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sharon
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« am: 03. Mai 2004, 19:54:40 » |
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hallo, war heute mit meinem Sohn bei einem Psychiater, der 25 Jahre praktiziert und ein Loblied auf flüssige Bierhefe anstimmte.
Soll fast alle Medikamente überflüssig machen, seinen Patienten geht es sehr gut, sie bekommen alle hochdosiert flüssige Bierhefe,
sharon
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ich kenne das helle ich kenne das dunkle
die sehnsucht schweigt
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wolfgang
Gast
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« Antworten #1 am: 03. Mai 2004, 20:11:48 » |
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Hallo Sharon, ich wäre da sehr vorsichtig. Frag doch mal Deinen Apotheker nach der Wirkung von Bierhefe. Ich habe noch nichts davon gehört.
Herzliche Grüße Wolfgang
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uschi
Gast
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« Antworten #2 am: 04. Mai 2004, 09:07:29 » |
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Hallo Scharon,,,für was solls denn gut sein? Und was soll es bewirken? Gruß Uschi
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Cleo
Gast
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« Antworten #3 am: 04. Mai 2004, 09:20:03 » |
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Hallo,
Bierhefe (ob flüssig oder nicht) soll gut sein für die Haut, die Haare, Akne usw. Es enthält wohl viel Vitamin B, was ja Nervennahrung ist, aber ob man damit alle psychiatrischen Erkrankungen gut und ausreichend behandeln kann, wage ich zu bezweifeln ;-)
Gruss Cleo
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der zuversichtliche
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« Antworten #4 am: 04. Mai 2004, 09:47:38 » |
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Hallo zusammen,
ich will es nicht ins lächerliche ziehen aber mein spontaner Gedanke war:
Dann dürfte doch kaum einer der
Hefeweissbier trinkt
mit Phobien, Depris u. PAs zu tun haben.
Gruß´ der Zuversichtliche
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Heute ist der 1. Tag meines restlichen Lebens
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sharon
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« Antworten #5 am: 04. Mai 2004, 12:16:00 » |
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Das mit dem hefeweißbier hat mein Sohn auch gleich dort gesagt, aber der meinte, die Dosierung sei bei weitem nicht ausreichend.
Er arbeitet viel mit hochdosierten Vitaminen und hat damit gute Erfolge, er verordnet angeblich nur noch die Hälfte der Psychopharmaka. er wirkt nicht wie ein Vollidiot, und hat Vitamine und menge genau ausgetüftelt für verschieden krankheitsbilder.
Alle anderen kenntnisse über Psychose, Cannabis waren ihm geläufig, also so ganz der Trottel kann es nicht sein, sharon
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Cleo
Gast
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« Antworten #6 am: 04. Mai 2004, 13:03:40 » |
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Dann probiers aus, Sharon, schaden kanns sicher nicht.
Habe so für mich nachgedacht: wenn ich mit meiner psychotischen Freundin oder meinem manisch-depressiven Bekannten bei einem Psychiater aufgekreuzt wäre und der wär mit Bierhefe gekommen - ich glaub, ich hätte auf dem Absatz kehrt gemacht. Schön wärs ja, wenn das in solchen Fällen helfen würde, aber ... Ist halt lediglich MEINE Meinung dazu.
Gruss Cleo
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sharon
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« Antworten #7 am: 04. Mai 2004, 13:13:54 » |
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Also da hätte ich schon lieber bei den völlig vollgepumpten Patienten in der Klapse und diesen Ärzten auf dem Absatz kehrtgemacht. keine individuelle Behandlung, versuchsreihe medikament ABC, das wars, das nenne ich dauernd in vielen beiträgen kulturellen bias,
also klar wir machen das, die Alternative mit zig nebenwirkungen ein SCheiißleben zu führen haben wir immer noch,
sharon
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Cleo
Gast
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« Antworten #8 am: 04. Mai 2004, 15:46:33 » |
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Nun ja, es gibt ja zum Glück nicht nur mit Medis abgefüllte Patienten in irgendwelchen "Klapsen", sondern durchaus auch welche, die mit einer guten Medi-Einstellung doch noch ein normaleres Leben führen können als zuvor.
Cleo
[Editiert am 4/5/2004 von Cleo]
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wolfgang
Gast
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« Antworten #9 am: 04. Mai 2004, 16:00:52 » |
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Hallo Sharon, es ist nicht richtig, dass jeder, der in die Psychiatrie geht, gleich mit Medis abgefüllt wird. In der Regel sind das nur die Menschen mit einer Psychose. Wobei die Medikation nach einigen Tagen schon zurück gefahren wird. Natürlich ist der Anblick für einen Angehörigen schlimm. Ich selbst habe das oft genung mitgemacht und habe es nicht als schlimm empfunden.
Ich möchte meine Meinung nochmals wiederholen. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man mit Bierhefe Psychosen heilen oder verhindern kann.
Herzliche Grüße Wolfgang
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sharon
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« Antworten #10 am: 04. Mai 2004, 16:20:40 » |
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hallo, also der Psychiater sagte, dass man mit Neuroleptika auch keinen sicheren Schutz vor Rückfällen hat. Es geht auch nicht darum, eine Psychose mit Bierhefe zu heilen, sondern den organismus zu unterstützen, damit er besser mit dem bereits eingenommenen klarkommt.
Aber die größte Illusion wäre, ich schlucke Neuroleptika, und bin sicher gefeit. Meinem Sohn ging es sehr schlecht nach Eigenaussage mit Solian, er hatte mit Psychose noch gute Klausuren geschrieben, mit Solian dämmerte er nur vor sich hin.
Die Vitamine und die Bierhefe sollen erst mal den Körper und die leber unterstützen, er macht auch andere therapien nach dem Abitur. Mein Sohn angeblich laut psychiatrie nicht schulfähig hat in den zwei Wochen seit Entlassung zwei Klausuren mit gut geschreiben und hat die Zulassung zum Abitur.
Das Therapieangebot von der Psychiatrie war 6oomg Solian und Korbflechten zur Aufmunterung aus der lethargie, in die er vorher mit Solian versetzt wurde.
Außerdem wird da nix vermindert, die fahren solche Dosen, weil nur die angeblich psychosewirksam sind. ich habe mich viel informiert und kenne mindestens 10 junge leute mittlerweile, die nur vor sich hindämmern nach einer psychose und sich zu nix mehr aufraffen können, weil die medikation so hoch ist.
Außerdem war meine Tochter, die Sozialpädagogik studiert auf einem Rundgang durch die psychiatrie mit ihrer Schule, und die hat dort gefragt, wegen medikamenten, die Antwort war, alle, ausnahmslos alle bekommen medikamente, weil es angeblich ohne nicht geht.
ich selbst lebe seit 23 jahren trocken und ich kenne zig Ärzte, die mir was aufdrängen wollten , gerade auch bei dem krebs. Wüßte ich nicht haargenau, was das bei mir bewirkt hinge ich wieder in der Hölle der Psychopharmaka wie schon einemal vor 23 jahren, als ich im entzug von tavor und Antidpressiva fast verreckt bin,
bei dieser Arztgläubigkeit , ja fast Hörigkeit sehe ich rot, weil meine Erfahrungen eine ganz andere Sprache sprechen,
ich weiß, das ich hier auf verlorenem posten stehe, weil alle schlucken wollen, aber ich habe keine Angst, auch eine unpopuläre meinung bis zum ende zu vertreten, sharon
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maren
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« Antworten #11 am: 04. Mai 2004, 17:47:32 » |
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hallo
so ich hab mich erstmal bei google eingelesen was bierhefe so ist, und hört sich nun für mich erstmal nicht schlecht an.
sharon ich weiss nicht wogegen dein sohn es nehmen soll,aber mein thera vertritt auch oft die meinung wie ich selber das die ganze chemie nicht unbedingt gesund sein kann.
ok, bei einer echten psychose glaub ich kommt man sicher ohne medis nicht klar.
aber wenn ich mich vergleiche ich bin randvoll mit medikamenten und es geht mir nicht bessser. mein thera versucht mir in sofern zu helfen.das er mir öfter mal was gesundes besorgt, wie schüsseler salze oder weizengras, ( was widerlich war aber super gut getan hat)
sicher meineangst pustet es nicht weg ,aber es hilft dem körper mal ein bischen die chemie auch mal zu entgiften.
bierhefe, lach ich werd mal versuchskaninchen spielen hört sich gut an und meine haare und haut hättens dank meiner vielen chemie nötig,, und vitamin b kann nie schaden
lg maren
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uschi
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« Antworten #12 am: 04. Mai 2004, 18:14:47 » |
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Hallo Scharon..ich habe mich auch schlau gemacht,,es ist sehr gut für die Nerven,,weil viel Vitamine B,,vorhanden sind... Und zur Stärkung schicke ich dir dass,,,,,, Wir heulen mit den Wölfen
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sharon
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« Antworten #13 am: 04. Mai 2004, 18:22:00 » |
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So jetzt habe ich es , ist ein flüssiges Getränk, reicht jeweils für eine Woche, ist noch angreichert mit was aus Karotten und so, für jeden Tag ist ein Portionsstrich drauf,
von Dr. Metz, überlege auch schon mal, es zu nehmen, Weizengras habe ich auch lange genommen, auch mal Algen ,Spirulina,
sharon
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Fossy
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« Antworten #14 am: 04. Mai 2004, 19:07:24 » |
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Hallo Sharon,
bekomme ich diesen Bierhefe-Trank in der Apotheke ?
Ich interessiere mich sehr.
Nicht so ganz für meine Psyche ;-) obwohl einen Versuch ist es immer wert. Somal Bierhefe sehr gut für Nägel, Haut und Haare ist............
Öhm......mit zunehmenden Jahren ;-) werde ich so langsam bröselig ;-)
Fossy
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sharon
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« Antworten #15 am: 04. Mai 2004, 19:08:41 » |
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hallo, ja wir haben es aus der Apotheke, eventuell Reformhaus.
sharon
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Anemone
Gast
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« Antworten #16 am: 04. Mai 2004, 20:30:27 » |
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Hallo,
Vollgestopft mit Medis, auf der anderen Seite Ablehnung von Medis. Naturheilmittel können oft unterstützend wirken, aber es ist auch oft so das der Glaube Berge versetzt.
Ich denke es ist wie bei so vielem, der richtige Mittelweg muss gefunden werden und Medis sollten nicht verteufelt werden. Oft sind sie wichtig, ich finds nicht gut sie ganz zu verteufeln, denn viele brauchen sie wirklich und sie helfen auch. Aber jede/r ist anders und ebenso ist es mit der Wirkung der Medikamnte, nicht alle sprechen gleich auf ein Medi an. Habe ich schlechte Erfahrungen mit Medikamenten gemacht, heißt das noch lange nicht das sie nicht einem anderen helfen.
Ich finde es immer unveratwortlich wenn Medis total abgelehnt werden und nur auf Naturheilmittelchen als Allheilmittel hingewiesen werden. Wieviel fallen leider immer noch auf sowas herein.
Anemone
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sharon
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« Antworten #17 am: 04. Mai 2004, 21:12:53 » |
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Und wieviele lassen sich vollstopfen ohne dass es wirklich nötig ist.
Und bei wievielen wird eine Sucht daraus, ich bin jahrelang in AA gesessen mit den Medikamentenabhängigen, keiner von den Ärzten, der sie hineingebracht hat, war da zum helfen. Das ist unverantwortlich!!!!!! Schnelle, bequeme Ruhigstellung, das ist die Devise,nur keine Unruhe, nur keine Mühe vrschwenden, un die haben alle einen Eid geschworen.
Ich kenne eine Ärztin persönlich aus AA, die sagte, dass sie die Prinzipien ihrer Kollegen genau kennt, verschreibe ein paar Pillen und du bist sie wenigstens los, Die Ware Mensch, da könnt ihr euch überlegen, was besser ist, was bedeutet denn da verantwortung, wie rechne ich am höchsten ab,ohne viel Mühe zu verschwenden, aber jeder Gang zum Arzt ist ja ach so bedeutend und hauptsache, er hat den rezeptblock rausgeholt, sharon
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sharon
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« Antworten #18 am: 04. Mai 2004, 21:29:42 » |
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Und bei der Gelegenheit, ich finde es schon supertoll, wenn man jedem neuen oder auch nicht ganz so Neuen erst mal antwortet, geh zum Arzt. Das ist so SPitze einfallsreich, dass er sichs bestimmt nie selbst hätte denken können. Und so verantwortungsvoll, wozu sich gedanken machen, gleich mal zum Arzt, der wirds schon regeln und das stimmt immer.
Bei jedem derartigenBeitrag schüttle ich den Kopf innerlich, ich schreibe in einForum , und dann, ja geh mal zum Arzt,... sharon
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Anemone
Gast
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« Antworten #19 am: 05. Mai 2004, 18:52:08 » |
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Hallo und wo viele Menschen zusammenkommen gibts auch viele verschiedene Meinungen. Sharon, ich finde es traurig das Du so schlechte Erfahrungen mit Ärzten und Medikamenten gemacht hast. Nur denke ich das man dies nicht verallgemeinern darf. Ganz einfach weil es nicht immer so ist. Und weil man anderen dadurch den Mut nehem kann zu einem Arzt zu gehen oder Medis einzunehmen. (Ich muss dazu sagen das ich auch kein Freund von Medis bin, aber es gibt Situationen wo man sie braucht) Ich denke jede/r ist da auch in Eigenverantwortung und sollte hinterfragen und beobachten wie er damit klarkommt. Du schreibst auch das Du es supertoll findest das man Jedem Neuen gleich empfiehlt zum Arzt zu gehen. Du schüttelst darüber den Kopf. Da bin ich auch mal wieder anderer Meinung. Wieviele Menschen sehen es noch als Makel an wenn sie unter Ängsten, Depressionen etc. leiden. Sie trauen sich nicht es anzusprechen. Hier in der Anonymität ist es etwas anderes. Und wenn man sich mit Betroffenen wie hier austauscht, können Ängste vor einem Arztbesuch abgebaut werden. Man stellt fest, mir geht es nicht alleine so, man bekommt Mut diesen Schritt doch zu wagen. Was soll daran so falsch sein?  ? Sicher, wenn man aber hier liest das alle Ärzte "Nichtskönner" sind und einen nur mit Medis ruhig stellen sind diese Menschen verunsichert. Das kann doch auch nicht der Sinn sein. Darum ist es mir auch wichtig hier zu schreiben, besonders für die Neuen. Was ich weitergeben möchte ist: Seid offen, geht zum Arzt, und lasst alles abklären, erst einmal ob nichts körperliches vorliegt und ist es dann psychosomatisch traut Euch den nächsten Schritt zu tun, zum Psychologen, zu einer Therapie. Niemand muss blind einem Arzt , Psychologen, Therapeuten vertrauen. Die Chemie zwischen Beiden muss stimmen, und wenn das nicht der Fall ist hat man immer noch die Möglichkeit zu wechseln. Anemone
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sharon
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« Antworten #20 am: 05. Mai 2004, 19:28:56 » |
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Leider ist Fakt, dass die meisten Menschen in Deutschland eher zu viel als zu wenig zum Arzt rennen, kürzlich ergab eine Studie, dass Menschen in Ballungsgebieten die viele Arztbesuche tätigen, eher sterben.
Während Landbewohner, die erst mal selbst schauen , mittlerweile eine höhere Lebenserwartung haben.
Was schließen wir daraus???
Meiner meinung nach haben für viele Menschen Ärzte eine Art ersatzreligiösen Status, sicher kann ich beim Arzt von meinen Depressionen erzählen und dann??? Dann kommt Medikament A, B, oder C zum Einsatz, ist mir dann geholfen???
Das Fernsehen verbreitet schon genug Soap über Ärzte, man sollte die Rückseite der gewinnorientierten Medizin aufzeigen, den zynismus, unlängst erfuhr ich von einer Insiderin, dass Kassenpatienten nur den Teppich in der Praxis abnutzen, diese Woche war ein langer Artikel darüber in der SZ, dass nur eine moralische!!!!! Wendung den Arztbetrieb retten könnte.
Darüber muß aufgeklärt werden, damit eine realistische Einschätzung der dort gebotenen HIlfe erhält.
Sonst kommt dieses Märchen , geh zum Arzt, dort kriegen Sie geholfen nie mehr aus der Welt.
sharon
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Anemone
Gast
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« Antworten #21 am: 05. Mai 2004, 20:16:16 » |
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Hallo Sharon, ne provokante Gegenfrage, warum gibts überhaupt noch Ärzte, wenn wir sie nach Deiner Meinung nicht brauchen.  ?? Nur für gravierende körperliche Beschwerden???. Und da muss ich Dir nun doch entschieden wiedersprechen, nicht alle Ärzte verschreiben gleich drauflos, sondern es geht auch anders. Und ausserdem sind wir doch wohl auch mitverantwortlich für uns und müssen selbst mitdenken. Denn wir wissen und merken was uns gut tut. Anemone
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sharon
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« Antworten #22 am: 05. Mai 2004, 21:12:07 » |
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Genau, für chirurgische EIngriffe, Radiologen, das Handwerk eben, know-how im weitesten Sinne, aber zum abquatschen wegen Depressionen, was soll der mehr darüber wissen als ich?  Die meisten könnten gerne Arbeitslosengeld beantragen, wenn es nach mir und Wolf-Dieter Storl ginge, der 60 Jahre alt ist, keine Krankenversicherung hat , nie zum Arzt geht, nur kräuter nimmt und prima überlebt hat, unvorstellbar?? Ihr könnt ihn gerne fragen, hat eine e-amiladresse auf seiner Homepage. Es ist ein kultureller Tic, dieses Arztgerenne wie man an Storl sieht, es geht . Dann kenne ich noch einen alten Zigeuner , Pietro Hartiss, 96 , ohne Arzt. Sein Rezept, vom Arzt wegbleiben, sharon
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Richard
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« Antworten #23 am: 05. Mai 2004, 21:27:42 » |
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Diese Aussage von seiner Homepage finde ich nicht schlecht:
Da sagte die Engelwurz zu dem Wissenschaftler: "Hältst du es für möglich einen Menschen vollständig zu zerlegen, ihn auf seine chemikalischen Grundbestandteile zu reduzieren, das Ergebnis in eine messende und analysierende Maschine zu speisen, und dann daraus zu schließen, ob er ein begabter Maler oder ein kreativer Musiker ist? Nein? Warum glaubst du dann, daß du etwas über mich weißt, wenn du das mit meinem physischen Körper getan hast?" "Ja, aber wie sonst soll ich etwas über die Heilkräfte einer Pflanze erfahren?" fragte der verunsicherte Wissenschaftler. "Frage die Alten, frage die Weisen, sie werden es dir sagen" antwortete die Engelwurz. "Aber wir haben keine alten Weisen mehr, und kaum Überlieferungen!" seufzte der Wissenschaftler. "Dann werde selber ein Weiser! Dann nimm mich als Lehrer. Komm setz dich zu mir. Ich werde Dir die Rituale und Zauberworte schenken, mit denen du meine Geschwister rufen kannst."
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LG Richard
Mir ist egal wer dein Vater ist! Wenn ich angle, läuft hier keiner ÜBERS Wasser!
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Holger_1
Schreibe oft hier
  
Beiträge: 44
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« Antworten #24 am: 16. Mai 2004, 01:12:52 » |
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Hallo Sharon,
ich stimme zwar in den anderen Punkten von Dir nicht unbedingt zu aber es ist richtig, daß es oft keinen Sinn macht, mit Ärzten über unsere Krankheit zu sprechen... wer es nicht selber schon gehabt hat, kann ja kaum nachvollziehen, wie es ist... besonders bei Ärzten die nicht direkt vom Fach sind, mekrke ich sehr oft, daß die einfach nur das wiedergeben was in irgendwelchen Büchern steht aber nicht wirklich wissen, wie sich sowas anfühlt... habe ich auch schon meiner Hausärztin gesagt und hole z.b. mein AD immer noch beim Psychiater obwohl sie angeboten hat, es auch zu verschreiben... aber ich finde es schon fast erniedrigend, was ich mich da jedesmal für einen Schwachsinn anhören muß....
Mit der Bierhefe.. ich glaube zwar nicht, daß es viel bringt, aber denke auch nicht, daß es außer dem Geldbeutel groß schadet...
Holger
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