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Autor Thema: Wenn zwei Köche den Brei verderben....  (Gelesen 990 mal)
Blackmag
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« am: 18. März 2006, 09:20:49 »

Hallo ,

hatte ja vor einigen Tagen darüber berichtet, daß ich gegen zu hohen Blutdruck Beta-Blocker verschrieben bekam- diese aber nicht vertragen habe, da ich dadurch eine bestimmte Art von Herzrythmusstörungen (Erregungsleitungsstörung) bekommen habe.
Nachdem ich nun   endlich von einem entsprechenden Facharzt betreut werde kam ich mir auch erst mal gut aufgehoben vor.
Habe dann noch zwei weitere Medis mit auch nicht so gutem Erfolg getestet-
ja und dann kam der Tag, als mein Arzt nicht da war und sich ein anderer Arzt mit mir befassen mußte.
Was macht der gute Mann: verschreibt mir einen Beta-blocker, welcher als häufige Nebenwirkung wieder die Erregungsleiungsstörungen verursachen kann.
Was soll ich davon halten?
Weiß er was er da tut?
Mache ich mich vielleicht nur verrückt, weil eben diese Nebenwirkung beschrieben steht, welche ich so fürchte?

Mittlerweile bin ich sowieso mit meinem Latein am Ende und habe den Eindruck durch die Medis kranker als vorher zu sein.
Dienstag war ich noch bei benannter Praxis gewesen, und der Doc meinte, da alle Beta-blocker ähnlich wirken, wäre es sinniger ein ganz anderes Medi zu probieren. Also habe ich dann ab Mittwoch sogenannte ACE-Hemmer probiert.
Am Donnerstag fing dann an mein Puls dermaßen zu titschen- von 70 auf 150 in zwei Sekunden- schneller als ein Porsche.
Als es dann Freitag morgen immer noch nicht besser war, also die Entscheidung des anderen Arztes: Wieder Beta-Blocker.

Das Schlimmste ist, das ich zwischenzeitlich auch noch meine Ängste im Griff haben muß-damit das alles nicht noch schlimmer wird-
nur machen mir die Medis mittlerweile auch eine Höllenangst und am liebsten würde ich garkeine mehr nehmen.
Dummerweise geht das nicht so einfach, denn diese Medis muß man ausschleichen- das habe ich auch schon versucht(mit ärztl. Absprache) nur ging es mir damit noch schlechter. Irgendwie ein riesen paradoxum.
Nachts ist es bei mir nachwie vor am Schlimmsten- von den Angstgedanken her meine ich.
Jedesmal wenn ich aufwache- und ich werde durch meine Kinder immer wieder mal geweckt, passiert es mir, daß mir wieder die Angst duch den Kopf schießt jeden Moment eine Herzattacke zu bekommen.
Meißtens geht es dann wieder, wenn ich den Fernseher für eine halbe Stunde anlasse, dabei kann ich mich ablenken und wieder einschlafen. Immerhin.
Wenn ich nur wüßte was mein Körper da für faxen macht. Ich will doch nur ganz normal arbeiten und mich bewegen können, ohne daß wieder Probleme auftreten.
Momentan fühle ich mich ziemlich down und hoffnungslos, ich weiß irgendwie nicht mehr weiter.
Gibt es hier vielleicht jemanden, mit ähnlichen Erfahrungen?
Würde mich sehr interessieren, vielleicht hat ja auch jemand einen Rat für mich.

Liebe Grüße
Uli

[Editiert am 18/3/2006 von Blackmag]
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Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen.

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« Antworten #1 am: 18. März 2006, 16:48:14 »

Hallo Uli ,

ich habe erst überlegt ob ich Dir überhaupt antworten soll,denn was ich Dir dazu sagen kann,wird Dich nicht sehr aufbauen...

Also das gleiche Theater was Du da jetzt erlebst,mache ich seit 10 Jahren mit und weiß wie besch***** die Situtation ist :-((

Es ist seeehr schwierig die passenden Blutdruck Medikamente zu finden und ich habe den Nachteil,das jedes Medi nur ca. 1 Jahr wirkt...dann hat sich der Körper daran gewöhnt und die Suche geht von vorne los...

Ich habe in den Jahren unzählige Medis ausprobiert...ABER:

Die gute Nachricht ist,seit einem Jahr läuft es sehr gut!

Außerdem ,so blöde es sich anhört,man gewöhnt sich irgendwann daran...es nervt zwar immer wieder neu suchen zu müßen,aber es macht einem nicht mehr eine sooo große Angst mit der Zeit.

Wichtig ist auf jeden Fall-auch wenn es noch so bescheiden ist,nicht aufzugeben...denn mit hohem Blutdruck ist nicht zu spaßen!

Ich wünsche Dir viele Kraft und viel Glück bei der Suche nach dem für Dich richtigen Medi!!

Viele liebe Grüße,
Kimba/Melanie
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« Antworten #2 am: 20. März 2006, 21:43:23 »

Hallo Melanie,
ich bin dir für deine Antwort trotzdem sehr dankbar- denn alleine zu wissen, daß es einem nicht nur alleine so geht, hilft schon ein wenig.
Momentan bin ich nur froh kein Herzstolpern zu haben und mag mich irgendwie auch garnicht so richtig damit auseinanderzusetzen.

Am liebsten würde ich momentan nur das langsam schöner werdende Wetter geniessen und meine immer wieder aufkeimenden Angstgedanken vergessen.

Danke dir jedenfalls vielmals für deine Antwort und
schöne Frühlingsgrüße
von mir
Uli
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« Antworten #3 am: 21. März 2006, 20:04:50 »

Hallo Uli ,

ich kann Dich gut verstehen und muß sagen das es auch mir gut getan hat,das ich mich eher abgelenkt habe als das ich mich ständig mit den Problemen auseineinandergesetzt habe.Denn ich hatte das Gefühl das es dadurch nur schlimmer wird,statt besser.

Ich habe z.B. einen Ruhepuls von 130 und Du kannst Dir sicher vorstellen wie panisch man dann anfangs ist...heute nehme ich es so hin wie es ist und lebe damit,denn ändern kann ich nichts daran.

Nur in absoluten Ausnahmesituationen,wenn ich selber merke das es gerade ganz schlimm wird,dann messe ich meine Werte selber und behalte sie im Auge.

Aber auch dann gilt,Ruhe bewahren!

Meistens dauert das ganze nur einen kurzen Augenblick und der Spuk ist vorbei.

Ich wünsche Dir viel Freude beim genießen der ersten Frühlingsgefühle :-)

Viele liebe Grüße ,
Melanie
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