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Reha-Abschlussbericht
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Autor
Thema: Reha-Abschlussbericht (Gelesen 2192 mal)
suse
Gast
Reha-Abschlussbericht
«
am:
10. September 2006, 16:10:24 »
Hallo,
ich wollte mal fragen, ob jemand von Euch schonmal einen Reha-Abschlussbericht bekommen hat, der Fehler hatte, also wo manches überhaupt nicht stimmte. Ich weiß nicht, ob es wichtig ist, das der Klinik mitzuteilen (oder der Bf Adirekt) und sie bitten, das zu ändern, oder ob es nicht so wichtig ist.
L.G. suse
Gespeichert
seven
Juniormember
Beiträge: 10
Re: Reha-Abschlussbericht
«
Antworten #1 am:
10. September 2006, 19:12:20 »
Hallo Suse,
ja ich habe schon 5 Abschlußberichte in meinem Leben erhalten. Was meinst Du mit richtig oder falsch oder nicht so wichtig? Es kommt darauf an, welches Ziel mit diesem Abschlußbericht erreicht werden soll. Geht es in Richtung Rente oder Arbeitsfähigkeit oder handelt es sich lediglich um Diagnosen die Dir nicht gefallen? Es ist möglich diesen Bericht entweder von seinem Arzt des Vertrauens dahingehend überprüfen zu lassen oder vom VDK-Verband oder Rechtsanwalt gegen diesen Bescheid Widerspruch einzulegen. Was nun einmal in einem Abschlussbericht diagnostizierend von Ärzten schriftlich niedergelegt wurde, lässt sich so einfach nicht herausstreichen.
Ansonsten lass Dich nicht von den Diagnosen verunsichern, wenn sie Gott sei Dank bei Dir nicht zutreffen, ist es eigentlich wichtiger als das was auf dem Papier steht.
Schöne Grüße vom linken Niederrhein.
seven
_____________________________
__________
Denke lieber was du willst. Seneca
Gespeichert
suse
Gast
Re: Reha-Abschlussbericht
«
Antworten #2 am:
10. September 2006, 20:13:26 »
Hallo Seven,
also, falsch war etwas in der Familienanamnese, in der Vorgeschichte und halt so blöde Formuliererungen, die da verdreht wurden, (z.B. sie versucht zu lesen, anstatt sie liest viel), außerdem in der krankheitsrelevanten biografischen Anamnese etwas über den Tod meines Vaters, also, die schrieben: Suizid mit fast 70 Jahren, dabei ist er mit fast 70 Jahren an Krebs gestorben und der Suizidversuch war etliche Jahre vorher. Die meisten Sachen in der Anamnese weiterhin sind wohl nicht wichtig, aber einfach etwas falsch. Die Berufsanamnese war auch nicht ganz richtig, weil da stand, dass ich seit 13 Jahren in der Firma unter vollschichtig gearbeitet habe, dabei habe ich erst in den letzten 2 Jahren die Stunden reduziert, weil ich gesundheitlich nicht mehr konnte. Bei mir geht es darum, dass ich nicht wieder zurück an meinen Arbeitsplatz möchte und kann. Gesundheitlich und psychisch. Und dann stand da am Schluss, dass die Belastungen aus den Privatleben zur beruflichen Situation beitragen könnten. Das denke ich eher nicht. Es ist hauptsächlich beruflich.
L.G.Suse
[[editby=suse=1157912312]]
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Seoul
Stammposter
Beiträge: 2364
J. Dean
Re: Reha-Abschlussbericht
«
Antworten #3 am:
10. September 2006, 21:34:54 »
Hallo,
ich an Deiner Stelle würde zunächst einmal gegen diesen Bescheid oder Bericht Widerspruch einlegen.
Ich würde des weiteren dezidiert auf die einzelenen Punke eingehen und somit Punkt für Punkt um eine Richtigstellung ersuchen.
Gleichwohl würde ich im Vorfeld erklären, dass ich im Unterlassungsfall meine behandelnden Ärzte und/oder einen Rechtsbeistand einschalten würde.
Jedenfalls würde ich unbedingt die falschen Punkte richtigstellen lassen.
Jede noch so kleine Falschdarstellung kann im Fall des Falles von Bedeutung sein.
Viel Erfolg.
Gespeichert
Qui vivra verra
Seoul
>>> Bitte entschuldigen Sie das ich lebe, ich werde es bestimmt nicht wieder tun! <<<
>>> Das Leben hat immer mehr Tage - aber die Tage immer weniger Leben. <<<
suse
Gast
Re: Reha-Abschlussbericht
«
Antworten #4 am:
10. September 2006, 22:01:06 »
Danke für die Ratschläge, Ihr seid lieb
L.G. Suse
Gespeichert
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