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Autor Thema: Zweifel, Unruhe, Angst  (Gelesen 2229 mal)
perle1301
Juniormember
**
Beiträge: 19



« am: 07. Juni 2006, 09:10:52 »

Warum hört das nicht auf? Diese innerlichen Zweifel, Selbstzweifel Unruhe der Gefühle. Ich kann es schlecht ausdrücken, was in mir vorgeht, was es ist wie es sich anfühlt. Es ist jedenfalls kaum aushaltbar.
Ich weiss es hängt mit meiner Krankheit zusammen...
Ich versuche mich glücklich zu machen. Bin ich glücklich, halte ich diesen Höhenflug kaum aus und habe Angst vor dem Absturz. Geht es mir schlecht, dann soll es mir gut gehen.
Ich sehne mich nach dem mittleren Level, den ich einmal hatte vor einigen Jahren. Mir keine Gedanken zu machen wegen meinem inneren Befinden.
Ich frage mich, sind es wirklich Auslöser durch andere verursacht oder rufe ich das Alles selbst herbei ??
Jetzt habe ich eine gerade Linie eingeschlagen, in Bezug auf mein Liebesleben. Jeder neue Hinweis das es doch nicht so ist wie es ist, macht mich gleich fertig.
Ich hasse diesen Zustand...wann wird er endlich zuende sein? Niemals und erst mit meinem Tod? Oder erreiche ich das mittlere Level doch mal wieder, bloss wann? Ich bin Ungeduldig.
Trauer, Verzweiflung und Wut auf die mich dazu gemacht haben.
Gespeichert
schnuffelpueppi  
Gast
« Antworten #1 am: 07. Juni 2006, 09:30:12 »

Hallo Perle.....

ja...ich glaub, dass kennt jeder....dieses so sehr in sich hineinhorchen....alles als Hinweis nehmen, dass der Absturz bestimmt bald folgt. Geht es uns mal gut, können wir es nicht annehmen..nein..wir zwiefeln, ob wir uns nicht was vormachen oder wie der Absturz wohl wieder sein wird. Ich denke, man kommt da nur raus, wenn man sich ablenkt, versucht seine Gedanken zu stoppen.

Ich hab auch in Bezug auf meine Beziehung teilweise der starke Gedankenzwänge....alles ist toll, und trotzdem "rede" ich mir ein, ich muss Schluss machen...und jedes kleinste bisschen, sei es ein Streit oder ein Lied, was der andere nicht mag, ist für mich dann eine Bestätigung meiner Zwangsgedanken. Wenn es ganz schlimm ist, lenke ich mich mit Matheaufgaben ab.....so ganz lange aufgaben.....da hat mein Gehirn mal was zu tun.....oft bringt das was.....oder ein Gummiband am Handgelenk...das ich jedesmal flutsche, wenn ich merke, ich grübel und zweifel mich wieder zu tode....darf ich Fragen, welche neue Richtung du Beziehungsmässig eingeschlagen hast?

Es ist manchmal so schwer, da wieder rauszukommen.....aber mit jedem Mal wird man wieder etwas stärker.

Dir viel Kraft wünscht......

Dat Püppi
Gespeichert
perle1301
Juniormember
**
Beiträge: 19



« Antworten #2 am: 07. Juni 2006, 09:50:06 »

Danke Püppi,
ja so ist es wie du schreibst.
Ich habe mich aus einer Beziehung, die mir nicht gut tat befreit. Physisch und auch fast ganz psychisch (Restgefühle werden immer bleiben).
Nun habe ich eine Neue, wo er mir sehr gut tut (wenn er bei mir ist).
Wenn er nicht bei mir ist, deute oder suche ich Hinweise wo ich denke er ist nicht ehrlich etc.
Habe Ihn schon gefragt ob ich Ihn überfordere mit meinen Gefühlen, denn ich wünsche mir sehr das auch er so stark fühlt (wenn das überhaupt mglich ist für einen Mann). Er kommt gut mit meinen Extremen klar....seine Worte.
Ich habe das Gefühl als verlange ich zuviel, erdrücke Ihn. Doch auch er braucht die extreme Nähe, das spüre ich.
Doch warum habe ich das Gefühl, es stimmt was nicht ? Vorahnung oder gar nur verrückt macherei? Zweifel, und Selbstunsicherheit?
Ich weiss diese Fragen kann mir niemand beantworten, nichtmal ich mir selbst. Ich muss es schaffen cooler zu werden.

Ich habe ein Gedicht geschrieben, was einiges ausdrückt:

Mein HERZ...
es ist ein kleines Haus,
langsam geht einer raus,
langsam geht einer rein,
es bröckelt innen so langsam entzwei,
warum lasse ich es nicht zu,
die Tür zu meinem Herzen,
NEIN..dieses Haus braucht Leben,
das aus Blut und Liebe besteht,
OHNE das kann es nicht leben.

Auch wenn es mich zerstört,
meine Seele zerfrisst,
und mich kalt werden lässt,
zu Eis !
Gespeichert
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