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crissy79
Gast
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« am: 29. März 2006, 22:03:09 » |
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hi ich bin seit 6 Jahren in neurologischer behandlung und seit kurzem weiß ich das ich auch eine psychose habe irgendwie wirft mich das voll aus der bahn....warum weiß ich nicht ansonsten werd ich behandelt auf depris,borderline,PA und Ängste und eben jetzt auch wegen ner psychose ich bekomm als medi perazin und das soll wohl heftig sein...ist wohl ein neuroleptika...bekomme aber eben auch wegen der anderen sachen noch andere medis ich weiß noch nicht mal was der begriff neuroleptika bedeutet...blöd ich weiss aber das alles verwirrt mich total...ich hatte vorher auch keine psychose...sowas kommt doch nicht von jetzt auf gleich,oder?? ich weiß nicht ob das hierher gehört aber ich musste das loswerden...sorry....bin einfach voll durch den wind kann mir da jemand helfen...  würde mich freuen wenn sich jemand meldet der sich da ein wenig auskennt so langsam hab ich nämlich das gefühl völlig bekloppt zu werden irgendwie
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Alue
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« Antworten #1 am: 29. März 2006, 23:28:18 » |
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Hallo Crissy,
aufgrund welcher Symptome kommt der Doc denn jetzt auf einmal darauf, dass Du eine Psychose hast?
Perazin ist ein Neuroleptikum, richtig. Neuroleptika sind Medikamente, die gegen Psychosen eingesetzt werden (wie Antidepressiva gegen Depressionen). Dass man ein Neuroleptikum verschrieben bekommt, bedeutet aber noch nicht unbedingt, dass man psychotisch ist. Manchmal werden Neuroleptika auch gegen Stimmungsschwankungen und Depressionen eingesetzt.
Was nimmst Du sonst noch für Medikamente? Hast Du vorher auch schonmal ein anderes Neuroleptikum bekommen? Perazin ist ein mittelpotentes Neuroleptikum, das heißt, es gibt schwächere, aber durchaus auch stärkere Mittel dieser Art. Wobei es allerdings modernere, sogenannte atypische Neuroleptika gibt, die auch weniger Nebenwirkungen haben.
Lass Dich nicht allzusehr verunsichern durch die neue Diagnose. Ich gehe mal davon aus, dass Du selbst von den Symptomen doch keinen großen Unterschied spürst zu früher... vielleicht hat der Arzt es eben jetzt erst geschnallt. Für Dich bedeutet das höchstens die Chance, dass Dir noch besser und gezielter geholfen werden kann.
Gruß Alue
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Frodo: "Ich wünschte, all das wäre nie passiert." Gandalf: "Das tun alle, die solche Zeiten erleben, aber es liegt nicht in ihrer Macht, das zu entscheiden. _Wir_ müssen nur entscheiden, was wir mit der Zeit anfangen wollen, die uns gegeben ist."
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crissy79
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« Antworten #2 am: 29. März 2006, 23:45:06 » |
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hi alue
also ich hatte ein gespräch mit meinem doc...ein längeres gespräch weil er merkte das es mir seit längerem sehr schlecht geht
und dann sagte er mir halt das ich psychotisch wäre also ne psychose habe
ich kenn es nur vöm hören sagen das man psychosen bekommen kann wenn man z.b. mal drogenprobs hatte und die gab es bei mir...ich hing da 2,5 jahre drin
an medis krieg ich regelmäßig : cipramil,doxepin und jetzt eben perazin...als bedarf hab ich atosil und tavor
soweit mir bewusst ist ist keins der anderen medis ein neuroleptikum außer eben perazin
eben und da ich keine symptome...also keine anderen symptome bemerke,wirft mich die diagnose völlig aus der bahn...ich versteh das nicht
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wolfgang
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« Antworten #3 am: 30. März 2006, 06:43:57 » |
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Hallo Crissy,
Deine Anfrage gehört schon hierher. Das Dich die Diagnose schockt ist sehr verständlich. Schwere Depressionen sind auch eine Psychose. Gerade Psychosen können viele Gesichter haben. Schon die einmalige Einnahme von Drogen kann eine Psychose auslösen, darauf wird viel zu selten hingewiesen. Im Vordergrund steht immer nur die Suchtgefährdung. Ich selbst hatte 1989 in einer psychosomatischen Klinik in Bonn meine erste Psychose. Aus Angst war ich dort reingeraten. Danach hatte ich noch einige Schübe, aber seit drei Jahren bin ich ohne neuen Schub, dank auch Neuroleptika, die ich nach wie vor nehme.
Vielleicht sprichst du Deinen Arzt darauf an, woran er die Diagnose festmacht, weil Dich das so belastet.
Ansonsten kann ich Alue nur zustimmen.
Herzliche Grüße Wolfgang
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crissy79
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« Antworten #4 am: 30. März 2006, 11:47:00 » |
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hi Wolfgang
naja ich werd behandelt auf ne mittelschwere Depression also nehm ich schon an das das perazin nicht wegen der depris gegeben wird sondern eben wegen der psychose
aber "nur" wegen der drogen kriegt man doch keine psychose.....ich bin seit 6 Jahren clean das kann doch jetzt nicht damit zusammenhängen,oder?
ich weiß nicht woran mein arzt das festmacht und ich denke wenn ich das wüsste würde ich alles geben um die benannten symptome zu unterdrücken soweit es mir möglich ist
sorry wegen all der blöden fragen und äußerungen aber ich bin einfach durch den wind !!!
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Politena
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« Antworten #5 am: 30. März 2006, 18:40:44 » |
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Hallo Crissie,
ich habe 3 Jahre Neuroleptika und Antidepressiv, damals war die Diagnose allerdings noch bipolare Störung. Mal blöd frag - ist es bei einem Borderliner nicht normal, dass er immer wieder Psychosen hat, wenn auch nicht von langer Dauer? Und wegen dem neuroleptika würde ich mir wirklich ned ins Hemd machen. GLG Politena
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crissy79
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« Antworten #6 am: 30. März 2006, 18:58:50 » |
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hi Poli
naja wie gesagt ich bin ja jetzt seit 6 Jahren in Behandlung wegen Borderline und der anderen Sachen
bisher wurde mir in der Zeit nie eine Psychose diagnostiziert
ich weiß nicht wirklich ob Psychosen häufiger vorkommen bei Borderline
kennt sich da jemand aus?
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Politena
Gast
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« Antworten #7 am: 30. März 2006, 19:08:26 » |
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Hi Crissie,
Früher hies es immer Borderline würde die Grenze zwischen Neurose und Psychose beschreiben. Häufig erleben Borderliner Psycheosen, ich hebe gelesen aber von kürzerer Dauer, also von 2 Stunden bis 3 Tage. Mehr kann Dir der Doc dazu sagen.
GLG Poli
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Alue
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« Antworten #8 am: 30. März 2006, 23:58:34 » |
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Stimmt Politena, daher auch der Name Borderline - Grenzlinie eben genau zwischen Neurose und Psychose. Hatte ich auch schon gar nicht mehr dran gedacht.
Crissy, Du solltest Deinen Arzt unbedingt nochmal fragen, anhand welcher Symptome er bei Dir die Psychose diagnostiziert hat. Aber mach Dir keine Hoffnungen, diese Symptome "unterdrücken" zu können. Das klappt mit den Borderline- und Depressionssymptomen doch bestimmt genauso wenig. Es wäre auch alles andere als ungesund, Symptome verheimlichen zu wollen. Um die psychotischen Symptome loszuwerden, bekommst Du doch nun das Neuroleptikum.
Alles in allem ist das natürlich mittlerweile ein ziemlicher Cocktail an Medikamenten, die Du bekommst. Frag mal Deinen Arzt, ob er Dir nicht lieber ein atypisches Neuroleptikum verschreiben kann (z.B. Leponex, Risperdal, Zyprexa, Solian).
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Frodo: "Ich wünschte, all das wäre nie passiert." Gandalf: "Das tun alle, die solche Zeiten erleben, aber es liegt nicht in ihrer Macht, das zu entscheiden. _Wir_ müssen nur entscheiden, was wir mit der Zeit anfangen wollen, die uns gegeben ist."
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crissy79
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« Antworten #9 am: 31. März 2006, 20:06:52 » |
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hi
is mir ja peinlich aber ich muss mich wohl entschuldigen !!!
ich hab heut nochmal mit meinem doc gesprochen und genau gefragt was nun ist
ich hab keine psychose ( er meinte wenn ich die hätte würde er mich in die klinik schicken )
das perazin bekomm ich wegen schwerer depri und wegen der dissos die ich habe
tut mir leid wenn ich euch verwirrt habe
wenn es geht lösch ich das post hier aber ich weiß nicht wie !!!
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Alexander75
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« Antworten #10 am: 02. April 2006, 09:46:56 » |
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hi
bitte nicht löschen, ich finde es wichtig das wenn man ein neuroleptikum bekommt nicht gleich eine psychose hat.
siehste crissy kamm doch anders wie du gedacht hast. ich bekomme seit ca 18 monate zeldox bis zu 80 mg am tag. das ist auch ein neuroleptikum, und ich habe mir die ganze zeit nichts dabei gedacht, weil es mir geholfen hat. bis mein neuer therpeut mich fragte ob ich eine psychose habe. ich hatte auch ganz verwiert geschaut und ihn gesagt , nicht das ich wüste. er meinte ein neuroleptikum würde nur bei psychosen eingesezt, und er muste das wissen ob ich eine habe wegen dem bereicht den er schreiben muss. also bin ich ab zu meinem psychaterin und gefragt warum ich ein neuroleptikum bekomme. die antwort war ganz einfach.... ich habe keine psychose und das neuroleptikum (zeldox) bekomme ich weiß es stabelisierent wirkt und angst hämmend. leider weiß man das noch nicht so lange, und es kann 5-10 jahre dauern bis es in dem beipackzettel steht. damit war mir alles klar. also nicht jeder der ein neuroleptikum bekommt hat eine psychose und das sollte alle wissen, also bitte das post nicht löschen.
Alexander
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Seoul
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J. Dean
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« Antworten #11 am: 04. April 2006, 01:25:05 » |
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Ja Alexander, ich stimme Dir absolut zu.
Ich glaube auch, dass manche Ärzte durch eine vorschnelle Darstellung einer Erkrankung zu großer Verwirrtheit beitragen können.
Du nimmst zeldox? Wo gegen nimmst Du es genau?
Ich bekomme immer noch Anafranil, obwohl ich nicht vertrage und es mich fertig macht. aber meine Psychiaterin will davon ansch. nicht ablassen.
Ich würde mir am liebsten eine andere Psychiaterin suchen, doch das ist hier nicht so einfach, liegt seeeehr weit auseinander und dadurch entstehen schon wieder neue Probleme.
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crissy79
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« Antworten #12 am: 14. Juni 2006, 15:50:22 » |
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hallo ich frag mich nur warum Ärzte das machen ...  als ich das gehört habe ... klar läuft da das Gedankenkarussell los das müssen doch Ärzte von psychisch kranken Menschen eigentlich wissen müssen oder nicht ? Liebe Grüße crissy79
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