Home | Forum
Donnerstag, 24. Mai 2012
Sorry das die Seite nicht erreichbar war. Es gab angeblich ein paar "Urheberrechtsprobleme". News wird es in Zukunft keine mehr geben, das Forum besteht weiterhin.
Angstnetz Forum
24. Mai 2012, 19:23:08 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.

Einloggen mit Benutzername und Passwort
News:
 
   Übersicht   Hilfe Einloggen Registrieren  
Seiten: [1]   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: kann ritzen nach kurzer Zeit aufhören ?  (Gelesen 3501 mal)
Mortisha
Juniormember
**
Beiträge: 13


« am: 20. September 2006, 10:56:04 »

Hallo

Meine Tochter (13) rizt sich mit scherben den Arm, nur oberflächlich .
Habe es vor drei Wochen gemerkt.
eine Freundin hatte sich auch kurzzeitig gerizt und es wider aufgehört.
Meine Tochter geht zum Arzt hat sich seit zwei einhalb Wochen nicht mehr neu gerizt.

Meine hofnung ist, da es sehr früh entdeckt wurde, das sie es ganz lassen kann, kann das so sein?

Ich fühle mich schuldig an ihrem rizen, da ich ihr meine Ängste in der erziehung vorgegeben habe.
Sich nicht geliebt fühlen, nicht genug leistung zu geben, nicht anderen gerecht werden-das habe ich ihr mitgegeben, heute weiß ich das aber rückgängig machen kann ich es nicht.
Jemanden vertrauen ist für sie und für mich sehr schwer.
Ich habe in meinem Leben viel geändert und habe sie nicht richtig mitziehen können.
Jetzt versuche ich ihr verständnis zu geben was nicht immer leicht ist, den sie sucht ihre grenzen neu und da kommen schon konflikte.
Ich erkläre ihr meinen standpunkt, höre mir ihren an und wir versuchen ein mittelding zu finden.
Leider geht es in manschen punkten gar nicht ( abends zuhause sein, spiele ab 16 sind verboten sowie filme auch) und sie will es nicht immer verstehen.
Im großen und ganzen stehen grundregeln die sie auch befolgt, aber über alles reden kann sie nicht , nicht mit mir, nicht mit ihrer besten freundin, nicht mit ihrem doc,da ist etwas das sie nicht sagen kann und keiner merkt es, sie selber vieleicht auch nicht.
Gespeichert

Eine schmerzliche Wahrheit ist besser als eine Lüge.
Mortisha
Juniormember
**
Beiträge: 13


« Antworten #1 am: 20. September 2006, 11:44:12 »

bin sprachlos und doch voller Sorge darüber

*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*

*
*
*
Das ist ein öffentlich zugänglicher text von meiner Tochter in ihrem forum, das gedicht das sie davor geschrieben hat hänge ich unten dran, ist sehr heftig.

liebe "freunde" ich find schön das ihr euch gedanken macht nur, ich kann halt manchmal nicht anders, wenn das alles in mir hochkommt fällt mir sowas ein. das ist ja nicht das einzigste. gestern wollt ich am liebsten sterben und heute morgen hab ich versucht mir die finger aufzureißen das es blutend und mir den kopf an laternen eingeschlagen. echt bescheuert. ich denk da gar nicht richtig nach ich bin fast mit der blauen mülltone gegen die ich gesprungen bin umgekippt... alles ziemlich beschert.... ich hab euch echt alle ganz doll lieb...

 
 

_________________
Anfang und Ende gehören zusammen. Warum haben wir Angst vorm Ende wenn es doch von Anfang an klar war das es eins geben wird?  



*
*
*

Ich ummarme dich
lege meine zittrigen Arme um dich
lasse meine warmen Tränen auf deine Brust kullern
sie deinem herzen zuflüstern
wie sehr ich dich liebe
hinter deinem rücken lasse ich die mit luft gefüllte spritze
in meinen Arm gleiten
um gleich darauf in deine traurigen augen zu sehen
deine zarten lippen zu berühren
dich auf meiner zunge zu schmecken
und leb wohl zu sagen


Da fühle ich Panik in mir, den mir gegenüber läst sie sich nix anmerken......
Gespeichert

Eine schmerzliche Wahrheit ist besser als eine Lüge.
Winnie
Stammposter
****
Beiträge: 550


« Antworten #2 am: 20. September 2006, 18:32:43 »

Hallo,

ich weiß jetzt nicht in welchem Forum das stand ... aber ich ... sag jetzt einfach mal was mir spontan einfällt.

Wenn wir hier im Forum von Geschichten lesen, die uns zu viel sind ... haben wir die Möglichkeit uns zurückzuziehen ... weil, wir erwachsen sind und auch ein Stück Eigenverantwortung für uns haben. Manchmal funktioniert das auch bei Erwachsenen nicht.

Ich weiß nicht was die Anderen in diesem Forum schreiben ... vielleicht "stacheln" sie sich gegenseitig hoch ... so nach dem Motto "mir gehts schlecht ... mir gehts schlechter ..." dem nächsten gehts dann schon grauenhaft. Auch hier im Forum wurden schon Texte geschrieben so ähnlich wie "was ich erlebt habe, übertrifft alles hier". Vielleicht lässt sich Deine Tochter da in etwas reinziehen?

Aber: Auf jeden Fall solltest Du auf sie aufpassen!!! Ist sie denn bei einem Psychiater oder Therapeuten in Behandlung? Denn das "ritzen" ist ja schon ein Alarmzeichen. Vielleicht auch ein Schrei um Hilfe, dass jemand mal sieht, dass es ihr schlecht geht?!

Gruss
Winnie
Gespeichert
Mortisha
Juniormember
**
Beiträge: 13


« Antworten #3 am: 22. September 2006, 08:41:19 »

Hallo Winnie

Sie hat es echt gut vor mir verborgen, ihre freundinnen haben nix gesagt.
Zum Glück bin ich von jemand benachrichtigt worden.
Sie ist seit gestern in der Klinik, ist freiwillig dort geblieben.
Da hat sich ganz schön was angestaut bei ihr, über jahre.
Ich kann nur jedem raten sofort eine Beratungsstelle aufzusuchen wenn man nicht mehr weis wie es weiter gehen soll und nicht mehr leben will.

Gruß Mortisha
Gespeichert

Eine schmerzliche Wahrheit ist besser als eine Lüge.
Muett
Gast
« Antworten #4 am: 22. September 2006, 09:52:29 »

Hallo Mortisha,

ich habe Dein Posting gelesen und verschieden Gedanken gehen mir dazu durch den Kopf. Du machst Dir viele Vorwürfe und ich frage mich, ob diese wirklich berechtigt sind.

Ich habe vier Kinder zwischen (fast) 12 und 17 Jarhen und ich kann nur sagen, dass gerade das Alter um 13/14 wirklich total ätzend ist. Nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Eltern. Nicht mehr Kind - noch nicht erwachsen...... viele Fragen, "wer bin ich", "wo will ich hin", viel Verwirrung, viele Hormonschübe..... Grenzen werden neu ausgetestet und Absprachen, die immer prima funktioniert haben, müssen neu gefunden werden, Regeln neu diskutiert werden...... Und auch meine Kinder mussten wegen mir eine Menge mitmachen (miterleben wie ich von Angst und Panikattacken gelähmt bin, mich durch eine Therapie verändert habe, die Trennung von ihrem Vater usw.) und sicher war und bin ich nicht immer so für sie dagewesen, wie es einem "guten Mutterbild" entspricht. Und trotzdem haben sie auch vieles durch mich (meine Veränderung) gelernt, was zum Teil meine Mängel wieder ausgleicht.

Naja und so wie Du schreibst, setzt Du Dich mit ihr auseinander, versuchst sie zu verstehen (und eine 13-jährige zu verstehen ist echt nicht einfach), setzt ihr dennoch Grenzen (ganz wichtig!), aber kommst ihr auch entgegen. Du machst Dir Gedanken und suchst Dir Hilfe (hier) und dies entspricht nicht einer Mutter, die "die alleinige Schuld am Zustand" ihrer Tochter zu tragen hat.

Winnie hat Recht, wenn sie schreibt, dass sich in einem Forum schnell die Geschichten mehren, wem geht es am schlimmsten. Vor allem genießen einige die Aufmerksamkeit, die sie bekommen, wenn sie schreiben, wie schlecht es ihnen geht oder wie krass die Selbstverletzung war oder die Selbstmordgedanken sind. Man kann dies ganz gut merken, wenn man Ideen zur Selbsthilfe nennt, da gerade die Kids nicht darauf anspringen. (Wäre ihr Leidensdruck tatsächlich immer so schlimm, wie sie ihn beschreiben, würden sie dankend jeden Strohhalm ergreifen). Damit will ich keinesfalls verniedlichen oder bagatellisieren, sondern nur relativieren. (dass es nicht so schlimm sein muss, wie es sich liest).

Ernst nehmen muss man es auf alle Fälle, denn es gibt Gründe, warum eine 13-jährige in einem Forum diese Form der Aufmerksamkeit sucht. Die Gründe können "harmlos" sein (Langeweile, es fehlt anderer Inhalt im Leben), aber eben auch ernsthafte Erkrankungen/Schäden. Es ist gut, dass sie in einer Klinik ist und ich hoffe sehr, dass ihr dort geholfen wird (also der Grund für ihre Selbstzerstörung gefunden wird)

Viele Grüße
Muett
Gespeichert
Mortisha
Juniormember
**
Beiträge: 13


« Antworten #5 am: 22. September 2006, 10:23:47 »

Hallo Muett

Bei dem ersten gespräch ist vieles hervorgekommen was sie nicht verarbeitet hat und nicht weiß wie sie es machen soll.
das "fass" zum überlaufen war liebeskummer, gekoppelt mit ärger zuhause.
Sie versichert mir, das ich keine schuld trage, kann sich mir aber auch nicht voll anvertrauen weil sie mir keinen kummer machen will.
Es ist fast als wär sich mein spiegelbild, in dem alter dachte ich auch so.
Hier darf kein schuldiger für gesucht werden, hier soll ein weg aus dem "sumpf" gesucht werden, das habe ich ihr auch so gesagt.

Sie hat den Strohhalm ergriffen und lässt sich helfen, das ist schon ein guter schritt.

Mortisha
Gespeichert

Eine schmerzliche Wahrheit ist besser als eine Lüge.
Winnie
Stammposter
****
Beiträge: 550


« Antworten #6 am: 22. September 2006, 10:58:30 »

Hallo Mortisha,

gut, dass Deine Tochter in der Klinik ist und sie auch freiwillig dort bleibt!

Und da gebe ich Muett Recht ... mach Dir keine Selbstvorwürfe ... ich weiß ich neige auch sehr dazu ... aber: nicht alles was Kinder erleiden und mit dem sie nicht fertig werden ... nicht alles kannst Du ändern oder hättest Du anders machen können. Vor allem vor Liebeskummer kannst Du sie nicht bewahren. Das Fass zum überlaufen bringt oftmals nur eine "Kleinigkeit", die man selbst in dem Moment nicht ertragen kann.

Aber vor allem helfen ihr Deine Selbstvorwürfe nicht, sei für sie da und das bist Du ja ... das hilft ihr bestimmt!!!

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft!!!
Liebe Grüsse
Winnie
Gespeichert
Fridolin
Stammposter
****
Beiträge: 568



« Antworten #7 am: 22. September 2006, 11:35:48 »

Hi Mortisha
Als 1. denke ich, daß du dich nicht schuldig fühlen sollst. Diese Lebenseinstellung ist leicht gedacht, gesprochen oder geschrieben, doch sehr schwer in der Realität umzusetzen. Aber, es wird niemals einen Mernschen geben, der perfekt ist. Jede Person versucht immer, das Beste zu geben, das Beste, das zu dieser Zeit, in diesem Ort und dem momentanen Wissensstand als Bestes gilt. So versuchen wir, uns optimal zu verhalten, zu leben und zu erziehen.
Das ritzen deiner Tochter sehe ich als Hilfeschrei, sie hat Probleme, die sie selber nicht lösen kann. In einer Klinik sind sie dafür ausgebildet und durch Gesprächstherapie können diese Probleme erkannt und verarbeitet werden. Viel Kraft, Energie und Verständnis.
Gespeichert

Fridolin Steinpalme
Mortisha
Juniormember
**
Beiträge: 13


« Antworten #8 am: 23. September 2006, 10:56:39 »

Hallo Fridolin

Ich Versuche nicht mehr die Schuld zu suchen sondern den weg aus dem tiefen loch.
Ich habe eben mit meiner Tochter telefoniert und es geht ihr etwas besser, sie ist noch traurig aber in einem maß das annehmbar ist.
Am Montag hat sie ein Gespräch und dan wird entschieden ob sie bleiben soll oder nach Hause kann und wie es weiter geht .

Vielen Dank euch allen, eure Worte haben mir gezeigt, das kein Mensch alleine ist .

Lg Mortisha
Gespeichert

Eine schmerzliche Wahrheit ist besser als eine Lüge.
Mortisha
Juniormember
**
Beiträge: 13


« Antworten #9 am: 20. November 2006, 12:55:56 »

Zeit ist verstrichen, lügen sind aufgedeckt jetzt geht der weg in eine andere richtung weiter.

So ist es, besonders auf dem weg zum erwachsenen.
Mitlerweile bekommt meine Tochter antidepresiva, rizen tut sie sich nicht mehr.

Ich freue mich das sie ihren weg sucht und hoffe das sie ihn findet.


Mortisha
Gespeichert

Eine schmerzliche Wahrheit ist besser als eine Lüge.
kleeneElfe
Juniormember
**
Beiträge: 36


« Antworten #10 am: 14. Februar 2007, 16:47:22 »

hey also ich würde dieses antidepresiva
weg lassen...... das kann später evtl. zu problemen führen....
weil jetzt geht es ihr gut bzw, besser...... aber was is wenn sie das
antidepresiva absetzt?!?  Schockiert

ich bin jetzt 19j. alt
habe in dem alter also zwischen 12-17j. wie deine tochter
auch sehr viel shit durch machen müssen....meine mam is auch eine eher ängstliche frau auch mit so problemen in der art wie du....
und es is auch so das ich garnicht mehr groß über meine probleme mit ihr rede.....weil ich es einfach nicht kann.... es geht nicht... kann nicht sagen warum....

ich habe mich auch geritzt auch nur oberflächlich.... genauso wie meine 2j. jüngere sister.....sie hat es aber stärker gemacht....in dem alter is sowas auch oft wie ein trend.... weil in dem alter muss man seine grenzen neu kennenlernen....
meie sister und ich haben mit dem ritzten auch wieder aufgehört aber OHNE medie hilfe....

schick deine tochter zum therapeuten und stopf sie nicht mit medis voll...
bei der therapie kann sie lernen mit ihren problemen selbst klar zu kommen, drüber zu reden.....usw.
das is besser wie so chemisches zeug das evtl. später zu problemen führen kann.... 

drück dir die daumen....
und wenn sie spinnd.....lass die spinnen.... das is das alter....sie is voll im teene alter.... sei froh das is so is....weil so siehst du das sie sich normal entwickelt... Smiley
Gespeichert
Alue
Stammposter
****
Beiträge: 313



WWW
« Antworten #11 am: 15. Februar 2007, 18:05:30 »

hey also ich würde dieses antidepresiva
weg lassen...... das kann später evtl. zu problemen führen....
weil jetzt geht es ihr gut bzw, besser...... aber was is wenn sie das
antidepresiva absetzt?!?  Schockiert

schick deine tochter zum therapeuten und stopf sie nicht mit medis voll...
bei der therapie kann sie lernen mit ihren problemen selbst klar zu kommen, drüber zu reden.....usw.
das is besser wie so chemisches zeug das evtl. später zu problemen führen kann.... 

Die Einnahme von Antidepressiva führt "später" nur zu Problemen, wenn man sie nicht vorschriftsmäßig einnimt bzw. sie eigenmächtig ohne Absprache des Arztes absetzt.
Selbstverständlich sollte man begleitend zur medikamentösen Therapie immer auch eine Psychotherapie machen, um nicht nur die Symptome, sondern auch die Ursachen zu bekämpfen. Andersrum ist eine medikamentöse Therapie oft notwendig, um für eine Psychotherapie überhaupt in der Lage zu sein.

Absetzerscheinungen bekommt man nur, wenn man zu schnell absetzt. Und einen Rückfall erleidet man nur, wenn man zu früh absetzt.

Von anderen "Problemen" ist mir nichts bekannt.

Gruß
Alue
Gespeichert

Frodo: "Ich wünschte, all das wäre nie passiert."
Gandalf: "Das tun alle, die solche Zeiten erleben, aber es liegt nicht in ihrer Macht, das zu entscheiden. _Wir_ müssen nur entscheiden, was wir mit der Zeit anfangen wollen, die uns gegeben ist."
kleeneElfe
Juniormember
**
Beiträge: 36


« Antworten #12 am: 15. Februar 2007, 20:41:52 »

das geht alles ohne medi...
ich hatte auch soooo starke depressionenen
das ich schulunfähig wurde und habe mich von meiner aussenwelt total abgenabelt....
ich ging zu so einer zeichnen-therapie und Psychotherapie
und bekam KEINE medis (ausser so leichte pflanzliche)
und meine depressionenen giengen ganz weg.... und ich war damals auch 13-14j. alt.

ich hatte so starke angst- panik störrungen das ich mich neme aus dem haus getraut habe.... das habe ich auch ohne medis überwunden und jeder blöde arzt sage immer das ich all diese sachen ohne medis nicht packen werde.... aber ich habe es geschaft und ich bin alles andre als willenstatk, mutig o.ä..... und hab es geschaft....

naja ich habe schon von vielen fällen gehört (gesehen) das sie eben so antidepressiva genommen haben... wie der arzt sage und es auch so absetzten wollten wie der arzt sagte... und genau das ging dann nicht weil die jenigen dann glauben das ihre depries noch stärker gekommen sind als sie vor der einname vom medis hatten...

naja aber jeder soll es so behandeln wie er es
für gut findet....

drück alle daumen die ich habe!  Grinsend
Gespeichert
mortisha71
Beginner
*
Beiträge: 1



« Antworten #13 am: 25. Dezember 2011, 00:21:39 »

Ist viel Zeit vergangen, ich war weit unten, bin wieder hoch gekrochen, hab mir eine schutzmauer gebaut,und bin doch gefallen.....
und wieder aufgestanden.

Meine Tochter hat immer noch die probleme, funktioniert nach ausen (nicht in der familie) recht gut, seit ca einem dreiviertel jahr.

Sie hat terapie angefangen, aufgehört, tabletten genommen, abgesetzt, sie macht es sich passent und merkt nicht das der boden unter ihren füßen immer dünner wird.

ritzen hört nicht auf, es wird besser versteckt.

ich hab viel gelernt, fehler gemacht, auch weggeschaut.

das problem wird weggeschwiegen, aber es ist nach wie vor da.

sobald man an die zarte kruste tippt, verteidigt sie sich mit gebrüll um nur nicht zu reden, sich ihrem eigenen ich zu stellen um sich selbst zu verstehen.

ich stehe mit den zehen überm abgrund und es bröckelt immer mehr drunter weg und ich kann nichts tun.

das leben geht weiter

frohe weihnacht

Mortisha
Gespeichert
Seiten: [1]   Nach oben
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.14 | SMF © 2006, Simple Machines LLC Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS