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Autor Thema: Bin neu  (Gelesen 1444 mal)
Flippo
Beginner
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Beiträge: 4


« am: 25. Juni 2006, 22:27:01 »

Hallo,

bin schon seit etwas längerer Zeit hier im Forum unterwegs,
hab mich aber noch nicht getraut mein Problem zu äußern!
Werd es jetzt mal versuchen.

Also ich hab bis vor 2 Jahren Drogen konsumiert und das teilweise ziemlich heftig.
Als ich irgendwann bemerkt habe das ich mich durch die Drogen sehr verändert habe, habe ich beschlossen damit aufzuhören, was auch geklappt hat. Doch damit fingen die Probleme erst richtig an!
In der Zeit der Entwöhnung habe ich mich sehr zurückgezogen, von meinen Freunden und auch von meiner Familie. Der einziege Mensch mit dem ich was anfangen konnte war meine Freundin, die mir auch anfänglich sehr gut zur Seite stand. Nach einer Weile aber ließ das nach und wir haben uns immer seltener gesehen. Ich denke dadurch fingen dann meine Depressionen an und ich kam da einfach nicht mehr raus!
Das ging dann so ungefähr ein halbes Jahr, bis ich dann versuchte wieder was zu unternehmen!
Das erwies sich dann als ziemlich schwierig denn ich konnte mich mit niemanden mehr unterhalten geschweige denn irgentjemanden zuzuhören, also ich hatte einfach Angst mit Leuten in Kontakt zu treten.
Das verschlimmerte sich dann auch noch. Zu meiner Angst kommen dann auch noch körperlich Symtome zum Vorschein. Ums genau zu sagen hatte ich in Situationen in denen ich mit Leuten in Kontakt kam meine Gesichtszüge nicht mehr unter Kontrolle, speziell meine Mundbewegungen!
Das hört sich jetzt bestimmt etwas komisch an, aber ich weiß auch nicht was das wahr und wie ich damit umgehen sollte. Letztendlich habe ich mich wieder zurückgezogen. Hab mich dann in eine stationäre Therapie begeben und zu meinem Glück trennte sich auch noch meine Freundin von mir, den letzten Menschen den ich noch hatte!
Die Therapie hat mir aber nicht geholfen und ich begab mich in eine ambulante Therapie in der ich mich noch befinde. Die Depressionen sind dadurch etwas besser geworden aber die Ängste habe ich dennoch nicht im Griff. Da ich ja mal Drogenabhängig war habe ich mich davor gescheut Medikamente dagegen zu nehmen. Da ich aber nicht ewig so weitermachen will hab ich mir jetzt Paroxalon verschreiben lassen, doch irgentwie helfen die bis jetzt nur gegen die Depressionen!

Ich weiß einfach nicht mehr was ich noch machen soll.
Hoffe das sich jemand von Euch damit auskennt und mir ein paar tipps im Umgang mit diesen Symptomen geben kann.

Lieben Gruß
Flippo
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Fridolin
Stammposter
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Beiträge: 568



« Antworten #1 am: 06. Oktober 2006, 20:42:48 »

Hi Flippo
Herzlich willkommen! Ich denke, daß du durch deinen Drogenkonsum Probleme verdrängt hast.
Nach deinen Clean-sein melden sie sich wieder und verursachen dir Probs wie Deppri, Angst usw.
Einen Tip, wie man von Heute auf Morgen die Symptome verschwinden lassen kann, gibt es nicht.
Probleme verarbeiten, mit Hilfe eines Therapeuten scheint mir unumgänglich. Psychosomatische
Schwierigkeiten ärgern dich ohne Verarbeitung ein ganzes Leben lang.
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Fridolin Steinpalme
Mathet
Beginner
*
Beiträge: 5


« Antworten #2 am: 15. November 2006, 15:39:55 »

Hallo. Genau das gleiche Problem hatte ich auch. Keine Freunde, nichts zu tun und hab deshalb immer und immer mehr Drogen genommen bis ich dann so fertig war und ca. 1 Jahr in die Psychiatrie musste. Ich habe extreme Angst vor Kontakten zur Außenwelt und bekomme fast nichts mehr auf die Reihe auch mit Medikamenten. Ich glaube du achtest genauso wie ich extrem auf dein Verhalten und Gestig wie du es beschrieben hast, wahrscheinlich um dich wieder in die Gesellschaft einzugliedern und genauso zu sein wie Menschen die du bewunderst, oder die in irgendeiner Weise besser sind wie, obwohl das nicht stimmt, denn du siehst so wie ich nur die guten Seiten aber nicht auch die Fehler oder Schwächen der anderen, wahrscheinlich wegen deinem schlechten Selbstbild, wenn ich das Sagen darf( Nicht böse gemeint, schätze ich jetzt mal so wiel ich glaube, dass es dir so geht wie mir, zumindest geht es mir so).  
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Sunshine67667252
Schreibe oft hier
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Beiträge: 70


« Antworten #3 am: 15. November 2006, 18:51:48 »

Hallo Fippo,  Das trifft so ziemlich die geschichte die mir vor kurzem jemand in der reha erzähl hat... auch er hat diese ausfälligen zuckungen im gesicht , was ihn aber so finde ich keinesfalls abwertet. Wie ich weis, hat er medikamente dagegen bekommen, die auch erfolg gezeigt haben. Ich versuche diese Person zu kontacktieren und hinterfrage das medikament... evtl. darf ich ja seine adresse an dich weiter geben.. Sei tapfer, da gibts hilfe.. so hoffe ichauch für Dich..  Markus alias sunshine67667252
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Markus alias sunshine67667252
wolfi87
Beginner
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Beiträge: 4


« Antworten #4 am: 15. November 2006, 21:57:07 »

fast das gleiche problem hab ich auch.

hab vor einem jahr gekifft (war das 3. oder 4. mal im meinen leben) dabei wurde ich aufgescheucht und musste dannach auf die toillete. dannach musste ich alle paar minuten wieder aufs klo. und so ging es in den nächsten tagen bis ich wieder daheim war. seitdem hält es sich in grenzen. wenn ich zu hause bin hab ich überhaupt keine probleme, aber wenn ich bus, u-bahn, s-bahn, oder im unterricht sitze werde ich sehr unruhig und spüre das verlangen aufs klo gehen zu müssen. war vor kurzem beim hausarzt, der mich zum psychotherapeuten verwies. hab jetzt nächste woche einen termin da.


EDIT: während der drang hochkommt verzieh ich mir auch öfter das gesicht
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