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Angstnetz Forum
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Autor Thema: Wie kann ich meiner Frau helfen?  (Gelesen 2549 mal)
Nero
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Beiträge: 4


« am: 12. Januar 2006, 19:52:44 »

Hallo

Meine Frau hat Angst und Panikattacken und ich weiß
nicht, wie ich Ihr helfen kann.
Dumme Sprüche wie ?es gibt keinen Grund angst zu haben? oder so sind nicht mein Ding un dich denke die helfen nicht wirklich.
Wie kann ich Ihr helfen wenn sie eine Panikattacke hat?
Ich komme mir hilflos vor und muss zusehen wie es Ihr schlecht geht.
Was kann ich tun, sagen, machen HuchHuch?
Ich liebe meine Frau und ich versuche auch da zu sein, sofern es mein Beruf erlaubt,
ich möchte Ihr nur irgendwie helfen?..

Gruß

Nero
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moses05
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Beiträge: 209


« Antworten #1 am: 12. Januar 2006, 20:10:41 »

HALLO NERO !

ERSTEINMAL HERZLICH WILLKOMMEN !
Ich denke, daß du immer hier auf offene Ohren treffen wirst. Auch als Angehöriger verdienst du Respekt. Es ist bestimmt nicht einfach als Angehöriger ..........
Aber am besten kannst du helfen indem du zuhörst. Gebe deine Frau die nötige Nähe und Wärme. Doch schränke dich nicht dafür ein. Oft ist es so, daß die Angehörigen auch ihre Interessen/ Hobbys vernachlässigen und nur noch mit den Problemen der Partner leben.
Verstreue positive Lebensenergie und versuche mit deiner Frau in Situationen zu gehen, die Angst auslösen.........
Macht sie den eine Therapie? Nimmt sie Medikamente ? Wie lange hat sie schon die Probleme? Kennt man die Auslöser ?
Du siehst ....es besteht noch Bedarf um dir besser helfen zu können!
LG Moses05
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Nero
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Beiträge: 4


« Antworten #2 am: 12. Januar 2006, 20:36:13 »

Ja, eine Therapie macht sie und Medikamente hat sie auch.
Das Problem begann vor ca 6-8 Monaten.
Gründe gibt es wohl aber ich weiß halt nicht wie ich reagieren soll
wenn wieder eine Attacke kommt.

Ich bin der Meinung, das die Therapie schon was gebracht hat jedoch meint meine Frau es würde eher schlimmer werden

Danke für die Hilfe

Gruß
Nero
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moses05
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Beiträge: 209


« Antworten #3 am: 12. Januar 2006, 20:55:07 »

Hallo Nero

Ich spüre, daß du auch etwas in Panik kommst, wenn deine Frau eine PA bekommt.
Nun ersteinmal solltest du Ruhe bewaren und auch vermitteln. Ich weiß natürlich nicht, wie die PA bei deiner Frau ablaufen. Im allgemeinen ist es so, daß irgendwann die PA anfängt sich aufzuschaukeln. In der Regel fängt es mit körperlichen Symptomen an ( welche sind es bei deiner Frau ? ) und dann kommt die kognitive Symptomatik ( NEGATIVE GEDANKEN ).
Oft ensteht die PA durch die Angst vor den körperlichen Symtomen. Ich denke, daß die Aufklärung und das Wissen über Ängste schon ein Stück weiterhelfen.
Es ist noch niemand durch Angstsymptome oder PA gestorben.................... .
Wenn es deiner Frau schlecht geht, dann höre ihr zu und besonders was sie fühlt und wo sie es fühlt. Für uns ist es wichtig darüber zu sprechen und wenn du dazu bereit bist ist es o.k..Versuche es mal............
lg Moses05
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Nero
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Beiträge: 4


« Antworten #4 am: 12. Januar 2006, 21:09:38 »

Ich denke, Panik bekomme ich nicht aber komme mir vor, als würde
ich hilflos zuschauen, wenn es ihr schlecht geht.
Meine Frau hat meist Atemnot und druck auf der Brust.
Meist meint sie gleich es ist was schlimmes.
Ich weiß immer nicht was ich machen soll, ich sehe das es Ihr schlecht geht
und wenn sie sagt, sie glaubt was schlimmes zu haben oder sie hat Atemnot,
weiß ich nicht, wie ich drauf reagieren soll.
Ich denke Sprüche wie ?du hast nichts?? usw. kann ich mir schenken,
denn das wird nichts bringen.
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teddy1
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Beiträge: 99


« Antworten #5 am: 13. April 2006, 15:12:28 »

Hallo Nero!!Ich finds einfach super klasse,dass du zu deiner Frau stehst und ihr helfen willst.Mein Mann ist genauso.Er beruhigt mich immer sehr,wenn er mich in den Arm nimmt und mir erklärt,dass das nur meine Panik ist.Denn wenn wir eine Pa haben setzt irgendwie der Verstand aus.Wenn er dann einfach da ist und mir versichert,dass er sofort den Notarzt ruft,wenn es ernst wird,dann ist das schon die Hälfte der Hilfe!!!!Ich selbst mach,(wenn ich gleich merke)meine Atemübungen,um ruhiger zu werden.Denn wenn man ruhig ist kann man keine Pa bekommen!!!!Ich atme also duch den Mund tief ein und dann ganz schnell wieder aus.Halte die Luft an und zähle auf 4.Das mach ich so lange bis ich merke,dass ich ruhiger werde.Üb das mal mit deiner Frau!!Es hilft tatsächlich,echt!!!Ich hoffe ihr beide habt die Kraft das durchzustehn.Alles Gute von teddy
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thalia
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« Antworten #6 am: 13. April 2006, 16:51:33 »

hallo nero,
ich finde es schön, dass endlich auch mal "angehörige" den weg hier her finden.
ich ahbe auch schon seid jahren mit angst und panikanfällen zu tun. mein mann steht mir auch immer, in all den jahren, zur seite. aber einen echten rat kann ich dir nicht geben. es ist wirklich schwer für angstangehörige damit umzugehen. zumal jede angstpatientin, bzw. angstpatient, auch anders mit der angst umgeht und dadurch auch etwas anderes braucht.
vielleicht versuchst du einmal mit dem therapeuten ein gespräch zu führen und der kann dir da weiterhelfen. so hätte deine frau "zwei" die sie auf die gleiche weise unterstützt.
ansonsten wünsche ich dir viel kraft und verliere NIE den spass am leben, versuche dieses gefühl mit deiner frau zu teilen, so oft es geht. das wird ihr kraft geben :-))
liebe grüße
thalia
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Petra53773
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« Antworten #7 am: 02. Juli 2006, 23:49:09 »

Hallo Nero,

hab grad deine Berichte hier im Forum gelesen. Tut mir sehr leid, was mit euch beiden passiert.
Persönlich hab ich auch schon so Panikanfälle bekommen - krieg dann keine Luft mehr, hab das Gefühl, die Luft aus meiner Lunge will in Knubbeln da wieder raus, irgendwie und überall.
Das erste Mal war ich Gott sei Dank nicht alleine, obwohl, wenn ich es ehrlich sagen soll, ich hab mich fürchterlich geschämt, dass mein damaliger Freund es mitbekommen hat.
Hab mich dann ans Fenster gestellt, nach draußen geschaut, er fragte dann, was los sei, kam zu mir und legte die Arme um mich, ich konnte es ihm aber noch nicht mal sagen, hab kein Wort rausbekommen. Nachher stellte sich raus, dass ich - kurze Zeit vorher - wieder Probleme mit meiner Mutter hatte, das macht mich total fertig.
Hört sich vielleicht blöd an, weiß auch nicht, ob das wirklich hilft, aber habt ihr es schon mal mit progressiver Muskelentspannung versucht?
Anleitungen dazu gibt es mittlerweile auf CD, versucht es doch einfach mal, vielleicht hilft es euch beiden ja.
Wünsche euch alles Glück, hoffe, dass diese Situation nicht zu einer Krise führt. Habt ihr eigentlich Kinder?

Ganz liebe Grüße, auch an deine Frau
Petra
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Nero
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« Antworten #8 am: 03. Juli 2006, 09:22:03 »

Wie ihr seht habe ich mich ein gutes halbes Jahr nicht gemeldet aber ich kann sagen das ich sehr stolz auf meine Frau bin und das sie die
Panikattacken super in griff hat und vieles besser geworden ist.
Dank professioneller Hilfe :-) (und evtl. auch meiner :-) )

Die Panikattacken sind so gut wie weg und die Medikamente
wurden abgesetzt.
Ich bin total Glücklich :-)

Gruß Nero
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ela36
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Beiträge: 17


« Antworten #9 am: 03. Juli 2006, 10:22:06 »

Hallo Nero

Es ist auch Dein Verdienst das es Deiner Frau wieder besser geht,ich habe auch einen Mann der immer zu mir gestanden hat und viel Verständnis hatte das hat mir auch sehr geholfen.

Respekt
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Petra53773
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Beiträge: 22


« Antworten #10 am: 04. Juli 2006, 08:15:59 »

Hallo Nero,

da kann ich Ela nur zustimmen.

Es ist schön, wenn jemand da ist und man sich auf den Partner verlassen kann. Hoffe, es bleibt alles im grünen Bereich bei euch beiden.

Ganz liebe Grüße
Petra
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edi
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Beiträge: 44


« Antworten #11 am: 04. Juli 2006, 13:21:16 »

Hallo Nero

Ich kann mich den anderen nur anschließen es ist auch mit Dein Verdienst das
es deiner Frau besser geht. Ich finde es toll wie du sie unterstütz. Mein Mann ist
mir auch eine große Hilfe und das tut uns "Angsthasen "  gut.
Ich wünsche Euch weiterhin alles liebe und gute
Edi
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