Home | Forum
Donnerstag, 24. Mai 2012
Sorry das die Seite nicht erreichbar war. Es gab angeblich ein paar "Urheberrechtsprobleme". News wird es in Zukunft keine mehr geben, das Forum besteht weiterhin.
Angstnetz Forum
24. Mai 2012, 20:16:14 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.

Einloggen mit Benutzername und Passwort
News:
 
   Übersicht   Hilfe Einloggen Registrieren  
Seiten: [1]   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: Rehaabbruch  (Gelesen 4052 mal)
hanni11
Schreibe oft hier
***
Beiträge: 54


« am: 10. November 2006, 18:55:26 »

Hallo, habe nach neun Tagen meine stationäre Reha begebrochen. Ich bin zur Zeit total verunsichert. Hätte ich es nicht machen sollen??Meine Krankenkasse sagte mir gestern sie zahle ja nun seit bereits 8 Monaten und so langsam müsse ich eine Besserung erfahren. Aber wie denn????Ich habe das große Glück, dass ich gleich nach Abbruch einen Termin bei einem sehr guten Psychotherapeut bekommen habe. Den kenne ich seit 2001. Was soll ich machen, wenn meine Kasse nicht mehr zahlen will?? Sie wollen den medizinischen Dienst einschalten. Was bedeutet das???Danke für euer Verständnis!!!Hanni
Gespeichert
Alue
Stammposter
****
Beiträge: 313



WWW
« Antworten #1 am: 10. November 2006, 23:00:26 »

Hallo Hanni,

warum hast Du die Reha denn abgebrochen? Aufgrund welcher Krankheit hast Du die Reha gemacht?

Es könnte durchaus sein, dass Dir von Seiten der Krankenkasse Konsequenzen drohen. Bei mir war es Anfang des Jahres so, dass ich nach längerer Krankschreibung zum medizinischen Dienst eingeladen wurde, auf deren Rat hin eine Reha beantragen musste. Hätte ich diesen Antrag nicht rechtzeitig abgegeben, hätte ich kein Krankengeld mehr bekommen von der Kasse.
Sowas passiert allerdings nicht ohne Vorankündigung.
Der Rehaantrag hätte bei Nichterfolg der Reha übrigens auch gleichzeitig als Rentenantrag gegolten.

Beim medizinischen Dienst wirst Du ein Gespräch mit einem Gutachter haben, der dann der Krankenkasse Vorschläge macht, wie weiter vorgegangen wird.

Gruß
Alue
Gespeichert

Frodo: "Ich wünschte, all das wäre nie passiert."
Gandalf: "Das tun alle, die solche Zeiten erleben, aber es liegt nicht in ihrer Macht, das zu entscheiden. _Wir_ müssen nur entscheiden, was wir mit der Zeit anfangen wollen, die uns gegeben ist."
hanni11
Schreibe oft hier
***
Beiträge: 54


« Antworten #2 am: 11. November 2006, 12:41:35 »

Vielen lieben Dank für Deine Antwort. Ich habe die Reha abgebrochen weil es meiner Meinung nach nicht die geeignete Therapieform war. Ich habe natürlich erst mit meinem Arzt telefoniert. Dort war Gruppenpsychotherapie und ich fand es für mich nicht die richtige Form. Desweiteren ging die Therapeutin in Urlaub, und es waren die meisten Patienten mit anderen Symptomen da. (Selbstverletzung usw.)Ich hab mich da einfach fehl am Platze gefühlt.
Ich weiss ich drücke mich total unverständlich aus, aber das bitte ich zu entschuldigen. Irgendwie ist bei mir zur Zeit "Ende".Ich danke Dir sehr für Deine Antwort. Viele Grüße Hanni
Gespeichert
moses05
Stammposter
****
Beiträge: 209


« Antworten #3 am: 11. November 2006, 16:02:06 »

Hallo !

Wenn der MDK kommt, wird er bestimmt die genauen Beweggründe für deinen Abbruch wissen. Aber da mach dir nicht solche großen Sorgen. Die Krankenkasse kann dir nicht so einfach die Leistungen streichen.
LG und schönes WE

Moses
Gespeichert

Sehe was du siehst und nicht was du denkst was du siehst!
hanni11
Schreibe oft hier
***
Beiträge: 54


« Antworten #4 am: 11. November 2006, 16:12:22 »

Vielen Dank für Deinen Beitrag. Ich glaube, ich hab einen Riesenfehler gemacht, aber es ist passiert.
Wird schon alles werden;-) Liebe Grüße Hanni und ein schönes Wochenende
Gespeichert
Alue
Stammposter
****
Beiträge: 313



WWW
« Antworten #5 am: 11. November 2006, 20:05:34 »

Naja,
falls Du tatsächlich zum MDK eingeladen wirst, könnte der ja durchaus auch feststellen, dass Du nochmal eine neue Reha beantragen sollst, oder er empfiehlt einen Aufenthalt in einer Akutklinik. Wenn Du denkst, dass Du mit dem Abbruch einen Fehler begangen hast, wird es jede Menge Chance geben, es erneut zu probieren.

Ich finde nicht, dass Du unverständlich schreibst, Hanni.
Kannst Du trotzdem bitte mal erläutern, mit was für Symptomen genau Du in die Klinik gegangen bist? Du hast bisher noch nicht geschrieben, was genau Deine Krankheit ist.

Gruß
Alue
Gespeichert

Frodo: "Ich wünschte, all das wäre nie passiert."
Gandalf: "Das tun alle, die solche Zeiten erleben, aber es liegt nicht in ihrer Macht, das zu entscheiden. _Wir_ müssen nur entscheiden, was wir mit der Zeit anfangen wollen, die uns gegeben ist."
hanni11
Schreibe oft hier
***
Beiträge: 54


« Antworten #6 am: 12. November 2006, 14:27:16 »

Ja sorry;-)
Ich habe seit ca.2000 starke Depris. Es ging alles soweit einigermassen, da ich einen sehr guten Arzt habe. Nun kam Anfang des Jahres ein Burnout dazu. Seit März bin ich nun krank geschrieben und mein Arzt versucht wirklich alles.
Nun habe ich aber das Glück, dass ich vorige Woche eine Thearapie anfangen konnte. Ich hoffe es geht bergauf.
Viele Grüße Hanni
Gespeichert
Alue
Stammposter
****
Beiträge: 313



WWW
« Antworten #7 am: 12. November 2006, 21:41:04 »

Hmm...
also meiner Erfahrung nach ist Gruppentherapie sehr wirksam, und in jeder stationären Therapie wird großer Wert darauf gelegt.
Warum denkst Du genau, dass das nicht die richtige Therapieform für Dich ist? *nachbohr*

Du musst nicht unbedingt antworten, aber mich würde das schon interessieren, damit ich Dich verstehen kann, warum Du den Aufenthalt abgebrochen hast.
[[editby=Alue=1163364085]]
Gespeichert

Frodo: "Ich wünschte, all das wäre nie passiert."
Gandalf: "Das tun alle, die solche Zeiten erleben, aber es liegt nicht in ihrer Macht, das zu entscheiden. _Wir_ müssen nur entscheiden, was wir mit der Zeit anfangen wollen, die uns gegeben ist."
hanni11
Schreibe oft hier
***
Beiträge: 54


« Antworten #8 am: 13. November 2006, 09:53:35 »

Liebe Alue,
für MICH ist  Gruppenthera größte Anstrengung. Ich habe in meinem privaten Umfeld soviel anstrengende Menschen um mich, dass ich mir nur gewünscht habe, ein Mensch wäre nur mal für mich da. Mir allein zuhören und ev. auch helfen können. Dies ist der erste Punkt, der zweite ist, dass die Leute dort völlig andere Probleme hatten und ich in der Gruppentherapie echt verloren war. Ich kann und will nicht meine intimsten Sorgen und Nöten mit für mich fremden Personen diskutieren. Ich glaub, ich bin da ein eher Einzelfall, aber mich hat diese Situation kranker gemacht.
Liebe Grüße Hanni
Gespeichert
Winnie
Stammposter
****
Beiträge: 550


« Antworten #9 am: 13. November 2006, 16:32:48 »

Hallo Hanni,

das kann ich sehr gut verstehen ... auch für mich ist Gruppentherapie nichts, allerdings aus ein wenig anderen Gründen aber mit dem gleichen Resultat -> mir gehts anschließend noch schlechter. Ich fühle mich dann so in die "Geschichten" der anderen ein, dass ich selbst ... fast möchte ich sagen -> mich auflöse. Ich leide dann sehr mit, stelle meine eigenen Probleme hinten an und "kümmere" mich nur noch um die der Anderen.

Ich wollte mich in Euer Gespräch nicht einmischen, wollte Dir nur sagen, dass Du damit nicht allein bist. Solltest Du nochmal in eine Klinik oder auf Reha gehen, kannst Du vielleicht anfügen, dass Du mit Gruppentherapie nicht klar kommst und kannst dann auch die Gründe dafür benennen. Bei meiner Reha war fast alles in der Gruppe (Gruppentherapie, Körpertherapie, Gestaltungstherapie usw...) Aber vielleicht gibt es auch Ausnahmen?

Gruss
Winnie
Gespeichert
hanni11
Schreibe oft hier
***
Beiträge: 54


« Antworten #10 am: 13. November 2006, 17:34:44 »

Hallo Winnie, Du triffst genau den Punkt!!!!
Dummerweise habe ich mich wahrscheinlich nicht genügend informiert. Ich habe aber gehört, dass die meisten der BfA angeschlossenen Rehaunterkünfte mit dem Mittel Gruppenpsychotherapie arbeiten. Ich setzte meine Hoffnung jetzt in die Psychotherapie.Vielleicht klappt es ja;-)
Viele Grüße Hanni
Gespeichert
Winnie
Stammposter
****
Beiträge: 550


« Antworten #11 am: 13. November 2006, 18:13:22 »

Hallo Hanni,

ich hoffe für Dich, dass das keine großen Nachteile für Dich hat. Ich habe bei der Reha durchgehalten ... allerdings ging es in den vielen Gruppenstunden nie um mich. Die Meinung der Therapeuten war, dass jeder diese Zeit für sich nutzen muss, konnte ich eben nicht. Schon alleine anfangs dieses "Schweigen" und warten bis jemand das Wort ergreift ... einmal saßen wir ca. 1/4 Std. und keiner hat was gesprochen, das war schrecklich für mich, wie eine Bestrafung ... aber kein einziges Wort kam über meine Lippen und angefangen zu reden haben meist immer die gleichen. Natürlich wäre das eine Möglichkeit gewesen zu lernen von sich aus das Wort zu ergreifen aber das funktioniert bei mir nicht, so auf Kommando, lernen kann ich nur, wenn ich das möchte.

Liebe Grüsse
Winnie
Gespeichert
hanni11
Schreibe oft hier
***
Beiträge: 54


« Antworten #12 am: 14. November 2006, 16:01:05 »

Hallo Winnie, ganz genau so ging es bei mir auch. Die Therapeutin meinte aber, dies sei wichtig. Auch mal schweigen können;-))HÄ????Ich habe meistens den Anfang gemacht, aber nie mit meinen Problemen. Dazu kommt noch, dass ich der Meinung war und bin, dies gehe fremde Leute auch nix an. Und von wegen Schweigepflicht innerhalb der Gruppe, in der Raucherecke wurde alles durchgekaut, also nicht wirklich Schweigepflicht!!
Vielen lieben Dank fü Deine Worte. Liebe Grüße Hanni
Gespeichert
Winnie
Stammposter
****
Beiträge: 550


« Antworten #13 am: 14. November 2006, 17:23:12 »

Hallo Hanni,

das kenne ich auch ... ich rauche zwar nicht ... aber wenn man nicht allein sein wollte blieb in der Klinik in der ich war nichts anderes übrig als ins Raucherzimmer zu gehen. Dort wurden dann die Gruppentherapien besprochen, alles was so vorgefallen war und die einzelnen Patienten analysiert ... also bekam man auch von denen etwas mit, die nicht mal in der gleichen Gruppe waren wie man selbst.

Liebe Grüsse
Winnie
Gespeichert
hanni11
Schreibe oft hier
***
Beiträge: 54


« Antworten #14 am: 15. November 2006, 12:52:01 »

Hallo Winnie,
ich finde es gut einen Menschen zu treffen, dem es genauso geht bzw.gegangen ist, wie mir. Ich dachte schon, ich sei mal wieder muttersellenallein auf der Welt;-))
Ich drücke Dir und allen anderen ganz feste die Daumen, wir sollten an uns glauben und versuchen, das Leben wieder anzunehmen.Ja ich weiß, einfach gesagt.;-))
Liebe Grüße Hanni
Gespeichert
Seiten: [1]   Nach oben
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.14 | SMF © 2006, Simple Machines LLC Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS