hundemum
Beginner

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« am: 22. Juli 2005, 09:16:09 » |
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Hallo zusammen, ich bin die Mutter eines 22 jährigen Sohnes, der seit 2 Jahren an einer Psychose mit Stimmenhören und Verfolgungsängsten leidet. Er war in psychatrischer Behandlung und ein halbes Jahr in einer Tagesklinik. Gebracht hätte es ihm seiner Meinung nach überhaupt nichts. Er wolle nicht über seine Stimmen sprechen und meint, dass er mit seinem Medikament geheilt würde. Er nimmt Neuroleptika, Seroquel 1.500 mg am Tag. Ich finde, dass ist ganz schön hoch dosiert. Er ist den ganzen Tag irgendwie "gedämpft". Er kann sich im Moment überhaupt nichts vorstellen, weder Arbeit, noch weggehen. Er hört keine Musik, sieht nicht fern, liest nicht, im Grunde sitzt er nur rum und wartet auf die nächste Tabletteneinnahme. Ich weiß mir einfach keinen Rat mehr, ich kann doch nicht tatenlos zusehen, wie so ein junger Mensch zugrunde geht. Ich kann ihn nicht ansprechen, er sagt dann immer:" Mama, lass es sein, ich will nicht darüber reden, ich meine aber, dass es wichtig wäre. Er kann doch nicht alles in sich hineinfressen. Ich bin mit Sicherheit auch nicht die richtige Ansprechpartnerin, bin darin ja auch nicht geschult. Aber auch meine Vorschläge, zu einem Therapeuten oder in eine Selbsthilfegruppe zu gehen, lehnt er ab. Er meint dann immer, in einer Gruppe mit fremden Menschen würde es ihm noch schlechter gehen. Könnt ihr mir vielleicht Ratschläge geben, wie ich meinem Sohn helfen kann? Bin für jede Antwort dankbar. Freundliche Grüße hundemum
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