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Autor Thema: Wenn es mir sehr schlecht geht esse ich sehr viel  (Gelesen 2776 mal)
Seoul
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J. Dean


« am: 03. Juli 2005, 23:12:29 »

Hallo,

zu meiner Depression, den Ängsten, den Zwängen den Phobien und sozialen Phobien....gesellt sich immer wieder eine Eßstörung.

Sie macht sich immer dann besonders bemerkbar, wenn es mir besonders schlecht geht oder etwas wichtiges bevor steht.

Wie z.B. morgen, wenn ich erneut in ein Schlaflabor gehen muss, obwohl ich das nicht will, weil ich meine Höle - meine gewohnte sichere Umgebung - verlassen muss.

Ich esse dann wahllos alles in mich herein, bis ich regelrecht betäubt bin und es mir so übel ist, dass ich nur den Wunsch habe, alles wieder zu erbrechen. Das ist ein richtiges Machtgefühl, was ich dann über mich verspüre... Aber ich ekel mich dann vor mir selber, ohne das ich es lassen kann.

Ich laufe herum und suche nach essbarem und ich habe Panik, wenn nichts da ist, was ich suche... Daher habe ich immer genug davon zu Hause: Magerquark, Joghurt, Schokolade etc..

Nach so einer Attacke esse ich dann meist einieg Tage nur sehr wenig und trinke auch kaum etwas....

Ich habe ein normales Gewicht und es schwankt immer so um die 2-5 KG (nach oben und unten).

Es ist zum verrückt werden.....

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Qui vivra verra
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J. Dean


« Antworten #1 am: 22. Juli 2005, 15:14:34 »

Es ist wieder so weit...Angst vor dem Besuch bei meiner Therapeutin..ich muss das Haus verlassen...Muss ein Ziel benennen...Wieß aber nicht, ob ich damit eine Therapieverlängerung bekomme...

Angst-Panik-Zwänge...Alles wird schlimmer....

Also esse ich wieder bis mir übel wird, um mich zu betäuben, mich zu quälen....
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hexekathrin  
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« Antworten #2 am: 22. Juli 2005, 17:22:52 »

Hmmm , ich kann´s heute nachvollziehen. Allerdings schlägt mir heute das Wetter auf´s Gemüt. Habe heute dummerweise angefangen Gummibärchen zu futtern. Bäh ist mir schlecht .... und die Tüte ist leer. Allerdings hatte ich außer Frühstück auch noch nicht wirklich was richtiges.
Das erinnert mich an die Zeiten im Büro. Innerhalb kurzer Zeit hatte ich 5 kg mehr auf der Waage und dazu noch der "Gruppenzwang", weil wir uns untereinander im Stress immer gegenseitig mit Süßigkeiten versorgt haben.
So hat eben jeder seins. Aber mir ist jetzt wirklich richtig schlecht, aber ich finde die Bremse immer nicht ... lege zwar die Tüte weg, um sie dann kurz drauf wiederzuholen. Ein Teufelskreis, der leider erst zu Ende ist, wenn alles alle ist .... :-(
Kathrin
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J. Dean


« Antworten #3 am: 22. Juli 2005, 18:08:56 »

Ich habe dabei immer das gefühl, wenn ich meinen Körper betäube, dass ich Macht darüber habe.
Und wenn ich mich dann übergeben muss, fühle ich mich sehr schlecht, um danach wieder von vorne zu beginnen, weil mein Körper niemals siegen darf.
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hurt-girl
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« Antworten #4 am: 31. Juli 2005, 13:03:57 »

Hallo ihr!

Das mit dem essen kenne ich nur zu gut... Bei mir ist es auch so wenn ich Stress oder Ärger habe esse ich bis ich platzen könnte und übergebe mich danach... Um danach wieder regelrecht Platz zu schaffen um wieder Nahrung in mich reinstopfen zu können... Momentan hab ich mich ein bisschen unter Kontrolle, wobei sich dass bei mir von Stunde zu Stunde ändern kann. Hab auch schon über eine Therapie nachgedacht aber irgendwie hab ich Angst davor! Ich weis auch nicht warum....

Liebe Grüße
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Seoul
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J. Dean


« Antworten #5 am: 03. August 2005, 04:38:04 »

Ja hurt-girl,

so, oder so ähnlich läuft es bei mir auch ab.

Kontrolle über den Körper, Macht darüber ausüben und betäuben und gleichzeitig Schuldgefühle und es geht wieder von vorne los....

Das habe ich noch nicht so lange, etwas seit 6 Jahren, aber es wird stärker....
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Qui vivra verra
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kuesser007  
Gast
« Antworten #6 am: 03. August 2005, 15:46:33 »

hi seoul,

gehts dir denn besser ?

lg lutz
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J. Dean


« Antworten #7 am: 03. August 2005, 21:44:33 »

Besser?Huch
Schlechter?Huch

Wo ist der Unterschied?Huch
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Qui vivra verra
Seoul

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Elchen
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« Antworten #8 am: 07. September 2006, 19:43:06 »

Hallo Leute, bin neu hier!
Ich kenne dass mit dem Essen auch zu gut, immer wenn ich irgendwelche Probleme habe, oder mich mal wieder über meinen Vater ärgere, stopfe ich alles, was ich finde kann in mich hinein, es gibt da leider keine Grenzen! Da ich auch noch andere Probleme habe und erst 18 Jahre alt bin, habe ich eine Therapie begonnen. Hatte auch voll Angst davor, aber meine Therapeutin ist so gut, dass ich mich jetzt sogar jedes mal freue, wenn ich wieder zu ihr muss, dann komme ich endlich mal zu Hause raus, mir fällt nämlich langsam die Decke auf den Kopf!
Lieben Gruß Elchen
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J. Dean


« Antworten #9 am: 07. September 2006, 22:40:36 »

Ich mache es mittlerweile umgekehrt.

Ich esse wenig, sehr wenig und fühle mich damit noch mächtiger. Ich war immer eher schlanl, um nicht zu sagen dünn, hatte nie Übergewicht. Doch jetzt, da ich meien Körper mit wenig Nahrung konfrontiere, habe ich eine bessere Kontrolle über mein Ich.
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J. Dean


« Antworten #10 am: 07. September 2006, 22:40:44 »

Ich mache es mittlerweile umgekehrt.

Ich esse wenig, sehr wenig und fühle mich damit noch mächtiger. Ich war immer eher schlanl, um nicht zu sagen dünn, hatte nie Übergewicht. Doch jetzt, da ich meien Körper mit wenig Nahrung konfrontiere, habe ich eine bessere Kontrolle über mein Ich.
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