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Autor Thema: GEDICHTESAMMLUNG - Wahre Begebenheiten. Die Gedichtesammlung zu meinem Tagebuch "Underneath"  (Gelesen 1843 mal)
Kleinsusi
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Beiträge: 397



« am: 01. April 2005, 13:11:50 »

Hier soll jetzt eine Sammlung von Gedichten entstehen die zeigen,
was ich erlebte und dabei fühlte.
Es gehört zu meinem Tagebuch. In meinem Tagebuch beschreibe ich alle Geschehnisse und Situationen sehr ausführlich. Hier wird meine Gedanken- und Gefühlswelt sehr zum Ausdruck kommen - nur halt in einen kürzen Text gefasst, der etwas poetischer klingen wird, als meine Erzählungen im Tagebuch. Über das Gedichte schreiben, kann ich auch sehr gut verarbeiten, was in mir vorgeht. Dichte jeden Tag etwas - egal in welcher Situation. Schreibe zu bestimmten Melodien, die mir gefallen, auch gerne eigene Texte.

Mein Tagebuch habe ich leider schon längere Zeit nicht mehr weitergeführt.
Alle Texte dafür, befinden sich zu Hause auf dem Computer. Und da komme ich nicht so oft ran. Schreibe mehr von der Arbeit aus. Von hier werde ich dann auch immer passende Gedichte schreiben die ausdrücken, was ich während der Zeiten fühlte, als ich das erlebte, was mein Tagebuch beschreibt.
Hoffe mal, das ich bald dazu kommen werde, die nächsten Teile meines Tagebuches zu veröffentlichen!!!

!!!Ich würde mich auch sehr über viele schöne Gedichte oder Sprüche von euch freuen. Ganz egal ob selbstentworfen oder nicht!!!


Liebe Grüße
Susi
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Schatten sind Beweise dafür,
dass es irgendwo ein Lichtlein geben muss,
für das es sich lohnt zu suchen.
Kleinsusi
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« Antworten #1 am: 11. April 2005, 15:23:13 »

tja...
ist schon was dran an dem spruch "wenn man sich auf andere verlässt, ist man verlassen".

ich habe nach einer für mich sehr niederschmetternden erfahrung gelernt, dass man sich niemals zu sehr auf andere verlassen sollte.
wenn man will das einem geholfen wird, bleibt einem oft leider nichts anderes übrig, als sich selbst zu helfen. aber um da hinzugelangen...
es ist ein harter und weiter weg. aber man lernt aus solch einem einsamen, dunklen weg. und das für´s ganze leben.
manchmal ist man für diese lehre am ende sogar dankbar!

lg von susi, die einen dieser wege ging!!!
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suite
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« Antworten #2 am: 11. April 2005, 15:48:37 »

Hi Susi,
was für Deine Gedichtecke:

Ein Morgengedanke ( von mir )

Der beginnende Tag scheint dunkel für Dich zu sein,-
immer mehr frierende Seelen lernst Du erkennen,-
Du bist traurig über diese Kälte, dieses Unnahbare,-
doch wenn Du dies erkannt hast,
zieh nicht mit!
sondern werde Du
nahbar!
und der Tag wird DIr seine Helligkeit zeigen.

lg
sita

[Editiert am 12/4/2005 von sita]
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Kleinsusi
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« Antworten #3 am: 01. April 2005, 14:11:27 »

Aus einer Zeit, in der ich nicht lebte, sondern existierte:


***Welt der Seele***

Wohin soll er mich führen,
dieser lange, dunkle Weg?
Wo ist die Uhr du mir sagt,
es ist noch nicht zu spät?

Brauche Licht welches den Weg weist,
in der tiefen Dunkelheit.
Suche vergebens nach dem Wunder,
welches mich von meinem Schmerz befreit.

Während ich falle - hart und tief,
suche ich nach einer Hand, doch greife in die Leere.
Schreie um Hilfe und will nicht verstehn,
dass niemand da ist, der mich hörn will.

Kein Orkan der ihn fortbläst,
diesen bitteren Schmerz.
Auch kein Wegweiser der zeigt,
hier geht es endlich vorwärts.

In dieser Welt lebt meine Seele,
quält sich tief in mir drin.
Plötzlich stellt mein Kopf die Frage,
warum ich noch am Leben bin???


Von Susi
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Winnie
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« Antworten #4 am: 01. April 2005, 19:26:56 »

Dazu fällt mir ein:


"Einsam fühle ich mich dann,
  wenn ich eine Hand suche
  und nur Fäuste finde"

(ist nicht von mir!)
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Per Somnium
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« Antworten #5 am: 04. April 2005, 14:06:54 »

Hallo Susi, du schreibst in Deinem Gedicht fast all das was ich vor Jahren schon in meinem Tagebuch schrieb und ich möchte Dir sagen, das Du Deine Fragen, Deine Ängste, Deine Suche nur selbst beantworten kannst in dem Du Deine Hand Dir selbst gibst, Du brauchst Dich also schließe Dich in Deine Arme, Du fragst warum Du noch lebst ..... weil Du es möchtest ...spürst Du das nicht?  ;-) ,das gibt Hoffnung.






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« Antworten #6 am: 04. April 2005, 14:12:54 »

Hallo Winni, ja Du hast so recht mit den Worten die Du hier schreibst, aber ich glaube manchmal ist es besser die Faust zu sehen, als nach einer Hand zu greifen und gerade dann wenn Du Ihr vertraust ballt sich diese Hand zur Verräterfaust, das ist noch tausendmal schlimmer.
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Kleinsusi
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« Antworten #7 am: 12. April 2005, 16:22:27 »

danke sehr...
sehr schönes gedicht - ich liebe gedichte einfach...

lg susi
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seni
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« Antworten #8 am: 24. April 2005, 13:29:17 »

Gestutzte Eiche

Wie haben sie dich,Baum,verschnitten,
wie stehst du fremd und sonderbar.
Wie hast du hundertmal gelitten,
bis nichts in dir als Trotz und Wille war.

Ich bin wie du,mit dem verschnittenen,
gequälten Leben brach ich nicht
und tauche täglich aus durchlittenen
Roheiten neu die Stirn ins Licht

Was in mir weich und zart gewesen,
hat mir die Welt zu Tod gehöhnt,
doch unzerstörbar ist mein Wesen,
ich bin zufrieden,bin versöhnt,
geduldig neue Blätter treib ich,
aus Ästen hundertmal zerspellt,

und allem Weh zu Trotze
bleib ich verliebt
in diese verrückte Welt

Hermann Hesse
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Diejenigen sind krank,die auf einer so schlechten Welt glücklich,unbeschwert und problemlos leben können
Kleinsusi
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« Antworten #9 am: 21. Juni 2005, 14:32:59 »

oh...

dankeschön seni!!!

hatte hier schon lange nicht mehr reingeguckt.
und eben habe dann gesehen, dass du mir hier vor einiger zeit noch ein gedichtchen geschrieben hast...

ist echt lieb von dir!!!

immer her damit!!! Schockiert)
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Kleinsusi
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« Antworten #10 am: 05. Juli 2005, 13:46:09 »

***Ich seh dich noch am Boden***

Ich seh mich noch deutlich,
des Nachts an dir vorbei gehn,
spüre wieder die schuldgefühle,
die es zuließen umzudrehn.

Kann meine Schritte hören,
wie sie knirschten im Sand,
sehe meinen Schatten dieser Nacht,
der schwach wieder vor dir stand.

Meine Beine waren schwächer,
als der Kopf den du mir nahmst,
deine Worte waren Gitter,
mit denen du Kontrolle über mich bekamst.

Meine Hände hielten dich,
half dir vom Boden aufzustehn,
mein Verstand war gestorben,
du beherrschtest es ihn mir zu nehm.

Nahmst all meine Kraft in Besitz,
bis hin zum letzten Fetzen,
als ich nichts mehr zu geben hatte,
konntest du nichts als verletzen.

Ich seh mich noch am Boden,
hoffnungslos und verweint,
siehst kurz hin doch bleibst nicht stehn,
lässt mich mit meinem Schmerz allein.
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Kleinsusi
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« Antworten #11 am: 05. Juli 2005, 14:03:00 »

***Märchen der Depression***

In schweren depressiven Phasen, kamen mir solche Bilder in den Sinn.
Es ist quasi ein Phantasie-Märchen in Form eines Gedichtes, dass das Gefühl der Depression beschreiben soll...


Sie geht durch die Tür,
und starrt an die Wand,
schon spürt sie es wieder,
die große, schwarze Hand.

Ein Blick an die Decke,
schon fällt das schwarze Tuch,
die Augen so trübe,
es fühlt sich an wie ein Fluch.

Bricht zusammen auf dem Boden,
versinkt wie im Meer,
hilflos ist sie ausgeliefert,
es tropft von der Decke wie Teer.

Eingeschnürt im schwarzen Tuch,
wird sie von der Hand genommen,
der Teer umhüllt sie schwer wie Blei,
die Depression hat wieder begonnen...
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Seoul
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J. Dean


« Antworten #12 am: 08. Juli 2005, 23:46:27 »

Nachdenklich und traurig zugleich.
Aber schön.
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Qui vivra verra
Seoul

>>> Bitte entschuldigen Sie das ich lebe, ich werde es bestimmt nicht wieder tun! <<<
>>> Das Leben hat immer mehr Tage - aber die Tage immer weniger Leben. <<<
Per Somnium
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« Antworten #13 am: 08. Juli 2005, 23:52:33 »

Es sind erst Tage her als gleiches schwarz aus meinem Herz floß und zu meinen Füßen zu Blei erstarrte.
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