Seoul
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J. Dean
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« am: 16. Mai 2006, 22:37:13 » |
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Hallo,
einige haben vielleicht davon gelesen, dass ich 2 mal bei einer SHG war, bei der es in erster Linie um das Malen geht.
Diese Gruppe habe ich jetzt 2 mal besucht und in der letzten Woche ausgelassen. Auch diese Woche werde ich nicht dorthin gehen..können.
Ich fühle mich dort einfach unwohl und das ist sehr vorsichtig ausgedrückt. Die Enge, die Menschen, die Gespräche, die Gerüche, die Atmosphäre...einfach alles dort lässt in mir nur ein einziges Gefühl zu---> Flucht.
Seit ich das erste mal dort war, drehen sich meine Gedanken nur darum, weil es ein unerträgliches und extrem belastendes Gefühl und ein Druckszenario ist, dass kaum auszuhalten ist.
Ich glaube, dass ich nicht mehr in der Lage sein werde, dort sein zu können, wo andere, fremde Menschen sind.
Ich muss wohl auch hier eingestehen, dass ich dieses Problem nicht lösen kann und auch das einfach zulassen, als nicht veränderbar.
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kallisto
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« Antworten #1 am: 17. Mai 2006, 05:53:45 » |
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hallo,
mit aufmerksamkeit lese ich deine beiträge, wobei sich mir eine frage auf drängt:
kann es sein , daß deine Angst vor Dingen und Menschen nur die Angst vor Dir selbst darstellt?
liebe grüße
kallisto
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der zuversichtliche
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« Antworten #2 am: 17. Mai 2006, 08:43:29 » |
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Hi Seoul,
ich würde nie jemand verurteilen, weil er etwas nicht schafft! Ich weis wie man sich fühlt, Dinge die man gerne tun würde nicht zustande bringt.
Immerhin DU hast es versucht, hast dich gestellt dahin zu gehen u. deine Befindlichkeiten, Grenzen gespürt, allein das ist lobenswert.
Soziale Phobien sind massiv u. vielleicht wäre es in einer kleineren Gruppe oder bei Einzelmal-Therapie möglich.
Seit dir treu u. stehe zu deiner Entscheidung, die Welt wird davon nicht untergehen.. Gruß der Zv
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Heute ist der 1. Tag meines restlichen Lebens
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Seoul
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J. Dean
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« Antworten #3 am: 17. Mai 2006, 10:04:13 » |
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Hallo Zuversichtlicher,
vermutlich hast Du Recht.
Ich habe schon so vieles versucht, immer und immer wieder, aber es kommt immer ein Punkt, wo ich alles hinterg´frage, wenn ich spüre, nicht geht weiter, oder im schlimmsten Fall sogar einen Schritt zurück.
Diese SHG habe ich begonnen, weil es meine Threapeutin von mir erwartet hat und ich das Gefühl hatte, ich sei es ihr schuldig.
In der SHG hat mich die Leiterin gefragt, warum ich hier sei (also in der SHG) und ich habe ehrlich gesagt, weil meine Therapeutin es erwartet. Ich selbst wäre hier nie von mir aus erschienen. Die Leiterin fand es aber gut, dass ich dazu stehe und meinte, dass sie mich darin bestärken will, dass ich gefallen daran finden könne.
Ich habe es gehofft, doch leider geht es nicht. Zu viele Dinge sprechen dagegen, zu viele Dinge blockieren mich dort, zu viele Dinge machen mich skeptisch, misstrauisch.....
Vermutlich ist es so wie Du beschreibst....Ich wer versuchen dazu zu stehen, wenngleich ich nicht weiss, wie alles weitergehen soll, kann und wird....Fragen über Fragen....
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Seoul
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J. Dean
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« Antworten #4 am: 17. Mai 2006, 10:08:09 » |
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@Kallisto,
danke, dass Du Dir die Zeit nimmst, meine Beiträge zu lesen.
Vielleicht stehe ich mir selbst im Wege...Vielleicht. Doch was ist die Konsequenz?
Bin ein Leben lang auf der Suche - Nach mir, nach dem Sinn, nach einem Weg zu BEIDEN.
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andrea
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« Antworten #5 am: 27. Mai 2006, 18:20:33 » |
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Hallo Seoul,
ich kann dich gut verstehen, ich habe auch meine Probleme mit Gruppen..ich habe für mich herausgefunden, dass es kleine Gruppen sein müssen, also maximal 6 Leute.. vermutlich soll das so eine Art Konfrontationstherapieansatz von deiner Therapeutin sein. Wenn du dich aber so unwohl fühlst, ist der Schritt vielleicht zu gross für dich. Wenn man sich bei der Konfrontation überfordert, dann schadet es eher, als das es was bringt, man fühlt sich schlecht, weil man es nicht schafft usw., überleg vielleicht mal, welche Art von Gruppe du dir für dich vorstellen könntest, also wieviel Leute, was für Leute, welcher Ort, welches Thema usw, vielleicht findest du dann eine Art von Gruppe, die du eher wagen könntest. Kleine Schritte zählen..
liebe Grüsse, Andrea
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Seoul
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J. Dean
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« Antworten #6 am: 27. Mai 2006, 22:52:21 » |
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Hallo Andrea,
eine Konfrontationstherapie ist es nicht.
Es ist auch keine direkte SHG sondern, wie ich es schon einmal beschrieben habe: Es ist ein Treffpunkt von Leuten die entweder nach der Tagesklinik oder nach einem stationären Aufenthalt in der Psychiatrie dorthin gehen können. Es wird mit Landesmittel und Mittel aus der Klink gefördert und bietet eine Menge an Aktivitäten. alles ist rein freiwillig und wird von 4 Therapeutinnen und einigen freiwilligen (Maler, Künster, sozial Pädagogen), sowie ehrenamtlichen *ehemalige* betreut. Es wird nichts gefordert, es entstehen keine Kosten, keine Anträge, keine Bewilligungen...nichts.
Die Gruppe ist schon recht klein - machmal sind es nur 5, dann auch einmal 7 Leute, aber trotzdem zu viel. Die ideale Gruppe für mich besteht aus einer Person - mir.
Ich bin jetzt seit 3 Wochen nicht mehr dort gewesen, werde wohl auch nicht mehr dorthin gehen.
Ich glaube, für mich ist das der einzig richtige Schritt
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andrea
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« Antworten #7 am: 28. Mai 2006, 06:38:11 » |
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Hallo Seoul,
wie gross ist die zweit-ideale Gruppe für dich? Für mich sind 6 Leute auch die Obergrenze, optimal sind 3 oder 4.. Wie kommtst du eigentlich mit einer 2er-Gruppe, sprich deiner Therapeutin zurecht? Welches sind deine Ziele was soziale Situationen betrifft? Vielleicht sind andere Dinge wichtiger als Gruppen und vielleicht solltest du die Richtung wechseln und in anderer Richtung weiterprobieren.. Wenn ich ehrlich sein soll, für mich besteht die ideale Gruppe auch nur aus mir selbst, jeder Kontakt ist mit einem gewissen Stress verbunden und manchmal hab ich von allem genug, es ist manchmal verdammt schwer..aber die kleinen Schritte zählen, wenn ich auch ziemlich ungeduldig bin..nicht den Mut verlieren!
liebe Grüsse, andrea
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Seoul
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J. Dean
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« Antworten #8 am: 29. Mai 2006, 22:15:37 » |
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Hallo Andrea,
also entweder ich alleine, oder ich mit mir. Es ist schon fast eine 2-er Gruppe, wenn ich mit mir alleine bin:-))
Momentan ist eigentlich nicht so richtig wichtig. Wenn ich mich in unserem Haus aufhalten kann, bin ich am ruhigsten. Ich muss mit miemandem in Kontakt treten, wenn ich dies nicht will, auch nicht unfreiwillig. Ich habe die absolute Kontrolle, was mir existentiell wichtig ist.
Abends kann ich in den Garten gehen, da ich die Dunkelheit so sehr liebe ( ja , die ist mir sogar wichtig)
Natürlich wichtig ist, aber das muss ich eigentlich nicht erwähnen: Meine Frau. Sie ist der Mittelpunkt um den ich mich drehe. Sie ist ALLES für mich, ohne meine Frau würde es mich nicht geben. Wir sind Seelenverwandte.
Kleine Schritte zählen, sagts Du....Auch Schritte die im Promille-Bereich liegen?
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Matze
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« Antworten #9 am: 03. Juni 2006, 14:20:32 » |
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Du hast keine soziale Phobie du hast eine Agoraphobie wie ich das hier rauslese.
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Seoul
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J. Dean
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« Antworten #10 am: 03. Juni 2006, 15:12:57 » |
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Eine Agoraphobie beeinhaltet sicherlich einige meiner Zustände in bestimmten Situationen, dass ist richtig.
Es ist aber für mich nicht wesentlich, wie man es deklariert.
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Matze
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« Antworten #11 am: 03. Juni 2006, 16:22:06 » |
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Es ist sehr wesentlich den Unterschied zu sehen eine Agoraphobie ist meiner Ansicht nach schlimmer als eine soziale Phobie. Hast du schon eine Verhaltenstherapie ins Auge gefasst?
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crissy79
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« Antworten #12 am: 03. Juni 2006, 17:40:41 » |
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hallo
ich wollt nur eins sagen : ich finde es schwierig Krankheiten gegeneinander
aufzuwerten und zu sagen : das ist schlimmer als das andere...
jeder empfindet es anders und für jeden ist seine / ihre individuelle
Problematik schwierig
das wollte ich nur loswerden ...
Liebe Grüße crissy79
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Matze
Juniormember
 
Beiträge: 6
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« Antworten #13 am: 03. Juni 2006, 19:32:39 » |
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Hast Recht
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Seoul
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J. Dean
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« Antworten #14 am: 03. Juni 2006, 20:30:16 » |
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Hast du schon eine Verhaltenstherapie ins Auge gefasst?
Ich mache bereits seit 2 Jahren eine Therapie, leider ohne Erfolg. Ich denke sogar, dass die ganze Therapie im Ansatz falsch war/ist. Momentan gehe ich auch nicht mehr dort hin...
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andrea
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« Antworten #15 am: 12. Juni 2006, 19:26:08 » |
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Hallo Seoul,
es ist etwas Zeit vergangen, möchte aber doch noch antworten (in der Depri reicht die Kraft gerade so für die Arbeit..). Ja, defacto ist diese Gruppe für dich schon eine Art von Konfrontationssituation, es gilt sich einer für dich schwierigen Situation zu stellen..und da ist es wichtig, sich nicht zu überfordern. Schritte im Promille-Bereich erfordern viel Geduld, es ist schwer, aber es sind doch Schritte..du schreibst zwar es ist alles i.O. wenn Du in deinem Reich sein kannst und ungestört bist, zufrieden scheinst Du aber damit doch nicht zu sein? Wenn Du vorwärtskommen willst, such dir ein Gebiet, wo du motiviert genug bist um auch mit kleinen Schritten zufrieden sein zu können und auch Rückschläge verkraften zu können, ein Gebiet was auch nicht zu schwierig und problematisch ist..und wenn Du merkst, dass die Richtung nicht ganz stimmt (z.B. die Gruppe), finde heraus woran das liegt und versuche es dann auf anderem Wege..
viel Kraft!!
liebe Grüsse, andrea
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crissy79
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« Antworten #16 am: 14. Juni 2006, 15:37:19 » |
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hallo
viell ist es in der Gruppe einfach die Menschenmasse die das Gefühl von
Unbehagen ausmacht ... ?
ich kenne das zu gut auch ich fühle mich unter vielen Menschen absolut
unwohl,bekomme Schweißausbrüche,Herzrasen usw.
einerseits weiß ich ja das man sich seinen Ängsten stellen sollte - so
unangenehm das manchmal auch ist
andererseits würde ich ( wenn ich merke es überfordert mich ) nicht mehr
in diese Gruppe gehen .... für mich wäre das eine absolute Drucksituation
der ich mich nicht aussetzen würde weil ich nicht wüßte wie ich reagiere
aber die Entscheidung in so einer Gruppe zu bleiben oder auch nicht sollte
und muss jeder für sich selbst abwiegen
Liebe Grüße crissy79
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Seoul
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Beiträge: 2364
J. Dean
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« Antworten #17 am: 15. Juni 2006, 19:49:42 » |
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Ich war nun einige Woche nicht mehr dort. Wenn überhaupt, gehe ich frühestens im Winter einmal wieder dorthin, denn im Sommer ist es mir noch unerträglicher, als es sonst schon ist.
Übrigens hat meine Therapeutin vor 2 Tagen angerufen und wollte mir einen neuen Termin geben. Ich habe diesem Termin nicht zugestimmt und gesagt, dass sie mir frühestens in 6 Wochen wieder einen Termin geben solle. Sie hat mir dann einen Termin für Ende Juli gegeben. Ich weiss nicht was das soll, erst hält sie mich hin und dann...meldet sie sich plötzlich wieder.
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hexekathrin
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« Antworten #18 am: 16. Juni 2006, 10:05:25 » |
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Hallo Seoul, erinnerst du dich noch an mich? Ich war lange nicht hier, habe mich in anderen Regionen rumgetrieben. So wie ich lese, geht es dir momentan nicht so gut. o.k. ich kenn die Vorgeschichte. Wollte nur mal erzählen, wie ich meine Blockaden aufgeweicht habe. Habe alle Therapeuten hinter mir gelassen und mich mit wirklich dem beschäftigt, was mir echt Spaß macht. Ab Nov. bekomme ich zwar kein Geld mehr, aber egal. Bin Hausfrau mit tausend Macken, aber glücklich. Die Therapeuten haben mich auf eine flasche Schiene gesetzt, haben in der Vergangenheit gegraben, aber mir nicht bei den jetzigen Problemen geholfen. Habe in meinem Bekanntenkreis die Karten auf den Tisch gelagt und eine Wahnsinnsresonanz bekommen und musste feststellen, dass alle von denen hier und da ihre Probleme haben. Die einen sind körperlich krank, haben sie gegelaubt und mussten dann doch feststellen, dass eine Menge über die Psyche entsteht. SO haben wir eine Art Zweckgemeinschaft gebildet, wo man sich nicht erklären muss. Mit Hilfe meiner Tabletten und meiner Freunde bin ich nun wieder in der Lage mich mit dem Auto zu bewegen, neue Leute kennenzulernen und zwischen gut und böse zu unterscheiden. Ich habe jetzt mein Spinnrad und war sogar schon zu einem Spinntreffen. Gehe auch auf Handwerkermärkte und wir haben uns einen Wunsch erfüllt und haben uns ein Motorrad gekauft. Ein kleines Stück Freiheit und immer wieder damit verbunden neue Menschen kennenzulernen und festzustellen, dass man ein Teil vom Ganzen ist. Es war eine Riesenüberwindung die ersten Schritte zu gehen und ich dachte, ich würde das nicht überleben. Aber der Einsatz hat sich gelohnt. Ich habe mich an dieser Stelle mal wieder auf mein Gefühl verlassen und mache nur das was mir gut tut. Unter Zwang geht garnichts. Nur allein meine eigenen Entscheidungen lasse ich gelten. Ich fahre jetzt alle 2 Wochen zum Töpfern. Eine Freundin hat mir geholfen Stück für Stück den Weg zu schaffen. Musste allein mit dem Auto 20 km fahren, dann hatte ich Begleitung bis zur Werkstatt. Jetzt schaff ich den Weg allein. Mit Geduld und Spucke und dem Verständnis der anderen. Heute weiß ich, dass es das Unverständnis meiner Mitmenschen war, was mich immer tiefer in die Krise brachte. Mein Weg ist noch nicht zu Ende, aber ich denke er geht in die richtige Richtung. In der Hoffnung, dass es dir bald wieder besser geht und die meine Worte vielleicht doch ein bissel Hoffnung geben. Liebe Grüße von Kathrin
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Seoul
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J. Dean
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« Antworten #19 am: 16. Juni 2006, 14:38:47 » |
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Hallo Kathrin,
schön wieder einmal von Dir zu hören und schön, dass es Di soviel besser geht und Du nunmehr besser mit Deiner Problematik umzugehen verstehst.
Du hast scheinbar einen riesengrossen Schritt nach vorne getan - Kompliment. Mir war das bislang leider noch nicht vergönnt. Ich gehe einen winzigen Schritt nach vorne und sofort wieder 100 Meter zurück.
Warum es so ist, wie es ist...das mag wohl von Fall zu Fall völlig unterschiedlich sein. Schön wäre es, gäbe es ein Patentrezept. Aber schön zu lesen, dass es immer wieder einige schaffen, heraus zu finden, warum es ihnen schlecht geht und das dann einfach ändern. Wobei einfach nicht einfach ist. Schon klar.
Wo ich derzeit stehe kann ich nicht sagen. Ich beschäftige mich etwas mit digitaler Fotografie, habe eine digitale Spiegelreflexkamera (Canon EOS 5D), da es früher immer ein großes Hobby war. Doch es ist alles noch sehr weit weg.
Ich möchte gerne meine/unsere Heimat besuchen, im Herbst, aber der Gedanke daran versetzt mich in Panik. Ein Flug von Nonstop ca. 15 Stunden, ist die Hölle. Ich denke aber, es würde mir gut tun, wieder einmal meine Wurzeln zu spüren. Wenn ich mich nur hinzaubern könnte.
Mit Bekannten darüber reden wäre für mich derzeit undenkbar, da es mich angreifbar machen würde, da ich nicht weiss, was sie darüber denken, hinter meinem Rücken reden etc. pp.......
Ich danke Dir für Deine Worte und wünsche Dir weiterhin einen guten Weg in ein besseres Leben.
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thalia
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« Antworten #20 am: 16. Juni 2006, 17:45:58 » |
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hallo seoul, ich war ja auch schon eine ganze weile nicht mehr hier und war ziemlich unterwegs mit mir und in mir selber :-)) mit großem schrecken habe ich deine zeilen wiedermal gelesen, aber auch mit einer portion wut. wut über dein dich ewig hängen lassen, um es einmal ganz salopp auszudrücken. ich kann auf der einen seite gut verstehen, dass du da sehr schwer rauskommst, aber entweder willst du da raus, oder du bleibst für immer drin. und wenn du raus willst, MUßT du aktiv werden. die "rettung" oder "heilung" passiert nur in dir, durch dich selber. kein therapeut, keine gruppe oder sonst was werden das erreichen können, sie sind vielleicht wegbereiter, bzw. begleiter, aber mehr nicht. also ich denke, du mußt dich entscheiden: für dich oder deine qualen! vielleicht solltest du damit anfangen, deinen persönlichen anhang - entschuldige, dass ich lebe usw..... - mal endlich zu verändern! das wäre ein echter schritt zum selbst! ps. ich weiß wovon ich rede, wenn ich so etwas sage. ich habe vor ca. 2 monaten auch eine entscheidung getroffen, die mein ganzes leben verändert hat. habe mit beruf, mit beziehung usw, radikal "pausiert" und versucht einen weg zu mir zu finden. es war und ist immer noch teilweise die hölle, aber die hölle zeigt ein ende. und das habe ICH mir erarbeitet! liebe grüße thalia
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Fluflu
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« Antworten #21 am: 16. Juni 2006, 18:22:42 » |
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Hallo Seoul,
was Du scheibst klingt echt nicht gut, ich kann vieles auch recht gut nachvollziehen, da ich selbst genug mit meiner Angst und Panik durch habe. Doch Thalia hat Recht, nur man selbst kann sich helfen, motivieren, nur wir selber müssen und können durch das Tal in dem wir gefangen sind. Ich selbst habe auch nie glauben wollen, das ich eines Tages wieder ohne Angst und Panik sein werde, mein Tag von 24 Stunden war nur bestimmt von Angst und Panik, heute gehts mir wieder recht gut, ich habe gelernt mit meinen Ängsten umzugehen, Panik habe ich so gut wie gar nicht mehr und meine Todesangst habe ich überwunden, ich sage mir halt, wenn der Tag X kommt, dann ist es ebend so, ich kann das dann nicht mehr ändern, aber jede Minute meines Lebens bis hin zum Tode, Tag X..............es liegt an mir was ich darraus mache oder auch nicht mache. Jede Erkrankung ist Mist und es ist schwer mit einer Erkrankung, die uns Menschen so einschränkt zu leben, aber auch unser Leben kann lebenswert sein, jammern hift nicht, das zieht nur immer weiter runter. Bestimmte Dinge kann man nicht ändern, aber es gibt genug Dinge die man ändern kann und oft ist das gar nicht mal so schwer. Seoul, ich wünsche Dir wirklich etwas mehr Zuversicht und Mut die Dinge anzugehen!!!!!! Gruss fluflu
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Wir sind Manager unserer Gedanken, Unterbewusstsein ist programmierbar! :0)
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Fluflu
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« Antworten #22 am: 16. Juni 2006, 18:22:44 » |
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Hallo Seoul,
was Du scheibst klingt echt nicht gut, ich kann vieles auch recht gut nachvollziehen, da ich selbst genug mit meiner Angst und Panik durch habe. Doch Thalia hat Recht, nur man selbst kann sich helfen, motivieren, nur wir selber müssen und können durch das Tal in dem wir gefangen sind. Ich selbst habe auch nie glauben wollen, das ich eines Tages wieder ohne Angst und Panik sein werde, mein Tag von 24 Stunden war nur bestimmt von Angst und Panik, heute gehts mir wieder recht gut, ich habe gelernt mit meinen Ängsten umzugehen, Panik habe ich so gut wie gar nicht mehr und meine Todesangst habe ich überwunden, ich sage mir halt, wenn der Tag X kommt, dann ist es ebend so, ich kann das dann nicht mehr ändern, aber jede Minute meines Lebens bis hin zum Tode, Tag X..............es liegt an mir was ich darraus mache oder auch nicht mache. Jede Erkrankung ist Mist und es ist schwer mit einer Erkrankung, die uns Menschen so einschränkt zu leben, aber auch unser Leben kann lebenswert sein, jammern hift nicht, das zieht nur immer weiter runter. Bestimmte Dinge kann man nicht ändern, aber es gibt genug Dinge die man ändern kann und oft ist das gar nicht mal so schwer. Seoul, ich wünsche Dir wirklich etwas mehr Zuversicht und Mut die Dinge anzugehen!!!!!! Gruss fluflu
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moses05
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« Antworten #23 am: 16. Juni 2006, 20:16:27 » |
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Hi Thalia !!
Auf diesem Wege möchte ich dich wieder willkommen heißen........ich hoffe, du hast deine Ziele erreicht. Das was du hier geschrieben hast ist sicherlich hart.......doch es ist die Realität.......in Selbstmitleid aufzugehen, ist langfristig keine Lösung. Seoul.......auch für Dich geht es weiter und versuche mal den Dingen eine andere Sichtweise zu geben. Mir geht es oft auch super schlecht.......doch vom Jammern ist es noch nicht besser geworden..................... ....
LG Moses
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Sehe was du siehst und nicht was du denkst was du siehst!
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Seoul
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J. Dean
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« Antworten #24 am: 16. Juni 2006, 20:36:13 » |
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@thalia,
ich freue mich für Dich, dass auch Du Deinen persönlichen Weg zum Glück gefunden hast. Wie bereits gesagt, ist es immer schön so etwas zu lesen.
Über das was Du schreibst bin ich nicht böse, denn ich bin es gewohnt. Es ist ja auch sehr schwer nachzuvollziehen und selbst wenn man es mit seiner eigenen Situation zu vergleichen versucht, ist doch alles meist ganz anders, so sehr man auch nach Ähnlichkeiten sucht.
Ich werde nicht müde zu sagen, dass ich bereits mehr als 25 Jahre nach einem Weg *hinaus* suche. Ich habe schon vieles erlebt und versucht, doch den Weg hinaus nie finden können. Ich denke, dass die Suche danach nicht zum Ziel führt, nicht für mich.
Ich habe schon einmal gesagt, dass ich mich versuche damit zu arrangieren, es anzunehmen, als Teil meiner Persönlichkeit. Vielleicht ist das der mir auferlegte Weg zum Glück.
Meine Signatur ändern...Never, denn ich stehe dazu.
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