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Autor Thema: Akte Angst  (Gelesen 759 mal)
Fluflu
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Beiträge: 217


« am: 14. September 2005, 01:05:31 »

Tatort: Ich selbst
 Täter:  Angstgedanken
 Tatzeit: vor etwa 5  Jahren
 Opfer: Ich selbst

Zum Tathergang: Angstgedanken schlichen sich von Tag zu Tag mehr in mein Leben, erst ganz hamlos, nur sehr unauffällig, dann immer gewaltsamer und brutaler, bis sie schließlich mein ganzes Leben bestimmten.
Es schien als gäbe es kein entrinnen mehr, festgehalten und gefangen von all den unerträglichen Gedanken der Angst, der Furcht und besessen von der Panik.

Bis die Spurensuche in mir selbst begann, die auftretenen Fragen langsam Antwort finden, nach dem Wieso, Weshalb und Warum?
Die Entdeckung der Ursachen immer mehr ans Licht kam, ein langer verschleierter Weg, findet immer mehr Spuren und Abdrücke und wird greifbarer zu erkennen, was da in und um mir geschieht.
Ich habe nie gewagt daran zu glauben, das man dem Täter auf die Spur kommt und man ihn jemals überführt und überwältigt, das ich es jemals schaffe, des Täters Gesicht zu erkennen und was hinter seiner Maske steht.
Doch ich habe den Täter in mir gefunden, die Angst, Macht meiner Gedanken, festgefahren und zu Gewohnheit geworden, ordentlich und schön trainiert.
Der Täter fühlte sich am Tatort recht wohl und glaubte wohl nicht daran gefasst zu werden, doch der oder gar die Täter wurden gefasst und eindeutig erkannt.

Das Opfer begab sich in Therapie, um Wege zu erkennen und zu finden  
die Taten der Täter zu überwinden, zu begreifen das der Täter nicht so gewaltätig ist wie er scheint und das man sich losreissen kann von der Angst, der Furcht und er Panik, das der Täter nur sehr klein ist und wir ganz gross.
Der Täter wurde vom Opfer mehrmals angeklagt,aber die Täter wurden nicht verurteilt, weil selbst der Täter ein Teil von mir selber ist!!!

Eines Tages wird sich diese Akte schliessen, mit den Worten
ALLES WURDE WIEDER GUT!!! Opfer und Täter haben sich wieder vereint.
Denn was beim Menschen, so wie beim Opfer und Täter, zuletzt stirbt, ist die Hoffnung!!!!
fluflu
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Wir sind Manager unserer Gedanken, Unterbewusstsein ist programmierbar!  :0)
Seoul
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Beiträge: 2364


J. Dean


« Antworten #1 am: 14. September 2005, 02:15:27 »

Hallo Fluflu,

die Reflektion seines Lebens, oder auch nur eines Teil von eben diesem, ist oftmals sehr schmerzhaft und gespickt von unzähligen Fragen, denen meist die Antwort fehlt.

Man sagt oft hier: Die Zeit heilt alle Wunden.

Ich wünsche Dir, dass dieser Spruch auch in Deinem Fall zur Anwendung kommen wird.

Viel Kraft......
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Qui vivra verra
Seoul

>>> Bitte entschuldigen Sie das ich lebe, ich werde es bestimmt nicht wieder tun! <<<
>>> Das Leben hat immer mehr Tage - aber die Tage immer weniger Leben. <<<
Trolli
Stammposter
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Beiträge: 763


« Antworten #2 am: 14. September 2005, 08:43:13 »

Hallo Fluflu,

wie Recht du damit hast. Die Angst (der Täter) ist ein Teil von dir. Ich habe gelernt die Angst liebevoll anzunehmen und nicht gegen sie zu kämpfen und seit dem geht es mir gut. Sie meldet sich zwar immer wieder noch aber sie treibt mich nicht mehr in die Panik.

Liebe Grüße

Trolli
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Wenn du glaubst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her...
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