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Autor Thema: Das Recht auf rauchfreie Zonen  (Gelesen 2747 mal)
Seoul
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J. Dean


« am: 31. August 2006, 08:06:52 »

Ziemlich despektirliche Meinungen, die Da in dem Raucher Thread vertreten werden, auf dem man wegen eines Datenbankfehlers anscheinend nciht mehr antworten kann.

Ich fühle mich extrem belästigt und kann einen Raucher in meiner Nähe nicht ertragen.

Fakt ist doch, dass ein Raucher sein Leben verkürzt, wesentlich häufiger an tödlichen oder schweren Erkrankungen leidet,m als ein Nichtraucher. Das kann niemand ernsthaft negieren.
Und das ,üssen vor allen diejenigen bezahlen, die versuchen sich gesund zu halten, zumindest was Suchtfördernde Genussmittel anbelangt.

Raucher benehmen sich gegenüber Nichtrauchern ziemlich respektlos, denn sie sind es, die die Luft und den Lebensraum der Nichtraucher mit Ihrem Anspruch auf *Freiheit* missbräuchlich einengen und nicht die Nichtraucher.

Man sollte sich das einmal vor Augen führen, bevor man seine rauchvernebelten Meinugen äussert.

BTW: Raucher sollte, mindestens 50% höhere Krankenlassenbeiträge zahlen, als Ausgleich für die durch sie verursachten höheren Gesundheitsausgaben, die man für sinnvollere Dinge ausgeben könnte.

Dadurch blockieren Raucher durch Ihre Sucht und Uneinsichtigkeit Gelder im Gesundheitswesen, die dringlicher benötigt würden....

Für Menschen, die wirklich unverschuldet erkrankt sind.
[[editby=Seoul=1157039045]]
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Qui vivra verra
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« Antworten #1 am: 31. August 2006, 14:16:19 »



hi seoul

voll zustimm !!!

echt das letzte mit den rauchern!!!

 :mad:

am schlimmsten finde ich persönlich wenn die kinder auch noch zugepafft werden!

aber so is das wohl....wer raucht is anscheinend cool      :puzz:

desweitern NERVT mich persönlich!    das wenn ich in die videothek gehe

-da erstens kaum luft bekomm  ( wegen rauch und der nicht lüftung)
- zweitens nach dem ich da in 5 minuten rauskomme stinke als hätte stundenlang inne kneipe gehockt
und eigentlich meine kompletten klamotten waschen müsste

aber hier würden raucher ja sagen " such dir ne andere videothek

 :thumbdown:

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maren
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« Antworten #2 am: 31. August 2006, 14:55:25 »

hallo


ich bin raucher, kann aber nur für mich sprechen, ich hab mit 16 jahren angefangen und einmal wieder aufgehört, seither nicht mehr, ich rauch jetzt nicht in dem sinne eine aus ,die nächste an, ich mag keine stinkigen räume und da mein sohn asthmatiker ist erledigt sich die frage mit dem rauchen in den räumen oder vor kindern  für mich völlig.

das maximale wo bei uns geraucht werden darf ist die küche,,was ich wenn meine mutter kommt sehr unangenehm finde ,die rauchen eine nach der anderen und wenn so ein weihnachtsessen vorbei ist,,dann darfst die türen und fenster aufreissen.

allerdings muss ich eins dazu sgen ohne raucher wäre dieser staat auch pleite,

allerdings bin ich in jeder form dafür das nichtraucher nicht belästigt werden,, ich rauch in keinem öffentlichen kaffee oder zug  nicht mal in meinem eigenen auto,,,aber ich kanns auch einfach nicht  rauchen und autofahren überfordert mich.

ich will nur mal sagen nicht alle raucher benehmen sich nun ausschliesslich schlecht und psychisch krank bin ich mit sicherheit nicht wegen des rauchens,,bei dem was wir zahlen bin ich auch nicht der meinung das ich nun noch mehr in die gesundheitskasse einzahlen muss.

bedentk alle nichtraucher sterben auch und manche früher wie raucher.

ein heikles thema wie bei allem nicht alle menschen sind gleich und man kann sie nicht über einen kamm scheren.

lg maren
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Winnie
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« Antworten #3 am: 31. August 2006, 16:22:08 »

Hallo,

ich bin Nichtraucherin und ich stehe auch dazu.

Was mich am meisten ärgert ist, dass Nichtraucher sich immer verteidigen müssen, z.B.

Ich will nicht dass jemand in meiner Wohnung raucht und dann muss ich diskutieren ... und das ist doch so kalt draussen usw....

Ich mag auch nicht, wenn ich in einem Lokal beim Essen bin, dass neben mir jemand raucht ... da schmeckt es mir nicht mehr.

Inzwischen kann ich es auhc nicht mehr ertragen, wenn jemand neben mir raucht ... ich habe ab einem gewissen Punkt das Gefühl keine Luft mehr zu bekommen.

Aber das Höchste ist kürzlich meiner Tochter passiert; sie hat eine Tochter (8 Monate), die noch dazu eine Frühgeburt war und dann war ein Bekannter zu Besuch und zündet sich neben dem Kind eine Zigarette an. Da meinte meine Tochter, dass das wohl nicht sein Ernst sei ... da schaut der und meint "doch, stell dich nicht so an, so schlimm ist das nicht".

Also ... da hört es bei mir auf!!! Diese Selbstverständlichkeit und wie gesagt, warum muss ich da Argumente finden, wenn ich in meiner eigenen Wohnung nicht möchte, dass jemand raucht?

Natürlich sind nicht alle so, das weiß ich auch!!! Aber doch -einige-?!

Gruss
Winnie
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« Antworten #4 am: 31. August 2006, 16:40:38 »



einige Huch einige viele!!!

also ....ich habe es SEHR selten erlebt das jemand fragt ob ER rauchen kann!

 :thumbdown:

desweiteren  war ich mal vor zick jahren inne klappse und was da abging ...also nee

klar   ...raucherzimmer ...natürlich haben die raucher da die tür aufgemacht , weil sie da mit 10 mann auf 3 pm hockten

und alles zog in den flur und sogar in die zimmer   :mad:

die hätten auch draussen rauchen können ...aber NEIN

und das beste is ja eh noch ....wenn einer raucht ....und man will das fenster aufmachen

"lass zu , mir is kalt""

jajajaj  die tollen raucher




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Winnie
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« Antworten #5 am: 31. August 2006, 17:26:16 »

Wie gesagt, immer muss man diskutieren ...

hatte ich bis jetzt bei jedem Kollegen / jeder Kollegin, die geraucht haben. Die eine war sogar schwanger, dann diskutiert die mit mir wieviel sie rauchen darf. Wir hatten uns irgendwann mal darauf geeinigt, dass sie 1 in der Stunde rauchen kann. Wobei ich nicht verstehe, warum die dann nicht raus gehen. Gestunken habe ich abends immer, als wenn ich den ganzen Tag in der Kneipe verbracht hätte!

Vor allem -ich bin dann nicht tolerant-!!!! Hä? Die Raucher sind nicht tolerant, weil die fragen mich nicht, ob ich das gut finde, dass die neben mir rauchen ... aber wehe man sagt was !!!



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maren
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« Antworten #6 am: 31. August 2006, 17:36:59 »

hallo winnie

ich sag ja ich bin raucher,aber habe meine 5 monate alte enkelin seit der geburt hier im haus , wer sich wagt hier zu rauche sorry der fliegt raus und da diskutier ich auch garnicht.

ich an der stelle deiner tochter hät dem wohl eine geklatscht,, da hört sich für mich alles auf,, neben einem säugling zu rauchen.

ich hasse frauen die nen kinderwagen schieben und die kippe in der hand haben,, oder hochschwangere die dann rauchen.

ich  bin raucher aber es  gibt grenzen die man schon im ineteresse eines zusammenlebens einhalten sollte

mein sohn ist nichtraucher und wird hier voll  aktzeptiert im gegen teil wir haben schon früh dafür gesorgt das er garnicht erst anfängt...

lg maren
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J. Dean


« Antworten #7 am: 31. August 2006, 17:48:49 »

- zweitens nach dem ich da in 5 minuten rauskomme stinke als hätte stundenlang inne kneipe gehockt
und eigentlich meine kompletten klamotten waschen müsste

 :thumbdown:


Ja, das kenne ich auch, dass die Sachen extrem stinken, wenn man in nder Naähe von Rauchern war, oder in einem Raum, in dem geracuht wird/wurde.

Ich finde das auch ekelig, kann auch nicht verstehen, das rauchern das nichts ausmacht.

Ich finde das unsauber, unhygienisch...Wie muss es da erst in der Wohnung riechen oder etwas in einem PKW, wenn auch da, auf engstem Rauzm geraucht wird. auch das sollte man übrigens verbieten, da dadurch Unfälle hervorgerufen werden können, was in vielen Ländern die Statistiken bewiesen haben.

Wir sollten uns da ein Beispiel an Schweden und den Vereinigten Staaten von Amerika nehmen.

Aber.....
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J. Dean


« Antworten #8 am: 31. August 2006, 17:54:08 »



allerdings muss ich eins dazu sgen ohne raucher wäre dieser staat auch pleite,


lg maren


Das ist so ziemlich das unsinnigste Argument in diesem Zusammenhang, bei allem Respekt.

Die Kosten für die Behandlung der Raucher und die durch sie verursachten Gesundheitskosten etc. pp. sind weitaus höher, als die Steuereinnahmen des Staates.

Hier ist nur die Zigaretten Lobby, die Ihre politische Macht ausspielt.

Denn wir werden Politiker regiert die eigentlich schlechte Laiendarsteller imd Schauspieler sind und von den Lobbyisten an  Marionettenfäden gelenkt werden, wie es ihnen passt.
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J. Dean


« Antworten #9 am: 31. August 2006, 17:59:26 »


Was mich am meisten ärgert ist, dass Nichtraucher sich immer verteidigen müssen, z.B.


Gruss
Winnie



Genau....Und nur, weil wir gesund leben wollen, soweit das überhaupt möglich ist. Aber das was wir verhindern können, wie z. B. den Dreck der Raucher einatmen, das dürfen wir nicht, weil wir dann dem Nichtraucher sein Freiheit nehmen.

Doch interessiert sich der Raucher auch dafür, wieviel Kosten er verursacht? Wir alle müssen die ständig nach oben korrigierten Gesundheitskosten bezahlen, die durch dises uneinsichtigen Zeitgenossen verursacht werden.

Das finde ich skandalös.

Daher: Wer sein Gesundheit wissentlich durch Drogen, Alkohol und Nikotin schädigt, der soll auch wesentlich höhere Krankenkassenbeiträge zahlen und sich an den Kosten einer evtl. auf diese Ursache bezogene Erkrankung zusätzlich mit xx% beteiligen müssen.

Warum soll ich dafür bezahlen, der ich versuche, gesund zuu leben.
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J. Dean


« Antworten #10 am: 31. August 2006, 18:02:24 »

Wie gesagt, immer muss man diskutieren ...


Vor allem -ich bin dann nicht tolerant-!!!! Hä? Die Raucher sind nicht tolerant, weil die fragen mich nicht, ob ich das gut finde, dass die neben mir rauchen ... aber wehe man sagt was !!!


Völlig richtig...Leider ist das so.

Ich musste mich früher, als ich noch im Berufsleben stand, auch immer rechtfertigen.
Auch dafür, dass ich niemals Alkohol trinke.

Verdrehte Welt....Man muss saufen, rauchen und was weiss ich nicht alles machen, dann ist man ein ganzer Kerl / Frau und sooooo cool.
Traurig.
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J. Dean


« Antworten #11 am: 31. August 2006, 18:04:54 »


ich  bin raucher aber es  gibt grenzen die man schon im ineteresse eines zusammenlebens einhalten sollte

lg maren


Im Prinzip richtig, doch wo fängt es an?

Daher: Rauchen ja, in den eigenen vier Wänden. Doch da wo andere Menschen sind: VERBOT - rigoros und ohne Ausnahme. Dann gibt es auch nichts mehr zu diskutieren.
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« Antworten #12 am: 31. August 2006, 18:15:53 »



also , rauchverbot in kneipen usw. gibt es im ausland schon länger

und es funkioniert!!!!

nur wir hier in deutschland brauchen mal wieder länger !! wie in allem...alles erst jahre später

was mir auch noch richtig stinkt...diese kidis ...12 jahre kippe im maul

ehrlich gesagt hätte ich da lust denen die kippe aus dem maul zu hauen

denn die wissen garnicht was die sich damit antun

und was noch stinkt....da wird doch allen ernstes ein rauchverbot an der SCHULE DISKUTIERT

HALLO Huch?  sowas sollte ja die regel sein !!!  :mad:

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« Antworten #13 am: 31. August 2006, 18:20:42 »

Hallo Maren,

wie ich schon gesagt habe, es sind "einige" ... natürlich nicht alle!!!

Der Freund meiner Tochter für den ist es selbstverständlich, dass er auf den Balkon oder in den Garten zum rauchen geht. Der hat auch noch nie gefragt ..., der hat das von sich aus so gemacht. Obwohl er von daheim (seinem Elternhaus) etwas anderes gewöhnt ist.

Liebe Grüsse
Winnie
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J. Dean


« Antworten #14 am: 31. August 2006, 19:05:55 »

also , rauchverbot in kneipen usw. gibt es im ausland schon länger

und es funkioniert!!!!

nur wir hier in deutschland brauchen mal wieder länger !! wie in allem...alles erst jahre später

was mir auch noch richtig stinkt...diese kidis ...12 jahre kippe im maul

ehrlich gesagt hätte ich da lust denen die kippe aus dem maul zu hauen

denn die wissen garnicht was die sich damit antun

und was noch stinkt....da wird doch allen ernstes ein rauchverbot an der SCHULE DISKUTIERT

HALLO Huch?  sowas sollte ja die regel sein !!!  :mad:


Zu allem was Du schreibst: 100% Zustimmung!!!
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« Antworten #15 am: 31. August 2006, 20:13:59 »

hallo, ja dieses raucherthema wird wohl noch lange im raum qualmen.

jeder weis es, es ist gesundheitschädlich. die erste zigarette rauchte ich mit etwa 13 jahren. vor dem mittagessen. aber so, wie es sich gehört - herunter ziehen in die lunge. und zwar jedes mal. mir wurde kotzübel. drei tage konnte ich nicht mehr essen.

ich war also ab dann "geheilt". meine bekannten rauchten drauf los. es gehört also zum "dazugehören", zum "erwachsen-sein"?

und ich war akzeptiert als aussenseiter, der nun mal nicht raucht.

das ging so weiter und wo immer ich war, wurde halt geraucht. jedes familienfest, jede veranstaltung, jedes noch so schöne nachtessen im resaurant wurde mir mit "rauch" von anderen geboten. mir blieb nichts anderes übrig, bis zum "übel" meiner selbst auszuharren, bis ich raus musste.

ich war der erste oft, der die schönste party verlassen hat, obwohl ich geselligkeit liebe, gute laune und nettes beinsammensein. meine mutter rauchte am mittagstisch. meine freundin rauchte auch. und ich fand es so richtig schlimm, nichtraucher zu sein. hatte magenkrämpfe, schweissausbrüche und konnte nur wegen dieser qualmerei nicht durchhalten bei was auch immer. der arzt verschrieb mir tabletten für meine ständigen magenbeschwerden. jahrelang.

manches restaurant verlies ich, mit dem halben teller im bauch. das personal schaute mich strafend an, warum ich die hälfte auf dem teller lies. ich zuckte mit den achseln und sagte, das ich halt genug gegessen hätte. das stimmte nicht. der qualm der raucher nahm mir den appetit.

auf flugreisen mussten wir in der abflugshalle warten. alle waren nervös. es wurde also geraucht. und ich mitten drin in den schönsten tagen meines jahres. aufgeregt auf den flug, und nun noch dieser qualm. den flug konnte ich weder geniessen noch das menue, das serviert wurde. mir war einfach schlecht und ich wollte nur möglichst schnell zu diesem hotel, das unser ferienziel war. ich war für meine partnerin immer ein spielverderber, weil ich immer und überall einfach weg wollte, wo es rauchte und qualmte. mein bleiches gesicht merkte sie schon, ging immer mit und war so entäuscht, das ich es nicht durchhielt. sie wäre so gerne oft länger geblieben bei diesem und jenem moment.

dann, etwas älter, kam mir dieser impuls in den sinn: genussraucher.

man kann also auch genüsslich rauchen? also kaufte ich mir zigarren. versuchte diese und jene marke. fand dann eine zigarre, die mild war und paffte sie nach einem essen.
auch im restaurant. zigarettenraucher wedelten plötzlich mit der menue-karte vor dem gesicht. zigarrenrauch sind dicke rauchschwaden und verdunkeln jedes lampenlicht mit nebel. dazu der geruch dieses "un"krautes - igitt-igitt.

und ich paffte die zigarre zu ende. nicht lungenzüge. nur so frech paffend, dazugehörend.
mir wurde nicht schlecht. im gegenteil, obwohl meine zunge etwas taub wurde, bestellte ich noch einen kaffee mit einem schnaps. etwas kräftiges auf meine zunge.
unten verdautes es und oben genoss ich diesen tabak.

und blieb eine stunde länger sitzen im restaurant. und zu hause hatte ich keine bauchschmerzen. schlief wunderbar und verstand es selber nicht. so lange habe ich tabletten eingenommen um diesem magenproblem linderung zu verschaffen.

das pfeiffenrauchen probierte ich auch aus. mit der zeit jedoch ging mir das stopfen, pflegen der pfeiffe auf den wecker.
also lies ich es wieder.
auch die zigarren sind mir verleidet. sie sind zu lange und brauchen "genuss". diese zeit fehlt manchmal.

dann also mit 40 jahren, kaufte ich zigaretten. so nach und nach rauchte ich mich heimlich ein in die welt der raucher. wenn dann wieder ein fest war, rauchte ich mit. und blieb sitzen. nun gehörte ich dazu und konnte durchhalten. mir wurde nicht mehr schlecht. musste nie mehr eine tablette nehmen gegen diese unerträgliche übelkeit, die mir das soziale pflegen von freunden vermieste.

heute rauche ich. und verstehe diese, die sich schütteln, wenn dieser qualm ihnen zu nahe kommt.

de kettenreaktion kann vieles machen. auch wenn viele nicht verstehen, was alles zusammenhängt mit dem rauchen und zigaretten, möchte ich darauf hinweisen, dass arbeitsplätze durch diese "unart" vorhanden sind. nicht nur in der produktion. es wird gelifert(chauffeur), es wird verkauft (verkäuferin), es wird entsorgt (abfallbeseitung), es entstehen krankheiten (arzt), es gibt therapien bis zu diesen häuser, die lungenpatienten betreuen.

am ende verdient jeder etwas irgendwie, irgendwo.

am ende wird so mancher beschäftigt, hat durch diese raucher eine arbeit. und es soll nun keiner sagen, wer das alles bezahlen wird. wenn zigaretten auch immer teuerer werden, werden sie dennoch gekauft. und wenn sie unbezahlbar werden, sterben sie nicht aus.

genau so wenig wie diese, die nun halt mal nicht rauchen und auch nicht wollen, das man sie belästigt mit dem pasivrauchen.

kürzlich fuhr ich hinter einem bus. der chauffeur war wohl hässig, drückte so richtig aufs bedal. ich bekam eine nette dunkle wolke mitten ins gesicht. ich atme noch. ich werde diesen buschauffeur verklagen, wenn ich eines tages eine schwarze lunge habe.

ich werde aber auch in zukunft jeden anderen verklagen, der wegen einem raucher nun ein problem hat.

und ich hoffe, das ich vor gericht gestellt werde, weil ich das rauchen heute ganz normal finde, wie die formel eins, wo hinten, nicht sichtbar, eine würstchenbude überlebt, weil es diese veranstaltung gibt.

und sollte ich sterben, hoffe ich, das es im krematorium mit viel feuer geht. denn ich möchte nicht schuld sein, wenn ein kaminfeger am ende seinen job verliert, weil alles so sauber und gefiltert durchgeführt wird. schweine und kaminfeger sterben aus.
und was ist mit dem glück? das pferd hat seine hufeisen schon lange an den nagel gehängt.

sorry, ich gehe mal eine zigarette rauchen.

mfg

mr. camel

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J. Dean


« Antworten #16 am: 31. August 2006, 20:22:00 »

@camel,

gaaaanz toll.  :puzz: Du kannst ja so richtig Stolz auf Dich sein.
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« Antworten #17 am: 31. August 2006, 21:08:28 »

seoul, das bin ich auch.

du darfst auch auf deinen satz stolz sein, der da heisst:

>>> Bitte entschuldigen Sie das ich lebe, ich werde es bestimmt nicht wieder tun! <<<
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für meine meinung muss ich mich erst entschuldigen, wenn mir jemand einen besseren weg zeigen kann.

du zeigst mir aber, wie machtlos man ist. und eine faust im sack bringt weder dir noch mir etwas. eine faust ist keine hand, erst wenn man sie ausstreckt, kann man sie dem anderen reichen.

ich habe da ein bestimmtes ziel in meinem leben:
ich rege mich möglichst nicht mehr auf für sachen, die ich nicht ändern kann. aber dort, wo ich es kann und es möglich ist, werde ich meine kraft und überzeugung gerne einsetzen.

und stolz bin ich immer erst, wenn ich etwas geschafft habe. im moment bin ich stolz, dass ich wieder mut habe, musik zu machen. nur für mich und meine seele.

auch wenn es dir nicht passt, ich gehe nun schon wieder eine zigarette rauchen. bin nicht stolz darauf. du solltest die kettenreaktion lesen, bevor du mich sarkastisch rühmst.

mr.camel
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J. Dean


« Antworten #18 am: 31. August 2006, 21:35:47 »


für meine meinung muss ich mich erst entschuldigen, wenn mir jemand einen besseren weg zeigen kann.


mr.camel


Ich kann Dir diesen Weg zeigen: Höre einfach auf zu rauchen. Dann kannst Du stolz sein.

Natürlich ist es schwer, wirst Du jetzt sagen und mich wieder auf die *Kettenreaktion* verweisen.

Man kann sicherlich nicht alles ändern, aber DAS kann man. Setze also Deine Kraft und Überzeug dazu ein...wie so so schön schreibst.
Du hast doch den Elan - Oder?

Überlege Dir doch einmal, wie vielen Menschen mit den gesparten Gesundheitsausgaben geholfen werden könnte, die all die unbelehrbaren Raucher verursachen, die sich ja über nichts mehr aufregen und Ihre Freiheit zu rauchen in ein verbrieftes Recht auf freie Entfaltung inplizieren.

Und noch einmal: Von mir aus kann ein jeder rauchen - Nur da, wo er niemanden belästigt. Und auch nur dann, wenn er die durch ihn verursachten steigenden Gesundheitskosten selbst bezahlt und zwar zu 100%.
Dann, aber auch erst DANN, kann jeder in seinen 4 Wänden rauchen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

Auch wenn es Dir nicht passt, dass ist und bleibt meine Meinung zum Thema Rauchen.

Habe alles dazu gesagt und klinke mich nun hier aus.
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« Antworten #19 am: 01. September 2006, 19:22:11 »

lieber seoul,

siehst du, es geht doch:
zitat: "Habe alles dazu gesagt und klinke mich nun hier aus."

es gibt so sachen in unserem leben, die einer alleine nicht ändern kann. man kann zwar eine vereinigung gründen, gegen diese anderen anzukämpfen.
diese verbünden sich ebenso. dann entstehen zwei parteien, die mit überzeugung für dieses recht kämpfen. plötzlich fragt keiner mehr, wer nun der schuldige ist.
plötzlich entsteht einfach ein krieg. und jeder kämpft auf einer seite, die er richtig findet. fragt nicht mal mehr, ob es der sache wert sei, krieg zu führen.

ich musste selber lernen, dass es sachen gibt, die ich nicht ändern kann, egal wie sehr sie mich stören.

ich konzentriere mich heute bewusst auf dinge, die ich ändern kann. und zwar dinge, für die ich nicht erst eine gemeinschaft suchen muss, die mir hilft.

einfach dinge, die ich in meinem kreis ändern kann, wenn sie mich stören oder aufregen.

also kann ich keinen krieg verhindern, keinen raucher zum nichtraucher machen, keinen menschen so manipulieren, das dieser seine meinung ändern würde. jeder wird am ende für seine fehler bezahlen müssen. früher oder später.

meine fehler kenne ich noch nicht alle. ich bin aber stolz, immerhin zu erkennen, das nicht ich der richter bin über uns menschen. meinung hin oder her.

kinder drücken übermütig an einer haustürglocke. dann rennen sie davon und tun so, als sei nichts gewesen.

am ende sogar deklarieren sie sich so:
"Habe alles dazu gesagt und klinke mich nun hier aus."

wie der zauberlehring, der die geister rief und sie dann nicht mehr los wurde.

rauchen ist und bleibt etwas schädliches. und es verursacht krankheiten und kosten. und am ende bezahlt auch ein nichtraucher für solches tun. wie ein gesunder für einen kranken bezahlt. wie ein stärkerer dem  schwachen hilft.

so, und nicht anderes ist es in zivilisierten länder. und "die" anderen führen krieg und töten unschuldige. die schuld der bestimmten, werden menschen nicht auslöschen noch befriedigt lösen können.
es sind nun mal menschen da, die haben ihre eigene einstellung vom leben.

raucher bezahlen ihre packung zigaretten und verurteilen die verkäufer nicht. verurteilen die hersteller nicht. verurteilen nicht mal, das rauchen nun mal geld kostet.

werden raucher krank, schleppt die ganze gesellschaft diese mit, bis zum friedhof.

vor dem friedhof steht ein kiosk, da kann sich jeder eine packung zigaretten kaufen nach der beerdigung des krebskranken verstorbenen. daneben steht sogar ein restaurant. dort kann sich jeder einen rotwein einschenken lassen, damit er den tag dieser beerdigung etwas besser ertragen kann.

sind wir mit den rauchern fertig, können wir ja die alkoholiker angreiffen. dann die autorasser, die auch alkoholiker auf dem gehsteig umgenietet haben. dann sogar die richter attackieren, die zu milde urteilen.

und am ende bleibt jeder alleine. ja, kettenreaktionen sind unter uns menschen. kettenraucher auch. der dieselbus auch unter uns. filter hin oder her.

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« Antworten #20 am: 01. September 2006, 19:43:10 »

du meine güte..... :puzz:

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maren
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« Antworten #21 am: 02. September 2006, 09:26:33 »

hallo

mit camels antwort möchte ich diesen thread schliesssen wie man sieht und ich mein sie hat recht gibt es einiges in der gesellschaft zu ändern,,aber dazu muss jeder mit sich selbst im reinen sein und das tun was er für richtig hält, veränderung fängt im kleinen an bei sich selber,, ob man andere damit beeinflusst hängt wohl davon ab wie gut ich als vorbild bin.

lg maren
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