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Autor Thema: Glaube an Gott?  (Gelesen 3912 mal)
sharon
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Beiträge: 508



« Antworten #25 am: 23. August 2005, 08:53:46 »

hallo, also das mit den frauen stört mich auch sehr.
drum könnte ich nie katholisch sein.

ich finde wie wolfgang, dass es abstufungen gibt. ich glaube druchaus, dass es eine höhere macht gibt.

trotzdem habe ich in schlimmen situationen zweifel über zweifel und hadere.
sharon
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ich kenne das helle
ich kenne das dunkle

die sehnsucht schweigt
wolfgang  
Gast
« Antworten #26 am: 23. August 2005, 08:57:51 »

Hallo Sharon,
ich glaube dass jeder Mensch mit Zweifeln zu kämpfen hat. Geht es einem gut sind sie wohl weniger, geht es einem Schlecht können die Zweifel überhand nehmen.

Herzliche Grüße
Wolfgang Smiley  
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napoline
Beginner
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Beiträge: 3


« Antworten #27 am: 23. August 2005, 10:25:18 »

hallo zusammen!

Ich bewundere menschen die die kraft aus ihrem glauben ziehen können. Ich persönlich habe noch nie wirklich an gott geglaubt und im laufe meines berufslebens habe ich zu viel erlebt um an den so gütigen gott zu glauben. Schön, in der dritten welt mögen die politiker mit schuld an der hungernot sein, aber warum sterben in deutschland so viele kinder die nicht mal eine chance auf leben hatten Huch Ich arbeite seit jahren in der geburtshilfe und habe mehr tote kinder als erwachsene gesehen. Kinder, die komplett entwickelt waren, ein fertiger mensch, und es nicht mal lebend auf diese welt geschafft haben. In dem einen zimmer eine alte frau, die sich vom krebs gezeichnet nichts mehr als den tod wünscht und doch stirbt zwei zimmer weiter das 3 tage alte baby ! Wo ist da die güte Huch Oder auf der neointensiv wo eine hand voll leben schon zu beginn so kämpfen muss und am ende den kampf meist doch verliert.
Ich glaube schon, daß es eine höhere macht gibt und viele dinge in unserem leben in gewissen bahnen vorbestimmt sind, aber ich finde die kirche ist zu scheinheilig und verschließt zu sehr die augen vor der realität ! Würde der papst nicht so gegen kondome kämpfen, würden vielleicht auch in der dritten welt nicht so viele kinder verhungern.
Das ist nur meine meinung und ich glaube fest an ein leben nach dem tod, doch solange kinder auf diese art und weise sterben müssen kann und will ich nicht an gott glauben !

Liebe grüße
napi
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eulenfuss
Gast
« Antworten #28 am: 23. August 2005, 11:28:42 »

 
Zitat
Gott lässt keine Kinder verhungern, sondern gewissenlose Regierungschefs, die lieber Panzer für das Geld kaufen.

Gott sendet auch keine Selbstmordattentäter, dies sind gewissenlose Fanatiker, die Kinder in die Luft jagen.
 


aber gott hat auf alles ein auge, angeblich, und er könnte dagegen einschreiten und das unrecht nicht geschehen lassen.

warum tut er es nicht wenn er allmächtig ist?

mfg
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Aibon
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Beiträge: 7


« Antworten #29 am: 23. August 2005, 11:30:01 »

Haben wir denn ueberhaupt was mit Gott zu tun?

Was oder wer soll den Gott sein. Theologisch gesehen soll Gott alles erschaffen haben. Soweit so gut. Die Frage zu welchem Zwecke er das getan haben soll ist in diesem Zusammenhang irrelevant. Der Mensch soll an Gott glauben, zumindest in diesem Punkt sind sich die Religionen dieser Welt einig. Die Strafen fuer nichzuglauben sind unterschiedlich. Hier denke ich finden wir den ersten Ansatz um eine Frage zu stellen:

Es gibt einen Gott der die Faehigkeit hat zu erschaffen. Insofern kann man sich dann ja fragen was in wohl bewegt haben soll etwas zu erschaffen was aber nur teilweise so funktioniert wie er das gerne haette.?? Also kann man sagen jeder leidige Suender suendigt im namen Gottes, den er hat ihn ja quasi erschaffen. Eine Begruendung dass Gott den Menschen prueft halt ich ebenso fuer so absurd, da auch hier die These gilt wozu etwas fehlerhaftes  erschaffen um die falschen Teile dann zu bestrafen. Fuer mein Befinden fuehrt sich hier saemlicher Glauben selber ad absurdum.
Dies fuehrt dann unweigerlich zum Ergebnis >> Gott wurde selber erschaffen und zwar vom Mensch. Er ist Fiktion, nicht vorhanden und fuer nichts verantwortlich. Den der ganze Glaubenskram ganz egal wie er sich nennt ist in sich selber viel zu unlogisch und absurd als das er der Ursprung einer Macht sein koennte. Er ist zu menschlich um echt zu sein. Glauben ist das Festhalten an einer sich selber diktierten Wahrheit. Das das zu sehr schlimmen Zustaenden fuehrt kann man sehen an den vielen Selbstmordbombern im Namen ihres Gottes. Darueber mag der Christ natuerlich schmunzeln, haelt er das doch fuer barbarisch und nicht Gottglaeubig. Es ist kaum 500 Jahre her da haben Christen mit wachsender Begeisterung Menschen im Namen der Kirche verbrannt weil irgendein Gottberufener Gelehrter meinte die Hexe steht vor ihm. aber man muss ja nicht soweit zurueckgehen, man indet selbst in unserer Zeit genug Beispiele was fuer ein unchristlicher Unsinn im Namen der Kirche veranstaltet wird. Exorzismus, Terror, Bekehrungen,Sekten usw....

Insofern kann man quasi Behaupten der Atheist ist zumindest empirisch auf der richtigen Seite. Nun fuehrt das allerdings ja auch zu einem Problem:

Wir sind ein Zufallsprodukt der Evolution. Gut und was bedeutet das? Das heisst unser Leben hat nur den Sinn das hier und jetzt. Keine tieferen Inhalte, keine Zukunft keine Vergangenheit. Nur wenn alles also ohne Sinn ist, dann wozu hat sich die Sinnlosigkeit erschaffen, bzw wo kommt sie her und wozu stattet sich die Sinnlosigkeit dann ueberhaupt mit dem Wunsch zu Leben aus??
Es gab mal einen Wissenschaftler der sagte:
Als er den ersten Schluck Wasser aus dem Glas der Wissenschaft trank, vergass er Gott. Als er das Glas geleert hatte fand er am Boden Gott.
Der Punkt ist wenn wir mal die ganze Entwicklung des Alls ausser Sicht lassen, das hilft uns naemlich nicht, kommen wir an einen Punkt den man Anfang nennt. Es gibt zwei Sachen in diesem Zusammenhang die unseren Verstand sprengen, da sie nicht im Einklang mit den uns bekannten Gesetzen stehen: Ewigkeit und Nichts
Und hier liegt der Hund begraben. Es gibt ja nur zwei moeglichkeiten

1. Entweder es war schon alles da
2. Es entstand aus dem nichts

Und das ist der Punkt an dem man anfaengt eine Notwendigkeit zu sehen, dass es etwas geben muss das wir nicht in der Lage sind zu erfassen.
Und das fuehrt mich zu mener Lieblingsfrage:

Kann es sein, das wir mit Gott gar nichts zu tun haben, sozusagen ein Zufallsprodukt einer anderen Schoepfung sind. Quasi wie das laestige Abgas beim Automotor??
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buecherwurm
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« Antworten #30 am: 23. August 2005, 11:46:00 »

hallo Aikon

Also ich finde deine Gedanken teilweise erschreckend.
Klar gibt es aus wissenschaftlicher Sicht keinen Grund an Gott zu glauben, denn Glaube ist ja irgendwie das Gegenteil von wissen.
Rational betrachtet machen also deine Ideen wirklich Sinn.
Ich hatte auch vor kurzem den Gedanken was wäre wenn es kein Leben nach dem Tod gäbe... wenn alles nur am Leben festgemacht wäre und nichts weiterreichende Konsequenzen hätte? Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass icch niccht damit leben könnte wenn ich wüsste ich sterbe und dann ist alles vorbei, alles ist einfach so weg...
Ich glaube für ein Abfallprodukt sind wir dennoch viel zu gut. Und ich denke dass gerade unser fehlerhaftigkeit unserem Leben einen gewissen Sinn gibt. Ich glaube auch nicht an einen strafenden Gott. Ich glaube, dass wir in unserem Leben etwas lernen müssen, und ichglaube nicht das unser Geist, unsere Seele oder wie auch immer du es nennen willst dann einfach verschwindet. Materie verschwindet ja auch nicht einfacch so, genauso wie Energie.
Ich weiß nicht ob ich da jetzt totalen Blödsinn geredet habe, aber ich denke dass uns eine rein wissenschaftliche Sicht der Dinge unweigerlich is Chaos stürzen würde.
tut mir leid, dass kann und will ich einfach nicht glauben...
Claudai
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wolfgang  
Gast
« Antworten #31 am: 23. August 2005, 11:47:39 »

Hallo Eulenfuß,
die Frage kann Dir wohl niemand beantworten.

Herzliche Grüße
Wolfgang Smiley  
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eulenfuss
Gast
« Antworten #32 am: 23. August 2005, 11:52:12 »

hi wolfgang

 
Zitat
die Frage kann Dir wohl niemand beantworten.


aber warum gibt es dann diesen glauben?

mfg
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Aibon
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« Antworten #33 am: 23. August 2005, 11:57:36 »

Hallo Buecherwurm,

Zitat
Ich hatte auch vor kurzem den Gedanken was wäre wenn es kein Leben nach dem Tod gäbe... wenn alles nur am Leben festgemacht wäre und nichts weiterreichende Konsequenzen hätte? Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass icch niccht damit leben könnte wenn ich wüsste ich sterbe und dann ist alles vorbei, alles ist einfach so weg...


Genau damit lieferst du den Beweis fuer die Erschafung Gottes aus dem menschlichen Ueberlebenstrieb, denn das Gegenteil dazu ist das was uns Angst macht, das nicht su SEIN

Ob wir eine Seele haben kann manNeurologisch gesehen wohl ausschliessen, Man kann einem Quasi operativ die Faehigkeit nehmen zu sein. Man muss dazu nur die Regionen des Hirns durchbohren, die fuer das denken und fuehlen und Verarbeiten zustaendig sind.
Eine Trennung von Seele und Koerper ist an sich gesehen wohl auch kaum moeglich, dazu sind sie zu sehr miteinander verknuepft. Allerdings ist das wohl eine andere Diskussion obwohl sie im Kernpunkt miteinander verknuepft ist. Wenn man Beweist das es keine Seele gibt, dann eruebrigt sich auch die suche nach Gott.
Im uebrigen halte ich uns nicht fuer so eine tolle Erschaffung, das wir allein deswegen einen Anspruch auf Weiterexistenz haetten.
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wolfgang  
Gast
« Antworten #34 am: 23. August 2005, 12:05:08 »

Hallo Eulenfuß,
warum gibt es seelische Krankheiten, Krebs oder Aids. Ich bin kein Wissenschaftler und auch kein Theologe. Mir hat mein Glaube jedenfalls geholfen. Ich habe oft an Suizid gedacht, aber irgendwas hat mich bis auf einmal immer davon abgehalten und das war nicht meine Mutter, die nur den einen Satz hatte, "Junge, denk an Deinen Sohn".

Ich habe großen Respekt vor Menschen, die sagen, dass sie an nichts glauben. Jeder entscheidet für sich, welchen Weg er einschlägt. Ich glaube auch nicht, dass mein Weg vorprogrammiert war. Ich hatte immer die freie Entscheidung für alles was ich tat.

Herzliche Grüße
Wolfgang Smiley   :heartpump:  
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buecherwurm
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« Antworten #35 am: 23. August 2005, 12:06:36 »

Also tut mir echt leid, aber ich glaube sehr wohl dass wir Menschen ene Seele haben. Warum können wir denn sonst Entscheidungen treffen, entwickeln ein Bewusstsein für recht und unrecht? Warum handeln wir dann nicht nur nach unseren Instinkten, dann würden wir uns auch nicht von der Tierwelt unterscheiden. Wie erklärst du dann solche Begriffe wie Fantasie, Kreativität. Die sind doch siccher nicht körperlich zu begründen.
Icch bin jemand der sehr tolerant ist was den glauben betrifft. Ich bin der Meinung jeder soll und darf das glauben was er will mit einer Einschränkung, er darf damit niemand anderen verletzen und wehtun.
Ich habe einmal ein Buch von Johannes Greber gelese, der Erfahrungen mit Spiritualismus gemacht hat, und dieses Buch hat mich wieder lauben lassen. Ich habe in meinem Innersten die Gewissheit gehabt, dass ich das glauben kann. Es erschien mir logisch zu sein.
Wenn du sagst es gibt keine Seele, wie erklärst du dir dann spiritualistishe ereignisse? Er gibt nun mal nicht für alles eine rationale Erklärung, so sehr wir vielleicht auch danach suchen.
Vielleicht wird dir jetzt klar, warum ich glaube. Es ist einfach eine innere Überzeugung.
Claudia
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Per Somnium
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« Antworten #36 am: 23. August 2005, 12:13:15 »

M, ich weiß nicht mal ob ich folgenden Text hier schon mal gepostet habe, bin auch jetzt zu faul zu suchen und kopiere ihn einfach hier noch mal ein und möchte damit sagen .... ja ich glaube an Gott aber eben anders als jene die Sonntags immer zur Kirche gehen, wenn auch für mich trotz alle dem die Kirche  ein .... nun gut Raum der Stille und Besinnung ist.
Hier also mein kopierter Text
  Sonntagsgedanken
Sie sagen zu mir weil sie es nicht besser wissen.
Wie kannst du sagen du glaubst an Gott und besuchst nicht am Sonntag die Kirche zum Gottesdienst.  Sie können nicht verstehen das ich jeden Tag meinen Gottesdienst, meinen Dienst an Gott verrichte weil die ganze Erde für mich eine einzige Kirche ist, das die Stämme der Bäume für mich die Säulen des Kirchenschiffes und die Wälder auf den Bergen der Altar sind. Die Sonne, der Mond die Sterne für mich ein Gleichnis ihrer Kirchenfenster sind hinter denen die Welt ,,dort draußen? erst beginnt und  das die Tiere meine Engel sind. Was soll ich beten an Sonntagen die Bilder an von dem, der es nicht wünscht das wir uns ein Bild von ihm machen und weil wir dies auch gar nicht können, weil Gott als unser Bewusstsein kein Angesicht trägt, aber in Allem zu jeder Zeit IST.
Sie können es nicht verstehen das ich mein beten als tiefer empfinde, das mein beten größere Zeiträume umfasst als das ihres Sonntagsgebetes, weil ich glaube das alles was ist, jeglicher Mikrocosmos in und um uns, wir selbst, unser Sonnensystem, unsere Galaxis unser Universum immer nur Teil und Miniaturabbildung von etwas größerem ist, unsere Welt und unser Sein was diese Welt erkennt selbst vielleicht nur so etwas wie eine (leider erkrankte?) Hirnzelle ist von dem was wir und ich anbeten, Huch??..Gottes.
                                                     Per Somnium  1.September 2003
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Querdenker passen oft nicht durch genormte Türen
Per Somnium
eulenfuss
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« Antworten #37 am: 23. August 2005, 12:13:25 »

wieder ich

 
Zitat
Wie erklärst du dann solche Begriffe wie Fantasie, Kreativität.


es gibt auch in der tierwelt solche sachen, es ist nicht nur den menschen gegeben.

mfg
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buecherwurm
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« Antworten #38 am: 23. August 2005, 12:16:56 »

hallo eulenfuss

ich wollte damit auch nicht sagen, dass wir menschen besser sind als tiere oder so, aber ich kann nicht glauben, dass ich nur ein Produkt bin, dass halt irgendwann nicht mehr funktioniert und kaputt ist. Viele ideen leben auch noch weiter nachdem der Mensch schon lange gestorben ist.

Nun ja, es bleibt ja jedem selbst überlassen, was er glaubt.
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eulenfuss
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« Antworten #39 am: 23. August 2005, 12:27:33 »

hi buecherwurm

so seh ichs aber, ein produkt das es nach dem tod nicht mehr gibt. (für mich persönlich ein grauss wenns anders wäre! ich hoffe aus und vorbei für alle ewigkeit)

die ideen die weiterleben sind die, die ich bzw. jeder mensch zu lebzeiten hinterlässt, der eine mehr der andere weniger.

es sind letztendlich erinnerungen bzw. errungenschaften die jeder einzelne hinterlässt auf die neue generationen aufbauen.

aber der einzelne wird mit der zeit in vergessenheit geraden wenn er nicht etwas weltbewegendes zu seinen lebzeiten geschaffen hat.

mfg
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Aibon
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« Antworten #40 am: 23. August 2005, 12:36:26 »

Hallo Buecherwurm,

ich will dich auf gar keinen Fall von deinem Glauben abbringen oder attackieren. Was ich mache ist lediglich die Argumente mit denen Glauben definiert wird zu hinterfragen, denn ich finde nicht das irgendein Glaube auf diesem Planet fuer glaubenswert zu halten ist.

So moechte ich auch auch deine letztes Post aufgreifen, warum wir Entscheidungen treffen bzw wie wir Entscheidungen treffen. Wir treffen Entscheidungen nach gewissen Mustern und Ueberzeugungen. Das hat weniger was mit Seele als mit gelernten Theorien und Mustern zu tun. Eine Definition der Seele uber Intelligenz halte ich nicht fuer legitim. Insofern kann ich dir zwar recht geben dass wir uns nicht nur nach unseren Trieben richten allerdings sind wir an unsere Muster gebunden insofern auch nicht wirklich frei in unserer Entscheidung. Desweiteren nimmst du dem Tier die Seele, es gibt da ziemlich viel hindus die dir das so nicht abnehmen, da es ein Bestandteil ihrer ueberzeugung ist. Ich finde es auch nicht fait dem Hund das Recht auf ewige Existenz abzuerkennen, nur weil er nicht klavier spielen kann. Er ist dafuer treuer als je ein Mensch sein koennte.
Natuerlich uerft ihr alle galuben was ihr wollt, nichts liegt mir ferner als euch von irgendwas zu ueberzeugen, jedoch beansprucht jeder Glauben fuer sich eine Einzigartigkeit. er ist quasi in sich selbst sehr Rassistisch und toleriert keine anderen Goetter neben sich. Insofern kann streng genommen der echte glaeubige den andersglaubenden nicht wirklich ernst nehmen und teilweise nicht mal tolerieren. eine Existenz Gottes ueber Spiritualismus zu definieren waere mal was neues, verfolge mal diesen Gedanken bitte weiter.

Als letztes nehm ich mir deine Aussage ..... ein Bewusstsein fuer Recht und Unrecht. Sprich Moral. Das ist mein Lieblingsthema

Was ist Moral:

In diesem Zusammenhang gehen wir das mal wie Platon an:

1. Gott hat definert was gut und boese ist
2. ES ist bereits definiert was Gut und Boese ist

1. In diesem Falle waere es eine gewisse willkuer Gottes, denn er haette ja auch defineren koennen: den Nachbarn umhauen zwischen 1 und 6 morgens ist gut. Ganz wichtig ist das wir hier begreifen es ist reine Willkuer. Nun gibt es ja auch so die Ueberzeugung du sollst nicht ehe brechen. Nun ist aber die Gesamte Existenz von Lebewesen unwahrscheinlich Polygam. Das heisst Gott erschuf etwas fernab seiner eigentlichen Ueberzeugung. Das bringt uns wieder zu dem Punkt wozu etwas fehlerhaftes erschaffen nur um aufgrund einer eigenen Definition von Moral dieses etwas als Fehlerhaft zu bestrafen.

2. Wenn es schon definiert ist, also von Gott nicht beeinflussbar ist, dann gaebe es quasi eine Gott uebergeordnete Stelle die bereits definiert hat was zu sein hat

Beide Moeglichkeiten fuehren eine Gottheit in eine ziemliche Enge
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Jane Doe  
Gast
« Antworten #41 am: 23. August 2005, 13:12:20 »

... es gibt da eine schöne Geschichte von einem sehr weisen Mann, die ich immer wieder gerne zitiere:

"Eines Tages entdeckten die Steinzeitmenschen die Sterne am Himmel. Sie dachten, es wäre etwas zu essen. Sie versuchten, sie zu erreichen. Als sie merkten, dass ihnen das nicht gelang, dachten sie, dass die Sterne das Essen eines höheren Lebewesens sein müssen. Und so war Gott geboren."

Ob es ihn gibt oder nicht, das wird wohl kein Mensch jemals genau erfahren... es ist wie die Seele des Menschen: kein Mediziner, kein Chirurg hat sie je gefunden, und dennoch existiert sie... oder sind es nur elektrische Impulse, Wechselwirkungen von chemischen Substanzen, gespeicherte Informationen, die - wiederum durch chemische Reaktionen - Gefühle und Empfindungen (wiederum chemische Prozesse an den Rezeptoren) hervorrufen...??

Ich selbst war viele viele Jahre lang sehr gläubig. Nach den Schmerzen und Qualen und Krankheiten in diesem meinem Leben nach zu urteilen, müsste Gott mich total gehasst haben. Oder warum hat er sonst alles zugelassen?! "Gott liebt dich" - sieht so Liebe aus? "Gott prüft dich" - wozu? Hat er mich nicht selbst erschaffen und ist mit seinem eigenen Ebenbild nicht zufrieden?

Viele von euch kennen mich nun schon lange und auch ziemlich gut...
Ich trage seit einigen Jahren ein umgedrehtes Kreuz um den Hals.
Bin ich jetzt ein anderer Mensch? Bin ich durch diese Aussage jetzt ein schlechterer Mensch?
Es hat für mich keine spezifische Bedeutung, es tut mir einfach nur gut!! Ich grenze mich dadurch lediglich (innerlich und für mich selbst) von der mörderischen Vergangenheit ab, die mich letztendlich "im Namen Gottes" zerstört hat.

Ob es die großen Kirchen der Welt sind oder kleine extreme Splittergruppen - es läuft überall nach demselben Schema ab. Droh-Botschaften, Angst-Suggestion, Gehirnwäsche... Kommerz...
Es gibt ein berühmtes Zitat, das widerspiegelt, warum so viele Menschen an irgendeinen Gott oder wie auch immer glauben, die sich nicht zutrauen, selbst ihr Leben in die Hand zu nehmen, die Angst haben, die Verantwortung ganz für ihr eigenes Leben in die Hand zu nehmen:
"Religion ist Opium fürs Volk".
Ein anderer weiser Mund hat die Worte ausgesprochen, dass der Glaube lediglich "eine Krücke für Blinde" sei... Wenn man mal genau drüber nachdenkt...........

Wenn ich unsicher bin und schwanke im Leben, bin ich froh, ein Geländer zu haben, an dem ich mich festhalten kann. Gute Sache.
Nur - möchte ICH nicht mehr abhängig sein von irgendeinem Geländer, ohne das ich nicht gehen kann. Es rostet genauso im Laufe der Zeit, und um es zu restaurieren und zu warten, muss ich immer wieder bezahlen... egal, womit, ob materiell oder emotional oder durch Unterwerfung...

Eigentlich wollte ich gar nicht so viel schreiben, aber es flutschte irgendwie einfach so raus :-)

Schönen Tag euch allen noch - und nachdenkliche Grüsse
Jane
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buecherwurm
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« Antworten #42 am: 23. August 2005, 14:24:40 »

hallo Aibon

Du hast geschrieben dass jeder Glaube in sich rassistisch sei, weil jeder Glaube die einzigartigkeit für sich beansprucht. Diese Aussage halte ich für falsch. Zunächst bin ich mir sicher dass du nicht jeden Glauben kennst den es gibt (abgesehen davon dass ohnehin jeder Mensch seinen eigenen Galuben hat) und somit ist diese verallgemeinernde Aussage sicher nicht zutreffend. Ich bin nämlich allen Religionen gegenüber aufgeschlossen solange sie nicht die Rechte und das Leben anderer einschränken und beeinträchtigen. Mein Glaube ist vielmehr eine Mischung von Elementen aus allen Weltreligionen. Ich glaube an eine Art Reinkarnation, und an Engel Geister und an einen liebenden Gott.

Du sagtest wir Menschen sind auch nicht ganz frei in unseren Entscheidungen da wir von Mustern und gelernten Theorien beeinflusst werden. Klar sind wir geprägt durcfh unser Umfeld und unsere Erziehung. Dennocch glaube ich dass wir uns frei entscheiden können. Wir können mit einem gewissen maß an intelligenz die vorhandenen Muster und Theorien erkennen und bewusst ihnen entgegen handeln.

Ich wollte übrigens nicht den Tieren ihre Seele absprechen, das war nicht meine Absicht. Ein wesentlicher Unterschied ist dann aber auch darin zu sehen, dass sich ein Mensch seine Umgebung viel stärker formt und formen kann als ein Tier. Tiere sind eher auf Anpassung ausgerichtet. (Ich hoffe ich trete mit dieser Aussage nicht erneut in ein Fettnäpfchen)

Abgesehen davon finde ich es interessant über den Glauben zu diskutiern vor allem im Hinblick darauf was Glaube, sowohl im Positiven als auch leider im negativen Sinn bewirken kann.

Noch kurz zu dem Punkt Moral:
Ich glaube nicht dass uns das Bewusstsein von gut und böse in die Wiege gelegt wird, und es ist auch nicht von anbeginn an oder durch Gott festgelegt.  Wir selbst definieren gut und böse um Richtlinien für ein gutes miteinander zu finden. in verschiedenen Völkern gelten ja auch andere Dinge als gut oder böse. Allerdings würde dieDiskussion darüber wohl jegglichen Rahmen sprengen und gehört auch nicht unbedingt hierher.

Nichtsdestotrotz finde ich diese Diskussion sehr interessant. Vor allem weil ich  meinen Glauben gefunden habe und dennoch tolerant bin und akzeptiere wenn andere Menschen etwas anderes glauben. Das macht nun einmal die Vielfalt des Menschen aus.
Grüße, Claudia
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freedom17041972  
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« Antworten #43 am: 09. September 2005, 16:14:45 »

Hm ich überleg ob ich  euch meine Vorstellung echt preisgeben soll...but..why not...

1. Wir können denke ich Gott nicht unsere Verantwortung abgeben.
2. Das was das hier alles um uns herum und uns in Gang gebracht hat, hat díes getan um sich selber zu erfahren.
3. Gott=Leben=Liebe=Alles=in allem um uns herum und in uns=alle Religionsvorstellungen zusammengenommen plus noch einiges mehr=lt.Meister Eckehardt: Das Zusammenfallen der Gegensätze (find ich gar nicht mal so schlecht die Definition :-) )
4. Satan sucks.Die personelle  Vorstellung dieser Kräfte,Energien lehne ich ab, ohne Böses gäbe es kein Gut,oder?Auf dem Bösen liegt aber nicht mein Augenmerk....könnt man Bücher drüber schreiben*seufz*
5. Wenn persönlich,dann in Form von Symbolen.Ich habe einen Vater da oben und eine Mutter in Form der Erde hier unten.Beide zusammen ermöglichen mir das Leben und lassen ihre Energien durch mich fließen,gesetzt den Fall ich richte meine Sinne darauf.

Dies alles sind nur Eckpunkte meines Glaubens,es gibt da unendlich mehr und unendlich ist immer schwer zu fassen für unsere kleinen Hirne und Herzen und Sinne.In Diskussionen verliert man sich leicht in dem Thema und es entsteht ein Hass,der nicht sein müsste wenn wir einander akzeptierten.Jeder mag glauben was er möchte,wenn er meinen Glauben nicht akzeptieren kann,so mag er seinen Weg gehen aber ohne mich, aber mit meinem aufrichtigen Wunsch seinen Weg mit so viel Liebe zu gehen wie er kann.

Haben erst mal fertich....

Ich hoffe ihr lasst mich leben ;-)

Liebe Grüße

freedom



[Editiert am 9/9/2005 von freedom17041972]
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Laduga
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« Antworten #44 am: 10. Mai 2006, 21:49:31 »

Hallo zusammen,

ich bin Heidin, gehe den Alten Weg seit einigen Jahren und es tut mir ohne Ende gut. Die Göttin, der Gott, das ist für mich Liebe und Zuhause sein, gewollt sein, angenommen sein. Ich mag den Begriff Religion nicht, denn Religion ist für mich dem Weg eines oder vieler anderen zu folgen, ich nenne es lieber Spiritualität, ich folge meinem Weg und für mich gehören der Gott und die Göttin dazu. Ich versuche achtsam und in Einklang zu leben, auch wenn das nicht immer gelingt. Die Idee eines strafenden Gottes oder gar eines Satans ist für mich (!) nicht richtig und auch nicht notwendig, ich muss nicht gut sein aus Furcht vor Strafe, ich bin freundlich oder nciht, weil ich es gerne bin zu Menschen die ich mag oder nicht, ich bin ich.

Wir alle sind Gott, Teile vom All-Einen und wenn Kinder verhungern oder Kriege geführt werden so sind wir alle mit verantwortlich, denn wir sind heilig, göttlich. Ist meine Meinung bzw, mein Gefühl dazu. Ich habe keinen Gültigkeitsanspruch oder das mein Weg DER RICHTIGE ist, das muss und soll jeder für sich rausfinden oder es auch lassen, ist beides gleichwertig und in Ordnung.

Ich habe eine Angststörung und dann noch mit einem strafenden Gott und Satan kommen, der mir noch mehr Angst macht??Ich eine Sünderin, verbannt und ungeliebt wenn ich nicht so bin wie dieser "kleine" Gott mich haben will? Nein, wirklich nicht.... Das ist Unterwerfung für mich und nur ein Machtinstrument, ich brauche Freiheit und die finde ich als Pagan Smiley

Ich habe auch viele gute Bücher gelesen, einieg haben mir besonders gefallen: hört sich christlich an der Titel, aber die Bücher sind einfach nur toll, schön und sehr tröstend: Neale D. Walsh "Gespräche mit Gott" Band 1-3 Smiley

Liebe Grüße

Laduga

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