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Angstnetz Forum
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Autor Thema: betroffene und intressierte gesucht!  (Gelesen 3175 mal)
madleen
Beginner
*
Beiträge: 1


« am: 18. Oktober 2006, 15:03:33 »

hallo !

ich möchte mich erstmal kurz vorstellen:

ich heisse madleen , bin 32 jahre alt, habe zwei kinder im alter von 9 und 6 jahren, einen mann gibt es auch*g*

ich leide seit meiiner kindheit unter emetophobie....was soviel bedeutet wie " ich habe tierische panik vorm übergeben egal ob ich selber oder andere".....vielleicht treffe ich hier ja einige die sich auch mit diesem thema auskennen oder sogar selber betroffen sind!.....brechangst wie es im allegmeinen genannt wird wird auf dieser homepage sehr gut beschrieben www.emetophobie.de.......würde mich echt freuen über einige nette beiträge.... so das wars erstmal liebe grüsse aus bremen
[[editby=madleen=1161177027]]
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Anndra
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Beiträge: 296



« Antworten #1 am: 18. Oktober 2006, 18:14:35 »

Hallo,
ich sag erstmal herzlich willkommen im Forum.
Ich habe zwar einige Beiträge im Fernsehen über deine Störung gesehen,kann aber persönlich nichts weiter azu sagen.Ich wünsche dir,dass du hier jemanden findest,mit dem du dich austauschen kannst.Fühl dich wohl hier.
Liebe Grüße
Anndra
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Ich bin!Darum werde ich ständig.
Chansay
Beginner
*
Beiträge: 1


« Antworten #2 am: 15. Februar 2007, 12:23:04 »

Hallo!

Ich habe auch sehr oft Angst mich übergeben zu müssen. Mir ist sehr häufig schlecht. Wenn es ganz schlimm ist gehe ich auch nicht aus dem Haus, weil ich Angst hab ich muss mich übergeben. (Das kommt leider sehr sehr häufig vor)
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feline
Beginner
*
Beiträge: 1


« Antworten #3 am: 29. März 2007, 18:26:19 »

Hallo Madleen,

obwohl ich solange ich denken kann, an der Angst leide, mich übergeben zu müssen, oder dabei zu sein, wenn andere sich übergeben, oder überhaupt mit dem Thema erbrechen konfrontiert zu werden, habe ich soeben erst erfahren, dass es dafür ein Krankheitsbild gibt...

Ich bin 38 Jahre alt und war die letzten Jahrzehnte sehr viel damit beschäftigt meine Angst zu verbergen. Ich lebe an sich ein ganz normales Leben. Aber eben mit einem großen Paket von Vermeidungsverhalten (nicht dahin, wo viel getrunken wird, keine Flug- oder Schiffsreisen, eigentlich gar keine öffentlichen Verkehrsmittel, wenn irgendwo irgendjemand von einem Magen-Darm-Virus redet, ergreift mich die Panik und ich vermeide es aus dem Haus zu gehen, Freunde zu treffen, ja selbst den Kontakt mit meinem Partner).

Ich bin sooo erleichtert, hier zu lesen, dass ich nicht einfach hysterisch oder total verkorkst bin und dass es tatsächlich auf diesem Erdball noch Menschen gibt, denen es genauso geht.
Ich habe übrigens schon verschiedene Gesprächstherapien gemacht, aber über dieses Thema habe ich immer geschwiegen, weil es mir einfach so unglaublich peinlich war.

Und noch etwas: Als ich vorhin nach Hause kam, hatte mir die Katze auf den Teppich geko**  Ärgerlich Ich habe die Katze seit November und obwohl mir natürlich klar war, dass das eines Tages kommen würde, bin ich nun in heller Aufregung, beobachte sie argwöhnisch und frage mich, ob ich damit in Zukunft zurechtkommen werde. Und gleichzeitig schäme ich mich so sehr dafür.

Ich meine, es ist doch einfach nur ein ganz normaler körperlicher Vorgang...

In Hoffnung auf einen regen Austausch, viele Grüße aus München
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blackeyes77
Gast
« Antworten #4 am: 02. November 2007, 16:06:07 »

Hi Madleen!

Danke erstmal. Denn jetzt hat meine "Macke" endlich einen Namen! ich bin 29 Jahre alt und leide auch seit ich denken kann darunter erbrechen zu müssen oder es zu hören/riechen/sehen. da breitet sich in mir eine dermaßen große Panik aus dass ich nur noch flüchten will. Weiß auch gar nicht so recht was man da tun kann....Konfrontationstherapi e ist in dem Fall wohl eher schwierig...will ja nicht unbedingt zu Bullimie wechseln!*g*. Bei mir ist es so dass ich eigentlich schon ganz gut aus dem Haus kann ich muss allerdings die Gewissheit haben, dass ich meine Medis gegen jede erdenkliche Form von Übelkeit bei mir hab dann gehts dann fühl ich mich halbwegs sicher. Leider leide ich unter Reisekrankheit was es natürlich auch nicht einfacher macht... Wenn ich wo hin gehe wo ich vorher noch nicht wahr ist das Erste was ich abchecke wo ist die Toilette? Damit ich mich im Zweifelsfall dorthin zurückziehen kann.... allerdings bleibt es schwierig weil selbst wenn ich brechen müsste würd ich alles daran setzen dies zu verhindern um nicht peinlich aufzufallen denn das finde ich auch Problematisch... was inzwischen nicht mehr ganz so schlimm ist wenn jemand im Fernseher brechen muss, gern seh ichs zwar nicht aber zumindest wird mir nicht mehr automatisch schlecht. Nun denn ich hoffe zumindest dass du dich darüber freust dass du mit dem Problem nicht alleine bist wenngleich ich dir auch nicht helfen kann....

Liebe Grüße

Blackeyes
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Iwi
Stammposter
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Beiträge: 280



« Antworten #5 am: 02. November 2007, 21:02:17 »

Hallo Madleen. Ich habe schon ganz viele Menschen GESEHEN , denen es wie dir geht. Das ist ein schwieriges Erleben, was mir ohne das Kennen dieser Menschen gar nicht bewußt geworden wäre. Ich möchte dich ermuntern mit anderen darüber zu sprechen. Natürlich in einem Zusammenhang:-)
LG Iwi
PS: ich habe schon ganz unterschiedliche Konsistenzen in Kotze eruiert. Ich weiß das muß eklig klingen, aber ich finde es durchaus auch interessant.
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