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Autor Thema: Jeder Tag ist ein Kampf  (Gelesen 4394 mal)
crissy79  
Gast
« am: 11. Februar 2006, 10:53:40 »

Jeder Tag ist ein Kampf


jeden tag kämpfe ich mit mir

gegen das gefühl mich zu ritzen

nahezu jeden tag verliere ich diesen kampf

jeden tag versuche ich mit anderen mitteln diesen druck loszuwerden

jeden tag verliere ich auch diesen kampf

jeden tag suche ich die tür - die tür die das alles einfacher machen könnte

doch sie scheint unauffindbar und auch verschlossen

jeden tag kämpfe ich gegen meine gefühle

jeden tag verliere ich auch diesen kampf

meine aggressionen gegen mich und andere werden immer schlimmer

ich hab das gefühl zu schreien

und keiner hört mich oder keiner will mich hören

jeden tag versuche ich dem leben etwas positives abzugewinnen

aber was sollte das sein

jeden tag frag ich mich warum ich eigentlich noch hier bin



diese antwort wird mir wohl niemand geben können

es ist so aussichtslos....
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moses05
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Beiträge: 209


« Antworten #1 am: 11. Februar 2006, 15:38:13 »

Hallo Crissy,

das hört sich ja echt traurig an!!

Du fragst warum du noch auf dieser Welt bist?
Sicher leidest du an deinen Gefühlen......aber du wirst auch hier gebraucht.
Ich glaube nicht, daß du wegen deiner Erkrankung nicht mehr da sein solltest!!
Du bist auch trotz deiner Erkrankung bestimmt ein liebenswerter Mensch und du bist auch vielen wichtig.
Glaube an dich und bleib................
Wenn du an deinen aggressionen denkst, wo sitz dann das Gefühl in deinem Körper? Wo genau tuts dir weh?
LG Moses05
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Sehe was du siehst und nicht was du denkst was du siehst!
crissy79  
Gast
« Antworten #2 am: 11. Februar 2006, 16:20:09 »

wenn ich agressiv werde tut mir alles weh...

mein körper,meine seele....alles scheint wie tot...wie nicht mehr vorhanden

wenn ich schreie oder zuschlage oder auch ritze hab ich das gefühl noch da zu sein...noch zu existieren

ich denke das wird sich nie ändern - ich bin mir da sogar sehr sicher
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moses05
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Beiträge: 209


« Antworten #3 am: 11. Februar 2006, 19:20:46 »

Hallo Crissy!

Wenn du dir da so sicher bist.......was für eine perspektive hast du für dein Leben?
Alles was uns fremd ist und auch noch so weh tut hat auch hat einen Sinn......
Z.B. den Sinn weiter zu leben und zu kämpfen.......leben ist immer eine herausforderung!!!
MFG MOSES O5
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Sehe was du siehst und nicht was du denkst was du siehst!
crissy79  
Gast
« Antworten #4 am: 24. März 2006, 16:42:31 »

ich seh da keinen Sinn mehr

es ist immer dasselbe....mal hab ich einen tag an dem es einigermaßen erträglich ist dann wieder hab ich Tage an denen ich einfach nur noch nah bei den Sternen sein will

und immer mehr Menschen aus meinem Umfeld geben mir das Gefühl nicht mehr gebraucht zu werden


Also wozu noch Huch
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Politena
Gast
« Antworten #5 am: 27. März 2006, 18:56:08 »

Ach chrissie,

ich verstehe Dich.
Manchmal geht es mir gut.
Aber wie oft?
Und was nutzt es mir wenn es mir 5 Tage gut ginge, und dann wieser so scheisse, dass ich kurz vorm *beidensternensein* bin?
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crissy79  
Gast
« Antworten #6 am: 28. März 2006, 01:05:47 »

hi poli

danke das du mich etwas verstehst

nun ich trag mich mittlerweile auch sehr häufig mit dem gedanken zu den sternen zu gehen aber wahrscheinlich bin ich selbst dazu zu doof

keine ahnung

jedem anderen also auch dir poli würde ich sagen das das " zu den sternen gehen " nie eine lösung sein würd und es immer einen weg geben wird

jedem hier würde ich sagen versucht zu kämpfen es wird eine zeit geben wo es besser wird

bei mir selber seh ich das anders.....aber das passt jetzt sicher nicht hierher
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Politena
Gast
« Antworten #7 am: 28. März 2006, 20:27:49 »

Hmmm.
ich gelte als chronisch suizidal und laufe noch rum....
Weil ich meistens weiß, dass es in 2 oder 3 Tagen wieder anders aussschut.
Ds ist das Besondere an uns Borderlinern: kein Tag ist gleich, immer wieder mit Unberechenbarem rechnen...das unerwartete der eigenene Emotionen erleben müssen.

GLG Poli
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crissy79  
Gast
« Antworten #8 am: 28. März 2006, 21:09:45 »

hi poli


ich gelte auch als suizidal

naja wir wissen sicher beide das das irgendwo die erkrankung mit sich bringt

ich hoffe nur ganz fest das du bzw. andere betroffene einen weg finden das das schnell besser wird


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Politena
Gast
« Antworten #9 am: 29. März 2006, 13:41:36 »



das hoffe ich für Dich auch.

Heute hab ich den ganzen Vormittag rumtelefoniert wegen Therasuche.
Wenn man noch nicht psychisch krank ist, wird man es dadurch noch.

Manchmal meine ich dass das gar keinen Sinn mehr macht und ich solange gar nicht warten kann, bis ich mal endlich nen Platz habe.

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crissy79  
Gast
« Antworten #10 am: 29. März 2006, 15:44:51 »

hi poli


ich denke was das schlimmste wäre ist die suche nach nem theraplatz aufzugeben

klar betreiben wir alle hier wohl auf eine gewisse art und weise auch selbsthilfe versuchen uns zu schützen und den weg in die richtige richtung zu finden

aber ich denke wirklich helfen - egal bei welchem krankheitsbild - kann nur jemand proffessionelles also psychotherapeuten

klar tut es weh immer wieder abgelehnt zu werden....klar zerrt das an den kräften ohne ende

aber ich denke und hoffe irgendwann lohnt sich der kampf dem wir uns alle jeden tag aufs neue stellen.....mit einem theraplatz oder eben auch hilfe von anderen professionellen einrichtungen

jedenfalls hoffe ich das
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Sternschnuppe2k5  
Gast
« Antworten #11 am: 30. März 2006, 23:48:53 »

Hallo Crissy!

Also eins weiß ich sicher!!! Man sollte und darf die Hoffnung niemals aufgeben.

Auch ich hatte fast schon aufgegeben als ich eine nette Psychologin traf bei einer Fortbildung. Sie merkte wohl gleich, dass mit mir irgendetwas nicht stimmte und nahm sich später Zeit für ein langes Gespräch.

Ich weiß noch heute nicht, wie mir geschah, aber ich konnte mich ihr öffnen. Sie machte mir Mut, weiter zu suchen, weiter zu gehen. Ich hatte zu dieser Zeit schon vier Therapien hinter mir, ich hatte resigniert, war absolut mutlos. Sie machte mir wieder Mut. Sie sagte es gäbe eine Faustregel zwischen Psychotherapeuten: es braucht sieben Therapeuten, bis man den findet, der zu einem passt.

Ich hatte Glück mit meiner fünften.
Aber ja, ich weiß, dass es manchmal lange braucht, bis man einen Termin bekommt, und bis es dann auch die richtige ist.
Ich weiß auch, dass es eine schlimme Zeit ist. Aber bei mir hat das immer wieder neu Versuchen gelohnt.

Ich kann heute leben, nicht mehr nur überleben.

Mal besser, mal schlechter.

Aber ich bin froh, dass ich den Weg zu den Sternen nicht geschafft habe, obwohl ich es mehrmals probiert habe.
Heute schaue ich mir die Sterne lieber von unten an, am liebsten wenn ich irgendwo am Meer sitze und das Rauschen der Wellen im Hintergrund höre.

Das Leben kann schön sein,- nicht einfach-, unsere Erinnerungen, unsere Ängste holen uns zwischendurch immer wieder ein. Es gibt dunkle Tage und Zeiten, aber die Sterne leuchten weiter, sie verbreiten ein sanftes Licht und es wird auch wieder hell.

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft,
denn die hast Du, das hast Du schon bewiesen!!

LG Sternschnuppe
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crissy79  
Gast
« Antworten #12 am: 09. April 2006, 19:57:18 »

hi Sternschnuppe

zunächst vielen Dank für deine lieben Worte :-))

ich weiß natürlich das man nie aufgeben sollte .... es scheint nur manchmal eben so aussichtslos alles....man weiß nicht mehr woher die kraft nehmen

einer meiner größten fehler ist auch das ich sehr oft versuche anderen zu helfen ... nur um wahrscheinlich nicht an meine probs zu müssen....da ist dieses schild : probleme anderer bitte eintreten !!!

versteht ihr was ich meine Huch

ich weiß das das falsch ist aber irgendwie kann ich nicht anders....es wurde mir so beigebracht und es ist sehr schwer dieses schema zu verlassen und anders zu sein....eben auf sich selbst zu achten

ich freue mich immer wenn ich höre das es andere geschafft haben den weg zu gehen - so natürlich auch bei dir !!!

aber ich bin an dem punkt wo ich nicht weiß woher ich noch die kraft dazu nehmen soll

es scheint alles so leer in mir...so gefühls-und kraftlos.....woher da noch kraft nehmen wenn man man völlig ausgepowert ist Huch


ich bin einfach nur total ratlos...mache ich etwas falsch Huch?

liebe grüße
crissy79
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Winnie
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« Antworten #13 am: 10. April 2006, 17:54:29 »

Hallo,

das kämpfen ist wahrscheinlich das was wir am besten können ... trainieren wir es doch täglich und das seit Jahren.

Auch ich gelte als "chronisch suizidal" und trotzdem irgendwas zwingt uns doch immer weiter zu machen. Auch ich wäre gern bei "den Sternen", sehr oft, aber ich bin immer noch da. Irgendwas zwingt uns immer wieder weiter zu machen. Jeden Tag etwas anderes, etwas Neues. Auch ich weiß bei anderen immer, dass "das" keine Lösung ist und doch denke ich selbst so oft daran.

Ich wünsche allen Kraft und Mut weiter zu machen!!!
Winnie
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crissy79  
Gast
« Antworten #14 am: 10. April 2006, 18:21:54 »

Hi Winnie


ich glaube bei Bordis sind Suizid-Gedanken relativ häufig....leider...

klar ist es keine Lösung und das sagt man anderen und sich selbst auch immer wieder

dennoch ist man so oft verdammt nah dran

aber auch ich wünsche allen hier viel Kraft und Mut weiterzumachen !!!


Liebe Grüße
crissy79
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crissy79  
Gast
« Antworten #15 am: 15. April 2006, 17:23:06 »

hi

da bin ich wieder...momentan ist bei mir alles durcheinander

das steigert natürlich den Bordi-Druck ungemein

ich hab zwar festgestellt das meine Agressionen auf andere sehr massiv nachlassen ( da hat wohl die Agressionsthera die ich gemacht habe gewirkt ) aber ich gehe momentan unheimlich oft gegen mich selbst

ich kann das nicht mehr steuern...hab alles versucht.....versuche mich abzulenken....versuche es mit Cool Packs und allem möglichen aber es bringt rein gar nichts

dabei will ich mich eigentlich nicht weiter "verunstalten"

ich weiß das man dazu nix sagen kann aber ich sende es trotzdem ab

viell versteht ja jemand was ich meine oder hat Tips oder so

crissy79
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Winnie
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« Antworten #16 am: 18. April 2006, 12:51:05 »

Hallo Crissy,

ich verstehe sehr gut was Du meinst, geht es mir doch selbst so ähnlich. Erst jetzt Ostern hatte ich das wieder ganz stark ... da kriecht in mir eine Wut hoch und ich weiß nicht mal wo die her kommt und dann ... ganz plötzlich rede ich irgendjemand ganz böse und blöd an ... nörgele rum und oft kommt es dann zum Streit. Wenn ich recht überlege gerade vorhin erst wieder ... meine Tochter, die noch zu Besuch ist ... so lange rum genörgelt, und voller Wut und Hass bis sie hoch gegangen ist. Und hinterher fühle ich mich ganz furchtbar und hasse mich selbst noch mehr. Und dann kommt das was Du "verstümmeln" nennst durch.

Einen Tipp habe ich leider nicht für Dich, aber vielleicht hilfts Dir zu sagen, Du bist nicht allein damit!

Liebe Grüsse
Winnie
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crissy79  
Gast
« Antworten #17 am: 18. April 2006, 13:17:02 »

hi Winnie

natürlich hilft es mir wenn ich weiß das es anderen auch so geht......!!!

nur bei mir wird es immer schlimmer.....gestern hab ich nur gesoffen...war total dicht .....einfach um nicht mehr denken zu müssen,nicht mehr fühlen zu müssen,einfach nicht mehr leiden zu müssen.....ich hatte es satt ich wollte meine ruhe haben

verletzt hab ich mich gestern auch.....wie eigentlich auch die tage vorher....aber selbst das entlastet mich irgendwie nicht mehr...klar hilfts kurzzeitig....das wars dann aber auch....der druck bleibt........

ich glaub durch all das was da hochkommt bin ich momentan einfach unheimlich schnell verletzbar,angreifbar....whatever

ich kann dieses gefühl nicht mehr steuern obwohl ich es möchte...es gelingt mir nicht....da ist er wieder der kampf und erneut verliere ich ihn ....


crissy79
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« Antworten #18 am: 18. April 2006, 16:40:53 »

Hallo Crissy,

ich hab gestern auch was getrunken, bloß bei mir ist es so, dass es mir dann oft noch schlechter geht. Da krieg ich dann Heulkrämpfe und alles mögliche, da kommt alles raus was ich sonst unterdrücke, obwohl mir das gar nicht bewusst ist, dass ich so viel unterdrücke, aber es scheint so zu sein.

Bei mir wird es auch immer schlimmer und wenn mal was nicht so läuft, dann könnte ich zuschlagen. Bei mir artet das dann schon auch aus ... leider meist bei den Menschen die ich liebe. Dann gehts mir noch schlechter.

Bei mir kommt zu den SV auch noch Bulimie hinzu und eines von beiden ist meist irgendwie in dem Moment dann vordergründig.

Liebe Grüsse
Winniehh
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crissy79  
Gast
« Antworten #19 am: 18. April 2006, 16:48:25 »

hi Winnie


naja Alk betäubt mich nicht lange....er macht mich meist eben agressiv

wenn das agressive dann vorbei ist dann beginnen bei mir meist auch die

Heulkrämpfe.....oder eben der Bordidruck....naja meist kommt auch beides

zusammen und ist dann eben doppelt heftig ....

bei mir trifft das alles aber auch meist die Menschen die ich am meisten mag

und das ist auch mit etwas was mich noch mehr traurig oder eben wütend

macht....dieser Kreislauf scheint sich permanent weiterzudrehen und nicht

aufzuhören

manchmal kann ich mich nicht mehr sehen...das alles ist mir soo unendlich

peinlich aber es ist eben da...irgendwo tief in mir

irgendwie glaube ich auch nicht mehr daran das ich das irgendwann loswerde....dazu ist es wohl schon ein zu großer Teil meines Lebens

Liebe Grüße
crissy79
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« Antworten #20 am: 18. April 2006, 18:59:03 »

Hallo Crissy,

ehrlich gesagt, ich weiß das klingt sehr negativ, aber ich glaube auch nicht, dass ich das nochmal los werde. Es wird immer schlimmer und das seit fast 20 Jahren und nach vielen Therapeuten und Ärzten.

Liebe Grüsse
Winnie
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crissy79  
Gast
« Antworten #21 am: 21. April 2006, 20:48:21 »

hi Winnie

naja es mag schon negativ klingen aber es ist wohl leider die realität...

ich hab auch genug ärzte und kliniken hinter mir....klar brachte es kurzfristig eine besserung.....langfristig werd ich all das nicht los.....

und genau das ist es was so frustriert......ich mein wenn es NIE besser würd....wenn ich es doch nie loswerde.... warum dann weiter kämpfen...warum dann immer wieder die kraft aufwenden aufzustehen..........HuchHuchHuchHuchHuch??

es bringt doch eh nixx

crissy79
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« Antworten #22 am: 22. April 2006, 20:32:34 »

Hallo Crissy,

irgendwie können wir nur versuchen uns gegenseitig zu unterstützen, einander zuhören und "da zu sein". Oft hilft mir mehr, wenn jemand mit mir "spricht" (hier im Forum), die ähnliches erlebt hat, als mit einem Therapeuten zu reden. Wie soll jemand verstehen was ich empfinde, wenn ich mich oft nicht mal selbst verstehe? Gestern war es wieder ganz schlimm, so eine grenzenlose Wut, weil ich nicht mal mit meinem Mann "ausgehen" kann. Ich stehe dann vor dem Spiegel und mache mich regelrecht nieder. Am Ende war ich so fertig, dass ich mit meiner Tochter fast gestritten hätte und anschließend konnte ich die Tränen kaum zurück halten. Kannst Du das nur ein klein wenig verstehen?

Liebe Grüsse
Winnie


Liebe Grüsse
Winnie
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crissy79  
Gast
« Antworten #23 am: 22. April 2006, 21:13:37 »

hi Winnie

jaaa.... wie so oft kann ich das wunderbar verstehen

diese grenzenlose wut hab ich in den letzten tagen sehr häufig....

und mich selbst niedermachen kann ich sowieso am besten....

nur ... bei mir kommen keine tränen....oder eben nur sehr selten....

aber im großen und ganzen versteh ich dich auf jeden fall


Liebe Grüße
crissy79
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« Antworten #24 am: 22. April 2006, 23:11:49 »

Hallo Crissy,

bei mir ist es anders, ich könnte fast ständig heulen ... auch nicht schön. Ich kann die Tränen oft kaum zurück halten und dann fühle ich mich ständig irgendwie so "schutzlos" ... jeder darf mal in mich reinschauen ... jeder Mist bohrt in Wunden die noch nicht mal am verheilen sind.

Liebe Grüsse
Winnie
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