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Angstnetz Forum
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Autor Thema: Angehöriger und Depressionen  (Gelesen 2194 mal)
skunny
Beginner
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Beiträge: 3


« am: 12. August 2005, 17:07:48 »

Hallo!
Ja, Leute. Ich bin hier so ziemlich neu und auch nur durch Zufall auf eure Seite gelangt. Vieles, was ich hier gelesen habe, hat teils Unverständnis und Verständnis ausgelöst. Habe aber die Seite nicht aufgerufen, weil ich neugierig war, sondern weil ich Hilfe suchte. Wie geht man denn als Angehöriger mit Depressionen um? Wie mit den ganzen Therapeuten? Wie kommt man als Lebensgefährte damit klar, dass der Partner Hilfe braucht und sich nicht bei einem selbst öffnen kann? Viele Fragen und ich hab noch eine Menge mehr. Was passiert zum Beispiel in solchen Kliniken? Wie lange dauert dort ein Aufenthalt und kann mir jemand etwas über die "Oberbergkliniken" berichten?
Für jede Antwort von euch bin ich euch dankbar.
LG Skunny
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svenehemann
Beginner
*
Beiträge: 4


« Antworten #1 am: 16. August 2005, 17:18:52 »

Hallo,
meine Frau ist selber seit 6 Wochen, mit Angstzuständen und Panikattacken, in einer Klinik. Der Schritt ist ihr nicht leicht gefallen. Was ich mitbekommen habe, da die Frauen sich zumindest meistens dort sehr wohl und vorallem sicher fühlen. Hier sind direkt geschultes Pflegepersonal und Ärzte an Ort und Stelle. Die Aufenthalte sind natürlich von Fall zu Fall verschieden. Meistens zwischen 6 und 15 Wochen. Gegebenenfalls danach noch eine 6 wöchige Kur. Über die Oberbergkliniken kann ich nichts sagen.
Es ist ein langer Weg, den ihr da zusammen bestreiten müsst. In vielen Fällen wird oft die Ursache im näheren Umfeld vermutet ( Familie, Ehemann, Arbeit etc. ) Deiner Frau kann ggf. nur geholfen werden, wenn sie sich ändert. Wenn das Umfeld ( auch du ) nicht mitzieht, hat sie/ihr es sehr schwer. Ich weiss, das sind harte Worte und keine rosige Prognosen.
Wie lange ist sie denn schon in der Klinik ? Hattet ihr schon ein Paargespräch ? Hast du selber schonmal einen Psychologen für dich kontaktiert, um mit dem ganzen besser klarzukommen ?
Wenn du Lust hast kannst du mir auch privat mailen.

Viel Erfolg. Sven
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Uschi 2
Stammposter
****
Beiträge: 489



WWW
« Antworten #2 am: 18. September 2005, 10:34:54 »

Hier ist ein Link zu der Oberbergklinik,,,

http://www.oberbergkliniken.de/

Dort erfährst du alles,,,
GR.Uschi
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Beurteile einen Menschen nie nach seiner Fröhlichkeit, ich habe schon oft gelacht, um nicht weinen zu müssen,
lobo
Beginner
*
Beiträge: 2


« Antworten #3 am: 25. April 2006, 11:09:52 »

Hallo
Bin auch neu, meine Frau ist seit 4 Wochen in Bad Buchau, werden aber wohl 8 oder mehr wochen werden.Es geht ihr auch gut und gefällt ihr auch.Aber nun zu meiner Frage.Ich weis eigentlich gar nichts nur warum spricht sie mit der "psychologin " eigentlich mehr wie mit mir Ich führe seit 20 jahren eine glückliche ehe,haben 2kinder und auch keine partner probleme.Bin etwas ratlos und weis nicht wie ich mich verhalten soll!!
Ich froh das sie eingesehen hat das sie hilfe braucht,aber was mach ich jetzt?HuchHuch
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wolfgang  
Gast
« Antworten #4 am: 25. April 2006, 12:51:54 »

Hallo Lobo,
das du glücklich warst heißt ja noch nicht, dass Deine Frau dies auch war. Versuche doch mal zu erfahren, was sie belastet hat.

Allen Angehörigen kann ich nur empfehlen, sich eine Entbindung von der Schweigepflicht geben zu lassen. Sonst erfahrt Ihr nichts von den Ärzten und Therapeuten.

Bedrängt die Betroffenen nicht und versucht ein oder zwei Paargespräche zu führen. Gebt ihnen vor allem das Gefühl, dass Ihr trotz der Krankheit zu ihnen haltet. Vor allem wundert Euch nicht wenn sich der Partner innerhalb des Klinikaufenthaltes verändert und unter Umständen auch selbstbewußter aus der Klinik rauskommt.

Herzliche Grüße
Wolfgang
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lobo
Beginner
*
Beiträge: 2


« Antworten #5 am: 25. April 2006, 13:06:13 »

Zitat
Hallo Lobo,
das du glücklich warst heißt ja noch nicht, dass Deine Frau dies auch war. Versuche doch mal zu erfahren, was sie belastet hat.

Allen Angehörigen kann ich nur empfehlen, sich eine Entbindung von der Schweigepflicht geben zu lassen. Sonst erfahrt Ihr nichts von den Ärzten und Therapeuten.

Bedrängt die Betroffenen nicht und versucht ein oder zwei Paargespräche zu führen. Gebt ihnen vor allem das Gefühl, dass Ihr trotz der Krankheit zu ihnen haltet. Vor allem wundert Euch nicht wenn sich der Partner innerhalb des Klinikaufenthaltes verändert und unter Umständen auch selbstbewußter aus der Klinik rauskommt.

Herzliche Grüße
Wolfgang
Gespeichert
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