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Angstnetz Forum
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Autor Thema: beschäftigung ist wichtig  (Gelesen 2579 mal)
loopi
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Beiträge: 100


« am: 23. April 2004, 07:58:17 »

bei mir ist es so, das ich selbst merke, wie meine depris und somit dann meine angstgefühle mich ständig immer mehr versuchen unter kontrolle zu bekommen. ich liege dann eine ewigkeit nur auf meinem sofa, traue mich nicht aufzustehen,aus angst tot umzukippen, oder die schwindelgefühle sorgen dafür, das ich dort liegen bleibe, oder auch das innerliche zittern.irgendwann ist es mir peinlich, das mich jeder nur auf dem sofa liegend antrifft und ich raffe mich dann auf, um irgendetwas sinnvolles zu tun, womit ich länger zeitig beschäftigt bin..auf jedenfall das sofa meiden. das was immer gemacht werden muss, wie haushalt,oder garten oder solche sachen sind zu meiner beschäftigung jedenfalls nicht geeignet, weil sich diese dinge zu leicht auf morgen verschieben lassen. ich fing an mit tapeten abreißen und die wohnung zu renovieren...raum für raum, sowas kann man nicht liegen lassen, sind die tapeten ab, müssen neue dran und ich fühlte mich hinterher besser, als die wohnung schön  neu aussah, ich bin einen schritt weiter gegangen und habe auch wände rausgerissen um zimmer zu verändern und platz zu gewinnen, es wurden sachen von mir gemacht, die ich nie zuvor gemacht hatte. bei den schwierigen arbeiten verging dann das zittern und die innerliche unruhe.wenn ich dann damit fertig war, habe ich mir kaninchenställe gebaut.kaninchenställe ohne kaninchen hatte wenig sinn..also wurden kaninchen angeschafft..wieder neue aufgaben für mich. ich baute vogelhäuschen,legte mir selbst einen gartenteich an,jeden spatenstich zum ausheben..alles selbst verrichtet, ich nehme  das pflaster aus der auffahrt um diese zu begradigen, ich lege einfach überall selbst hand an, nur um mich mit aufgaben zu beschäftigen. somit hat die angst nie lange gewalt über mich, oder diese blöden depris..mein körper wird gefordert. auch wenn die ersten tage schwer fallen, aber bin immer dafür, was man anfängt, sollte man zuende führen. wenn auch meine arbeiten nicht gerade aussehen, wie von männerhand gemacht, aber sie sehen gut aus, ist meine meinung. und zum rausgehen, habe ich einen süßen hund, der dafür sorgt, das ich spazieren gehe und mich nicht nur im haus verkrieche.
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lebe jeden tag deines lebens so, als wäre es dein letzter.
roswitha
wolfgang  
Gast
« Antworten #1 am: 23. April 2004, 08:15:13 »

Hallo Loopi,
ich kann Dir nur voll und ganz zustimmen. So ähnlich habe ich das auch gemacht.
Wenn auch nicht mit handwerklichen Sachen.
Als ich die Depressionen und Ängste nicht los wurde, ging ich zwei Jahre lang in eine Tagesstätte, dort musste ich unter anderem Kochen lernen. Insgesamt war ich zwei Jahre lang in dieser Tagesstätte. Danch fand ich einen Job in einem Bio-Laden, bis der dann leider pleite ging.

Ich bin auch der Meinung, man sollte immer wieder versuchen, etwas zu tun. Das muss Gott weiß nichts weltbewegendes sein.

Was mir auch sehr gut getan hat, ist schwimmen. In der Zeit im Wasser, habe ich mich sehr wohl gefühlt.

Herzliche Grüße
Wolfgang
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deleteuser
Gast
« Antworten #2 am: 23. April 2004, 09:39:55 »

guten morgen loopi,

dein beitrag finde ich ganz toll und zeiögt von kraft und energie gegen die
krankheit an zugehen.

wünsche dir weiterhin viel erfolg

madita
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kuesser007  
Gast
« Antworten #3 am: 04. April 2005, 18:41:55 »

hi,

was kann ich denn gegen meine daueruruhe und dauerschwankschwindel selbst tun ?

bitte um ratschläge.

lg lutz
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kuesser007  
Gast
« Antworten #4 am: 26. Juni 2005, 15:38:51 »

hi,

hab noch keine antworten erhalten wegen ablenken von den beschwerden.

lg lutz
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maren
Gast
« Antworten #5 am: 26. Juni 2005, 16:33:22 »

hallo loopi


ich kenn ja deine hauruck aktionen mit einem bandscheibenvorfall, eine auffahrt zu pflastern und kann dich für deine stärke und kraft nur immer wieder bewundern,, sie vergisst immer zu schreiben das sie nebenbei noch 4 kinder eine schwiegertocher und 1 enkel,,, 1 nicht geborenes betreut.
du bist ein gutes beispiel wieviel auch angstkranke -depressionskranken noch leisten können um da raus zu finden.


@KÜSSER  du scheinst den beitrag nicht gelesen zu haben,, loopi schreibt genau das was du machen sollst,,, bewegung ablenkung,,aber bis  heute hab ich von dir nur gehört, es ist bei mir am allerschlimmsten und es wird immer schlimmer ,kein therapeut kann mir helfen,, im chat haben zig leute dir versucht zu helfen,,dir wege aufzuzeichnen,,wir können dich nicht zwingen sie zu gehen,,aber du hättest es bei soviel mühe die wir uns geben wenigstens versuchen können, statt dessen haust du uns die postfächer voll.


oben -- loopis beitrag stehts,, und frag sie mal ob sie keine schwindelgefühle hat ob sie nicht MIT wackelnden knien und der angst umzufallen aufsteht und ackert oft mehr wie jeder mann.

und schreib jetzt nicht wieder du bist ganz anders, du bist genau wie wir,,aber du bist einfach noch nicht bereit hilfe anzunehmen solang können wir dir alle ratschläge geben die über 1000ende von angstkranken gemacht haben,,es wird nicht einer helfen,,denn deinen weg kannst nur DU allein finden... mit dem schwindel.

lg ,, loopi ich bin stolz auf dich

lg maren
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kuesser007  
Gast
« Antworten #6 am: 26. Juni 2005, 17:49:03 »

hi maren,

die berichte oben hatte ich noch gar nicht gelesen und natürlich möchte ich auch wieder raus aus dem tief genau wie jeder andere hier, der solche oder ähnliche beschwerden hat, im moment ist mir nur nicht ganz klar, was mir besser hilft, therapie oder mich voll reinzuhängen in tätigkeiten, vielleicht ist ja der beste weg, beides in angriff zu nehmen.
daß es lange dauert, bis man das wieder los wird oder bis besserung eintritt, das weiß ich, da ich 1994 mal ne depression hatte, auch mit körperlichen beschwerden, hab damals ne 5 wöchige stationäre therapie gemacht, da wußte ich nun noch gar nicht, daß es solche krankheiten wie depressionen überhaupt gibt, aber damals hab ich den absprung ja geschafft, hatte dann immer mal leichte rückfälle, aber die bekam ich immer wieder in den griff, nur diesmal hat es mich halt wieder voll erwischt, ich glaub, man trägt sowas sein ganzes leben mit sich rum, vielleicht muß ich mir die damalige zeit zum vorbild nehmen, ihr habt schon recht, das wollte ich nur nochmal hier erwähnen.

lg lutz
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dobi2602
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Beiträge: 129


« Antworten #7 am: 18. April 2007, 17:54:30 »

auch wenn lange niemand geantwortet hat ich bin auch sicher das beschäftigung sehr wichtig ist ,denn sonst wird der teufelskreis immer schlimmer.auch wenn es mir oft sehr schlecht geht versuche ich alle meine arbeiten zu erledigen und ich habe auch seh oft bemerkt das dann die angst irgendwann nicht meh die oberhand hat,ausserdem versuche tgl.umzudenken ,das leben ist zuschön um aufzugeben,ich bete auch wieder oft..

liebe grüsse doris Smiley
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liebe grüsse doris
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