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Autor Thema: Ärger  (Gelesen 1218 mal)
astralbaer
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Beiträge: 97



« am: 02. September 2005, 19:28:09 »

.......Jede Minute, die ich mich ärgere, verstreicht eine kostbare Minute meines Lebens sinnlos.......


Deshalb ärgere Dich nicht und freue Dich des Lebens..........denn DU hast nur das eine hier und jetzt.......




LG
Astralbaer
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Das was wir heute sind, folgt aus den Gedanken, die wir gestern pflegten und unser gegenwärtiges Denken baut unser Leben, wie es morgen ist.
(Buddha)
noustous  
Gast
« Antworten #1 am: 04. September 2005, 23:20:39 »

*seufz* wohlwahr...nur is ärger manchmal ein selbstläufer und schaltet alles logische aus und hinterher *lach* ärgerst du dich wieder, dass du dich geärgert hast  Smiley

liebe knuddelgrüsse
noustous
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Kiramarie  
Gast
« Antworten #2 am: 05. September 2005, 00:32:47 »

huhu

das is leider wahr wir haben nur dieses leben .......aber  wie stellt man es ab .......keine ahnung .....


gehört das  sich ärgern nicht austomatisch zum leben dazu  solange wie es in massen is und es nicht zur belastung  wird .......

wie schön wäre es wenn man sich nicht mehr ärgern würde ......und ich glaube mal das es keinen gibt der sich nie mehr ärgern tut ......

weil man ärgert sich immer und wenn es  nur ein kleiner punkt is beim einkaufen  autofahren  oder was  es sonst noch so  gibt.....

sich ärgern gehört zu unseren leben dazu  ...ohne dem geht es wohl nicht .....



grüssies kira
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astralbaer
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Beiträge: 97



« Antworten #3 am: 05. September 2005, 03:05:08 »

.....ist eigentlich doch eine gewisse Unzufriedenheit, mit einer Situation und oft nicht bewußt erkannt, auch mit sich selbst.....

Oft sind es Banalitäten, über die wir uns ärgern. Und "immer" sind es die Anderen in den meisten Situationen (manchmal können wir wirklich nichts dafür).....denn wir sind es nie gewesen.....schmunzel..... warum ärgern wir uns über Andere?....weil sie etwas tun, oder können, was wir nicht haben......oder wir mit manchen Situationen nicht umgehen können........wo ist die Nachsicht geblieben.......

Warum ärgert man sich über einen Autofahrer, der fremd in einer Stadt ist, sich nicht auskennt und dementsprechend langsamer fährt?......uns im Vorwärtskommen behindert, uns Zeit raubt usw.....wären wir früher gefahren, hätten wir keine Zeitnot und würden uns nicht ärgern......

....es sind auch Kleinigkeiten die uns zum Ärger treiben....dann stellt sich auch die Frage, WARUM ärgert mich das und was kann ich dagegen tun.......


"Gerade heute sei nicht ärgerlich.
Gerade heute sorge Dich nicht.
Ehre Deine Lehrer, Eltern und die Älteren.
Verdiene Dein Brot ehrlich.
Sei dankbar gegenüber allem was lebt."

Dr. Mikao Usui


....dann sollte man in sich gehen und fragen, warum ist der eine oder andere so.....was treibt sie/ihn zu solchen Reaktionen/Taten, die uns "ärgern"........ich denke mal Ärger ist oft auch selbst hausgemacht.....
Bevor ich mich ärgere, suche ich erst bei mir nach der Ursache...wenn es nicht an mir liegt, frage ich nach dem anderen. Ist er es....dann fluche ich mal ordentlich...gggggg.....


LG
Astralbaer
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Das was wir heute sind, folgt aus den Gedanken, die wir gestern pflegten und unser gegenwärtiges Denken baut unser Leben, wie es morgen ist.
(Buddha)
Muett
Gast
« Antworten #4 am: 05. September 2005, 08:28:00 »

Hallo Astralbär,

Dein Thread passt gut zu dem Thema der gestrigen Predigt in einer freien evangelischen Kirchengemeinde. Das Thema war Neid und Ärger und dabei wurde ich an "eigentlich längst klare" Einstellungen/Erfahrungen erinnert, die aber immer mal wieder in der Versenkung verschwinden.

Du hast es sehr schön ausgeführt, dass beim Ärger die Ursache immer zuerst beim Anderen gesucht wird.. und wenn man lange sucht, findet man mit Sicherheit auch etwas *grins* Und klar, wenn es der andere ist, brauche ich mich nicht mit mir selbst auseinander zu setzen. Würde man über den Ärger wieder bei sich ankommen, könnte man den Ärger sogar positiv für sich nutzen, um z.B. die Richtung zu ändern.

Beim Neid ist es ähnlich- ich schiele auf all das, was mein Nachbar alles kann und besitzt und wenn ich das lange genug mache, stelle ich fest, was für ein armer Wurm ich doch bin.
Beim Schielen auf den anderen mache ich aber (mindestens) zwei gravierende Fehler, denn
1. weiß ich nicht, ob derjenige, der so scheinbar im Glück schwebt, dieses auch als Glück empfindet und welchen Preis er dafür bezahlt, d.h. ich habe immer nur ein Teilbild des Gegenübers.
2. Sehe ich nur, was ich nicht habe und was ich alles noch will. Dabei vergesse ich aber oft, was ich statt dessen schon alles erreicht habe und welche "Dinge" ich habe, die er u.U. nicht hat, d.h. auch von mir selbst habe ich im Moment des Neides  nur ein Teilbild.

Egal ob nun Neid oder Ärger.... beides entsteht aus einer Unzufriedenheit heraus und aus dem Vergleich mit anschließender Bewertung (besser- schlechter, richtig - falsch....). Wenn ich mir mir im Reinen bin, bin ich für Neid/Ärger sehr viel unempänglicher. Bin ich aber nicht im Gleichgewicht mit mir selbst, dann reichen Banalitäten, um diese Gefühle so richtig auszulösen. Der Ansatz liegt aber nicht beim anderen (oder in der Ungerechtigkeit der Welt), sondern bei mir selbst. Indem ich aus den Teilbildern ganze Bilder mache, gelingt es mir vielleicht diesen Gefühlen gerecht zu werden und vor allem bei mir selber anzukommen.

Wenn ich z.B. eine heftige Angst/Panikattacke habe, zetere ich oft..."will ich nicht !, warum ich?, schon wieder schöne Stunden, die mit so ner Kacke verschwendet werden!....... irgendwann löst sich die Panik auf, der Sturm legt sich und es bleibt: Ich lebe :-) und ich kann fühlen, dass ich lebe, ich nehme wieder wahr (Farben, Gerüche, Gefühle) und dieses  Ich lebe ! ist wichtiger, stärker als aller Neid und aller Ärger. Solche Geühle werden so unwichtig, sind nicht da. Es bleiben einfach nur Dankbarkeit und Demut.:-) Naja, wäre schön, wenn ich dies auch ohne Angst/Panik in den Mittelpunkt meines Lebens rücken könnte. .... aber: ich übe.....

Viele Grüße und eine schöne Woche ohne Ärger :-)
Muett
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