Hallo zusammen,
ich stehe vor einer neuen unüberwindlichen Mauer.
Meine Vorgeschichte könnt Ihr hier nachlesen:
http://www.surfertreff.de/psycho/portal/forum-thread-1317--.html
Meine Psychiaterin hat mir dazu geraten, dringend in eine Tagesklinik zu gehen. ich habe dann, nach langem Kampf Kontakt mit einer Tagesklinik aufgenommen, die zudem nicht weit von mir ist, so dass ich ohne fremde Hilfe (Auto, Bus, Bahn etc.) also zu Fuss dorthin kommen kann.
Auto traue ich mich schon lange nicht mehr zu fahren.
Nun hatte ich vor einigen Wochen diesen Termin zum Vorgespräch. Doch der Leiter hat mir dann unmissverständlich klar gemacht, dass er mnich nicht aufnehmen würde, weil ich dem Druck und der Konfrontation in der Tagesklink nicht gewachsen sei. ich könne nicht 8 Stunden kontinuierlich mit Menschen zusammen sein, dass würde ich nicht aushalten.
Er woille mir diese Enttäuschung ersparen....
ich war nach diesem Gespräch fix und fertig. Wie hat sich bestätigt, dass ich nichts schaffen kann und mich jeder ablehnt, obwohl ich doch etwas ändern will.
Er meinte, ich solle zunächst stationär in eine offene Psychiatrie gehen - für ca. 10-12 Wochen. Danach würde er mich in der Tagesklink aufnehmen. Er ist der Meinung, dass es Jahre brauchen würde, um bei mir auch nur ansatzweise zum Erfolg zu kommen.
Das war ein Schock für mich....
Ich kann in keine stationäre Psychiatrie gehen, ich bin dort eingesperrt. ich kann nur in meinem Haus einigermassen sicher sein und nur dort fühle ich mich wohl. Woanders bin ich völlig ausgeliefert.
Diese stationäre Klinik von der er sprach ist der Tagesklink angeschlossen, es ist ein Krankenhaus mit einer offenbar sehr guten Psychiatrie (offen und geschlossen).
Er meinte, da hätte ich jeden Mittag 3 Stunden frei, könne meine Frau treffen und mir ihr spazieren gehen. Außerdem könne ich jedes Wochenende zu Huse verbringen.
Warum belügt der mich, denn es stimmt nicht. Ich kann nicht am Wochenende nach Hause und habe auch keine 3 Stunden über Mittag frei. Das hat mir meine Therapeutin gesagt, zu der ich schon seit fast 2 Jahren wöchentlich gehen.
Was soll das alles? Ich fühle mich durch so etwas nur bestätig darin, dass die Menschen mir nicht wohl gesonnen sind, dass man mir schlechtes will.....
Ich frage daher lieber Euch:
Welche Erfahrungen habt Ihr in dieser Hinsicht gemacht?
Gibt es wirklich stationäre Psychiatrien, in denen man am Wochenende nach Hause gehen kann?
Was läuft da überhaupt ab?
Warum kann ich nicht einfach in eine Tagesklink gehen?
Warum versucht man es nicht einfach mit mir?
Ich habe Angst, Angst dass meine Psychiaterin mich nun unter Druck setzen könnte, den stationären Aufenthalt durchzuführen.
Ich habe Angst, unglaubliche Angst, es zerreist mich dabei....
In so einer Klinik würde ich keine Nacht bleiben können....Niemals.
Danke für Eure Hilfe.