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Angstnetz Forum
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Autor Thema: Herzneurose  (Gelesen 3148 mal)
Dre
Beginner
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Beiträge: 3


« am: 27. April 2006, 12:43:24 »

Hallo bin neu hier und hoffe hier Hilfe zu finden,

also ich leide seit über einem Jahr an Panikattacken verbunden mit Herzrasen, innerer Unruhe und Angstzuständen.

Ich hab mich auch mehrmals durchchecken lassen, war auch bei einer Psychologin aber niemand konnte mir wirklich sagen woher es kommt oder woran es liegt, geschweige denn was ich habe.

Hab mich selber schlau gemacht und das einzige was 100%ig in allen Aussagen mit meinen Symptomen übereinstimmt ist eine Herzneurose.

Kann mir da jemand vllt weiterhelfen, Kontaktadressen geben, etc. ??
Wäre echt super.

Danke im Voraus
Dre
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moses05
Stammposter
****
Beiträge: 209


« Antworten #1 am: 27. April 2006, 13:04:47 »

HI Dre,

ersteimal herzlich willkommen........hier wirst Du immer auf ein offenes Ohr treffen!!

Deine Herzneurose kommt mir bekannt vor. Ich hatte mir damals nichts mehr zugetraut.
Nach und nach habe ich mich körperlich belastet......so ganz langsam!!

Heute treibe ich regelmäßig Sport und bin bis zu 3h auf dem Rennrad.

Ich glaube, das daß eigene Vertrauen in sich sehr wichtig ist. Mit wachsendem Selbstvertrauen steigt auch dein Leistungspotential.

Wichtig ist, daß ein Kardiologe mal drauf schaut und Dir auch bestätigt , daß du Ausdauersport machen darfst.

Für mich war das die beste Methode , von der Herzneurose wegzukommen.

Wünsche Dir viel Kraft und Zuversicht........

LG Moses
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Sehe was du siehst und nicht was du denkst was du siehst!
Dre
Beginner
*
Beiträge: 3


« Antworten #2 am: 27. April 2006, 13:11:50 »

Erstmal danke,
ich selbst mache auch regelmäßig sport....gehe ins fitness-studio und fahre da fahrrad...und mach krafttraining...
und das hilft auch auf jeden fall!
Aber wenn ich mal ein paar tage nicht gehe kommt es mir gleich vor als ob ich nicht mehr fit bin, und das weckt dann wieder das gefühl in mir das es mir schlecht geht.... dann muss ich mich vor den PC setzen um mich abzulenken, oder zeit mit meiner freundin verbringen.
das ganze ist bei mir gekommen als ich noch regelmäßig gekifft habe...
kann das damit zusammenhängen?
Also ich mach das seitdem nicht mehr und bin auch stolz davon weg zu sein, aber sobald ich im umfeld von leuten bin die kiffen wird die angst extrem.... mein hausarzt hatte mir auch mal eine zeit lang beta-blocker verschrieben die auch geholfen haben.... aber will mich nicht von herztabletten abhängig machen weil ich ya weiss das es auch ohne klappt.... naja.... falls jemand nen rat hat wäre ich echt dankbar !
Gespeichert
Dre
Beginner
*
Beiträge: 3


« Antworten #3 am: 27. April 2006, 17:36:22 »

Vielleicht hat auch jemand kontaktadressen von selbsthilfe etc....
Oder therapeuten...
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Muett
Gast
« Antworten #4 am: 28. April 2006, 09:15:10 »

Hallo Dre,

Kontaktadressen kenne ich nicht, aber vielleicht kannst Du über eine Suchmaschine Selbsthilfegruppen in Deiner Nähe finden oder auch in den Anzeigen Deiner Tageszeitung.

Was einen Therapeuten angeht, so denke ich, dass sich die meisten mit einer Angsterkrankung auskennen dürften, was bei einem Telefonat aber relativ einfach zu hinterfragen ist. Vielleicht kann Dir auch die Krankenkasse spezialisierte Therapeuten nennen.

Wie Moses schrieb, ist es wichtig, das Vertrauen in sich selbst zu stärken und sich von seiner Angst nicht einsperren zu lassen oder zum völligen Wrack machen zu lassen. Ich denke auch, dass zunächst eine medizinische Abklärung viel Ruhe bringen kann, d.h. weiß man, dass das Herz gesund ist, kann man sich bei einer Attacke etwas besser "beruhigen".

Ob Deine Herzneurose nun vom Kiffen kommt, kann Dir vielleicht ein Therapeut oder Fachmann sagen. So oder so empfinde ich es als wichtig, dass man die Ursache kennenlernt. Meist ist eine solche Erkrankung ja auch ein Hinweis auf diverse Definzite oder irgendeinen (gefühlsmäßigen) Mangel, d.h. in der ätzenden "Erkrankung" liegt auch eine Chance.

Abgesehen davon muss jeder lernen, mit seiner "Erkrankung" zu leben und dies erfordert wohl u.a. auch viel innere Arbeit. Genau bei dieser inneren Arbeit kann ein Therapeut sehr unterstützend und hilfreich sein. Wenn Dir damals die Therapeutin nicht helfen konnte (bzw. sagen konnte, was mit Dir los ist), so lohnt sich dennoch ein neuerlicher Versuch, denn heute kannst Du konkreter sagen, dass Du unter einer Herzneurose leidest, so dass ein Therapeut ganz anders auf Dich eingehen kann.

Viele Grüße
Muett
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