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Angstnetz Forum
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Autor Thema: Meine Frau hat Angstzustände bzw. Panikattaken. Komme nicht damit klar  (Gelesen 3531 mal)
svenehemann
Beginner
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Beiträge: 4


« am: 15. August 2005, 20:36:54 »

Hallo,
hier schreibt ein verzweifelter Ehemann mit 3 kleinen Kindern zu Hause.
Meine Frau hat seit einiger Zeit Panikattaken und Angstzustände. Sie befindet sich seit 6 Wochen in der psychatrischen Klinik. Dort fühlt sie sich mittlerweile sehr wohl und sicher. Sie bekommt zur Zeit noch keine Medikamente, es wird ausschließlich durch Gesprächstherapien versucht die Ursache zu finden. Die vermuteten Ursachen wechseln eigentlich wöchentlich. Mittlerweile, war ja auch nicht anders zu erwarten, sind sie bei mir angelangt. Ich hätte meine Frau über die Jahre klein gemacht. Sprich ihr immer mehr Aufgaben etc. entzogen. Ich spiele zu wenig mit den Kindern und schimpfe zu viel. Dies sind sicher Sachen die man klären bzw. versuchen zu mildern kann. Ich bin für alles offen. Das schwierigste Momentan ist, das meine Frau sich in der Woche komplett abnabelt. Sie antwortet nicht auf SMS oder ruft nicht mal an. Die Trennung fällt mir absolut schwer. Es ist so als hätten wir uns getrennt und sie kommt nur am Wochenende zu Besuch. Habe noch kein Mittel gefunden damit klar zu kommen um auch meinen Job mit dem notwendigen Elan weiterzuführen.l
Vielleicht hat jemend die selbe Erfahrung gemacht oder kann einen guten Tip geben.
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Kiramarie  
Gast
« Antworten #1 am: 15. August 2005, 21:03:32 »

hallo sven.....

das was du schreibst iss in der tat sehr schwer ......da weiß man wirklich nicht genau  was man sagem soll......
Unter was für ängste leidet den deine frau.....?....hm es iss doch schön das sich deine frau wohl da fühlt ....evtl kann es sein das sie sich ein wenig   aus ihren   leben zurück zieht .......kann an ihren ängsten liegen oder  kann es sein das sie vor irgendwas flüchtet......?.....ich meine wenn du wirklich oft schimpfst  das kann man doch bestimmt ändern oder .....?? .....wichtig iss das du deine frau zeigst das du  für sie da bist ...und sie unterstützt .....ich kann  dir nur das so schreiben was mir fhlte ......von meinen ex partner ......sicherlich iss verständniss sehr wichtig .......die ängste ernst nehmen.......und sie auf keinen fall unter druck setzen......

ich sage mal es iss wirklich schwer  für jemanden der es nicht  erlebt klar zukommen.......was kann man da raten.........evtl solltest du artikel lesen oder bücher oder dich mal im internet über die ängste aufklären lassen...naja  ich bin leider  auf der falschen seite ......weil ich selber  betroffen bin .......aber ich denke das es wichtig iss  dich  damit mal auseinander  zusetzen .....

ich wünsche dir viel glück........naja wenn du fragen hast  versuche ich sie gerne zu beantworten ....aber ob ich es kannn es etwas anderes......))


lg kira....))
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svenehemann
Beginner
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Beiträge: 4


« Antworten #2 am: 15. August 2005, 21:14:35 »

Danke für deine offenen Worte. Man kann gar nicht genau sagen wovor sie genau Angst hat. Haupturache ist sicherlich, dass sie sich nicht als Hausfrau bzw. Familienmanagerin berufen fühlt. Ich will nicht damit sagen, dass sie ihre Sache nicht gut macht, aber sie befriedigt sie nicht. Meine Frau war immer ein Powermensch. Immer unter Strom. Immer was neues. Aber selten alleine. Immer musste ich sie unterstützen. Wir haben neu gebaut und habe in der 1. Etage meine Büroräume. So bin ich natürlich auch viel im Haus. Versuche möglichst viel Zeit in der Woche für die Familie frei zu machen. Sei es ob Kinder zur Schule oder Sport zu fahren oder mit den Kindern zum Arzt gehen. Meine Frau war in den letzten 10 jahren nicht ein einziges Mal mit den Kindern bei Kinderarzt oder Augenarzt. Das habe immer alles ich übernommen. Habe mir dabei keine Gedanken gemacht, auch ich als Mann kann die Aufgaben übernehmen. Habe Angst das alles außeinanderbricht und uns eine Trennurng bevorsteht. Ich darf mich nicht hängenlassen, da ansonsten uns die finanzielle Seite das Genick bricht.
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Kiramarie  
Gast
« Antworten #3 am: 15. August 2005, 21:22:09 »

hi sven...

hm aber irgend eine angst muss das ganze doch auslösen ......hm  aber meinst du das iss ihre hauptangst......?....kann sie dich den nicht bei deiner arbeit unterstützen das sie eine aufgabe wieder hat  oder für ein paar stunden woanders arbeiten.....iss nur eine frage wenn sie sich dann  besser fühlt wenn das der grund iss sollte man da auch anfangen .......aber sicher das es ängste sind das hört sich dann  nach unzufriedenheit an.....hat sie den  noch nie gesagt was sie  für ängste hat.....

oder leidet  sich an zukunftsängste ...Huch.........

ich finde das gut das du deine fau mit den kindern  und alles anderen  unterstützt.....aber warum hast du solche gedanken das sie sich  trennen will ohne  grund trennt man sich doch nicht einfach ......es sei den es iss etwas vorgefalllen .......aber man kann doch drüber sprechen......und es klären ....

lg kira
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Rote Zora 34
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Beiträge: 279


Nicht Besitz macht reich,sondern Freunde


« Antworten #4 am: 15. August 2005, 21:24:24 »

Hallo Sven,

erstmal ein dickes LOB an Dich !!!
Partner die Hilfe suchen findet man hier leider sehr selten.
Ich bin auch verheiratet und Mutter und leide seit 5 Jahren an Angst und Panik.
War auch schön öfter in einer Klinik und man fühlt sich dort in der regel auch wohl weil man sich nicht verstellen muss und weiss das im Notfall Ärzte und schwestern in der nähe sind.
Du schreibst ,das man jetzt dich als eine Ursache für die Ängste deiner Frau sieht.
Tja , das hat man bei mir in der Klinik auch versucht und ich habe es auch eine Zeitlang geglaubt und bin auf Abstand zu meinem mann gegangen.
Aber glaub mir ,deine Frau wird sehr schnell merken das du nicht der Auslöser für die Ängste bist.
Ich habe gelernt das es oft sehr viele verschiedene Auslöser gibt und das man selten sagen kann "Nur das Problem ist es " !!
Gib deiner Frau Zeit ,auch sie muss erst mal lernen mit ihrer Erkrankung umzugehen.
Das ist wirklich nicht leicht zu aktzeptieren das man Psychisch krank ist.
Ich wünsche Eurer Familie alles liebe !!
Melde Dich mal wieder und berichte wie es weiter gegangen ist.
Natürlich nur wenn du willst.

Alles liebe Zora
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Liebe ist
wenn das Glück des ANDEREN
ein WESENTLICHER Bestandteil
des EIGENEN Glücks ist.
svenehemann
Beginner
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Beiträge: 4


« Antworten #5 am: 15. August 2005, 21:32:34 »

Habe momentan leider nicht den Zugang zu ihr. Auch in unserer Ehe ist nicht alles friede, freude, eierkuchen. Aber das ist, denke ich, überall so.
Mache mir einfach gedanken, wenn ich ihr morgens eine liebe sms schreibe und ich bekomme vielleicht gar keine oder 2 Tage später eine Antwort. Sie bat ebenso mich, sie nicht mehr jeden Tag zu besuchen. Ist ja alles gut und schön. Ruhe und Abstand braucht ja mal jeder. Ich habe die drei Kinder zu Hause, den Haushalt und eine Firma zu führen. Verliere so langsam meinen inneren Antrieb. Du sitzt abends auf der Coach und starrst aufs Handy. Hoffst irgendein Lebenszeichen zu bekommen.
Hab ja schon viel im Leben mitgemacht. Das hat noch gefehlt. Irgendwann kommt man zu dem Punkt, das ich mich selber schützen muss um nicht auch noch vor die Hunde zugehen. Allein den Kindern zu Liebe. Wir sind seit 16 Jahren zusammen und noch nie länger als 4 Tage getrennt gewesen.
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Kiramarie  
Gast
« Antworten #6 am: 15. August 2005, 22:23:39 »

hm .....das tut mir für dich leid .......aber du solltest dir wirklich nicht soviele gedanken machen.....

klar iss  nicht immer und überall friede unf freude .........aber auch das iss normal und hört dazu......

evtl brauch deine frau nur ein wenig abstand  von ihren alltag das kann es doch auch schon sein......

ich würde auch mal sagen gebe ihr zeit und setze sie nicht unter druck.....das wäre verkehrt .....

klar das du dir sorgen machst.........das iss doch auch normal.......das würde jeder manchen........

auch wenn es schwer iss solltest  du dich auch um dich kümmern ......deine kinder brauchen dich ......deine frau iss in guten händen ( iss nicht bös gemeint )........

und es wird sich bestimmt alles zum guten wenden ...glaube fest dran.......und wenn du sprechen möchtest dann mache es hier ......du bekommst bestimmt antworten......da bin ich mir sicher ....


lg kira))
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sternschnuppe
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Beiträge: 218


« Antworten #7 am: 15. August 2005, 22:43:26 »

Hallo Sven,

also wenn ich deine post hier lese, meine deine erste, hört es sich für mich nicht ganz unbekannt an.

Als ich in der Klinik war, war mir auch nicht so sehr nach Besuch.

Klar kann ich dich gut verstehen, aber ich denke das deine Frau zur Zeit an einem Punkt ist, wo sie sehr an sich arbeitet.

Sie versucht, denke ich, sich abzugrenzen. Das hört sich einfach an, ist es aber auf garkeinen Fall.

Gebe Ihr die Zeit, es ist doch auch für euch beide.

Es ist aber total toll das DU dir auch Gedanken machst. Auch das du hier schreibst um Hilfe und Ratschläge zu bekommen.

Klasse
LG
sternschnuppe
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Hamburger
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« Antworten #8 am: 15. August 2005, 23:09:13 »

Hi Sven,

ich kann sehr gut nachemfpinden wie es Dir geht. Meine Freundin ist ebenfalls Panikerin und war dieses Jahr 3 Monate in einer stationären Therapie. Mir hat es damals auch sehr weh getan, als Sie angefangen hat sich abzugrenzen und mir zum Beispiel gesagt hat, das Sie mich unter der Woche nicht mehr sehen will. Die ersten Wochenende, als Sie zu Hause war, ging es ihr schlecht - so schlecht das ich sie vorzeitig wieder ins Krankenhaus gebracht habe....inzwschen ist Sie wieder zu Hause, es geht Ihr deutlich besser (noch nicht perfekt, aber das braucht halt seine Zeit) und wir haben zusammen wieder tolle Tage.

Darüber hinaus haben wir aber beide gelernt, das jeder seinen emotionalen und zeitlichen Freiraum benötigt. Ich fand es interessant, denn auch ich habe meiner Freundin vieles abgenommen. Wir haben gelernt das das nicht immer gut war. Wir haben alles gemeinsam gemacht und gemerkt, das wir uns damit keinen Gefallen getan haben.

Betrachte die Krankheit als eine Chance. Eine Chance das Deine Frau und Du auch Dein Leben positiv entwickeln könnt. Ich bin früher zum Beispiel fast nicht mehr alleine weggegangen. Jetzt treffe ich mich regelmäßig mit Freunden, betreibe wieder eigene Hobbies. So haben wir uns jeder ein wenig abgegrenzt - aber an Grenzen begegnen sich Menschen nun mal und die Zeit die wir gemeinsam haben ist sehr wertvoll geworden.

Was will ich damit sagen? Verliere nicht den Mut - der Weg den Ihr jetzt beide geht kann sehr gut für Euch sein. Sehe es nicht als "bösen Schicksalsschlag", sondern wie gesagt als Chance. Ich hatte damals das Glück "nur" meine Freundin, den Haushalt und die Arbeit zu haben (auch mit Sicherheit kein 40 Stunden Bürojob). Deshalb dürfte es für Dich umso wichtiger sein das Du auch jemand zum reden findest. So wie hier oder zum Beispiel auch bei einem Psychologen, guten Freunden - wenn diese Zugang dazu haben.

Auch wenn jetzt vieles in Frage gestellt wird, bedeutet das nicht ein Ende, sondern schlicht und ergreifend einen Neuanfang. Ich denke, das ist etwas positives!

Falls Du Fragen hast, kannst Du mir gerne auch privat mailen.

Grüße von Sven an Sven Zwinkernd
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skunny
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Beiträge: 3


« Antworten #9 am: 17. August 2005, 11:07:39 »

Hallo Sven!

Ich verstehe dich ganz gut. Auch mir geht es mit SMS oder Telefon ähnlich. Ich habe versucht, in letzter Zeit zu verstehen, worauf es ankommt. Ich glaube es ist unheimlich schwer für den Partner. Und ich denke, deine wie auch meine Frau, wissen, dass es uns nicht leicht fällt. Ich glaube, auch ihnen fällt es nicht leicht dort. Ich sitze genauso auf der Couch und habe selten zu irgendetwas Lust. Meist will ich einfach nur ihre Stimme hören. Wissen, dass sie mich lieb hat. Diese Angst, die du auch hast, sie zu verlieren, habe ich auch gehabt. Das heißt, bis gestern. Ich habe mich hingesetzt und nachgedacht, was passiert jetzt. Ich bin mir meiner Liebe zu meiner Frau sicher und auch ihrer Liebe zu mir. Sie ist krank. Und ich habe immer gesagt, ich stehe zu meinem PArtner auch während Krankheiten. Ich würde sie wegen einer "normalen" Krankheit auch nicht hängen lassen. Es ist schwer gewesen, zu verstehen, dass sie sich dort selbst hilft. Auch denke ich, dass immer versucht wird, psychologische Krankheiten auf das Umfeld abzuwelzen, weil es dort am einfachsten ist. Es wird nur das geschehen, was deine Frau zulässt. Vertrau ihr dort ein wenig. Ich versuch es ja auch. Sei da für sie, wenn sie dich braucht. Ich weiß, wie beschissen du dich zu Hause fühlst. Jetzt müssen wir als Partner stark sein und zu unseren Frauen stehen. Freuen wir uns doch gemeinsam, wenn sie zurückkommen und versuchen wir, diese Krankheit zu akzeptieren. Ich glaube inzwischen, dass dies ein wichtiger Punkt ist, der unsere Frauen auch bedrückt. Nehmen wir ihnen diesen Druck, und lassen sie dort zu sich finden, dann werden sie auch niemals daran zweifeln, dass sie den richtigen Partner haben.

Ich habe meiner Frau den Vorschlag gemacht, dass ich mich nicht mehr melde. Sie soll anrufen, wenn ihr danach ist. Ich hab ihr nur gesagt, dass ich sie liebe, zu ihr stehe und da sein werde, wenn sie mich braucht. Alles andere soll sie entscheiden. Und trotzdem zweifel ich nicht an ihrer Liebe, wenn sie sich nicht abends meldet. Zweifel auch du nicht, das macht dich kaputt.

Nochmal: es ist nicht leicht. Auch für mich nicht. Ich will dir Mut machen, denn den brauch ich auch. Lass uns stark sein für unsere Liebe.

LG skunny
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Markus1974
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« Antworten #10 am: 17. August 2005, 11:56:21 »

Hallo Sven,

Also, ich erzähle Dir mal "kur" meine Geschichte:
Als ich meine (EX-)Frau vor ca. 8Jahren kennengelernt hatte, war sie nicht gerade schlank, aber auch nicht dick. Mit der Zeit in unserer Beziehung hat sie mehr und mehr zugenommen, was mir persönlich aber nie etwas ausgemacht hatte. Ende 1998 haben wir dann geheiratet aber nur standesamtlich. Im Jahre 2000 kam dann die 1. trennung. Sie meinte, Sie hätte was verpasst, weil sie schon mit 18 Jahren geheiratet hätte. Nach ca. 3,5 Monaten sind wir dann doch wieder zusammengekommen.
Als sie immer und imer wieder versucht hatte abzunehmen, ohne erfolg, riet ich ihr zu einer Kur, wovon sie auch begeistert war. Die Kur wurde für Januar 2004 und für 6 Wochen bewilligt. Sie ging in eine Phychosomatische Fachklinik. Die ersten 4 Wochen waren ok. Wir telefonierten und schrieben sms und auch Briefe. Zu Karneval war sie dann "zu Hause" zu besuch. Sonntags gingen wir essen und sprachen noch über "heiraten in weiß" und nun doch endlich ein Haus zu kaufen.
Am Abend fuhr sie wieder nach Hause. Zuvor hatten wir uns noch über irgendeine kleinigkeit gestritten. Sie meldete sich nicht mehr und reagierte auch auf meine SMS nicht mehr, keiner ging an ihr Handy ran, oder es war aus. Donnerstag ging sie nun endlich ran und erklärte mir, das es aus ist. Ihr wurde sozusagen erklärt von den Ärzten, das ICH das Problem bei Ihren Gewichtsproblemen bin und deshalb nicht gut für Sie wäre. Wir haben auch schon ein paar Jahre vergeblich versucht Kinder zu bekommen, was wahrscheinlich auch ein Großes Problem in unserer Beziehung gewesen ist, weil es leider nie geklappt hat. So kam es dann zur Trennung :-( Obwohl ich sehr getrauert habe, habe ich mich schon nach 3-4 Wochen in eine neue Beziehung gestürzt. Wir sind sehr schnell zusammengezogen und alle läuft prima. Nur habe ICH nun seit ca. November letzen jahres (da bin ich auch 30 geworden) Depressionen und Angszustände. Nun weiß ich leider ncoh nicht genau von was es kommt. Ich habe morgen nochmal einen Termin bei einer Neurologin und bin nun mal gespannt, was nun endlich dabei rauskommt. Seid Januar diesen Jahres nehme ich nun auch schon Medikamente gegen meine Angst.
So, ich will mal hoffen, das es Dir nicht auch so geht wie es mir gegangen ist und wünsche Dir alles Liebe und Gute für Dich, Deine Frau und den Kindern.

Gruß Markus
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Kiramarie  
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« Antworten #11 am: 17. August 2005, 12:16:04 »

hallo markus.....

das tut mir leid das du so eine schlechte erfahrung gemacht hast,......aber was mich wundert iss das du  in so kurzer zeit ....dich hals über kopf in eine andere beziehung  reingestürzt hast........hattest du angst vor der einsamkeit Huch? ...oder was war der grund .......wenn es dier zu persönlich iss brauchst du nicht antworten......

meinst du die angst hat was mit deiner  beziehung zu tun.......oder weil du was nicht abgeschlossen hast ...sondern es verdrängt hast......

ich denke mal  das wenn man  in einer klinik iss egal ob mann oder frau das die ursache als erstes beim partner gesucht wird......ich glaube das würde ich auch machen......

weil der partner er iss der ein am besten kennt.......und wer weiß das schon  vielleicht hängt es mit dem partner zusammmen.......( meine das nicht Persönlich) sondern allgemein....


lg kira
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Markus1974
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« Antworten #12 am: 17. August 2005, 12:29:24 »

Huhu kira,

Also ich denke mal, es war bei mir die Angst vor dem Alleine sein, was mich dazu gebracht hat, sofort in eine neue Beziehung zu gehen. Aber es ist auch Liebe gewesen. Ich kannte Meine jetzige Partnerin ja schon ca. 4 Jahre und hatte auch manchmal kontankt per SMS mit ihr.
Mittlerweile denke ich, meine Ängste kommen daher, weil ich noch nicht ganz komplett mit der alten Beziehung abgeschlossen habe und ich sozusagen in der letzten Beziehung versagt habe, weil eine Scheidung gekommen ist und unsere Ehe kinderlos gewesen ist. Wir wissen leider nicht genau, an wem es gelegen hat, ob an ihr oder an mir.
Das es mit dem Partner zusammen hängt kann ja schon sein, aber dem Partner dann noch nicht einmal mehr ne Möglichkeit zu geben sich zu äußern fand ich damals schon sehr ungerecht. Ihr Entschluß stand ja "felsenfest". Ich habe ja natürlich noch alles versucht um die Beziehung damals zu retten, aber leider vergeblich.

Markus
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Kiramarie  
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« Antworten #13 am: 17. August 2005, 13:07:21 »

hi markus......

ja das kann ich ganz gut nach vollziehen das man es angst vor dem allein sein schneller macht ......aber ich finde auch das es was anderes iss so  wie du es beschreibst.......weil du sie halt vorher schon kanntest....ich denke dann iss es auch noch was anderes .....als wenn es eine völlig fremde person gewesen wäre .....

hm aber ich denke du kannst doch nicht vom versagen sprechen ......das wäre unfair dir gegen über wenn du so von dir denkst.....es kann doch auch schon sein das ihr euch mit dem kinderwunsch so sehr unter druck gesetzt habt ......das es deshalb  so gekommen iss .....

ja  ok  wenn es wirklich mit dem partner zu tun hätte dann sollte man den partner eine chance geben   daran zu arbeiten ...weil eine ehe nicht nur aus rosigen zeiten besteht ......aber deshalb  einfach alles weg zu schmeissen das kann man nicht verstehen.......es gibt für jedes problem eine lösung  so sehe ich das .......man sollte jeden eine chance geben ....es sei den es wird aus diese chance nichts gemacht  dann wäre es auch für mich ok ........aber jeder sollte eine chance bekommen  seine fehler  zu ändern.....

das tut mir leid ......das es nicht geklappt hat deine ehe zu retten .....aber du hast eine neue chance da kannst du doch froh drüber sein.....
aber ich drücke dir die daumen ...........


lg kira...))
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Markus1974
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« Antworten #14 am: 17. August 2005, 13:13:05 »

Ja, werde auch mein Bestes versuchen dieses mal. IN der jetzigen Beziehung reden wir über Probleme , was ich mit meiner Ex-Frau nciht so gut konnte...... Ich geb mein bestes...... und hoffe das es vielleicht mal klapt mit dem Nachwuchs..... *freu*

Gruß Markus
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Kiramarie  
Gast
« Antworten #15 am: 17. August 2005, 13:19:52 »

hm ...ich kenne das auch aus meiner ehe die auch an solchen problemen  kaput ging ...unter anderen  auch wegen der angst......

ohja dann kamen aber noch die seelischen und körperlichen  sachen die er mir zugefügt habe .....

er hat getrunken und und war aggressiv .....und die schuld suche ich  immer noch bei mir allein.....

ich finde gerade das sprechen iss besonders wichtig ......aber sprechen uber alles.......das habe ich auch immer vermißt...

wünsche euch alles gute  und vorallem das es klappt wenn  ihr den kinderwunsch habt ...ur setzt euch nicht unter druck.......drücke euch  die daumen


lg kira
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