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Autor Thema: Angst Herzrythmusstörungen  (Gelesen 5232 mal)
Kawe
Juniormember
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Beiträge: 8


« am: 09. September 2005, 09:59:13 »

Hi an alle !

Habe  immer wieder Herzrasen und anfänglich vor 11/2 Jahren mit einem Puls von 230 nach OP der HWS auf der Intensiv aufgetreten. Dann immer mal wieder so um die 120. Dann nach Tunesien Urlaub dieses Jahr bei 220 und vier Wochen später bei 186. angeblich habe ich eine Schmallspurtachycardie oder supraventriculäre paroxysmale Tachycardie. Steht in jedem Brief etwas anderes.Nun soll ich eine EPU in Bonn bekommen und habe zu meiner ursprünglichen Panik und Angst noch mehr Angst vor der Untersuchung.
Hatte das schon jemand von Euch und wie war der Ablauf? Habe voll Panik vor den Medikamenten die man ja bekommen soll dabei und vor dem auslösen der Störungen. Es soll ja auch zwischen 2-4 stunden alles dauern und wenn ich mir vorstelle das ich die ganze Zeit wach bin und alles mitbekomme dann    HILFE.
Muß dabei sagen das ich schon etliches wegen anderen Krankheiten mitgemacht habe. Daher meine Panik.
Kann  mir jemand genau sagen wie alles abläuft und ob es Stress ist oder eher easy?

Freue mich über Antwort sehr denn ich bin nächste Woche schon dran.


Liebe Grüße und gute Besserung für alle

Kawe
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kuesser007  
Gast
« Antworten #1 am: 09. September 2005, 11:39:59 »

hi,

ich sag immer, niemand hat es leicht, ich leide total unter schwindel und unruhe, mein kopf spielt total verrückt, bisher ist kein kraut dagegen gewachsen, da kann man verzweifeln.

lg lutz
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Kimba
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« Antworten #2 am: 09. September 2005, 12:19:38 »

Hallo Kawe

Ich leide auch unter Herzrythmusstörungen...allerdings nicht so schlimm wie Du,mein Ruhepuls liegt so bei 130...

Was genau ist das für eine Untersuchung die da gemacht werden soll...ich habe da noch nie etwas von gehört....?

Bei mir wird versucht den Puls mit Medikamenten zu senken,...was bisher leider nicht klappt,...

Würde mich freuen von Dir zu hören und für nächste Woche drück ich Dir ganz fest die Daumen!!

Viele liebe Grüße,Kimba
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Wer nicht den Mut zum träumen hat,hat auch keine Kraft zum kämpfen.
Uschi 2
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WWW
« Antworten #3 am: 09. September 2005, 13:05:28 »

Gehe mal auf diesen Link,,dort erfährst du alles über diese Untersuchung

http://herz.qualimedic.de/Epu.html

Viel erfolg und alles Gute,,,Uschi

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Beurteile einen Menschen nie nach seiner Fröhlichkeit, ich habe schon oft gelacht, um nicht weinen zu müssen,
Seoul
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J. Dean


« Antworten #4 am: 09. September 2005, 20:04:06 »

Hallo Kawe,

ich leide seit Jahren an Herzrythmusstörungen und werde daran intensivst behandelt.

Eine EPU wurde bereits bei mir durchgeführt. Auch ein Linksherzkatheter.

War alles nicht sehr erbaulich.

Nun bekomme ich alle 8 Wochen ein Langezeit EKG und es wird über eine OP nachdegacht. Bin aber in guten Händen, da meine Frau Kardiologin ist.

Wenn Du frage bzgl. der EPU hast, so frage ruhig, ich will Dir gerne alles beantworten.
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Qui vivra verra
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>>> Bitte entschuldigen Sie das ich lebe, ich werde es bestimmt nicht wieder tun! <<<
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J. Dean


« Antworten #5 am: 09. September 2005, 21:26:22 »

Ok Kawe,

ich will dann einfach einmal versuchen, es Dir zu erklären, aber bitte nicht erschrecken, ich erkläre es ungeschminkt, denn alles andere würde Dir nichts nützen:

Eine EPU ist zunächst einmal vom Grudsatz her nichts anderes als ein ganz normales Herz EKG, nur das bei einer EPU die Daten durch Sonden direkt vom Herzen nach aussen abgeleitet werden.

In der Tat muss man für eine EPU ca. 3-4 Stunden, bei mir waren es sogar mehr als 4 Stunden, rechnen.

Du liegst auf einem OP Tisch, der sehr schmal ist und wirst auch daran festgeschnallt, weil Du Dich während der ganzen zeit nicht bewegen sollst bzw. darfst, da sonst die Sonden verrutschen etc.

Es wird Dir an jeder Leiste ein Zugang gelegt, an der rechten und auch an der linken Leiste. Das ist teilweise recht scherzhaft, obwohl es mit einer Spritze örtlich betäubt wird.
Diese Zugänge werden zunächst noch mit einem Stöpsel verschlossen.

Dann wirst Du weiter so vorbereitet, als üwrde man Dich am herzen operieren wollen. Das ist unbedingt erforderlich, weil während der EPU könnte es zu einem Problem kommen, dass eine sofortige OP unumgänglich macht. Es könnte zu einem KHK Verschluss kommen etc. pp.

Du bekommst dann noch an beiden Armen Zugange gelegt, da man Dir hierüber Medikamente während der EPU einleiten wird.

Dann werden Dir über die Leisten jeweils 2 Sonden zum herzen geführt. Du kannst alles am Bildschimr verfolgen, denn davon hängen bestimmt 5 Stück um Dich herum. Es sieht sowieso dort aus wie in einem OP / Computerraum.

Wenn die Sonden liegen und Du Dich nicht mehr bewegst, fangen sie damit an, Messdaten zu sammeln. Es werden verschiedene Simulationen gefahren, die Aufschluss über deine Erkrankung bringen sollen.

Es werden medikamente eingeleitet, die Dein herz künstlich nach oben jagen, was extrem beängstigend sein kann, weill man denkt...Nun ist es aus. Es kommt aber danach wieder ein Mittel hinein, was diesen Effekt minimiert. Es wird dein Puls verändert, es werden bestimmte Regionen deines herzens belastet, andere entlastet, um zusehen, was passiert und wie Dein herz darauf reagiert.

Es werde Rythmusstörungen ausgelöst, Tachykardien und Bradykardien.
Das volle Programm.

Man kann Proben vom Herzen nehmen, die Sonden werden ständig verändert, man kann auch, wenn nötig, direkt etwas abladieren.

Es werden zwei Ärzte dabei sein und ein Pfleger - so war es bei mir. Und sei ganz sicher, diese Ärzte verstehen etwas davon.

Du bist bei vollem Bewusstsein, Du bekommst nichts zur Beruhigung nichts gegen Schmerzen, nichts zur Betäubung, da dies alles die Ergebniss verfälschen würden.

Es kann sein, dass Du während der Untersuchung die *Lampen* ausmachst, aber das merken sie sofort und holen Dich mit einer kleinen Spritze schnell wieder zurück. War bei mir auch mehrfach so.

Ich hatte das große Glück, dass der Arzt der es bei mir gemacht hat, einer derer war, den man wohl in Deutschland als den Erfinder der EPU bezeichnet.

Wenn Du dann alles überstanden hast, werden die Zugange geschlossen und die Wunden jeweils vernäht, da der Schnitt an den beiden Leisten doch schon einige Zentimeter ist.
Du bekommst dann einen Druckverband und darfst mind. 12 Stunden nicht mehr aufstehen. In machen Kliniken sogar 24 Stunden nicht.

Das war´s im Prinzip.

Am nächsten Morgen erklärt man Dir dann was sie erkannt haben. Kleinere Dinge sagen sie Dir auch schon während der Untersuchung.

Wie gesagt ungeschminkt, aber so läuft es ab.
Ich habe durch meiner Frau gehört, dass es Leute gibt, die es als nicht schmerzhaft empfunden haben, doch als Unangenehm bezeichnen es eigentlich alle.

Angst muss man eigentlich nicht haben. ich habe sie aber auch gehabt. Habe am ganzen Körper gezittert und war völlig fertig.

Bei mir wurde sogar im Vorfeld, 1 Stunde vor der EPU, noch der große Herzkatheter über die Leiste gesetzt und eine Katheteruntersuchung durchgeführt. Das war auch ganz große Klasse :-((

Nun ja, so oder aber ganz ähnlich wird es bei Dir auch ablaufen....

Sei aber Sicher, die wissen schon was Sie machen......

Ich wünsche Dir viel Kraft und eine positive Diagnose....was fast noch wichtiger ist!!!


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Seoul

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Kawe
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« Antworten #6 am: 11. September 2005, 11:01:32 »

Hi Seoul !

Sorry das ich jetzt erst schreibe.

Bin echt schockiert was Menschen so alles zu diesen Zwecken aushalten müssen. Ob es denn immer notwendig wäre sei mal dahin gestellt. Ich bin aber sehr froh das Du so ehrlich darüber geschrieben hast und kann mir sehr gut vorstellen wie fertig Du danach gewesen sein mußt. Ich denke körperlich wie auch Psychisch. Hatte es denn danach für Dich eine Besserung Deiner Beschwerden gegeben und hattest Du Nachwirkungen der Untersuchung? Sachen die Du vor dem Eingriff nicht hattest?
Ich habe mich entschieden es NICHT machen zu lassen! Jedenfalls nicht jetzt.
Ich denke ich hatte es so schlimm da wir aus Tunesien kamen. Es war dort unwahrscheinlich heiß, ich hatte in zwei Wochen trotz gutem Essen 4 Kilo abgenommen und außerdem eine unbehandelten grppalen Infekt. Und der hohe Puls trat etwa 8 Stunden nach Ankunft auf. Denke ich brauch erst mal Ruhe. Seit dem Anfall habe ich nämlich voll die Angstzustände und kann es nur mir leichtem Beruhigungsmittel aushalten. Das ist ja auch kein Zustand.
Ich komme aus dem Raum Köln und werde versuchen eine Selbsthilfe Gruppe auf die Beine zu stellen. Versuche nächste Woche mal einen Raum zu organisieren und schauen ob es sich umsetzen läßt.

Liebe grüße und Gute Besserung

Gesundheit ist eben unbezahlbar.......
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Seoul
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J. Dean


« Antworten #7 am: 11. September 2005, 16:01:57 »

Hallo Kawe,

ich habe nach dieser Untersuchung keine Probleme gehabt. Konnte am nächten Tag aufstehen und wurde am folgenden Tag nach Hause entlassen.

Das Ergebnis war, das bei mir eine Reizleitungsstörung festgestellt wurde. Diese Reizleitungsstörung kann nur durch abladieren eines dieser Reizleiter behandelt werden, was aber unter Umständen den *Einbau* eines Schrittmachers erforderlich machet. Das kann man aber leider erst nach dem abladieren feststellen.
Daher hat man es auch noch nicht gamcht, obwohl um ein Haar diese Ablation direkt bei der EPU durchgeführt worden wäre.
Zwei der Chefärzte, die diese EPU gemacht haben, hatten während der Untersuchung gegenteilige Meinungen vertreten, diskutierten darüber, aber Kreuz Bube sticht Herz Bube.....

Ich denke, dass ich ohne auskommen kann und hoffe, ich muss mich dieser OP nicht unterziehen. Das wird durch dauernde Langzeit EKGs kontrolliert.

Was ich Dir aber dringend raten würde, ist ein Langzeit EKG und zwar bei einem erfahrenen Kardiologen. In diesem EKG kann ein erfahrener Kardiologe erkennen, ob eine EPU bei Dir angeraten ist.

Sage nicht von DIR aus, ich mache das jetzt nicht, denn das Herz ist nicht zu überlisten.

Alle Gute und die richtigen Entscheidung

[Editiert am 11/9/2005 von Seoul]
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Qui vivra verra
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Wolke  
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« Antworten #8 am: 11. September 2005, 18:07:29 »

Hi, habe auch eine Herzrhythmusstörung, bei der mein Puls anfallsweise nach oben schießt. Auch mir wurde nahegelegt eine EPU mit Ablation machen zu lassen. Doch ich hatte zuviel Angst. Obwohl ich es mehrfach überlegt hatte, hat die Angst immer bereits im Vorfeld gesiegt. Jetzt lebe ich eigentlich ganz gut mit ab und an Herzrasen und einer kleinen Ungewissheit, um welche Herzrhythmusstörung es sich genau handelt...von außen kann man nur sagen, dass es sich um eine paroxysmale Tachykardie handelt, vielleicht AV-Reentry, vielleicht WPW...erschwert wird etwas die genaue Diagnose, weil ich noch manchmal einen Linksschenkelblock aufweise.

Da, ich aber wie gesagt ganz gut derzeit zurechtkomme, die Ablation auch eventuelle Nebenwirkungen haben kann, auch wenn sie heute sehr gute Ergebnisse erzielt, ich wegen der Angst dieser Sache sowieso nicht gewachsen wäre, ja nicht einmal im Vorfeld während der Wartezeit, habe ich mich in eigener Verantwortung dagegen entschieden und bin irgendwann auch nicht mehr zum Kardiologen gegangen, da ich mein Herz mehrfach habe kardiologisch abklären lassen und bei Bedarf ein EKG beim Hausarzt mache.
 
Das, was du da, Seoul über den Verlauf der EPU schreibst, trägt auch nicht gerade dazu bei, dass ich mehr Mut bekomme...festgeschnallt...da s Licht ausgehen...Herzrasen bis zum Geht nicht mehr...langdauernde Op, das alles bei wachem Leibe und ohne Beruhigungsmittel...unvorstel lbar, bei meiner Angst für mich...das macht mir schon beim Lesen total Angst.

Ich habe irgendwann in eigener Verantwortung, nach guter Untersuchung beim Kardiologen, nach langem Hinundherüberlegen und der Abwägung aller Für und Wider von mir aus gesagt, dass ich derzeit keine weiteren Untersuchungen machen möchte (wenn es schlimmer wird, stehen mir ja immer noch alle Optionen offen)...außerdem könnten meine Angstprobleme ja nicht mit der Ablation wegoperiert werden...die ja auch noch viele andere Dinge als das Herz betreffen...und die Herzangst "nur"ein Nebenschauplatz ist...ich spreche heute persönlich auch nicht mehr von einem Herzproblem, sondern sehe das Ganze eher als eine Besonderheit meines Herzens....und auch mein Arzt bestärkt mich darin, mein Leben zu genießen.

LG
Wolke

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Wolke  
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« Antworten #9 am: 11. September 2005, 18:26:58 »

Ach ja, das was ich beschrieben habe, ist mein subjektiver persönlicher Umgang mit dieser Sache...allen, die mit dem Herzen zu tun haben, würde ich raten, mich, bevor ich irgendwas entscheide, mich gut untersuchen zu lassen und dann gut informiert, das Für und Wider abzuwägen.
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J. Dean


« Antworten #10 am: 11. September 2005, 18:33:42 »

Hallo Wolke,

ich kann Deine Entscheidung absolut verstehen.

  Aber....

Ich hatte auch im Vorfeld extreme Ängste und PA, doch ich habe das Glück, dass mjeine Frau Kardiologin ist und mit jede Angst genommen hat, in Bezug auf die Untersuchung selbst. Meine anderen Ängste, die konnte man mit leider nicht nehmen, aber ich habe es geschafft.

  Denn:

Die Angst zu sterben oder die Sache noch schlimmer werden zu lassen, war unendlich viel größer. Also habe ich abgewogen und mich für die EPU entschieden.

Im übrigen wird diese Im Dezember erneut bei mir durchgeführt, denn dann sind knapp 2 Jahre vorbei.

Ich bin der Meinung, dass man sich nicht dagegen entscheiden sollte und die eigene Verantwortung für sein Leben kann man eigentlich auch nur dann übernehmen, wenn man alleine ist, alleine lebt und niemanden damit belasten würde, wenn etwas passiert....

Das meine Schilderung des Ablaufs nicht so schonend ist, habe ich ja erklärt, denn es nützt doch niemendem, wenn ich schreiben: Alles ganz easy, man merkt nichts, ist in 10 Minuten erledigt.

Ich habe es so geschrieben wie ich es erlebt habe. Sicherlich wird es Abweichungen geben, in jede Richtung.

Aber ich habe zum Ausdruck bringen wollen, dass ich das geschafft habe und es jeder andere auch schaffen kann.

Ich leide seit knapp 25 Jahren an Depressionen, extremen PA und Ängsten an sozialen Phobien und was weiss ich nicht alles....

Aber die Angst, etwas nicht zu tun und dann evtl. daran zu erkranken war weitaus größer.

Überlege sehr besonnen, was richtig für Dich ist.....

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« Antworten #11 am: 11. September 2005, 20:18:22 »

Hi Seoul, ich wünsche dir sehr, dass es bei dir beim Zweiten Mal optimal klappt und du dann zumindest die Herzsache los bist.

Für mich persönlich ist meine Entscheidung derzeit die richtige...die ich nach langem Überlegen und sehr besonnen getroffen habe...in eigener Verantwortung...ich lebe zwar nicht alleine und ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht...und eine gewisse Unsicherheit begleitet mich auch im Leben, aber passieren kann immer was, schon wenn ich morgens vor die Türe trete..im übrigen denke ich, dass ich vielleicht besser untersucht worden bin als zahlreiche andere Menschen, die ein unbeschwertes Leben leben, obwohl sie vielleicht bewusst oder unbewusst gewisse Risiken in sich tragen...außerde, die Angst davor, ins Krankenhaus zu gehen und diese Sache zu machen, war für mich nicht handlebar...das haben die Ärzte zunächst auch nicht geglaubt...aber es dann doch irgendwie eingesehen...ich habe länger damit gespielt, diese Untersuchung zu machen, aber ich habe es nicht mal geschafft, die Sache gedanklich zuende zu führen und habe mich während dieser Überlegungsphase richtiggehend krank gefühlt, konnte kaum mehr Treppen steigen an manchen Tagen, das Haus kaum mehr verlassen...die Angst vor dem Herzrasen, aber auch die Angst vor der Ablation saß mir im Nacken...es wurde zu einer Nowaysituation, die mein Leben und auch das meiner Angehörigen sehr belastete.
Erst als ich mir vor Augen führte, dass es sehr viele Menschen gibt, die weitaus mehr gesundheitliche Belastungen haben als ich und trotzdem ohne Angst ihr Leben genießen...dass mein persönliches Risiko wohl ziemlich klein ist für irgendwelche Zwischenfälle...dass ich eigentlich froh sein kann, dass ich doch trotz dieser Besonderheiten eigentlich ein ziemlich gesundes Herz habe und auch sonst ganz zufrieden sein kann, dass ich mehr Vertrauen in meinen Körper haben sollte, dass ich ja immer noch, wenn das Problem häufiger werden sollte, diese Untersuchung machen lassen kann...dass ich mich persönlich viel gesünder fühle, wenn ich nicht dauernd nach einer gründlichen Abklärung bei einem kompetenten Facharzt zum Arzt renne und ängstlich Untersuchungen abwarte, bei denen wieder vielleicht eine Kleinigkeit gefunden wird, deren Kenntnis mir mehr Angst als sonst was macht...konnte ich wieder dran gehen, einigermaßen normal zu leben und meine anderen Ängste und Probleme zu bearbeiten...denn mein Problem, auch beim Herzen ist ja besonders die Angst...das habe ich spätestens dann gesehen als ich Bekannte mit mehreren Infarkten ein weitgehend normales, angstfreies,wenn auch durch Medikamente unterstütztes Leben führen sah, die sich sogar ins Hochgebirge oder ins Flugzeug trauten und mit Genuss ihren Urlaub verbringen, etwas, was ich mich immer noch nicht traue, weil ich Ängstliche irgendwann mal gelesen hatte, dass Höhe dem Herzen schade, mir kein Arzt etwas Genaueres sagen konnte und ich dann tatsächlich mich vor Jahren so in die Angst hineingesteigert habe, dass das Herz schrecklich zu rasen anfing und ich nachts im Urlaub in den Bergen zum Arzt musste und der auch nur ein besorgtes Gesicht machte....erst mein Arzt zuhause konnte mich dann etwas beruhigen, ebenso eine zweite gründliche kardiologische Untersuchung vor nunmehr vier Jahren...kann sein, dass du meine Ansichten als Vogelstraußmethode ansiehst...aber ich denke, dass ich für mich derzeit die richtige Entscheidung getroffen habe...und ein Internist, der meine Geschichte kennt und auch mein Hausarzt verstehen mich und unterstützen mich dabei, an meinen Ängsten zu arbeiten und mehr Vertrauen in meinen Körper zu bekommen, das mir doch noch ein wenig fehlt..und sind auch, wenn die Angst ums Herz wieder mal da ist und es rast und stolpert auch für mich da....und vielleicht werde ich ja irgendwann so angstfrei, dass ich diese Sache auch ohne Problem machen lassen könnte oder mich auch wieder angstfrei und nicht durch die Angst vefälschten Ergebnissen (hast du schonmal ein EKG verzittert gesehen?....solche Angst hatte ich...und an Belastungs-EKG war teilweise bei Untersuchungen gar nicht mehr zu denken, denn mich hatte schon der Besuch beim Arzt an meine Belastungsgrenzen gebracht aufgrund der Angst...!) zu derartigen Untersuchungen begeben kann...aber vielleicht brauche ich es ja bis dahin gar nicht mehr...denn ich habe gemerkt, mein Herz reagiert sehr auf meine Psyche, auch wenn es eine Reizleitungsstörung aufweist und ab und an einen Block, gehts mir gut, gehts auch meinem Herzen viel besser.

Allerdings: wer nicht eine derartig gelagerte Angst hat wie ich, wen das Rasen sehr belastet, bei wem es sehr häufig kommt, wer, um es zu beenden sehr oft den Arzt braucht oder bei dem es größere Risiken aufweist, für den, denke ich, ist eine Ablation schon ein großer Fortschritt und eine EPU eine wichtige Diagnostik, keine Frage.

LG
Wolke

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J. Dean


« Antworten #12 am: 11. September 2005, 20:48:27 »

Hallo Wolke,

jder muss natürlich die Entscheidung treffen, die er für die auf seine Person bezogen als richtig erachtet.

Ich wünsche Dir dabei alle Gute.

zu der von Dir beschriebenen Angst kann ich mich nur wiederholen:

Ich kenne das nur zu gut, Angst ist etwas, was mein Leben begleitet und diese Angst ist meist völlig vernichtend. Ich glaube, die Ängste die ich habe und die Untersuchungen, die ich im Leben hinter mich gebracht habe, auf verschiedensten Gebieten (habe Colitis und Morbus Crohn) sind schon sehr heftig gewesen.

Die Ängste die ich ausgestanden habe, haben mich fast umgebracht.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich noch mehr Ängste haben könnte, als die, die ich derzeit habe und die , die ich schon hatte....

Ich gehe kaum aus dem Haus, vermeide alles, was mich mit Fremden in Kontakt bringt....Ich möchte nicht alles wieder herauskramen, ist zu belastend.

Ich weiss nur, dass meine angst vor einer Krankehit, vor dem Tod alle anderen Ängste übertrifft.... darum habe ich das mit der EPU und den fast 9 OPs in den letzten 4 Jahren auch geschafft.

Hätte ich es nicht getan, wäre ich heute vermutlich nicht mehr.....

Meine größte Hilfe dabei war immer meine Frau, die wie bereits erwähnt, selbst Ärztin ist. Ohn sie hätte ich sicherlich noch weitaus größere Ängste und auch Zweifel gehabt.

Denn fremden Ärzten zu trauen, wäre mir fast gänzlich unmöglich gewesen.

Dahingehend verstehe ich Deine Probleme, aus denen ich aber auch lesen kann, dass es Dir damit, besonders aber mit deiner Entscheidung (auch wenn Du es anders deklarierst) nicht sonderlich gut geht.

Ich wünsche Dir Kraft.

BTW: Die nächste EPU wird bei mir keine Besserung meines IST Zustandes bringen, sondern wird lediglich die gewonnen Ergebnisse entweder bestätigen oder relativieren. Daraus wird man dann ein weiteres Vorgehen ableiten. ich will nicht mein Leben lang Medizin nehmen, wenn man mit einer Ablation die Sache beheben könnte - aber eben nur KÖNNTE.

Dir ALLES Gute....
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Wolke  
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« Antworten #13 am: 12. September 2005, 06:25:56 »

Ich wünsche dir auch von Herzen alles Gute, Seoul!

Weißt du, wenn ich einen Mann hätte, der Arzt wäre, würde die Sache auch vielleicht etwas anders aussehen.

Du hast schon recht: meine Entscheidung ist für mich eher ein Kompromiss, mit dem ich ganz gut leben kann.

Denn genauso wie du, habe ich fürchterlich Angst vor Krankheit oder Tod...deshalb gehe ich wohl auch bei den ersten Anzeichen einer Krankheit zu oft zum Arzt, damit der mir hoffentlich sagt, dass es nichts Schlimmes ist und ich auch nicht ins Krankenhaus muss.

Denn das Krankenhaus ist das andere, vor dem ich gefühlsmäßig Riesenangst habe, nicht verstandesgemäß: denn ich weiß ja, da wird mir geholfen...und wenn ich als Notfall eingeliefert würde, wäre ich auch für die Hilfe im Krankenhaus dankbar...aber ich bin durch einen Krankenhausaufenthalt als kleines Kind ohne Eltern für eine schwere Op über längere Zeit traumatisiert worden und kann seitdem ein Krankenhaus gerademal mit Mühe für Besuche betreten...sollte ich selber hin, was ich bisher glücklicherweise lebensnotwendig noch nicht musste...wird die Angst unerträglich...so dass ich es entweder gar nicht packe oder wieder meist ohne das, was ich will, auf eigene Verantwortung entlassen werde...so habe ich es bisher weder eine Darmspiegelung noch eine Kniespiegelung ausgehalten...und das ist u.a. auch ein mit ein Grund (es gibt derer mehrere...und heute sehe ich, dass es die richtige Entscheidung auch aus diesen anderen Gründen war), dass ich mich irgendwann auch gegen das Kinderkriegen entschieden habe.
Für mich bedeutet Krankenhaus gefühlsmäßig irgendwie Kontrollverlust, Ausgeliefertsein, Angst....

So kam es bei mir, bei dieser Herzsache, zu diesem genauen Abwägen: denn eine Zeitlang herrschte für mich eine total noway-Situation: ich hatte Angst vorm Herz, aber ich hatte mindestens ebensolche ANgst vor dem Krankenhaus...und das hatte zur Folge, dass ich wie gelähmt innerlich war und dass das Leben, was ich führte, kein Leben mehr war. Und nachdem ich mich genau informiert habe über die Risiken, wenn ich nicht ins Krankenhaus gehe, habe ich mich nach dem Stand der Dinge bewusst dagegen entschieden...und es war und ist für mich die richtige Entscheidung...denn so konnte ich wieder leben und an meinen anderen Angst-und Depriproblemen arbeiten, die weißgott nicht wenige sind, konnte wieder raus aus dem Haus, hatte weniger Angst, konnte irgendwann wieder arbeiten, kleinere Reisen unternehmen....

Das Leben ist immer ein Abwägen...es gibt immer zwei Möglichkeiten mindestens...und eine Entscheidung für oder gegen was, die man vertreten kann, ist wichtig...ohne eine Entscheidung wäre ich in meiner Angst gefangen gewesen.

Ich hoffe, du kannst mich verstehen.

Alles liebe
Wolke
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J. Dean


« Antworten #14 am: 12. September 2005, 12:10:02 »

Hallo Wolke,

matürlich verstehe ich Dich. Jeder geh halt anders mit *seinen* Problemen um.

Richtig ist durchaus, es gibt immer genau zwei Möglichkeiten und wenn man eine davon gewählt hat, steht man wieder vor zwei Möglichkeiten, nach erneuter Wahl einer dieser Möglichkeiten, steht man erneut vor zwei Möglichkeiten.....usw. usw.........

Das ist das Leben.....

Dir auch alle Gute....
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Kawe
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« Antworten #15 am: 13. September 2005, 11:22:20 »

Hi ab alle !

Ich habe mir das auch gründlich überlegt und mir stehen also auch meine Ängste im Weg. Wenn ich lese das man bei Dir die EPU zwar gemacht hat aber die Verödung noch nicht dann frage ich mich wirklich warum die EPU? Meine Kardiologin sagte mir bereits anhand des EKG das ich eine Störung des Reizleiters habe und man das mit der Ablation ausschalten kann nur bin ich erst 39 Jahre und das Risiko ist mir zu groß. Ich denke meine Ängste und damit der schlechte körperliche und seelische Zustand spielen da enorm mit. Wenn Dich ausser einer Tavor nichts beruhigen kann ist es halt auch so das der Körper sehr verrückt spielt. Ich habe mich deshalb entschlossen das nicht zu machen und mir einen Gesprächstermin in Göttingen im Psychosomatischen  Krankenhaus geholt. Die behandeln dort auch funktionelle Störungen, Herzängste und auch Ängste im allgemeinen. Ich setze sehr viel Hoffnung dahinein und denke es wird mir helfen erstmal mit den Ängsten umzugehen. Und ja ich denke auch das wir aufgrund unserer Psychischen Ebene schon sehr einzigartige Menschen sind und deshalb auch ein einzigartiges Herz haben.Man könnte sagen wir sind krank aber man könnte doch genauso sagen wir sind etwas besonderes!!!!!
Ich versuche einfach in allem schrecklichen (denn ich bin nicht immer stark) und auch in den Ängsten das positive zu sehen und mir ist klar je eher ich handele umso mehr bleibt mir erspart. Ich bitte Euch den Spiegel Ausgabe Nr. 35 vom 28.08.2005 zu lesen.  Titel: Sinnlos unter dem Messer, Das Geschäft mit der überflüssigen Medizin! Da steht auch etwas über Herzuntersuchungen drin.
Lieber Seoul überlege Dir wirklich gut ob Du Dich diesen Risiken aussetzen willst oder ob Du auch Deine Ängste annehmen kannst, denn die kann niemand wegabladieren! Du lebst doch jetzt auch schon fast zwei Jahre ohne diese EPU! Vielleicht ist es ja nicht notwendig. Ich jedenfalls gehe in eine Klinik die Kardiologisch - Psychosomatisch behandelt und will dort lernen wie ich am besten damit umgehen kann.
Trotzdem finde ich es sehr gut von Dir die Untersuchung so offen zu schildern denn Du hast mir damit sehr geholfen eine Entscheidung zu finden und das pro und Contra abzuwägen. Dafür Danke ich Dir ganz herzlich.
Ich hoffe ich kann Euch mit meiner HOFFNUNG und ZUVERSICHT anstecken.


Ganz liebe Grüße und Gute Besserung wünscht Euch

Kawe
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J. Dean


« Antworten #16 am: 13. September 2005, 13:29:20 »

Hallo Kawe,

ich glaube, da hast Du etwas falsch verstanden oder ich habe mich missverständlich ausgedrückt.

Die Herzsache bei mir hat definitiv nichts mit meinen Ängsten zu tun, sie ist organisch.
Das man eine Zeizleitungsstörung bereits auf dem EKG erkennen kann ist auch nur bedingt richtig. Man kann erkennen, dass es sich um eine solchen handeln *könnte*, mehr aber auch nicht. Darum macht man dann diese EPU, denn nur dort kann man es tatsächlich erkenne. Im Verlauf dieser EPU werden dann verschiedene Messungen und Ergebnisse abgeleitet, die den Ärzten dann die Entscheidung leichter machen, was zu tun ist.

Das alles kann man im EKG nicht erkennen und auch nicht entscheiden.

Und in meinem Fall hat sich der eine Arzt dafür (Ablation) und der andere dagegen entschieden. beide Ärzte waren die Kapazitäten auf diesem Gebiet in der Kardio-Klinik, nur der eine war auch zugleich der Mit-Entwickler, der EPU Deutschlandweit und dieser hat sich dann durchgesetzt.

In meinem Fall und da kann man nicht auf jeden Einzelfall projezieren, wäre die Gefahr eines besonderen Schrittmachchers sehr wahrscheinlich.

Wie gesagt, das alles hat absolut nicht mit meinen psychischen Ängsten und PA zu tun. Die hätte ich ganz sicher auch danach....

Ich habe mich mittlerweile sowieso mit vielen dieser psychischen Störungen arrangiert, ich nehme es schon lange an, so gut es geht, denn ich bin der meinung, dass wir es annehmen müssen, um damit besser umgehen zu könnenm. Wenngleich es auch meist extrem schwer fällt.

  Ich wünsche Dir auch alles erdenklich Gute.....

[Editiert am 13/9/2005 von Seoul]
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« Antworten #17 am: 13. September 2005, 14:08:51 »

Hallo Seoul

Erstmal Danke für Deine schnellen Mails. Finde ich sehr gut. Leider geht das bei mir nicht immer so schnell.
Dachte einfach da Du ja seit fast 2 Jahren ohne auskommst ist die Frage es überhaupt machen zu lassen?
Gäbe es keine Alternative?
Auch bei mir ist es eine Reizleiterstörung und niemand weiß wodurch sie ausgelöst wird, aber angeblich ist es seit Geburt und kann bei jedem Menschen zu einer anderen Zeit hervortreten. Bei mir eben jetzt. Und anhand des EKG`s welches bei dem letzten Anfall geschrieben wurde bekomme ich heute Bescheid wie es weitergehen könnte. Werde Dich auf dem laufenden halten. Habe aber auch gehört wenn der Leiter zu nahe an dem Hauptreizleiter liegt darf man es nicht unbedingt machen weil , weie Du schon sagtest, die Gefahr zu groß ist.
Ist in jedem Fall eine blöde Sache und die Entscheidung sehr schwer. Drücke Dir die Daumen das die nächste EPU für Dich nicht so unangenehm wird.
In welcher Klinik warst Du denn?
Ich soll ja nach Bonn in die Uni.

Liebe Grüße
Kawe
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J. Dean


« Antworten #18 am: 13. September 2005, 14:17:18 »

Hallo Kawe,

ich komme zwar seit knapp 2 Jahren irgendwie klar, muss aber ständig Medikamente nehmen und alle 6-8 Wochen ein Lanmgzeit EKG machen lassen.

Hinzu kommen immer diese extremen Aussetzer, die teilweise sehr vernichtend sind. Das ist so schlimm geworden, dass ich im Schlaf aufhöre zu atmen und mittlerweile eine OSAS entickelt habe und mit einem CPAP Gerät behandelt werde, was meiner Psyche nicht unbedingt zuträglich ist.

Daher ist eine weitere EPU unabdingbar. Ich weiss mich aber in sehr guten Händen, in den Händen meiner Ehefrau, die Kardiologin ist.

Keine OP, kein Eingriff...nichts ist ohne Risiko. Leider. Aber die Angst, dass es schlimmer werden könnte ist nocht größer.

Dir alles Gute in der Uniklini Bonn
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Qui vivra verra
Seoul

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>>> Das Leben hat immer mehr Tage - aber die Tage immer weniger Leben. <<<
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