Bazille
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« am: 28. April 2004, 12:36:36 » |
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Ich wollte große weite Räume hell von Sonne durchflutet Räume ohne die Trümmer der Jugend ohne die Untaten der Eltern ohne verscherbelte Träume das einzige Hindernis zu jenen Räumen bin ich!
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Was Besseres als den Tod findest Du überall!
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Bazille
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« Antworten #1 am: 28. April 2004, 17:48:22 » |
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Ich bins nochmal (Bazille), mir fällt grad der Titel "Autor" auf. Das Gedicht hab nicht ich geschrieben! Es hing am schwarzen Brett auf der Station in Rostock! Ich fand es sehr passend für mein emotionales Innenleben! mfg
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tinka
Gast
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« Antworten #2 am: 29. April 2004, 12:59:01 » |
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hallo, bin ganz neu, aber leider nur im chat und forum, sonst schon ganz schön alt. Kann mir jemand mal sagen, ob es sein kann, dass man erst mit über 40 anfängt, zu merken, was da alles schief gelaufen ist in der kindheit und dann zum borderliner wird? Ich glaub das einfach nicht oder will es nicht wahrhaben.
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Bazille
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« Antworten #3 am: 29. April 2004, 13:29:36 » |
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Hi Tinka, ich bin 23 und habs mir auch nicht leicht gemacht zu erkennen, dass ich Hilfe brauch!Und dann ging es schlag auf schlag:Therapeut,Psychiatrie,etc. Ich denke,dass das Umfeld eine große Rolle spielt. In wie fern sie auf dich reagieren und wie ehrlich sie zu Dir sind. Jedoch musst du lernen die Botschaften zu entschlüsseln und ganz wichtig du brauchst einen Freund!
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Cleo
Gast
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« Antworten #4 am: 29. April 2004, 14:43:10 » |
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Hallo Tinka,
klar kann es sein, dass man erst sehr spät merkt, was alles schief gelaufen ist und meist merkt man es eben im Zusammenhang mit Problemen, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben und die man nicht (mehr) übersehen kann.
Aber ob Du deshalb nun gleich Borderliner bist? Wer sagt denn das? Es gibt ja die verschiedendsten Symptome, die erst zusammen genommen eine Diagnose ausmachen und viele Symptome ähneln wieder anderen ...
Schreib doch mal, wie Du darauf kommst, dass Du Borderliner bist.
Liebe Grüsse Cleo
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Bazille
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« Antworten #5 am: 18. Juni 2004, 19:01:21 » |
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Ne Freundin hat die gleiche Diadnose wie ich! Es ist leider sehr schwer Tage zu finden an denen wir beide einigermaßen gut drauf sind! das ist schwierig, da ich sonst keinen in meiner Stadt habe, bei dem ich es mir vorstellen könnte Vertrauen zu schenken! Das nimmt mir aber auch irgendwie die Angst vor Bremen. Was hab ich denn zu verlieren?! Ich muß nur tierisch aufpassen, das ich mit dem Geld klarkomme!Ich schulde jetzt schon meiner Mutter über 500 Euro! Nur Wochenendgestaltung wird immer mauer. Früher war ich von Freitagnachmittag bis Sonntagabend unterwegs und nun sitz so oft vor dem PC! :-( :-) :-(
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Rose03
Beginner

Beiträge: 2
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« Antworten #6 am: 10. September 2005, 15:35:11 » |
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Die Tage meines Lebens
Jeder Tag ist für die Menschheit ein Neuer Aber was ist er für mich?
Jeder Tag bringt das stärkste Element mit sich, nur was kann ich mit Liebe anfangen?
Jeder Tag kann verändern, nur werde ich es jemals schaffen?
Jeder Tag bringt uns Freude, kann ich mein Empfinden auch danach Richten?
Jeder Tag bringt Traurigkeit, werde ich jemals mein weinendes Auge verlieren?
Jeder Tag bringt eine Wärme mit sich, warum friere ich dann?
Jeder Tag ist ein Dankbarer, nur wie zeige ich das?
Jeder Tag behält mich in Mißtrauen, werde ich los lassen können?
Jeder Tag soll Glück bedeuten, wann werde ich es wieder fahren?
Jeder Tag wird mit Sorge umringt, wann werde ich frei sein?
Aber jedoch lebe ich Tag in Tag aus mit der ANGST, wird sie bleiben?
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Mit dem Herzen kann man Berge versetzen, aber ohne Kopf setzt man sie an die falsche Stelle.
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Rose03
Beginner

Beiträge: 2
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« Antworten #7 am: 10. September 2005, 15:36:44 » |
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Mein Wunsch
ich bin gefangen in meinem Kopf in meinen Gedanken so viele Welten in keiner daheim was ist real wie ist die Wirklichkeit wo ist die Welt
ich bin gefangen in meinen Gefühlen in meinen Emotionen Schmerzen in der Seele ohne zu wissen warum was bin ich wo bin ich daheim warum bin ich
ich bin gefangen in meiner Angst in meiner Verzweiflung unfähig zu Handeln passiv und mutlos was ist die Bedrohung woher kommt die Gefahr sie ist in mir
ich bin gefangen in meinem Schweigen in meiner Resignation stumme Schreie bleiben ungehört was soll ich sagen wer hört mir zu wer versteht mich
ich bin gefangen in meinem Körper in meinem Leben will nicht hier sein nur schlafen, fliehen schlafen ist schwer wenn die Angst kommt und mich übermannt
ich bin gefangen in meinem Zorn in meiner Wut zerbreche innerlich verliere mich selbst fühle nichts außer den Spuren meines Hasses auf mich selbst
ich bin gefangen in der Dunkelheit in meinen Tränen immer kämpfend gegen meinen Willen gegen mein Ich wie befreie ich mich von meinen Fesseln
ich bin gefangen in meiner Verwirrung in meiner Orientierungslosigkeit kein Ziel, keine Richtung auf dem Weg ins Nichts wohin führt die Reise was ist der Sinn der Weg ist zu weit
ich bin gefangen in meiner Einsamkeit in meiner Isolation um mich herum so viele Menschen vertraute Fremde in meinem Innersten bin ich allein
ich bin gefangen in meiner Unsicherheit in meinem Misstrauen gegen andere und mich selbst mein Herz verschlossen niemand darf hinein ich will nicht hinaus keine Verletzungen mehr
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Mit dem Herzen kann man Berge versetzen, aber ohne Kopf setzt man sie an die falsche Stelle.
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