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hexekathrin
Gast
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« Antworten #2 am: 13. Juni 2005, 11:12:45 » |
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Hallo Kleinsusi, ich kann dir nichts raten, aber ich kann dir was von mir erzählen: Ich habe mich über viele Jahre gegen alles gewehrt, was irgendwie hätte helfen können, Tendenz sinkend. Meine Hausärztin hat mich aus dem Verkehr gezogen, damit ich erstmal zur Ruhe komme. Dann hat sie mir ein Medikament verschrieben, was ich wochenlang im Schrank liegen hatte. Man kann aber nicht sagen Medis sind nicht der rechte Weg. Ich habe es angesehen wie eine Kopfwehtablette und war damit dnicht in Erwartungshaltung, dass Nebenwirkungen eintreten. Zuerst glaubte ich nicht, dass das Medi wirklich echt ist, sondern hier es für eine Art Placebo(?). Außer dass ich 3 kg mehr auf die Waage bringe und es mir wesentlich besser geht ..... kann ich nun nichts dagegen sagen. Dann habe ich mir einen Termin bei einem Psychiater besorgt und dann einen bei einem Therapeuten. Die ersten Gespräche waren gut. Man lege mir auch eine Tagesklinik nahe. Gut, ich würde mich entscheiden dafür, wenn es gegen eine bestimmt Thematik Ängste gäbe, wie Spinnen, Flugangst oder sowas. Meine Ängste sind allerdings hier direkt vor meiner Haustür, also habe ich mich für die Lösung durch eine Therapie mit wöchentlichen Terminen und meine Medis entschieden. Allein der Weg zum Therapeuten wird schon eine Art Therapie, weil ich allein 30 km fahren muss, weil wir hier keine Therapeuten haben. Nun fange ich an, ganz im Kleinen immer wieder ein Stück mit dem Auto zu fahren. Also ich bevorzuge da eher die Tippeltappeltour, immer in kleinen Schritten ein Stück weiter. Meine Ägnste sind auch in solchen Schritten immer größer geworden. Außerdem bin ich nicht der Typ, der in 3 Wochen das rückgängig macht, was sich über Jahre aufgebaut hat. Ich glaube persönlich auch nicht, dass es jemand gibt der in der Lage wäre meine 38 Lebensjahre in 3 Wochen aufzuarbeiten. Die Entscheidung liegt bei dir, aber tue nichts aus reiner Panik, weil dich deine Ärztin unter Druck setzt. Das ist nicht gut. Ein Arzt sollte im Interesse des Patienten entscheiden und dich beraten und die für dich geeignete Therapie suchen. Frag nach!!! Lass dich nicht wie eine dummes Kind behandeln, du hast ein Recht darauf, dass du entsprechend deiner Krankheit behandelt wirst. Allein zusagen, du hast Depris und Angst reicht nicht, um zu sagen, dies oder jedes ist besser. Die Angst hat viele Gesichter und nur, wenn man diese kennt und den Menschen dazu, dann kann man sagen, dies oder jenes wäre geeignet. Aber das kannst du am besten gemeinsam mit deiner Ärztin herausfinden. Und wenn sie wirklich gut ist und merkt, dass du in die richtige Richtung willst und dich nicht gegen alles wehrst, dann wird sie dich gut beraten und dir raten, was das Beste für dich ist. Aber dazu musst du Vertrauen haben und versuchen die Erwartungshaltung für das Negative runterzuschrauben.
Viel Glück und liebe Grüße von Kathrin
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