Seoul
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J. Dean
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« Antworten #2 am: 15. März 2006, 14:11:33 » |
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Hallo josch1948,
bitte kein zu frühes Lob, kann damit nur sehr schlecht umgehen.
Ich weiss nciht, ob ich jemandem helfen kann, ich sage nur, wie ich etwas sehe oder erlebe und das stösst sehr oft auf Kritik, was aber auch in Ordnung ist.
Ich weiss auch immer noch nicht, was ich von all dem halten soll. Das meine Therapeutin will, dass ich zu dieser SHG gehe, verstehe ich nicht, weil ich ihr schon so oft explitit gesagt habe, dass so etwas für mich nie in Frage kommt. Ich wollte einmal eine Tagesklinik- Therapie machen. Das wäre etwas, mit dem ich mich noch hätte anfreunden können, doch damals hatte man mich abgelehnt (wieder einmal - die Dinge ziehen sich durch mein Leben) und meinte nur, erst nachdem ich einen stationären Aufenthalt druchlebt habe, könne ich hier wieder vorstellig werden. Doch stationär werde ich freiwllig niemals gehen, weil ich weiss wie es dort läuft und ich das nicht aushalten kann.
Scheinbar muss ich es akzeptieren, dass mir niemand helfen kann und ich mir vermutlich auch nicht helfen lassen will oder kann.
Bisher habe ich immer nur auf mich gehört, was viele als arrogant abgetan haben. Für die Meinung andere habe ich mich nie wirklich interessiert. Vermutlich deshalb weil ich so oft auf die Nase gefallen bin, was Vertrauen angeht. Irgendwann wird man dann so.
Niederlagen gehören zu Leben schreibst Du. Mein Leben gehört zu der Niederlage.
Du hast Recht: Ich werde meine EIGENE Sache machen und mich nicht mehr von Therapeuten unter Druck setzen lassen, die ja wörtlich gesagt habe: Sie sind am Ende und wissen nicht mehr was sie tun sollen... Da brauche ich nicht wieder hinzugehen, es wäre vergebens.
Alles was ich bislang unternommen habe und das war wirklich ein Berg, hat mich letztendlich nicht weiter gebracht.
Ich weiss, dass man mir nicht sagen kann und das lasse ich mir auch nicht nachsagen, ich hätte nichts versucht, nicht gekämpft, nicht immer wieder etwas neues versucht...
Ich habe das alles hinter mir, unzählige Male in den letzten 25 Jahren, seitdem ich in intensiverer Behandlung bin. Die restlichen 25 Jahre davor, hat man das lles nicht richtig erkannt, doch weiss ich, dass ich auch d schon darunter gelitten habe. In meiner Jungend, Schul- und Studienzeit: Woillte und war immer Perfektionist, was sich im Beruf fortgesetzt hat. Zwänge haben mich immer begleitet und die wahnsinnige Angst, die Panick, Depression...Das alles war Teil meines Lebens, doch es wurde nicht so interpretiert.
Bis eines Tages, als ich ungefallen bin und nichts mehr ging....
Egal, ist mein Schicksal, die Bestimmung, die meinem Leben auferlegt wurde. Daran kann ich sicherlich nie etwas ändern, weil es ein Teil meines Lebens und der darin enthaltenen Vorbestimmung ist.
Ich danke Dir josch1948 für Deine aufbauenden Worte.
Grüße Dich auch ganz herzlich
Werde wohl in Zukunft nicht mehr so oft hier sein.
Habe sowieso irgendwie das Gefühl, dass sehr viele *Alte* Bekannte nicht mehr hier sind und das Forum nicht mehr das ist, was es einmal war. Kann mich aber auch täuschen....
EDIT: Dein Avatar ist wirklich genial - Es trifft absolut auf viele zu, wenn ich so darüber nachdenke....:-))
[Editiert am 15/3/2006 von Seoul]
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