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Autor Thema: Trevilor wirkt nicht  (Gelesen 1478 mal)
Mathet
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Beiträge: 5


« am: 14. November 2006, 18:36:37 »

Hallo. Ich bin neu hier. Habe seit ca. 3 Jahren eine soziale Phobie und schon alle erdenklichen Medis ausprobiert, doch nichts hilft. Bin jetzt von cipralex auf Trevilor umgestiegen und es wirkt nicht. Kann mir vielleicht jemand sagen wann und wie und mit welcher Dosis es wirklich wirkt? Bin glaub schon immun gegen Medis. Brauche dringend Hilfe. Habe viele Beiträge zu Sozialer Phobie gelesen und ich glaube vielen geht es ähnlich wie mir, darum such ich hier nach Rat. Danke schon mal
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moses05
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Beiträge: 209


« Antworten #1 am: 14. November 2006, 20:28:07 »

Hallo und herzlich willkommen !

ich habe auch schon mal ne Zeit Trevilor eingenommen.......hatte aber zuviele Nebenwirkungen und es schnell wieder abgesetzt. Letzendlich kann ein Medi nicht nur alleine helfen. Ich habe festgestellt, das die Arbeit an mir selber viel mehr bringt !!
Aber das ist ja auch individuell zu sehen. Aber frage Dich mal, was Du für Dich tun kannst??
Machst Du auch eine Therapie ? Was sind Ursachen und Auslöser ? Viele Fragen.......
Gebe auch den Medis die Zeit zu wirken. Eine Wirkung zeigt sich oft erst nach 2 - 4 Wochen.

Wünsche Dir alles liebe und hoffe, das Du hier die erwünschte Hilfe erfährst.

LG Moses
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Mathet
Beginner
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Beiträge: 5


« Antworten #2 am: 15. November 2006, 08:33:10 »

Danke für deine Antwort. Der Auslöser waren letztendlich die Drogen ( Haschisch, teilweise Extasy), wegen denen ich ca. 1 Jahr in einer Psychiatrie verbracht habe. Hatte keine richtigen Freunde und hab deshalb immer mehr konsumiert, aber das ist schon lange her. Habe viele Wohnwechsel und schlechte Freunde hinter mir. Hab meine Ausbildungsstelle verloren und sitz den ganzen Tag zu Hause und mach nichts. Bemüh mich grade um einen Therapieplatz, doch die Wartezeiten sind teilweise 1 Jahr. Arbeite viel an meinen Ängsten mit einem Selbsthilfebuch. Klar, meine jetzige Situation macht es schwierig, aber ich tu mein mögliches.
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nivea3  
Gast
« Antworten #3 am: 15. November 2006, 09:45:54 »

naja gut ich komm aus einer ganz anderen ecke!

ich bin suchtkrank, und hab die sucht durch totale abstinenz
gestoppt.

hab dafür ne halbjährige thera gemacht und da über medis sehr gut aufgeklärt.

meine ängste und depris hab ich mit ner ambulanten thera in griff bekommen.

denn ich hätte zuviel angst mediabhängig zu werden.
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Mathet
Beginner
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Beiträge: 5


« Antworten #4 am: 15. November 2006, 15:27:03 »

Ich glaub von Treivilor wird keiner abhängig. Tavor hab ich oft genommen, aber sollte man wirklich nur in Notfällen nehmen, denn das macht schon abhängig wenn man es ne weile nimmt. Ich beobachte mich ständig selbst. Mein Verhalten, meine Gestig einfach alles an mir. Und das kotzt mich extrem an. Will das irgendwie los werden, nur weiß ich nicht wie. Ich versuchs dann mit allen Medis die ich in die Finger bekomm.  
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Tobi
Gast
« Antworten #5 am: 15. November 2006, 16:10:33 »

Hallo Mathet

Ich habe Trevolor seit drei Jahren genommen.Zur Zeit 3x150 mg täglich.Paß aber bitte auf,je stärker die Dosis desto mehr Nebenwirkungen.Jetzt bin ich ganz oben mit Trevilor angekommen.Mehr geht nicht(außer probiers auf eigene Verantwortung)Das darf mein Uni-Arzt nicht wissen,da ich dazu noch Morphine und Morphinpflaster nehme.
Also ,Du mußt dann mit einen Rausch leben,der Vergessen läßt,Schmerzen ,Sehnsucht nach den Tod und alles andere.Nur Du brauchst dann mit der Zeit immer stärkere Drogen.Deshalb vergiß es und laß Dir eine anders Medikement verschreiben.Da gibt es ja eine breite Auswahl.

Alles Gute Tobi
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Alue
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Beiträge: 313



WWW
« Antworten #6 am: 15. November 2006, 16:27:40 »

Hallo,

450mg Trevilor am Tag ist eine viel zu hohe Dosis, da sollte man die Finger von lassen. So etwas würde kein Arzt verantworten. Üblich sind täglich 100 - 150mg, bei stationärer Behandlung kann man auch noch höher dosieren (aber auch nicht bis 450mg).

Ein Medi alleine kann sowieso niemals Ängste und Depressionen "heilen", meistens lindern sie nur die Symptome, die Ursachen kann man nur mit einer Therapie bearbeiten.
Mathet, hast Du schonmal darüber nachgedacht, als Überbrückung in eine Selbsthilfegruppe zu gehen? Und ich will Dich ermutigen, weiter nach einem Therapieplatz zu suchen. Vielleicht hast Du ja bald Glück und findest schneller einen Platz.

Gruß
Alue
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Frodo: "Ich wünschte, all das wäre nie passiert."
Gandalf: "Das tun alle, die solche Zeiten erleben, aber es liegt nicht in ihrer Macht, das zu entscheiden. _Wir_ müssen nur entscheiden, was wir mit der Zeit anfangen wollen, die uns gegeben ist."
nivea3  
Gast
« Antworten #7 am: 15. November 2006, 17:32:54 »

mir fällt dazu absolut und nichts mehr ein.

nur das jeder für seinen körper selbst verantwortlich is.
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Tobi
Gast
« Antworten #8 am: 15. November 2006, 19:41:06 »

Hallo Alue
Du irrst.Meine Neurologin (Professorin auf diesen Gebiet) hat mir diese 450 mg täglich verschrieben.Natürlich habe ich auch nochmal mit meinen Apotheker des Vertrauens gesprochen und er hat nach dem er meine Krankheitsgeschichte kennt (ich bin schon viele Jahre bei Ihm)zugestimmt,als äußerstes Limit.Es ist nur eine Gewöhnungsphase.
Von allein hätte ich diese hohe Dosis auch nicht eingenommen.
Gruß Tobi
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Alue
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Beiträge: 313



WWW
« Antworten #9 am: 15. November 2006, 20:10:22 »

Tobi,

dann ist es eine absolute Ausnahme, dass Du eine dermaßen hohe Dosis nimmst.

"Von alleine" sollte man sowieso keine Dosisänderung bei Antidepressiva vornehmen.
"Von alleine" nimmst Du aber zusätzlich noch Morphine ein, das halte ich auch für verantwortungslos. Mal ganz davon abgesehen, dass Du schreibst, dass Du fast sowieso nur noch "im Rausch" lebst... Das ist wohl kaum der Sinn von Antidepressiva, und anscheinend hast Du ein schwerwiegendes Drogenproblem, was zunächst mal behandelt gehört.

Gruß
Alue
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