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Eowyn
Gast
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« am: 28. Mai 2005, 19:06:57 » |
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Hallo Leute!
Hab jetzt die ersten 2 Stunden bei meiner neuen Therapeutin hinter mir! Hab diesmal eine toooootal nette gefunden, und weiß für mich dass es diesmal die Richtige ist. Aber gerade weil sie so nett ist, hab ich die größten Probleme damit. Bei meiner vorigen hat die Chemie einfach nicht gestimmt, von daher hab ich mir nicht so viele Gedanken darüber gemacht, es war mir egal wenn es nicht so lief, dachte wohl ich könnte der Therapeutin eins auswischen, wenn ich nichts von mir preisgebe, wobei das ja absoluter Quatsch ist.
Aber diesmal stimmt die Chemie und damit tun sich wieder neue Ängste auf, weil ich genau weiß, dass ich mich diesmal öffnen muss, mein Problem diesmal anpacken muss. Und das macht mir Angst, weil ich sogar hier die Angst habe, mein Gesicht zu verlieren. Meine Gedanken drehen sich im Moment nur mehr um die Therapie, ich denke daran wie die nächste Stunde ablaufen könnte, lasse bisherige Sitzungen Revue passieren,,, denke darüber nach was schief gelaufen ist usw.
Nach der ersten Stunde war ich total begeistert, nach der gestrigen Sitzung total frustriert, weil die Sitzung ganz anders ablief als ich es mir erhofft hatte. War wieder nur verschlossen, verkrampft, kaum in der Lage mich ihr gegenüber auszudrücken. Meine Therapeutin meinte zwar, das ist ok, das braucht seine Zeit, bis man Vertrauen hat,,,,,,,, aber ich bin trotzdem so enttäuscht. Ich bin einfach zu wenig geduldig,,,, möchte am liebsten von heute auf morgen alles ändern. Aber das wird so nicht funktionieren und es deprimiert mich sehr.
Außerdem benehme ich mich seit der neuen Therapie in meiner Freizeit oft ziemlich komisch. Habe irgendwie immer das Gefühl, unter ständiger Beobachtung von ihr zu sein, sobald ich das Haus verlasse. Habe immer Bedenken, ihr irgendwo über den Weg zu laufen! Leide irgendwie unter Verfolgungswahn. Alles dreht sich nur mehr um die Therapie,,,, dreh ich jetzt komplett durch? Ist das alles noch normal?
Liebe Grüße
Eowyn
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