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Angstnetz Forum
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Autor Thema: Herzphobie  (Gelesen 5656 mal)
der zuversichtliche
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Beiträge: 382


« am: 27. März 2005, 19:42:02 »


 Hallo Betroffene,

 ich las gerade folgenden Bericht:
 http://www.mediport-online.de/queries/infos/query.php3?zn=657

 Leide auch seit Jahren unter der Herzneurose, welche mein Leben sehr
 einschränkt u. öfters Katastrophengedanken laufen läßt.

 Bei Angstattackebn ist immer die Panik vor Herzinfarkt/schag am stärksten.

 Wer kennt dass u. wie geht ihr damit um.

 Gruß der Zv
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Heute ist der 1. Tag meines restlichen Lebens
maren
Gast
« Antworten #1 am: 27. März 2005, 20:00:31 »

hallo Zv

heute ist einer der besten tage meines weiteren lebens:-))))


also man könnte wohl sagen ich bin herzphobiker, ich leide seit 22 jahren an herzrytmusstörungen ,die man auf dem ekg auch sehen kann, ist aber nichts gefährliches wird mir immer mal wieder bestätigt,

ich kenne viele die daran fast irre werden und ich kann sie verstehen die ersten jahre waren die hölle für mich , dieses stolpern manchmal bei jedem atemzug,,immer wiede das hinterfragen, ob da wirklich nichts ist, usw.

heutekann ich damit ( fast ) immer ganz in ruhe umgehen, ich werde jedes jahr einmal per langzeitekg am herzen untersucht,,das diese rytmusstörungen  noch immer harmlos sind,, und sonst hab ich wohl iin 22 jahren gelernt das einfach so hinzunehmen,,

es gibt allerdings tage die sind wirklich arg krass dann machts mir auch angst sind aber eher selten.


ein paar kleine tricks,, magnesium beruhigt das herz und ein kühler in essig wassesr getränkter lappen bringt das herz auch recht schnell zur ruhe,,,,

sport ist ganz gut( ich bin ein faultier) aber du hörst das herz in dem moment schlagen,, und je mehr es trainiert wird je gesünder ist es dann auhc .


also wenn ich nur halbwegs so mit meiner panik umgehen könnte wenn ich allein bin , wie mit meiner herzphobie   , tja dann hät ich wahrscheinlich ein anderes symtom

also ich weiss nicht obs am ende krank macht,,aber bei mir wurden die rytmusstörungen mit 21 jahren erkannt,, heute sind meine kinder so alt, umgebracht hat es mich nicht,,aber das subjektive empfinden ist wirklihc böse

lg maren
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loopi
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Beiträge: 100


« Antworten #2 am: 27. März 2005, 21:24:09 »

hallo,

ich kenne das auch und kann dir empfehlen, dir das mittel KORODIN aus der apotheke zu besorgen, habe seitdem nicht mehr dieses ständige herzstolpern, welches ängste und paniken noch mehr unterstützen
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lebe jeden tag deines lebens so, als wäre es dein letzter.
roswitha
Giotto
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« Antworten #3 am: 27. März 2005, 21:28:57 »

Hallo ZV,

ich kann mich da auch nur anschleißen.

Vor 2 Jahren fing es an, dass ich immer keine Luft bekam- ganz schlimm, wenn man denkt ersticken zu müssen- das war permanent und ging nicht wieder weg- dann bekam ich Herzschmerzen- ganz ganz stark, sodass ich auch einmal von der Schule zum Arzt musste- ich konnte vor Schmerzen kaum noch atmen. Im EKG war alles in Ordnung.

Alle sagten mir, dass man in meinem Alter nich nichts hat und das ich mir keine Sorgen machen brauch. Aber es war mir zu real, sodass ich mich selber schlau machte und in diversen Büchern nachlas. SCHOCK- es traf alles auf mich zu und dann las ich, dassman bei einem Herzinfarkt ein ziehen im linken Arm verspührt.

Seitdemhatte ich dann auch ab und zu diese- anfangs war ich immer so fixiert darauf, dass ich ständig mit dem schlimmsten rechnete. Habe zig mal meinen Arzt gewechselt und die meiste Zeit in Wartezimern verbracht.

Eingentlich, habe ich dann erst vor einem halben Jahr ca. gelernt, nicht mehr so auf meinen Körper zu achten und mich nicht so auf ihn zu vertiefen- man führte mich während der Kur in die Psychosomatik ein und ich begriff, was Gedanken verursachen können.

seitdem habe ich meine Betablocker und all dies abgesetzt- weil ich weiß, dass ich gesund bin- bin schließlich auch beim Cardiologen gewesen und dieser hat Ultraschall durchgeführt- er stellte mir dann zwar die Diagnose hyperkinetisches Herzsyndrom- aber außer Sport kann man da nichts machen.

Tja, mein Herz rast allerdings immer noch und momentan helfen mir meine beschwichtigendenGedanken eben wenig- aber man muss weiterkämpfen. Ich müsste unbedingt Sport machen und wie maren auch schon erwähnte, ist das gerade auch bei Fälen, wie wir es sind, sehr wichtig. Wenn man einen hohen Puls hat, dann soll man Sport machen, weil es dann nicht mehr so auffällt, hab ich mal gelesen. Nach jedem mal Sport, wird dein Herz kräftiger. Ein Trainer (Sportwissenschaftler), erklärte, dass je mehr ein Herz schlägt, umso schneller verbraucht ist und wenn man Sport macht, dann sinkt die Herzfrequenz und das Herz muss weniger schlagen und wird gekräftigt. man muss natürlich in seinem Frequenzbereich trainieren- bei mir liegt er mit 20 Jahren, 1.80m Größe bei 160, wenn ich Herz-Kreislauf trainieren will.

Ich weiß, dass das ganz schön der Hammer isa und ich habe mich anfangs garnicht getraut, denn ich stieg auf ein Sportgerät und der Ouls war schon bei 130, ohne dass ich irgendetwas getan hätte. Man muss es irgendwie schaffen sich zu überwinden. Wie sieht es bei dir mit Sport aus? Ich schaff es momentan wieder mal nicht mehr hinzugehen- aber es bringt wirklich etwas- aber reden kann man ja immer gut, nicht wahr?

Du hast doch sicher schon alles abchecken lassen bei dir, oder? Beruhigt dich dass nicht ein wenig, wenn da alles inh Ordnung ist?
Würde es dir helfen mal mit deinem Arzt genau zu besprechen, wie hoch bei dir das Risiko ist einen Herzinfarkt zu bekommen? Ich habe gelesen, dass eine sehr gute Methode ist, um sich mit der Angstz auseinander zu setzen, sich genau darüber zu informieren- hast du das getan? Also was bei nem Herzinfarkt passiert und so weiter?

Bei mir ist es so, dass mich alles schockiert, was mit Herzinfarkten oder ähnlichem zu tun hat- ichj kann nochnicht mal mehr Filme sehen, wo sowas passiert, oder generell wo jemand sterben könnte oder so- Meine Konsquenz: Ich schaue nur noch Komödien oder Filme, die ich schon kenne- ansonstren belastet mich es- ich steiger mich dann total rein- Also Notruf von RTL zB kann ich auf keinen Fall gucken- Kennst du das?

Also, ertsmal viele Grüße
Giotto

[Editiert am 27/3/2005 von Giotto]
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Julchen
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« Antworten #4 am: 30. März 2005, 20:17:19 »

Hallo,

kann mei nen Vorredenern nur zustimmen. Sport hat mir sehr geholfen.

Notruf kann ich mir auch nicht ansehen, ohne unruhig zu werden, auch Berichte über schwere Krankheiten von anderen Leuten können mich tagelang beschäftigen, aber panisch werde ich heute nicht mehr.

Viele Grüße Jule
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hieß hier früher Jule
der zuversichtliche
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« Antworten #5 am: 30. März 2005, 21:35:37 »


 Hallo u. danke für eure Beiträge,

 wenn ich auf dem Rad sitze u. kräftig strample gehts mir oft besser
 u. die Blutbahnen sind durchgepustet denke ich dabei.

 Sowie Sirenen drönen, Bekannte am Herz erkranken, Berichte kommen,
 wirds mir flau u. denke kann der nächste sein.

 Und was gerstern noch gesund war, könnte ja heute schon........

 Leider bin ich schon 999 ängstliche Tode gestorben,
 anstatt vielleicht den 1 mutigen.

 Gruß der Zv
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Giotto
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« Antworten #6 am: 30. März 2005, 21:45:05 »

hi

mit den sirenen- das ist bei mir auch so

und nun, wo ich umgezogen bin, wohne ich in potsdam an der am stärksten befahrenen straße und is die einflugsstraße für die krankenwagen und sie fahen täglich zig mal hin und her-

ich versuche jetzt sie zu überhören, aber ich frage mich dann immer wieviele Menschen den Notarzt brauchen und warum sie sie gerufen haben und ob die alle jetzt nen Herzinfarkt haben und wenn täglich soviele in einer einzigen stadt nen Herzinfarkt oder nen Insult haben, dann macht mir das total Angst und ich habe dann auch die gedanken daran, wies schnell alles vorbei sein kann...
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der zuversichtliche
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« Antworten #7 am: 31. März 2005, 17:48:53 »


 Hi Giotto,

 ich kann deine Gedanken nachvollziehen.

 Leider gehen bei uns Panikern diese zuerst in Negative.
 Durch unsere Todesängste beziehen wir diese Meldungen immer nach
 innen u. sehen uns bedroht.

 Vielleicht gelingt es uns Stück um Stück, diese Sirenen, Berichte,
 Mitteilungen ins Positive zu lenken, da es zum Leben dazu gehört.

 Irgendwie wollen wir doch Sicherheit u. die ist doch am besten gegeben
 wo viele Rettungswagen u7nterwegs sind.

 Gruß der Zv

 PS. Bei unseren Zuständen ist das Blut so in Wallung, daß es keine
       Gefäßverstopfung (Infarkt) geben sollte.
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hexekathrin  
Gast
« Antworten #8 am: 01. April 2005, 10:11:06 »

Ja das liegt einfach daran, dass wir wohl dem Negativen zuviel Bedeutung geben. Ich hatte eine Zeit, wo ich jedes Mal alle aus der Familie angerufen habe, sobald bei und der Krankenwagen gestartet ist und habe gefragt, ob alles in Ordnung ist. Deshalb hat auch jeder bei uns ein Handy gehabt. Nun ich gehe ohne Handy nirgends hin und fühle mich dadurch sicherer. Wobei ich denke, wenn wirklich was ist, bin ich garnicht in der Lage, jemanden anzurufen.
Seit ich wieder allein mit dem Rad durch den Wald düse, hat sich einiges gebessert. Und ob ihr´s glaubt oder nicht, das Herzstolpern ist weg. Das kommt nur im Winter, wenn ich aufgrund von Schnee nicht mit dem Rad raus kann. Dann denke ich, dass meinem Körper was fehlt. ABer toi toi toi, den letzten Winter habe ich auch gut überstanden.  Also aus Erfahrung kann ich euch sagen, dass man das in den Griff bekommt. Ist zwar harte Arbeit, aber es funktioniert.

Außerdem habe ich mir angewöhnt jeden Tag ein Glas Rotwein zu trinken. Machen die Italiener und die Franzosen und die haben wesentlich weniger Herz-Kreislauf-Probleme wie wir Deutschen. In diesem Sinne Prost für heute Abend. Und übrigens, die die wirklich Herzprobleme haben, bei denen äußert sich das ganz anders, aber das sage ich euch nicht, wie.

Ach ja nochwas. Ich gehe zu keinen Vorsorgeuntersuchungen mehr. Weil wenn was isr kann ich es eh nicht ändern. Aber seit dem lebe ich wesentlich ruhiger, weil ich nicht ständig in mich rein höre und auch kein Arzt die Chance hat mich nervös und verrückt zu machen. Aber das ist jedem seine eigene Entscheidung. Ich hatte nur mal eine Frauenärztin, die hat jedes Mal gesagt, ich müsse meine Adern mal untersuchen lassen wegen Thrombose und den Leberfleck, das könnte Hautkrebs werden und und und. Das ist Stress und macht krank und plötzlich tut der Fleck weh, die Adern sehen aus wie Regenwürmer - Blödsinn, nichts nichts und wieder nichts. Alles nur Einbildung!!! So und deshalb habe ich für mich diese Entscheidung getroffen und gut. Meist sind es doch die äußeren Einflüsse, wie bei euch auch, die einen dann total verrückt machen.

Also wie gesagt, ich schwöre auf den Rotwein und den Sport  
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der zuversichtliche
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« Antworten #9 am: 01. April 2005, 13:32:42 »


 Hallo Rotweintrinkende Sportlerin,

 da haben wir ja manches gemeinsam.

 Strample fast täglich, natürlich jetzt wieder lieber drausssen als auf
 dem Ergometer mit VIVA-Clips u. trinke auch Rotwein. Als Mann mit
 90 kg u. 1,95 Größe sind ja die Adern/venen länger u. daher das
 Glas bischen größer.

 Bei den Südländern liegt ja die niedrige Infarktzahl hauptsächlich an
 der meditaren Küche, deshalb verwende ich Knoblauch u. Oliven(öl).
 Gemüse u. Salat damit meine Freunde sagen können:
 Der stirbt mal gesund!!!

 Vorsorgeuntersuchungen nehme ich mit, da dadurch eine evt.
 endeckte Krankheit nicht ausartet u. es gibt Bonuspunkte bei
 der BKK u. am Jahreende 200 Euro.

 Wichtig ist auch wenn mal wetterfühlige oder schwindelige Tage
 kommen, sie anzunehmen, kürzer treten u. mich nicht auf die Probe
 stellen weshalb heute nicht gleiches Pensum machbar ist.

 Und zuletzt der Hinweis die Herzschläge sind nie gleich, die müßen
 unregelmäßig sein, was wir SENSIBLE wahrnehmen u. als
 STOLPERER negativ interpretieren.

 Sonnigen Gruß vom Zv
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Heute ist der 1. Tag meines restlichen Lebens
hexekathrin  
Gast
« Antworten #10 am: 01. April 2005, 14:48:41 »

Na passt passt ja. Mit 1,63 und 60 kg plus oder minus ist mein Glas nicht unbedingt kleiner, sondern hat nur einen kürzeren Stiel :-)

Spaß beiseite - aber dann müsstest du doch langsam über diese Phobie hinwegkommen, oder? Ich habe mir übrigens abgewöhnt durch den Wald zu rasen, sondern halte auch mal an, um die Zeit zu verlängern. Außerdem habe ich festgestellt, wenn ich zu schnell unterwegs bin ist das wie Flucht und das will ich ja auch nicht.

Zur Abwechslung werde ich heute in den Garten gehen. Habe nämlich mein Samenpaket bekommen und der Garten Frühlingsgefühle. Naja ist nur wegen der südländischen Küche :-), außerdem kann ich schon die ersten Kräuter ernten.

Und das ist von einem Ayurvedakoch - sich mit Kräutern zu beschäftigen ist wie Meditation und senkt den Blutdruck und stärkt das Herz!!!
Und wusstest ihr, dass Stricken wie Yoga ist? Tja, das hat mir letzte Woche der Gutachter bestätigt. Man ist eben oft zu zach mit den Dingen, die man macht oder weiß.

In diesem Sinne, wenig Herzstolperer und ein sonniges Wochenende

Es grüßt euch Kathrin
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« Antworten #11 am: 01. April 2005, 18:24:11 »


 Hi Kathrin,

 klar müßte ich mit der Herzphobie-Angst-Neurose umgehen können.

 Achte auf Nahrung, mache Sport u. weiß auch dass Infarkte kaum
 bei Streß u. Anspannung kommen, sondern eher in Ruhephasen.

 Aber bei den Herzattacken hat ja nicht der Verstand die Oberhand
 sondern die Katastrophengedanken haben alles im Griff u. steuern
 die Angst zur Panik. Dann ist alles möglich, sogar die 90% welche
 eigentlich bei mir nie eintreten dürften!!!!!!!!!!!!

 Die Floskel; wies kommt so kommts, kannst nichts ändern,
 ist Realität, welche ich dann überhaupt nicht akzeptieren kann.

 Wie geht ihr damit um, welche Hilfsstrategien wenden andere an?Huch

 Schönes We - der Zv
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Igelchen  
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« Antworten #12 am: 04. April 2005, 15:34:21 »

Hallo, das mit der Herzangst war zeitweise auch mein großes Problem und ich bin von Arzt zu Arzt gerannt, bis einer irgendwann auch eine Kleinigkeit gefunden hat, was mich aber überhaupt nicht beruhigt hat, sondern im Gegenteil mir nur noch mehr Angst eingejagt hat, weil der Arzt es nicht gerade gut erklärt hat. Somit war die halbjährliche Kontrolluntersuchung immer eine Horrorveranstaltung für mich, bis ich eines Tages den Mut hatte zu sagen, da das Problem weitgehend überaus harmloser Natur mit einem kleinen Restrisiko war, dass ich auf die Kontrolluntersuchungen verzichte und einmal im Jahr oder wenn ich große Probleme hätte zu einem Kontrollekg bei meinem Hausarzt gehe. Der Kardio war es einverstanden und so habe ich es gemacht. Und seither habe ich vermutlich immer noch dasselbe Herz, aber mir gehts bedeutend besser von der Psyche damit. Und wenn wieder mal die Herzangst zuschlägt, sage ich mir: das ist nur das Herz, das ist jetzt etwas aufgeregt und darum rennt es und stolpert, aber das hast du schon zig Mal erlebt und überlebt, bleib locker! Und meistens klappt es auch. Nur wirklich Sport zu machen, trau ich mich noch nicht so intensiv, weil stärkeres Herzklopfen immer noch ein wenig Angst macht.
Gruß
Igelchen
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hexekathrin  
Gast
« Antworten #13 am: 05. April 2005, 12:09:26 »

Hi ZV, ich glaube eine wirkliche Strategie gibt es da nicht. Bei einem alten Auto sagt man immer, wenn es irgendwo klappert, weiß man, dass das Teil noch da ist :-). Naja und wenn dein Herz seine Kapriolen macht, wird es wohl nur kontrollieren wollen, ob du noch bei der Sache bist. NUn ist nicht ganz so ernst zu nehmen. Aber wenn du die Sache etwas lockerer nimmst, geht´s von allein.

Aufgrund der Tatsache, dass ich viele Bücher gelesen habe, habe ich mir auch viele Wehwehchen angelesen. Mit etwas Humor und Selbstvertrauen kann man die doch recht gut aus seinem Leben ausweisen. So habe ich nur noch das eigentliche Hauptproblem und das nimmt auch zusehens ab, weil ich immer wieder genau die Dinge tue, die mir so schwer fallen.

Ein Motto ist vielleicht nicht so schlecht: Schau wo die Angst genau sitzt und da geht dein Weg lang. Das stand mal in einem Buch und immer wenn meine Attacken am größten sind, dann tue ich genau das, wovor ich in dem Moment den meisten Schiss habe und sage hier ist die Angst und da geht es lang. Und deshalb war ich gestern einkaufen und Auto fahren. Naja, man gönnt sich ja sonst nichts :-)

Heute ist es trüb draußen und ich bin am überlegen, was ich heute anstellen könnte. Na mal schauen

Liebe Grüße Kathrin
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« Antworten #14 am: 05. April 2005, 12:59:38 »

Hi,zuversichtlich scheinst du ja noch zu sein.Du wirst auch wissen,das,da gehe ich einfach von aus,das dir der Kardiologe sagte das Herz ist OK,aber du hörst ja,wie unruhig es ist,was es für Kapriolen schlägt,wie krank es doch sein muss.
Doch weisst du inzwischen auch,es ist eine Phobie(Neurose)und dein Herz mag es nicht,das du ihm so sehr viel Aufmerksamkeit schenkst.Wie kannst du diese Phobie loswerden?Lasse dein Herz seine Arbeit ruhig machen,jedes Herz schlägt unruhig und klopft schon mal.Es sticht auch mal und was weiss ich alles.Du weisst,das es gesund ist,lasse es in Ruhe,widme ihm nicht diese Aufmerksamkeit,mache es wie früher,lasse es arbeiten.
Angst vor einem Herzinfarkt?Wenn er denn kommt überascht er dich ohnehin
es hilft nichts,nur darauf zu warten,denn er kommt mit der selben Wahrscheinlichkeit,wie bei jedem Anderen.So viele Ratschläge,die du alle bereits kennst,denen du aber nicht trauen kannst,du hängst halt an deinem Leben und siehst es in Gefahr.Das einzige,was wirklich sinnvoll ist,gesund zu leben und mit dem Wissen,alles gute dem Körper zu tun.
Gespeichert

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