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Autor Thema: ich weiss nicht mehr weiter...die angst hat mich wieder voll im griff!  (Gelesen 749 mal)
kleineBlume
Juniormember
**
Beiträge: 36


WWW
« am: 14. August 2006, 00:25:00 »

hi ihr
ich habe laaange nix mehr geschrieben....
also mal von anfang an
ich habe seid jetzt 1j. richtig dolle pa's....
ich habe die pa's auch so bisschen in den griff bekommen...bis ich in eine tk ging...am anfang war es auch dort ganz schön Smiley
nur ich merkte sehr schnell das diese therapeuten ps's noch nie hatte und so auch nicht verstanden wie ich mich fühle und warum es mir so schwer fällt gegen die pa's zu kämpfen Traurig
und so setzten sie mich unter druck und meiten wenn ich keine vortschritte mache dann muss ich gehn....tja das wahr ein großer fehler von denen (ich musste dann echt gehn weil ich keine fürtschritte machte Traurig ) weil meine pa dadurch wieder stärker wurde (und sowas nennd sich therapeuten)....
wollte eigendlich ein praktikum (NUR EIN PRAKTIKUN FÜR 1-2WOCHEN) machen bei einer fotografin....diese frau is suuuper nett und weiss auch das ich pa's habe und was das is.... nur sobald ich den gedanken an arbeiten, job, o.ä. habe
bekomme ich panik *heul*
es geht nicht....ich schaffe diesen schritt nicht....bin wieder total unten....
und jetzt kommt auch noch die panik dazu das ich angst habe das ich zu früh sterbe oder jemand andres...oder ich/jemand sich stark verletzt, krankwird, kein geld hat, was auf den kopffällt, stoppert und sich stark verletzt....habe auch wieder panische angst vorm auto-, zug-, busfahren (angst vor unfällen)...
ich trau mich nicht mehr richtig auf die straße Traurig
nur mim hund Smiley
und ich schlafe immer gaaaanz schlecht ein weil ich angst habe das etwas schlimmes passieren könnte.....

was solll ich nur tun?
geh gerade NICHT zu einem therapeuten da ich hier einfach keine guten gibt Traurig wenn schon gucken die nur aufs geld oder verstehen ein einfach nicht Traurig

ich merke auch wie ab und zu den leuten garnicht richtig zuhöre...ich sage zwar "ja...mhhh.....ok....wie...aha" aber mein hirn is wie ausgeschaltet und zwei sekunden später weiss ich nicht mehr über was wir geredet haben *soooopeinlich*


ich weiss einfach nicht mehr weiter
es tut auch irgendwie so weh....zu merken das man nicht arbeitsfähig is obwohl man will Traurig(((
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meine hp's:
hier bilder die ich selbst gemacht habe Smiley
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einfach ein klasse mann...ich liebe seine arbeit/filme Smiley
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Alexander75
Stammposter
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Beiträge: 127


« Antworten #1 am: 14. August 2006, 13:16:50 »

hi

die angst das dir drausen was passiert wirst du aber nur durch eien VT weg bekommen das ist eben so.
du must lernen wieder raus zu gehn, das muss man aus halten.
ist eben die agorapfobie denke ich mal.
ist schwer aber es geht, aber alleine ohne therapeuten und medikamente wird es natürlich immer svchwerer, und um so länger du wartest um so schlimmer wird es.
aber das weißt du ja alles.
und so hart es auch ist, wenn man in der TK nach einer gewisen ziet keinen vortschriette mehr macht ist man weg vom fenster, ich muste auch sehr früh gehn weil ich nicht weiter kamm in der TK, war auch schwer aber ist heut zu tage eben so.
da kann man nichts machen, leider :-(

Alexander
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Muett
Gast
« Antworten #2 am: 14. August 2006, 13:29:40 »

Hallo kleine Blume,

im ersten Jahr meiner Angst/Panik-Kacke bekam ich von Ärzten immer wieder den Rat, mich bei einer Attacke aufs Fahrrad zu setzen. Ich empfand diesen Ratschlag als völlig indiskutabel, fühlte mich restlos unverstanden und habe über diese Ärzte nur geflucht. Ich war mir sicher, dass ich tot umfallen würde, wenn ich während einer Attacke auch noch Rad fahren würde. Im Glauben, dass mich keiner versteht und keiner nachvollziehen kann, lebte ich einige Monate. Eines Tages nun war mein Druck so groß, dass ich mich aufs Fahrrad geschwungen habe, um den Ärzten zu zeigen, dass ich jetzt tot umfalle. Sollten sie doch sehen, dass sie mich im Stich gelassen hatten. Aber.... wie Du lesen kannst, ich fiel nicht tot vom Fahrrad, sondern machte eine wertvolle Erfahrung. Vorher geglaubt hätte ich das NIE.

Ein anderes mal wollte ich meinen Arzt mal wieder davon überzeugen, dass ich einen Rat nicht befolgen kann. Er blieb ganz ruhig und meinte nur: "ich kann nicht, heißt: ich will nicht" Natürlich empfand ich diese Bemerkung unverschämt, war erbost und getroffen - und logo: ich fühlte mich mal wieder bodenlos im Stich gelassen und unverstanden. Später in meinem Kämmerlein arbeitete es in mir und ich musste mir eingestehen, dass ich zwar gesagt hatte: ich kann nicht, aber ausprobiert hatte ich es ja noch nicht einmal.... ergo: woher sollte ich wissen, dass ich nicht kann?? Ohne etwas versucht zu haben, kann man auch nicht wissen, ob man kann oder nicht kann. Und mit jedem Versuch hat man schon gewonnen, alleine weil man nicht hilflos auf seinem Sofa hocken bleibt, sondern neue Wege sucht.
Auch aus dieser Erfahrung habe ich gelernt, d.h. immer dann wenn ich besonders erbost bin oder vor allem, wenn ich sage "ich kann nicht", horche ich in mich und meistens finde ich ein Stückchen Wahrheit oder Selbstbetrug wieder.

Im ersten Jahr war das Schlimmste, die Angst vor der Angst. Das Gefühl, dass etwas Schlimmes passieren könnte oder ein neuer Panikschub kommen könnte, wenn ich gerade unterwegs bin, schränke mich immer weiter ein. Ich merkte, wie ich immer mehr in meinem selbstgebauten Gefängnis landete. Wollte ich das? Nein, sicher nicht. Und so stand und stehe ich immer wieder vor der Entscheidung: will ich leben oder mich einsperren? Meine Entscheidung ist: ich will leben, also tue ich (meistens) die Dinge, die ich machen will (und machen muss). Sollte ich dabei tatsächlich tot umfallen, dann ist das so, denn ändern kann ich es sowieso nicht. Aber die Zeit zwischen den Attacken oder die Zeit bis ich tatsächlich tot umfalle, will ich wenigstens genießen können, leben, lieben, lachen. Oft ist das mit einer gewissen Brutalität mir gegenüber verbunden, aber geschenkt bekomme ich nichts. Und würde ich noch darauf warten, dass mich jemand oder etwas errettet, würde ich wohl noch immer warten, denn seit der ersten Attacke bis heute sind 10 Jahre vergangen :-))

Vielleicht hilft Dir meine Antwort, um Dein "ich kann nicht" einmal zu überprüfen. Oder vielleicht erkennst Du, dass Du alleine etwas tun musst, um den Gedanken-Teufelskreis zu durchbrechen, bzw. Dich zu entscheiden. Die Frage ist: "Will ich so leben?" Und bei einem "nein", wäre die nächste Frage: "was kann ich verändern?". So wäre vielleicht ein Weg in eine Klinik der nächste Schritt, um Dir neuen Input zu holen oder eine neue Therapie (mit ehrlicher Selbstreflektion).

Viele Grüße
Muett
Gespeichert
kleineBlume
Juniormember
**
Beiträge: 36


WWW
« Antworten #3 am: 14. August 2006, 12:25:24 »

hi

pa sind panik attacken?

und die in der TK kannten das nicht?Huch

kann ich ja garnicht glauben.

mir ging es änlich wie dir, und auch ich war in einer TK und auch mir sagten sie das es nicht so weiter geht, weil ich nicht an mir gearbeitet habe.
ich habe allerdings die kurve bekommen und habe gelernt mich ab zu lenken von der ansgt.
mir ging es danach sehr viel besser.
nimst du medikamente?
ich hatte auch das problem das ich nicht mit bekommen habe was die in der TK von mir wollten, weil ich zu viel angst hatte.
bis meine freudin einmal mit war zu einem paar gespräch mit meiner therapeutin in der TK.
als wir dann wieder zu hause waren und ich mich mal wieder auf sofa gesetzt habe um die angst über mir kommen gelassen habe, fragte meine freundin ob ich verstanden habe das meine therapeutin zu mir gesagt hat.......
ich muste nein sagen, es war alles weg :-/
darauf hin habe ich eine leichtes bereugungs mittel geonnem und meine freudnin hat mir noch einmal erklärt als ich keine angst mehr hate was meine therpeutin sagte......
seit dem tag ging es berg auf, ich stand 7 wochen auf der stelle weil ich es vor angst nicht kapiert habe.
jetzt weiß ich was ich tun muss damit es mir besser geht, auf jeden fall nicht den ganzen tag warten bis die nächste panik kommt, sonder mich ab lenken.

Alexander


doch sie wussten was pa's sind aber sie konnten damit nicht umgehen Traurig so hatte ich das gefühl Traurig
ja ich ´dachte auch das ich die kurve bekommen habe...aber als sie mich überfodert haben und garnicht geguckt/gemerkt haben das ich die ersten "aufgaben" nicht richtig erfüllen konnte.... ging es wieder berg ab Traurig
und sie meinten immer "lass die angst zu" und wenn ich sagte "ich versuche es aber wenn ich panik habe...dannn kann ich nicht mehr nachdenken und die panik zulassen...." und dann kam so ne antwort "tja ich glaube sie wollen nicht....und ich glaube ich muss sie jetzt dann mal unterdruck setzten das hier mal was geht"....aber das dann genau das gegenteil passierte merkten die theras garnicht Traurig((
ne ich nehme keine medis....naja doch also bachblüten....chem. will ich nicht nehmen :/
tja mhh ich bin seid 3j. solo und lasse so oder so niemanden an mich ran(is au so a problemchen bei mir).
ja klar ablenlen ich weiss....aber genau den schritt schaffe ich nicht....weil ich mich nicht richtig raus traue, habe angst vor schweren unfällen, tod,...o.ä. Traurig
genau das is ja mein problem ;(


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Alexander75
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Beiträge: 127


« Antworten #4 am: 14. August 2006, 10:13:34 »

hi

pa sind panik attacken?

und die in der TK kannten das nicht?Huch

kann ich ja garnicht glauben.

mir ging es änlich wie dir, und auch ich war in einer TK und auch mir sagten sie das es nicht so weiter geht, weil ich nicht an mir gearbeitet habe.
ich habe allerdings die kurve bekommen und habe gelernt mich ab zu lenken von der ansgt.
mir ging es danach sehr viel besser.
nimst du medikamente?
ich hatte auch das problem das ich nicht mit bekommen habe was die in der TK von mir wollten, weil ich zu viel angst hatte.
bis meine freudin einmal mit war zu einem paar gespräch mit meiner therapeutin in der TK.
als wir dann wieder zu hause waren und ich mich mal wieder auf sofa gesetzt habe um die angst über mir kommen gelassen habe, fragte meine freundin ob ich verstanden habe das meine therapeutin zu mir gesagt hat.......
ich muste nein sagen, es war alles weg :-/
darauf hin habe ich eine leichtes bereugungs mittel geonnem und meine freudnin hat mir noch einmal erklärt als ich keine angst mehr hate was meine therpeutin sagte......
seit dem tag ging es berg auf, ich stand 7 wochen auf der stelle weil ich es vor angst nicht kapiert habe.
jetzt weiß ich was ich tun muss damit es mir besser geht, auf jeden fall nicht den ganzen tag warten bis die nächste panik kommt, sonder mich ab lenken.

Alexander
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