürlich nicht widerstehen, deshalb gebe ich jedem etwas. Moritz verschlingt es im Nu, Simon kaut nur darauf herum und lässt es liegen. Er ist besseres gewöhnt. Moritz dagegen freut sich darüber und isst munter mit. Er geht sogar soweit, dass er seine Nase tief in meinen Teller eintaucht. Ich hebe ermahnend den Finger und setze ihn wieder auf den Boden. Innerhalb kürzester Zeit ist der Teller leer und ich habe immer noch Hunger.
Als endlich alle satt sind springt Moritz auf meine Beine. Er dreht sich zweimal im Kreis, dann legt er sich gemütlich hin. Ich streiche ihm zärtlich über den Kopf, schließlich brauchen auch Katzen ihre Streicheleinheiten. Vor Wonne schnurrend haut er mir plötzlich mit sichtlichem Vergnügen seine Krallen ins Bein. Ich schreie vor Schmerzen auf. Mit einem beleidigten Fauchen springt Katerchen herunter und krallt mich noch einmal.

Später kann ich mich endlich wieder aufraffen und gehe ins Arbeitszimmer, da trifft mich fast der Schlag. Meine letzten, mühsam erkämpften Seiten liegen zerfetzt über den Boden zerstreut. In der Ecke liegt Simon, den Kopf unter einigen Blättern versteckt; in
der anderen sitzt Moritz, zwischen den Pfoten ein verräterisches Stück Papier. Ich werde zornig, packe beide am Genick und trage sie ins Wohnzimmer. Da werden sie noch mal durchgeschüttelt und ausgeschimpft. Dann versuche ich zu retten, was noch zu retten ist.

Abends kann ich nicht einschlafen. Moritz und Simon jagen sich wieder durch das ganze Haus. Ich bin kurz vorm Einschlafen, da springt plötzlich jemand auf das Bett. Erschrocken fahre ich  hoch. Jemand kratzt am Bett, der andere im Wohnzimmer an der Couch. Dann geht die Jagd weiter. Beide kommen ins Schlafzimmer gerannt, Simon vorweg. Er versteckt sich hinter dem Bett und wartet auf Moritz. Dem ist das ziemlich egal; er leckt sich kurz seine Pfote, dann geht er wieder. Simon springt hinter dem Bett hervor ? und sieht sich verblüfft nach allen Seiten um. Nein mein Lieber, Moritz ist nicht da. Mit einem undefinierbarem ? Miau? geht er ihn suchen. In der Küche fällt etwas scheppernd zu Boden. Jetzt muss ich doch aufstehen um nach den Rechten zu sehen. Moritz springt erschrocken auf das Fensterbrett und stößt mit seinem Hinterteil einen Blumentopf um. Da ich jetzt wirklich zu müde bin lasse ich alles liegen und schnappe mir Simon. Ich lege ihn neben mir ins Bett. Decke drüber und festgehalten. Keine zwei Minuten später knurrt er mich böse an. ?Sei still! ? murmle ich im Halbschlaf. Meine Armklemme wird lockerer, Simon windet sich heraus und mit einem Satz springt er über mich und verschwindet.
Diesmal lasse ich sie gewähren. Ich ziehe mir die Decke über die Ohren und schwöre mir, dass ich nie wieder Katzen in der Wohnung halten will.
Im Dämmerschlaf träume ich von Katzen, mit zwei Köpfen und acht Pfoten. Irgendwann ist es tatsächlich ruhig und ich freue mich schon auf Morgen, weil ich den ganzen Tag nicht zu Hause bin.
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wenkie
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« Antworten #14 am: 21. August 2005, 11:19:27 »

Ich hab auch einen Kater, einen Kurzhaarperser namens Romeo. Der schnarcht ziemlich laut und ist eher auf meine Kinder bezogen, obwohl ich ihn aufgezogen habe. Trotzdem ist er süss. Aber wenn er nicht gestreichelt werden will, beißt er schon mal zu!!!!
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Wenkie

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sharon
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« Antworten #15 am: 21. August 2005, 11:41:29 »

hallo wenkie, ein kaninchen von mir heißt auch romeo.

mein kater beißt auch schon mal zu.

sharon
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wenkie
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« Antworten #16 am: 21. August 2005, 11:49:27 »

Hi sharon, dann haben wir ja zwei Beißer. Süßer Name auch für ein Kaninchen. Mir hätte im Nachhinein noch Gismo gefallen.
Schönén Sonntag wünsch ich dir Sharon!!!
Ich versuch für Alle die Wolken wegzuschieben!!!!
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Liebe Grüße
Wenkie

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