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Autor Thema: auch ich habe angst  (Gelesen 4490 mal)
Anndra
Stammposter
****
Beiträge: 296



« Antworten #25 am: 20. November 2006, 03:40:15 »

Hi Tobi,
da reih ich mich doch glatt ein,bei denen die "nichts begreifen können oder wollen".Da sind wir dann schon vier.
Ich frage mich woher deine Gewissheit kommt,dass nur du die absolute Wahrheit kennst?
Du predigst hier von "Meinungen akzeptieren" aber tust es selber auch nicht.

Ich hab es schon mal geschrieben: Jeder ist für sein eigenes Leben verantwortlich,natürlich!
Aber das heißt noch lange nicht,dass jeder verantwortlich damit umgeht und etwas sinnvolles daraus macht.
Gut,wenn du meinst du mußt dich umbringen,bitte,deine Sache,aber erwarte nicht,dass dich dafür jemand lobt oder gar liebt.Verständnis bekommst du sicher,wenn du über deine Probleme sprichst und Anerkennung,wenn du dich mit ihnen auseinandersetzt.

Und Selbstmörder sind nicht mutig!
Es ist viel mutiger sich den Schmerzen und der Krankheit zu stellen und das Leid zu ertragen und trotzdem immer weiter zu kämpfen,obwohl man kaum noch Hoffnung auf Besserung hat.Das nenn ich mutig!Diese Menschen haben meinen Respekt und meine Hochachtung.
Aber ich kann nachvollziehen,wenn sich jemand vor Schmerzen umbringen will.

Wenn ein Selbstmörder lieber leben würde,warum bringt er sich dann um?
Was ist daran mutig?
Es ist mutig einen Weg aus der Verzweiflung zu suchen und das immer wieder,deinLeben lang.
Ich war schon oft und bin es immer wieder,in derartiger Verzweiflung,dass ich meinen ersten Suizidgedanken mit 12 Jahren hatte.Und ich habe noch ettliche danach gehabt.Ich war verzweifelt genug aber ich habe nachgedacht! Ich habe die Verzweiflung in Wut und Hoffnung gewandelt.

Heute habe ich zwei Kinder und fürchte nichts mehr,als dass sie sich selbst töten oder ihnen Gewalt angetan wird.
Ich gebrauch mal deine Worte:Kannst oder willst du es nicht begreifen,was der Tod eine Kindes seiner Mutter antut?Bist du nicht in der Lage die Verzweiflung einer Mutter zu verstehen,die ihr totes Kind in den Armen hält?Ich glaube du urteilst vorschnell.Letztlich haben wir alle hier unser Kreuz zu tragen und unsere Verzweiflung am Leben zu bewältigen.

Der Tod kann Befreiung sein,sicher.Aber dann kommt er von allein.

Ich würde dir dringend raten eine Traumatherapie zu machen,für die Bewältigung deiner Erlebnisse mit dem Tod und Leiden von Menschen.Vielleicht kann das Leben dann auch für dich wieder lebenswert werden.(Ohne Ironie ! )

Ich wünsche dir ein paar positive Erfahrungen und viel Kraft,um die Schmerzen besser ertragen zu können.
Liebe Grüße
Anndra
Gespeichert

Ich bin!Darum werde ich ständig.
kleinemeli
Gast
« Antworten #26 am: 20. November 2006, 13:18:22 »

hi maren

mh mag auch bischen was zu schreiben ...wenn darf.

denke nich das es unbedingt was mit egoistisch zu tun hat wenn man suizid macht. ist wohl eher pure verzweiflung..wo man kein zurück oder vor sieht mh keine ahnung. aber mit egoistich hat das nichts zu tun mh *denk*
jeder sagt dann iwie..denk mal an die die zurück bleiben usw....hm hat vielelciht irgendwer an den jenigen gedacht der jetzt an die anderen denken soll??
vielleicht hat es nie wem intressiert wie es dem jenigen geht..was er macht und so. schon mal daran gedacht?
für mich kommt es so rüber als sei der jenige der gehen will nur der böse. als der der jenige der iwas verbrochen hat...dabei ist er nur fertig mit der welt...wo andre vielelicht mit dran beteidigt sind..udn das sogar grad durch die jenigen an die er nun denken soll.
versteh deine seite auch... meine mama hat auch suizid gemacht udn ich hasse sie teils dafür auch weil ich sie einfach brauche und nicht weiss wie ich ohne sie das alles schaffen soll. nun steh ich da und keine ahnung was ich noch machen soll. fühl mich ausgesetzt..nirgends mehr zugehörig..wie son alien..ich verluch sie manchmal dafür udn versteh garnichts mehr.
aber ich seh auch die andere seite...
und da frag ich mich ehrlich...(worüber ich selber auch schon lang nachdenk)...für was leb ich?
was bringt mir das leben..wenn es net für mich ist?..mh wenn ich eiegendlich nur für andere lebe? brings das das *glück* wieder? ich kanns mir nciht vorstellen. im prinzip leb ich auch nur für andre...und dafür das der jenige bestraft wird dafür was er mama udn mir antat. aber für mich leb ich nciht. nur für andre...weil mir gesagt wird...denk an die anderen...und da sist kein leben..ich funktioniere für andre..klingt wohl besser.
udn funktionieren hat nix mit leben zut un. *denk*

mh naja das sind so meine gedanken dazu mh.

lg
meli
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maren
Gast
« Antworten #27 am: 20. November 2006, 13:46:51 »

hallo meli

ich kann deine gedankengänge voll nachvollziehen und willdamit nicht gesagt haben das alle selbstmörder böse sind, oft ist jahrelanges leid  vorangegangen bis man an dem punkt ist wo man soweit ist.

aber meli es geht hier nicht um wut oder schuld,,, als deiner mutter und dir das angetan wurde, wo war da hilfe für deine mutter,, war denn niemand an ihrer seite oder hat sie die hilfe nie gesucht.

ich versteh wie verzweifelt eiin mensch sein muss,aber ich denke auch im fall deiner mutter hätte es hilfe gegeben wenn sie von deinem stiefvater weggegangen wäre in ein frauenhaus oder zu freunden,, wenn die nicht mehr da waren,, es gibt mehr einrichtungen

ich weiss man ist oft an dem punkt wo es einfach zuviel für alles ist,da ich jahrelang krank bin ist mir dieser punkt nicht unbekannt

es ist nicht so das ich die leute verurteile,, und helfen von anderen lenkt aber manchmal auch von anderen probleme ab

geben kann einem auch manchmal glücklich machen,,


lg maren
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kleinemeli
Gast
« Antworten #28 am: 20. November 2006, 16:04:33 »

hi maren

mh ja weiss auch nich siehatte einafch angst glaube ich.
udn manchmal kann man garkeine hilfe annehm merk das ja an mir oft.
mh naja ich wollt nur meine gedanken so schreiben mh verstehe ja was du meinst.
schweres thema da kann man lange diskutiern mh Smiley

lg
meli
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sherrytears
Gast
« Antworten #29 am: 21. November 2006, 02:50:14 »

hallo,

sich selbst toeten zu wollen ist genauso wie jemand anderen zu toeten - lediglich ausdruck einer schweren stoerung des selbst. der seele wie auch immer ihr das nennen wollt.

kein gesundes lebendiges wesen waehlt den tod freiwillig, es geht immer nur darum zu (über)-leben.

es kann mir keiner erzaehlen die natur des lebens haette sich auf einmal nach jahrmillionen geaendert - oder doch?

freundliche grüße









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