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Autor Thema: Hilfe-Komplette Abschälung der Haut, dann Bluter durch Psychopharmaka  (Gelesen 1529 mal)
Foxy
Juniormember
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Beiträge: 34


« am: 10. August 2006, 14:37:03 »

Was kommt als nächstes? Ärzteversagen?

Hallo Zusammen,

hat jemand schon einmal so etwas gehört?

Es ist so schlimm. Was können wir tun? Mein Bruder liegt auf der Intensivstation. Er hat keine Blutplättchen mehr. Zuerst hat sich seine Haut fast komplett abgeschält, das passiert in Schüben seit etwa 4 Wochen, jetzt ist er zum Bluter geworden. Was kommt als nächstes?  Ich traue mich nicht, es zu auszusprechen. Kann es sein, dass man ihm nicht helfen kann?


Also der Reihe nach:

Mein Bruder hat wegen Depressionen Trevilor verschrieben bekommen. Außerdem noch Tegretal. Er war bei einem Psychiater und in einer Tagesklinik in Behandlung.
Dann wurde anstatt Trevilor das Medikament Sertralin verabreicht.
Nach etwa 5 Wochen der Einnahme traten erste Beschwerden auf, Juckreiz, Pöckchen bis zum fast kompletten Abschälen der Haut.

Nachdem die Ärzte die Allergie nicht festgestellt hatten, obwohl mein Bruder seine Beschwerden bei verschiedenen Ärzten äußerte, setzte er das Medikament eigenständig ab. Gottseidank! Sertralin und Tegretal sind SSRI und SNRI wirken wohl entgegengesetzt. Tragischer Ärzte-Verordnungsfehler!

Nun kam er in eine Klinik, wurde wieder entlassen, das Abschälen trat ein 2. mal auf, wieder Klinik, und ein weiteres Abschälen der Haut, wieder entlassen

Er nimmt keine Medikament zur Zeit. Es ist wohl so, dass sich das Sertralin und Tegretal im Körper aufbaut und sich das Schälen deshalb wiederholt.

Gestern wurde er wieder eingeliefert, Intensivstation, weil die Blutuntersuchung ergab, dass er keine Blutplättchen hat. Das bedeutet, dass er zur Zeit Bluter ist. Eine Blutung im Gehirn würde den Tod bedeuten.

Man hat ein Medikament eigens für ihn eingeflogen, was die Blutplättchen zur Blutgerinnung aufbauen sollte. Es hat nicht gewirkt.

Was kommt als nächstes? Ich traue mich nicht, es zu auszusprechen. Muss er vielleicht sterben? Er ist gerade 40.

Danke im voraus.

Babs
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Kimba
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Beiträge: 295


« Antworten #1 am: 12. August 2006, 19:30:27 »

Hallo Babs ,

ich habe noch oft an Dich und vor allem an Deinen Bruder gedacht und ich freue mich sehr,das es ihm besser geht inzwischen!

Genau das habe ich auch gedacht...man muß wirklich aufpassen was man einnimmt...zum Glück bin ich eine,die den "Waschzettel" dreimal liest bevor sie das Medi nimmt...und wenn mir etwas komisch vorkommt-wandern die Tabletten zurück zum Arzt.

Aber man müßte auf der anderen Seite auch davon ausgehen und sich darauf verlassen können,das die Ärzte nicht Dinge verschreiben,die gegeneinander wirken.

Sowas wie mit Deinem Bruder,darf schlichtweg nicht passieren!

Liebe Grüße an Dich ,
Melanie
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Foxy
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Beiträge: 34


« Antworten #2 am: 12. August 2006, 16:17:57 »

Danke Melanie für deinen Zuspruch. Es geht uns allen schon etwas besser.

Schade, dass da niemand aus dem Forum etwas zu sagen kann.
Eigentlich ist es ja nur gut, dass die Medikamente allgemein vertragen werden. Ich möchte auch keine Panik machen, aber man muss schon mit aufpassen, was man einnimmt.

Bis bald
Babs
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Kimba
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Beiträge: 295


« Antworten #3 am: 10. August 2006, 14:46:31 »

Liebe Babs ,

das hört sich total schrecklich an und ich kann mir sehr gut vorstellen wie hilflos Du Dich im Moment fühlst.
Leider bin ich kein Arzt und habe von einem solchen Fall auch noch nie etwas gehört...trotzdem wollte ich Dir gerne schreiben,damit Du Dich nicht so ganz allein gelassen fühlst...

Was sagen denn die Ärzte dazu,Babs?Was schlagen sie vor wie es weitergehen soll?

Es ist einfach schrecklich und ein wenig fehlen mir die Worte :-(

Ich drück Dich mal ... wenn ich darf...
Liebe Grüße
Melanie
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Foxy
Juniormember
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Beiträge: 34


« Antworten #4 am: 10. August 2006, 14:59:32 »

Vielen Dank Melanie,

ich muss etwas berichtigen.

Sein Zustand hat sich seit gestern doch etwas gebessert. Er hat Cortison bekommen und auch Fenistil gegen den Juckreiz.

Der Arzt hatte sich für seinen Kollegen entschuldigt, für die Fehlverordnung.

Die Ärzte wissen glaube ich selbst nicht, was sie machen sollen.
Gespeichert
Kimba
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Beiträge: 295


« Antworten #5 am: 10. August 2006, 15:38:00 »

Das macht die Sache natürlich nicht wirklich besser,wenn man das Gefühl hat,das die Ärzte nicht mehr weiter wissen...

Leider weiß ich aus eigener Erfahrung wie hilflos man sich fühlt in einer solchen Situation (aber in einem ganz anderen Fall).

Hast Du mal den Kontakt zu den Ärzten gesucht,Babs?Ich meine sie ganz direkt darauf angesprochen wie es weitergehen soll und mit was man noch rechnen muß?

Oder vielleicht mal gegoogelt ob man im Netz etwas über einen ähnlichen Fall findet?

Wenigstens geht es Deinem Bruder jetzt ein wenig besser und ich drücke gaaanz feste alle Daumen die ich habe,das er ganz schnell wieder gesund wird!

Wenn Du "reden" magst...ich bin mehrmals täglich auf dieser Seite!!

Liebe Grüße ,
Melanie

Gespeichert

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