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Rua
Gast
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« Antworten #2 am: 15. Juni 2004, 23:35:13 » |
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Servus ! Na, ich kannein Lied von der BfA singen...ich selbst bin seit Ende Januar wegen Angst, Panik, Reizdarm, Depris etc. krank geschrieben und führe seither einen Papierkrieg mit BfA und anderen Ämtern, Kassen, etc. Es wäre gut, wenn der Arzt oder Psychologe, der deinen Antrag geschrieben hat, auch den Widerspruch schreibt. Du selbst kannst deine eigene Sicht schreiben, das habe ich auch gemacht. Danach mußte ich zum Gutachter (Neurologe), der seinen Befund an die BfA geleitet hat - das Einzige, was bei denen zieht, ist die Betonung deines Arztes, daß sich dein Zustand nicht bessert und weitere Arbeitsunfähigkeit zu erwarten ist. So paradox es ist: Wenn man sich trotz allem auf die Arbeit quält, heisst es noch "dann kann's ja so schlimm nicht sein". Eine ambulante Therapie müßte die Krankenkasse bezahlen, eine Reha die BfA...also schieben die sich Kosten & Verantwortung gegenseitig zu und versuchen, den Patienten mit langen Wartezeiten mürbe zu machen. Zum Kotzen das ! Ich habe noch Glück im Unglück und eine relativ sichere Anstellung bis 11/2006 im Öffentlichen Dienst, d.h., ich kann erst mal nicht wegen langer Krankheit gekündigt werden. Aber mein Arbeitgeber verlangt, daß ich zur weiteren Begutachtung zum Amtsarzt gehe - morgen ist der Termin, und ich krieg' jetzt schon das kalte Grausen, wenn ich daran denke, schon wieder "beweisen" zu müssen, daß ich zwar nicht verrückt, aber arbeitsunfähig bin - wegen einer Erkrankung, die man nun ja von außen nicht sieht. Auf der Warteliste für 'ne ambulante Therapie stehe ich auch, aber die Wartezeiten sind halt ellenlang. Auf jeden Fall: Lass Dich nicht unterkriegen, der erste Antrag wird zur Zeit kategorisch abgelehnt. Viel Glück !!
Rua
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