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deleteuser
Gast
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« am: 12. Juni 2004, 22:31:31 » |
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hallo!
ich hatte noch nie wirklich viele freunde bzw. freundinnen. aber jetzt habe ich eigentlich nur noch zwei, mit denen ich mich aber eher selten treffe. die beiden sind zusammen und haben eine kleine tochter. dadurch haben sie natürlich meist andere dinge im kopf als ich. ich muß sagen, daß ich keinen richtig guten freund habe, wo ich z.b. auch mitten in der nacht anrufen könnte. woran liegts? ich bin nicht unbedingt kontaktscheu, aber ich schaffe es nicht, aus einem ersten kontakt mehr zu machen. wenn meine versuche in diese richtung nicht wahrgenommen werden, dann gebe ich schnell auf. da ich abends nicht weg gehe, lerne ich da auch keine leute kennen, eher auf arbeit. da haben aber alle ihre freundeskreise. hm. als ergebnis bin ich lieber gleich zu hause und machs mir gemütlich. aber eine freundin fehlt mir schon. trin
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Knati
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« Antworten #1 am: 12. Juni 2004, 22:51:48 » |
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Hallo Trinity, begrüße Dich hier herzlich! Willkommen im Club, ich habe auch nur sehr wenig Freunde, weil das oft anstrengend ist und viele mit meiner Krankeit nicht umgehen können. Vielleicht findest Du ja hier, was Du suchst, bis bald, Knati
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....gute 24 Stunden
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voyager
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« Antworten #2 am: 13. Juni 2004, 00:17:26 » |
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Hi Trinity,
ja, das Problem kenne ich. Ich bekomme das auch nicht auf die Reihe. Als Kind / Jugendlicher hatte ich noch relativ viele Freunde (ist ja in der Schule auch einfacher, jemanden kennenzulernen). Später isolieren sich die Leute dann in ihren Familien oder leben nur noch für die Arbeit. Wenn man dazu dann noch einen psychischen Knacks hat ist es erst recht schwer. Das schafft eher noch mehr Abstand zu den meisten Leuten.
Wenn es mir seelisch richtig mies ginge, gäbe es auch niemanden, den ich mitten in der Nacht anrufen könnte...
Liebe Grüße,
voyager
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Fossy
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« Antworten #3 am: 13. Juni 2004, 19:04:41 » |
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Hallo Trinity,
Herzlich Willkommen hier..........kann es sein das wir uns kennen ?? ;O)
Ich bin die Fossy.....Mönsch, ich habe auch niemanden.....noch nicht mal eine Freundin......keine Bekannte...nix, nada, niente, null....
Hier im Forum habe ich virtuelle Kontakte, aber ein "richtiger" Ersatz ist es ja nicht. Immer vor dem PC sitzen und schauen, ob jemand Hilfe oder so braucht...du weißt was ich meine, gell ?
Was soll ich den "Normalos" da draußen auch erzählen ? Die verstehen mich eh nicht .
Vielleicht findest du hier jemanden ?!?
Lieben Gruß Fossy
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deleteuser
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« Antworten #4 am: 13. Juni 2004, 21:01:36 » |
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@fossy: ja, wir kennen uns aus dem "alten" forum, haben mal ein paar pm's geschrieben.
@alle: ja, meine langjährige freundin hat mir den kontakt mit ihr untersagt (!!), weil es ihr zu anstrengend war, über mich nachzudenken. dabei ging es in unseren cafebesuchen etc. immer um ihre männerstories und ihr leben. sie war halt der meinung, nur wer ein echtes trauma erlebt hat, hat das recht auf psychische probleme. alle anderen sind nur schwächlich und müssen sich zusammenreißen. sowas merkt man sich. mein pc, meine bücher, mein tv und meine vögel lassen solche sprüche nicht vom stapel. trin
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Karandash
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« Antworten #5 am: 13. Juni 2004, 23:02:09 » |
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Dann war es keine Freundin, aber ich ändere jetzt erst langsam meinen Anspruch an Freunde. Vor lauter, gut das ich wenigstens einen habe, habe ich nämlich den größten Mist mitgemacht.
Ich kenne diesen Rückzug auch, aber Bücher und Pflanzen reden nicht mit einem!
Voyager ich habe mal ne Zeit den FrauenNotruf angerufen...manchmal sitzen dort Leute die wirklich interessiert sind d.h Freunde in der Not. denn wann ist was so schlimm, das man mitten in der Nacht anruft bei " Freunden".......
Liebe Grüße Kara
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erdling
Gast
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« Antworten #6 am: 25. Juni 2004, 19:28:01 » |
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Es ist bitter, feststellen zu müssen, dass die, die sich Freunde nennen, nicht die richtigen Freunde sind.
Das zu erkennen, mußte ich erst krank werden.
aber nun stehe ich allein da.
ist mein anspruch zu hoch?
wer ist ein freund, eine Freundin?
Wo finde ich Menschen, die mich respektieren, nehmen wie ich bin?
Die andersdenkende tolerieren?
Die nicht meinen, dass ihre Denkweise, die allein richtige ist.
Die nicht sich abwenden, weil man den sooo gut gemeinten Rat nicht annehmen kann.
Die nicht nur sich selbst beachten, bewachtet sein wollen.
wo gibt es dieses geben und nehmen in einer freundschaftlichen Beziehung?
Ist das Utopie?
eine traurige Lisa Erdling
[Editiert am 25/6/2004 von erdling]
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Bazille
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« Antworten #7 am: 25. Juni 2004, 19:48:51 » |
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Ja...., die lieben Freunde....! Ich hab da auch grad ne Scheißgeschichte durch! Aber es gibt doch auch die Familie?! Ich mach damit grad ganz gute Erfahrungen! :-)
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erdling
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« Antworten #8 am: 25. Juni 2004, 20:00:32 » |
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Die Familie... kann man sich nicht aussuchen.
Wenn es ein gutes miteinander in der Familie gibt, ist es gold wert. kannst du froh sein, geniesse es.
wohl nicht unbedingt die Regel, oder?
ich hab eine große Familie gehabt, in der einer dem anderen sein teufel war. ein unerträglicher zustand. da kann man nur zusehen, dass man ""landgewinnt"".
erdling
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wolfgang
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« Antworten #9 am: 26. Juni 2004, 08:28:55 » |
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Hallo Trinity, manchmal habe ich das Gefühl, das Frauen einen "Freund" ganz anders diffinieren, wie wir Männer. Ich persönlich unterscheide zwischen einem guten Bekannten und einem Freund. Freunde gibt es nicht im Dutzend, gute bekannte schon. Ich persönlich bin reich, ich habe zwei Freunde, mein ältester Bruder und noch jemand anders. Beide würden ohne murren aufstehen und mir helfen, wenn ich in Not bin. Bitte galube mir, ich war in den vergangenen Jahren mehrmals in großer Not. Zu Freunden muss man auch nach meiner Meinung nicht ständig Kontakt haben, dasss heißt möglichst zweimal die Woche zusammen Kaffee trinken und einmal am Tag telefonieren.
Ich würde meinen Freunden auch nicht ständig die Ohren vollheulen, wenn es mir mieß ging. Dafür habe ich meine Ärzte, Therapeuten oder meine Selbsthilfegruppe, dort kann man übrigens auch sehr gute Kontakte bekommen.
Wenn man gewisse Spielregeln beachtet, nutzt sich Freundschaft auch nicht ab. Einen guten Bekannten kann man ersetzen einen Freund so schnell nicht. Nun kommt aber das wichtigste, Freunde und auch Bekannte wachsen nicht auf den Bäumen. Um neue Kontakte zu bekommen, muss man was tun.
Ich weiss allerdings wie schwer und manchmal, je nach Krankheitsbild, sogar unmöglich solche Kontakte herzustellen.
Mein Patenkind hatte vor einigen Monaten eine schwere Psychose. Nach vielen Wochen in der Psychiatrie kam sie wieder raus. Für mich war es selbverständlich, als ihr Patenonkel, das ich mich um sie gekümmert habe.
Sie konnte sich nicht vorstellen wieder richtig gesund und auch wieder glücklich zu werden. Als erstes half ich ihr bei der Suche nach einem Psychiater, dann nach einer Therapeutin. Als dies klappte gab ihr die Therapeutin einen Tipp. Sie solle eine Anzeige aufgeben und sich Kontakte suchen Dies tat sie und sie fand neue Kontakte. Im Moment ist sie glücklich und zufrieden.
Ich weiß nicht, ob du nachvollziehen kannst, was eine Psychose ist, aber sie hat es nur geschafft, weil sie das bisschen Engergie, was sie hatte genutzt hat.
herzliche Grüße Wolfgang
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Bazille
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« Antworten #10 am: 26. Juni 2004, 10:04:24 » |
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@erdling,
vielleicht ist meine Familie anders als andere! Das ist auch gut so, aber das heißt nicht das wir auch Zeiten der Kontroversen hatten! Ich schätze die Familie auch erst seit ca. 2 Jahren! Denn zu dem Zeitpunkt hab ich familie neu definiert! Warscheinlich, weil das alles noch so neu ist, war es mir wichtig den Vorschlag zu machen!
Ich wünsche allen ein schönes Wochenende!!!!! :-)
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erdling
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« Antworten #11 am: 26. Juni 2004, 20:20:05 » |
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Hallo, bazille
und wie lautet deine definition von Familie?
gruß erdling
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Bazille
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« Antworten #12 am: 26. Juni 2004, 23:08:42 » |
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Hallo erdling,
Vielleicht ist Definition das falsche Wort. Gefühlsmäßig hat sich viel verändert! Ich habe Verständnis bekommen, was das Verhalten meiner Mutter und meiner Verwandten angeht! Sicher sind auch viele Fehler gemacht worden, aber ist es nicht die Familie, die immer besteht?! Egal was passiert?! MAnches braucht eventuell Zeit, aber im Endeffekt sortiert sie sich immer mal wieder neu!!! Somit wird Platz für Andere und "Alphatiere" setzen sich in den Hintergrund! So erlebe ich es auch grade in meiner Familie! Früher hab ich die Familie in Subkulturen gesucht, bin aber jetzt der Meinung, dass man sicher Freunde zu einer familiären Verhältnis heranwachsen lassen kann. Aber im Endeffekt sind Wunschinterpretationen Inhalt unseres Verhaltens auf der Suche nach Erfüllung! Doch suchen wir im Endeffekt den Halt, den wir uns von der Familie wünschen, also Mutter, Vater, Kind. Wie wir es drehen und wenden es bleibt doch "altmodisch". Klare Strukturen sind notwendig, um die notwendige Sicherheit zu schaffen für unsere Entscheidungen!
Naja, das ist nur ein Auszug meiner Gedanken, ich möchte hier nicht den Platz vergeuden!
Also, mfg Bazille
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wolfgang
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« Antworten #13 am: 27. Juni 2004, 07:34:46 » |
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Naja, das ist nur ein Auszug meiner Gedanken, ich möchte hier nicht den Platz vergeuden!
Hallo Bazille, Deine Gedanken, Gefühle oder auch Erfahrungen sind absolut keine Platzvergeudung! Sie sind ein Stück von Dir und darum sind sie wichtig. Herzliche Grüße Wolfgang
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erdling
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« Antworten #14 am: 27. Juni 2004, 08:40:02 » |
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Guten Morgen, Bazille
bis zu einem gewissen punkt kann ich dir folgen, bezüglich des verständnisses.
Jeder stammt aus einer ursprungsfamilie, in der bestimmte massstäbe und regeln gelten. auch die eltern sind durch muster geprägt. so sie diese nicht in frage stellen, geben sie sie weiter an ihre kinder. und früher, je weiter man zurückschaut, war es ein schlimmes vergehen, wenn an den festen der eltern zweifel angemeldet wurde.
opponiert und sich abgegrenzt wurde eher im stillen, wenn überhaupt. natürlich gab es auch ausnahmen.
So können die eltern noch viel weniger aus ihren mustern aussteigen, neue entwickeln, als heute die kinder.
bei mir hört das verständis auf, wenn die eltern an ihren kindern verbrechen begehen, nur um ihre eigenen bedürfnisse zu befriedigen. da hört jedes verstehen auf bei mir.
ich finde es nicht altmodisch geborgenheit, fürsorge, halt in der familie zu suchen. kann ich auch normaler weise erwarten, oder? gibt es sie nicht, suche ich verstärkt nach freunden, die mir in etwa diesen ersatz bieten.
aber solange ich selbst in meinen mustern, die ich von der ursprungsfamilie mitbekommen habe, verstrickt bin, finde ich auch nur ""freunde"", die ähnlich gestrickt sind. ich muß mir erst darüber im klaren sein, welche menschen mir tatsächlich gut tun und welche nicht.
aber aus angst vieleicht garniemanden mehr zu haben, dulde ich viele jahre beziehungen, die mir eigentlich schaden.
als wunschinterpretation würde ich das nicht bezeichnen.
es ist ein ausbrechen aus alten mustern, neue anlegen. menschen finden mit denen man gut zurecht kommt und sich wohlfühlt.
es ist verdammt schwer eigene wege zu gehen, neue verhaltensmuster zu bilden. aber so empfinde ich es nicht als wunschgedanke und unrealistisch. denn es gibt die menschen mit denen ich beziehungen eingehen kann. nur finden muß ich sie. wenn sich die familie so darstellt ist es ein großes glück, meines erachtens. so sollte es auch sein. ein sicherer hafen, in den man immer wieder zurückkehren kann, wenn man hinaus in die welt stürmt.
was verstehst du unter "Alphatiere"?
erdling
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Bazille
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« Antworten #15 am: 27. Juni 2004, 12:22:39 » |
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Guten Morgen erdling, ( bist ja schon länger wach )
mmh..., erstmal; unter "Alphatiere" verstehe ich die dominanten Menschen, die eine Führungsrolle übernehmen, wie halt im Tierreich!
Was das Vergehen an Kindern angeht, hast Du völlig recht!!!
Aber kennst Du Bert Hellinger? Der sagt, solange ich die Elternteile aus mir und meinem Leben verdränge,wenn auch unbewußt, schade ich mir auch selbst. Da dieses Elternteil immer ein Teil von mir bleiben wird undman das lernen muss zu akzeptieren. Um auch mit mir selbst in Frieden leben zu können!
Nach diesem Prinzip handle ich grad zur Zeit! Mein leiblicher Vater hat meine Mutter geschlagen und auch mich Scheiße behandelt! Ich hab damals immer gesagt, so ein Arschloch ( verzeih meine deutlichen Worte! ). Nun, nach 20 Jahren, suche ich doch den Kontakt zu ihm, um meine Wurzeln zu finden. Denn einiges von seinen Verhaltensmustern und Erbgut trag ich ja nun mal in mir, ob ich will oder nicht!!! Nunja, es geht mir etwas besser seit dem ich mit ihm telefoniere und ihn sehe! Es ist wirklich ein Stück innerer Frieden!
Du hast auch recht, wenn Du sagst, dass es sehr schwer ist neue Verhaltensmuster zu formen. Bei mir wird sich das zeigen, wenn ich selbst eigene Kinder habe! So, lebe ich mein Leben, wie ich es für richtig halt!
Was Du sagst wegen der Opposition, im Psychologieunterricht habe ich mal gelernt, dass vital starke Kinder sich auflehnen und vital schache passen sich an, um weniger Stress zu haben! Wenn das stimmt, war ich wohl eher vital stark. Ich hab gegen alles protestieert und meine >Eltern und ich wachsen jetzt erst zu einer Familie zusammen. Denn früher war meine Familie meine Mutter und ich! Und dann kam mein Vater dazu, damals noch ein Fremder für mich! Ich wollte ihn nicht, ich kam mit seinem Verhalten nicht klar. Selbst heute hab ich da noch schwierigkeiten! Aber wir sehen uns ja nicht mehr so oft. Und der Abstand hat uns wieder zusammengeführt!
Das reicht erstmal, sonst verfranz ich mich noch, weil es so viele Gedanken und Gefühle sind die mir im Kopf rumschwirren! Alles hab ich auch noch nicht sortiert, aber es zeigt sich langsam ein Muster, was ich will und was nicht!
Ich hoffe, Du siehst durch bei meinen Worten! :-)
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Sthy
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« Antworten #16 am: 30. Juli 2004, 22:56:31 » |
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Hallo ihr,ich habe genau wie Wolfgang das Bild,das man in seinem Leben unzählige Bekannte hat ,die kommen und gehen,Freunde gehen mit einem durch dick und dünn.Mir gings letztes Jahr ganz furchtbar,war dann auch zweimal 6 Wochen geschlossen untergebracht und Leute ,wo ich dachte es sind nur Bekanne haben mich trotz der geschlossenen Türen ,eingesperrt sein und sich nicht frei bewegen können ist für keinen leicht,besucht,mir Mut gemacht und unterstützt.Man sieht oft mals erst ,wenn man ganz unten ist ,wer zu einem steht und das sind Freunde,die dir dann wenns einem ganz schlecht geht und vorallem bei psychischen Erkrankungen zu einem stehen und sich nicht für ihre Freunde ,die krank sind schämen.Besonders bei mir fand ich es äußerst erfreulich,dass mich meine Freunde besucht haben ,die auf meine Schule gingen die ein Haus weiter neben der Klinik war,wo jeder wusste das ich dort bin und sich trotzdem für mich eingesetzt und öffentlich zu mir gestanden haben,obwohl so viele,auf der Schule sich über mich lustig gemacht haben und so.Da kann ich gar nicht sagen ,wie dankbar ich diesen Menschen bin.
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giulien
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« Antworten #17 am: 08. November 2006, 21:33:45 » |
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Hab auch keine Freunde mehr. Keine soziale Kontakte. Sitze ich jeden Tag vor dem Fernseher (kann die Kiste nicht mehr sehen), und sage ich mir, dass ich mich morgen bewerben werde, weil ich seit über einem Jahr zu Hause sitze, nach der abgeschlossener Ausbildung, und habe Angst mich zu bewerben. Angst wieder neue Leute kennen zu lernen in der neuen Firma, die mich gar nicht mögen werden, nur so machen als ob. Und immer nur testen ob ich geeignet bin.
Auf der Arbeit könnte ich vielleicht auch nette Menschen treffen, neue Freunde, aber ich weiss nicht wie ich die Angst beweltigen soll.
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schwarzeflogge
Gast
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« Antworten #18 am: 27. November 2006, 11:44:53 » |
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Hallo, Auch ich hab keine Freunde,hatte ich nie.. Genausowenig eine Familie..
Zwar wird mir ab und an von Bekannten angeboten sie zu besuchen,meist lehne ich mit irgendeiner Ausrede ab.. Aus Angst man könnte wieder enttäuscht werden. Oder weil ich mit meiner negativen Grundeinstellung niemand auf den Keks gehen will.. Ich wüßte nicht mal `normale` Gesprächsthemen.. Und wenn dann Vorschläge kommen von wegen, such dir doch Arbeit, den Leuten klarzumachen das das nicht funktioniert,verstehen die meisten nicht..
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