|
yon
|
 |
« am: 26. Dezember 2005, 21:32:48 » |
|
Hallo ihr,
ich sitzte häufig zu hause im stillen, würde sooo gerne etwas mit anderen machen, raus gehen, leben, etwas unternehmen, sich einfach mit anderen unterhalten. Liegt so etwas aphatisch im Bett und stellt sich das dann so vor wie das wäre, ist traurig wegen seiner Einsamkeit, aus der man nicht hinaus weiß und nicht weiß, wie man denn andere Leute kennen lernen soll. So weit so gut. Der Haken an der Sache ist dann aber: Man stelle sich vor, man würde eingeladen. Und auf einmal kann man sich überhaupt nicht vorstellen dort hin zu gehen. Angst ist da, klar. Aber das ist nicht die Ursache. Eigentlich ist man still. Und traurig. Eigentlich ist man überhaupt nicht in der Lage sich mit anderen zu unterhalten, weil man "wo anders lebt", sich nicht an dem lustigen Treiben beteiligen kann.
Geht's euch manchmal auch so, daß zwischen Wunschdenken und dem, was man real machen würde, eine ziemliche Lücke klafft?
Ich hoffe der Text was so grob verständlich, befürchte aber irgendwie nicht... ;-)
Grüße Yon
[Editiert am 29/12/2005 von yon]
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Trolli
|
 |
« Antworten #1 am: 27. Dezember 2005, 11:03:30 » |
|
Hallo Zulu,
oh ja ich denke vielen von uns geht es so. Ich habe da ein Kompromiß geschlossen mit mir selbst. Ich nehme Einladungen an und gehe auch hin, mit der Option ich kann jederzeit wieder nach Hause. Wenn es schön wird ist das wunderbar und wenn ich gar nicht zu Recht komme gehe ich.
Und trotzdem gibt es Tage wo ich es mir erlaube im Bett zu bleiben und einfach für mich dazusein.
Liebe Grüße
Trolli
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
Wenn du glaubst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her...
|
|
|
|
yon
|
 |
« Antworten #2 am: 27. Dezember 2005, 19:03:49 » |
|
Hallo Trolli,
mich interessiert, wie Du dann mit dieser Situation umgehst. Über was unterhälst Du Dich? Zeigst Du, daß es Dir nicht gut geht? Oder paßt Du Dich mehr an die Menge an?
Sorry, viele Fragen ;-)
Yon
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
Louise
Schreibe oft hier
  
Beiträge: 91
|
 |
« Antworten #3 am: 27. Dezember 2005, 19:26:07 » |
|
Hi Yon,
ich denke da du sagst, es sei Wunschdenken dich mit anderen zu unterhalten, dann willst du es auch innerlich, niemand ist auf Dauer gerne allein, vielleicht versuchst du einfach einmal zu beobachten wie andere sich unterhalten, im Fernseher, auf der Straße usw. kommunikation findet überall statt und das paradoxe ist doch, das du auch kommunizierst und zwar mit uns. Ich denke dein Problem, oder besser gesagt das Problem von vielen ist, sie haben Angst davor Gespräche mit Fremden oder mehreren Leuten zu führen (ich schließe mich da nicht aus ), vielleicht aus Unsicherheit, Selbstwertprobleme usw. dabei ist niemand von uns unkommunikativ....wir alle wollen so vieles sagen, es ist nur die Angst davor. Denke ja nicht das du unkommunikativ bist und lasse es dir nicht von jemanden einreden. Zurück zu dem Wunschdenken, du wünscht dir mit anderen ganz ungezwungen zu reden, dann hegst du ja einen gewissen Anspruch in dir, du willst mit anderen Personen ganz unbefangen reden, was hindert dich daran und was blockiert dich ? Ich denke man müsste dem auf dem Grund gehen, Gespräche sind ja äusserst vielseitg sicherlich ist es wichtig danach zu schauen, was dich daran hindert.
Alles Liebe Louise
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
yon
|
 |
« Antworten #4 am: 28. Dezember 2005, 12:43:35 » |
|
Hey Louise,
danke für die Antwort.
Ich denke was mich im Endeffekt hindert ist die Angst, weiterhin der Stress, irgendwie auch das Gefühl immer sehr viel Zeit für mich selbst haben zu müssen. Obwohl ich schon ein ganz kleines Bißchen gelernt habe, daß sich Kontakt mit anderen Leuten und Zeit für sich selbst auch kombinieren läßt. Vielleicht habe ich so Angst davor, weil ich im Nachhinein alles nochmal durchspiele, was ich falsch gemacht habe, immer und immer wieder, andererseits denke ich, daß ich mich manchmal wirklich fies anderen gegenüber verhalte, aber ich weiß nicht so Recht was ich dagegen machen soll. Kurzum ich habe keine Orientierung, weiß nicht, was "schlimm" ist und was nicht, und was normal, ob ich zu hohe Ansprüche habe oder dann machmal eben gar nicht, ich weiß auch nicht. Vielleicht halte ich mich insgeheim für fies, liegt auch wohl daran, daß ich übertrieben verletzlich bin und nicht weiß, wie man das ändern kann.
Vermeiden tue ich Gespräche häufig dann, wenn ich mich nicht dafür in der Verfassung fühle. Ich kann mich sonst schon mit anderen unterhalten, ich würde sogar sagen, daß ich manchmal sehr kreativ sein kann, wenn es um Gesprächsthemen geht, habe auch das Gefühl daß ich eher auf andere zugehe als umgekehrt. Naja, das ist ja schon mal was :-)
Nur weiß ich nicht was ich tun soll, wenn es mir schlecht geht, und das ist nunmal meistens der Fall. Wie soll ich mich unterhalten? Das spaltet sich irgendwie so ab, einerseits dieses Wunschdenken und andererseit es sich doch real nicht vorstellen zu können. Hm.
Grüße Yon
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Trolli
|
 |
« Antworten #5 am: 28. Dezember 2005, 13:52:29 » |
|
Hallo Yon,
das hängt natürlich immer von der Situation ab. Wenn es mir einigermaßen gut geht unterhalte ich mich über alles. Arbeit, Wetter, TV-Programm, Filme usw.
Ich habe gemerkt, wenn ich über ein Thema rede, welches mir liegt vergesse ich meine Angst. Das hat letztens mein Freund gemacht. Wir waren essen und ich wurde unruhiger und rutschte in die Angst rein. Da fing er an mit mir über ein Thema zu sprechen wozu ich viel zu sagen hatte und schwups waren die Ängste weg.
Ich bin der Meinung, dass ich durchaus zeigen kann das es mir gerade nicht so gut geht. Und wenn ich nicht möchte, dass es jemand mitbekommt ziehe ich mich einfach zurück. Wie gesagt, mir hilft zu wissen: ich kann JEDERZEIT wieder zurück nach Hause.
Gruß, Trolli
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
Wenn du glaubst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her...
|
|
|
Louise
Schreibe oft hier
  
Beiträge: 91
|
 |
« Antworten #6 am: 29. Dezember 2005, 12:03:27 » |
|
Hi Yon,
du bist dir gegenüber sehr kritisch, ich verstehe das, ich denke wir sind uns sehr ähnlich, bei mir schwirren nachts immer die Gedanken durch den Kopf, über die Gespräche vom Vortag....was hätte ich nicht sagen sollen, was hätte ich sagen sollen usw., wir sind viel zu streng mit uns, wir beäugen uns so kritisch und haben so hohe Ansprüche, dass wir es uns nicht recht machen können. Und wenn du denkst du bist manchmal fies, hey dann bist du es halt, das fällt mir gerade an mir selbst auf,ich bin nie wirklich fies, manchmal sarkastisch, aber nicht fies. Man kann es nicht allen recht machen und ich denke das versuchen wir doch immer wieder, obwohl wir wissen das es nicht möglich ist. Ich habe neulich etwas von Harald Schmidt gelesen, kann mich nur noch an ein paar Worte erinnern, in Bezug auf ewig Gerechte Menschen, " manche Leute benehmen sich, als würden sie ihr Leben lang ein soziales Jahr absolvieren." Am Anfang dachte ich, Harald S. du blöder Idiot, du musst es ja wissen, aber irgendwie hat er Recht, vielleicht sollten wir einmal fies sein, auch mal über Fehler der anderen lachen, über die dicke Frau an der Wursttheke oder was auch immer. Ich bin mir ziemlich sicher, da es uns öfter schlecht geht als anderen Personen, durch die Ängste usw., ist es und kaum möglich wirklich unbefangen zu sein und deshalb ist es nur normal das wir oft keine Lust auf ewig lange Gespräche haben, wenn in unserem Hinterkopf immer die Angst schwirrt, das sehe ich an mir, das ich oft nicht zuhöre, an etwas völlig anderes denke und dann auf manche Gespräche nur oberflächlich eingehe, eine andere Form von Ablenkung bei mir ist auch, einfach drauf los quatschen, das lindert ein wenig die Angst, dann quatsch ich meinen Gesprächspartner in Grund und Boden und erzähle echt dummes Zeug. Man entwickelt mit der Zeit so seine Strategien. Oder was ich von meiner Psychologin gelernt habe, ich zeige einfach nicht mehr so oft wenn ich Angst habe, ich überspiele es. Ich glaube das hat sie mir unbewusst beigebracht, deswegen kann niemand wirklich nachvollziehen wenn es mir schlecht geht, da ich immer nett und freundlich wirke, eine ganz dumme Angewohnheit. hmmm.....was tun wenn es einem schlecht geht, einen lustigen Film schauen, einen Lebensbejahenden Film schauen, das motiviert ein wenig, Sport treiben ( habe ich mir auch fest vorgenommen ), das powert dich so richtig aus, und man weiß das man etwas getan hat. Wenn du eine kreative Ader hast Malen, ich habe jetzt begonnen mit Öl auf Leinwand zu malen, sehr angenehm und dazu brauchst du wirklich keine Menschenseele, mein Perfektionismus ist mir dann aber regelmäßig im Weg, man muss also auch lernen das Bild aus der Hand zu legen und es irgendwann fertig zu stellen. Dann schreiben, ich führe seit meinem 12. Geburtstag Tagebuch, was noch besser als das Schreiben ist, ist das zurückblättern und dann stelle ich immer fest ahhh an dem Tag ging es mir noch besch....., ich kann einfach meine Gedanken zurück verfolgen und das ist verdammt wertvoll. Lesen wäre dann noch etwas, und zwinge dich nicht ein Buch zu Ende zu lesen, habe ich auch jahrelang gemacht, jetzt nicht mehr, wenn es mir nicht gefällt fange ich ein neues an. Vielleicht spielst du auch ein Instrument !? Naja ich versuche mich hin und wieder im Gitarre spielen, leider nur mit mäßigem Erfolg. Oder wenn es dir schlecht geht, rufe eine Freundin oder einen Freund an, ich habe da eine Freundin die mich immer wieder aufbaut ohne das sie es merkt, du brauchst auch gar nicht unbedingt sagen, dass es dir schlecht geht, ich tue mich da immer sehr schwer mit, aber eine vertraute Stimme zu hören ist immer sehr cool.
Alles Liebe Louise
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
Louise
Schreibe oft hier
  
Beiträge: 91
|
 |
« Antworten #7 am: 29. Dezember 2005, 12:06:06 » |
|
ähhmm yon wie wohnst du denn, alleine !? und arbeitest du !? und was vielleicht noch von Bedeutung wäre wohnst du auf dem Land, in einer Groß-,oder Kleinstadt ?
Louise
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
yon
|
 |
« Antworten #8 am: 29. Dezember 2005, 13:41:55 » |
|
Hallo ihr beiden,
hm, wie schnell sich manchmal die Dinge doch ändern können. Reicht ein Bißchen Schneefall und schon hält man es doch zu Hause nicht mehr aus, will raus, man stelle sich vor man bleibt drin und es schneit dieses Jahr nicht wieder, das wäre schrecklich! Konnte letztes Jahr von diesem weißen Zeugs schon nicht genug bekommen. Und dann trifft man noch jemanden, mit dem man sich auf einmal wunderbar unterhalten kann, bin selbst noch etwas perplex, redet stundenlang, alles das, was mir sonst immer so "falsch" vorkommt, ist es doch gar nicht und macht Spaß. Leider kommt sowas sehr selten vor, könnte ich eigentlich alle paar Tage haben, doch.
@Trolli: Hm, ich denke bei mir ist es das gleich, wenn ich über Themen rede die mir gefallen. Einen ganz großen Teil macht es auch einfach aus, ob sich andere für das interessieren, was ich zu erzählen habe oder eben überhaupt sich unterhalten wollen. Dann geht gleich alles viel leichter, gibt es gar nicht mehr so viele Dinge von denen man Angst haben müßte*.
Also Du hast auch bei Deinem Freund Angst, hm. Bei mir zerfällt das ziemlich in, ja, wirklich zwei Welten. Mit meiner Freundin kann ich echt alles machen, da bin ich vielleicht auch häufig der "Mutigere", oder mache irgendwelchen Blödsinn, da habe ich nicht mehr Angst als andere Leute das vielleicht auch mal verspüren. Alles kein Problem. Nur mit anderen, das ist dann eine ganz andere Welt. Obwohl ich es sogar schwieriger finde mit Leuten, die ich schon ein Bißchen kenne oder mit denen ich mich schon mal unterhalten habe, als mit ganz Unbekannten.
Ja, das zurück nach Hause gehen kann man immer. Hab' nur häufig Probleme weil ich mich nicht traue zu gehen weil ich denke die anderen denken dann was schlechtes. Hm.
Manchmal wenn ich einfach viel Zeit für mich brauche, habe ich auch das Problem daß sie dieses Nachdenken dann einfach verschiebt, d.h. ich schlafe und schlafe abends einfach nicht ein und bin am nächsten Morgen entsprechend fertig. Ist sehr schlecht mit einer Arbeit zu kombinieren.
Louise, ich werde Deinen Beitrag das nächste Mal lesen, ich kann jetzt gerade nicht mehr aber ich antworte sicherlich!
Grüße Yon
[Editiert am 29/12/2005 von yon]
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Trolli
|
 |
« Antworten #9 am: 30. Dezember 2005, 21:12:55 » |
|
Hallo Yon,
ja leider habe ich auch in Anwesenheit von meinem Freund Angst. Allerdings nicht zu Hause sondern eben in der Öffentlichkeit. Er gibt mir unheimlich viel Sicherheit aber manche Situationen sind einfach noch ziemlich schwer für mich.
Ich habe mir früher auch immer Gedanken gemacht: was sagen die anderen dazu. Heute ist mir das sowas von egal. Es geht um mich und ich bin niemanden außer mir selbst eine Erklärung schuldig. Und ich muß sagen, es sagte niemand mehr was als ich offen über meine Krankheit sprach. Natürlich tue ich das nur bei den Personen wo ich Vertrauen zu habe, Fremde hat es nichts anzugehen. Aber ich habe da wirklich gelernt egoistischer zu sein. Wenn ich auf einer Feier länger bleibe nur weil ich Angst habe was die sagen, dann quäle ich mich, leide, mir geht es nicht gut und für wen das Ganze??? Ich bin mir in solchen Momenten einfach wichtiger. Natürlich hängt es auch davon ab was es ist. Auf einer Hochzeit von Freunden habe ich natürlich länger durchgehalten leider mit dem Erfolg dass ich am nächsten Morgen eine PA hatte und auch den Abend immer wieder.
Ich hoffe und wünsche es dir sehr, dass du deinen Mitelweg findest.
Gruß, Trolli
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
Wenn du glaubst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her...
|
|
|
|
yon
|
 |
« Antworten #10 am: 06. Januar 2006, 20:45:39 » |
|
also ich verstehe das nicht, ich habe doch das letzte mal geantwort ach, natürlich, die Nachricht von Richard. Na, man, ich habe ein Glück, als ich es abschicken wollte hat sich die Modemverbindung getrennt gehabt und ich habe meinen Text erst mal gespeichert, d.h. ich habe ihn noch... ui!
Also hier ist er (sehe grad wie viel das ist):
Hey ihr beiden,
frohes neues Jahr wünsche ich!
Diesmal an Louise: Ich finde das ja sehr interessant, was Du da schreibst in Bezug auf die Aussage von Harald Schmidt. Ich frage mich, wieso ich mich so oft an Leuten orientiert habe, die ich überhaupt nicht leiden kann? Das ist doch irgendwie bescheuert, man fragt sich dieses und jenes, versucht es alles Recht zu machen und trotzdem funktioniert es nicht, und dann sieht man jemanden, der es mit genau dem Gegenteil macht, sich nicht immer gerade ok verhält, sei es, weil er/sie andere kontrollieren will oder sonst etwas egozentrisch oder arrogant ist. Und trotzdem haben solcheLeute viele kontakte, das ging mir dann durch den Kopf. Und so fängt man an so zu werden wie sie, wieso? Bis man dann selbst in kleinen Zügen dann so ist wie man sich gar nicht mag oder haben will. Ich frage mich, wieso ich mich nicht einfach an welchen orientiert habe, die ich mag und die ich für mich selbst als Vorbild in positiver Hinsicht sehe. Das wäre doch viel besser :-)
Also ich finde es zumindest nicht richtig, dann selbst fies zu werden, ich denke diesen Teil habe ich (hoffentlich) hinter mir. Klar, Du hast Recht, man kommt nicht drum herum Fehler zu machen, und hier liegt auch genau der Punkt: Ich will mich weder für alles kritisieren, was so passiert, dies und das was nicht richtig ist. Ich möchte aber auch nicht "stumpf" werden, so daß mir alles egal ist und ich es auch nicht mitkriege, wenn mir wichtige Dinge passieren. Das ist es genau, im Endeffekt muß ich wohl oder übel versuchen, meinen Maßstab zu ändern. Das ist sehr sehr sehr schwierig. Ich bin häufig völlig orientierunglos, wie gesagt, es rutscht eben in Extreme bzw. in ein Extrem ab.
ich glaube wie Du, daß wir uns durch unser "alles-richtig-machen-wollen" unser Leben schwer machen - vielleicht sogar etwas zerstören, wenn man immer Angst hat und es manchmal unter anderen nicht aushält. Das kann nicht so bleiben. Manchmal üverspiele ich auch meine Angst, denn wer will schon, daß man als ängstliche Person gilt? Aber mir gelingt es schon immer mehr zu zeigen, daß es mir nicht so gut geht, bzw. es zumindest zu sein ohne es jedem auf die Nase zu binden, das wäre nicht meine Art. Ich fühle mich einfach besser damit und habe letztenendes das Gefühl, "draußen zu sein".
Hm, Deine Hobbies gefallen mir, muß ich mal drüber nachdenken. Auch wenn ich mich jetzt momentan eigentlich sehr danach sehne, nicht etwas mit anderen zu machen (also wie malen oder so), sondern mich direkt mit ihnen zu unterhalten. Aber das ist halt schwer wenn man nicht gerade sowieso Möglichkeiten hat, wo man was mit anderen macht. Weiß nur nicht, ob es im Moment das Richtige ist, einen Kurs zu beginnen, den ich des Kurses wegen nicht besuche sondern der Kommunikation wegen. Ich glaube so bleibt man häufig auf der Strecke, naja. Genügend Angebote habe ich hier schon, also daran mangelt es wirklich nicht. Es liegt einfach an mir.
@Trolli: Ja, ich fühle mich in Begleitung auch wesentlich wohler, bzw. kann dann auf einmal Dinge tun, die ich sonst nicht tun könnte, weil ich weiß, da ist jemand, der das gut findet. Irgendwie sehr traurig, wo ich das gerade nochmal so lese...
Deine Gedanken kenne ich nur allzugut. Das spielt sich doch die ganze Zeit im Kopf ab, und ich habe in letzter Zeit viel viel mehr Dinge gemacht, anfangs noch mit viel Angst, aber ich habe sie gemacht. Auch Dinge, bei denen ich fast davon ausgehen würde, daß andere sie komisch auffassen, weil sie nunmal auch nicht "normal" sind. Aber es wird einem schon immer mehr egal, ob da andere sind die das jetzt toll oder blöd finden. Wenn man sich nie zeigt wie man ist - wie soll man dann von anderen erkannt werden? Vielleicht gibt es ja auch genau diese Personen, die exakt das gut finden.
Ich denke auch, daß das, was Du als "egoistisch" bezeichnest, es nur in Deinem Kopf so ist. Wieso solltest Du irgendwo länger bleiben, als wenn Du selbst möchtest? Ok, gibt natürlich auch besondere Situationen wo es nicht so toll ankommt. Aber sich unnötig zwingen sollte man wohl nicht, das würden andere normalerweise auch nicht für einen tun, also ist es doch "im Gleichgewicht".
Grüße Yon
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|