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Angstnetz Forum
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Autor Thema: Tavor  (Gelesen 3371 mal)
Marissa
Beginner
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Beiträge: 1


« am: 28. April 2005, 16:39:36 »

Hallo alle zusammen,

ich leide seit Jahren unter Angstzuständen und einer Borderline-Persönlichkeitsstörung.
Zeitweise hab ich meine Krankheit besser im Griff, zeitweise wieder gar nicht. Leider begann ich vor zwei Jahren mit der Einnahme von Tavor, weil ich es sonst nicht mehr ausgehalten hätte. Mittlerweile bin ich bei 2,5 mg am Tag. Zur Zeit geht es mir ausgesprochen schlecht, vor einem halben Jahr ist meine Mama nach 1 Jahr Krankheit (Krebs) gestorben. Um die Zeit überhaupt zu überleben, hab ich dann auch noch dazu getrunken (Wein).
Mit dem Alkohol bin ich durch, aber wie gesagt, jetzt soll das Tavor abgesetzt werden. Bin jetzt seit 2 Wochen krankgeschrieben, mir wächst alles über den Kopf. Mein Arzt will Tavor im Gegenzug mit Attosil (Neuroleptika) oder Trileptal absetzen. Aber wenn ich den Beipackzettel dieser Medis lese, brauch ich gleich nochmal ne Tavor.
Kennt sich jemand mit dieser Art und Weise aus, Tavor abzusetzen.
Wär wirklich schön, wenn sich jemand meldet. Mir steht das Wasser mittlerweile bis zu Hals.

Ich grüß Euch alle ganz lieb und hoffe bis bald

Marissa
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Klabautermann
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Beiträge: 42


« Antworten #1 am: 06. Juni 2005, 15:22:16 »

Hmmm, ich täte es mit langsamem Ausschleichen probieren,
das heißt: die Dosis über einen längeren Zeitraum sehr langsam,
aber dennoch sehr konsequent reduzieren.

Müßte eigentlich möglich sein, daß sich der Körper bei langsamem Ausschleichen anpaßt.

Das Zeug hat auch schon der Barschel Uwe gefressen.

Das Ende von dem dürfte eigentlich bekannt sein??!!
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maren
Gast
« Antworten #2 am: 06. Juni 2005, 16:15:56 »

hallo marissa

ich kann dir eigentlich auch nur raten ganz langsam auszuschleichen, teil die dinger, einen tag ne halbe weniger einen tag wieder ne ganze, dann wieder ne halbe weniger usw,,, so wie es dir am besten bekommt,das  DARF bis zu einem jahr dauern, setzt dich dabei nicht unter druck.

sonst geht an sich nur ein entzug in der klinikk ganz ohne überwachung wäre es sonst wahnsinn,, wie das andere wirkt was er dir verschrieben hat weiss ich nicht.


ich hab im frühjahr bespar und doxepin abgestzt obwohl es keine benzos sind wars nicht lustig aber aushaltbar.

nun fang ich an tafil ( auch ein benzo ) abzusetztne allerding in dem fall ich nehm sie ca 5 jahre ,, auch mit einem ersatzmedi,, ich weiss was mir bevor steht aber da es mir auch MIT dem medi nicht opitmal geht eher schlimmer im moment, denk ich mir schlimmer kanns nicht kommen.


ich wünsch dir viel kraft

lg maren
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echt42
Beginner
*
Beiträge: 3



« Antworten #3 am: 31. März 2011, 19:41:37 »

hallo ich kann dir von meiner erfahrung schildern. ich habe 2 jahre tavor genommen zum schluss 17,5 mg am tag. ich war 9 wochen in einer tagesklinik seit 4 wochen nehme ich kein tavor mehr. aber der entzug ist noch lange nicht vorbei. ich habe mich 5 wochen wirklich gequält. ich hätte es an deiner stelle langsam ausschleichen lassen. ich weiss das ich noch einen sehr schweren weg vor mir habe. aber ich möchte dich ermutigen dranzubleiben du schaffst das. denn dieses zeug bringt dich auf die dauer um. lg kerstin
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