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Autor Thema: zigaretten  (Gelesen 2481 mal)
seepferd
Gast
« am: 10. Juli 2004, 23:00:59 »

hallo zusammen,

ich wollte hier (bin neues mitglied) mal nachfragen, ob jemand, so wie ich, ein schwerwiegendes problem mit dem rauchen hat.

ich würde mich freuen, von irgendjemandem zu hören, den das genauso belastet bzw. belastet hat?

meine derzeitige depressive stimmung verstärkt alles umso mehr. ich igel mich ein, rauche kette. und fühle mich absolut furchtbar dabei.

gibt es irgendjemand da draussen, der mit mir sprechen will?

seepferd
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NoExit
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Beiträge: 18


« Antworten #1 am: 11. Juli 2004, 04:27:47 »

Hi Seepferd!Willkommen im Forum :)
Also ich habe sehr lange geraucht glaube ca. 8 Jahre, hab früh schon in der Schule angefangen, mittlerweile bin ich 22, und hab vor 3 Wochen (ohne irgendwelche Probleme) aúfgehört!Da ich hin und wieder mit Angst und Depressionen große Probleme habe kenne ich das mit dem Kette rauchen auch ganz gut. Habe vorher auch schon mehrere Anläufe aufzuhören versucht, die aber gescheitert sind schon nach 2 Tagen oder eher, und ich große Angst wegen dem rauchen und den gesundheitlichen Folgen etc hatte.
Probiers mal mit dem Buch Allen Carr - Endlich Nichtraucher!Wenn du aufhören willst, wirds damit klappen!Habs gelesen und aufgehört, kein Entzug GARNICHTS!Kein Verlangen nach ner Kippe oder so! -  Es ist toll!hat schon vielen gehölfen, kanns nur empfelen!
lg Tom
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maren
Gast
« Antworten #2 am: 11. Juli 2004, 09:41:43 »

hallo seepferd

ich rauch leider, hab es aber vor monaten sehr stark reduziert so auf 5-7 zigaretten am tag, in wieweit die ziggis die depression verstärken kann ich dir nicht sagen ,aber ich weiss das viele hier ganz aufgehört haben  zu rauchen, weil zittern degenaralisierung und unwohlsein meist immer schlimmer wurden.

was bei depris nun garnicht gut ist , sich in eine ecke  zu setzen und dem k örper noch  mehr ruhe zu geben und nur noch zu rauchen.

aus meiner erfahrung kann ich dir sagen das gegen depris ( ausser medis und therapie) ein sehr gutes mittel sport-bzw bewegung ist,, es ist eigentlich egal ob du jetzt joggst oder nur durch die wohnung hüpfst tanzt oder sonstiges,,erstens wird dir die luft schnell knapp werden was eh den sofortigen griff zur kippe verhindert und z weitens werden depris wirklich durch bewegung und nur dadurch besser, ( ich mein jetzt medis und sowas ausgesclossen) von allein gehen sie nicht weg,, je beweglicher du werden würdest um so besser.

ich kenn deine lage nicht, weiss nicht kannst du raus, magst du eher joggen oder eher gymnastik, vielleicht möchtest auch nur in der w*ohnung sein, und kniebeuge machen,,, es ist vollkommen wurscht,,,

aber TUE was   beweg dich ,,, es tut wirklich gut

lg maren
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rainerwendland
Gast
« Antworten #3 am: 11. Juli 2004, 15:32:26 »

Hallo, seepferd!
Darf ich mich als Nichtraucher bei Dir melden? Ich könnte zur Zeit anbieten: Computer-Sucht, Eß-sucht.
Klar: eine wichtige, meist zentrale Ebene ist die der gesundheitlichen Auswirkungen. Die liegen beim Rauchen sichtbarer vor als beim am-PC-hocken, keine Frage.
Aber wenn ich mir nen Bauch anfresse, mich vollstopfe, ist das auch ziemlich ungesund, oder?
Es fehlt mir das direkte Einfühlungsvermögen, was das Rauchen betrifft. Soweit klar. Trotzdem mag ich mich austauschen, was den Umgang mit solchem Sucht-verhalten betrifft.
Wenn mir jemand raten würde, mach ne Diät, mach Sport o.ä., dann hätte ich die Wahl zwischen Disziplin und Zulassen der Suchtphase. Ich s u c h e  ja schließlich etwas, bewußt oder unbewußt. Wenn ich in meinem Bauch alles entdeckt habe, was ihn/mich quält, wird - so glaube ich - mein Eßverhalten sich ändern. Eigentlich hab ich das auch schon erlebt. Immer dann, wenn so eine Teilheilung von etwas im Unterleib verborgenem stattgefunden hat, konnte ich eine Zeit lang ganz anders (weniger, langsamer, genießender) essen. Irgendwann kam dann dieses Gier-Symptom wieder für die nächste Etappe... Zur Zeit finde ich es für mich überaus stimmig, auch Verhaltensstrukturen sein zu lassen, die ich vom Kopf her kritisiere. Wenn's anfängt, zu sehr zu drücken, bin ich reif für irgendwas, was löst, hilft, heilt...
Ja, ich glaube, daß alle auf der körperlichen Ebene auftauchenden Symptome die Sprache der Seele sind, um auf etwas hinzuweisen. Ablehnung ist dann m.E. weniger gescheit als zu versuchen, das Seelenthema zu begreifen und in Lösung zu bringen.

Und ich glaube, daß wir - Du und ich - aus dem höheren Seelen-Blickwinkel betrachtet  supergut ausgestattet sind, um genau das zu erfahren, was wir als Erfahrung und Gelegenheit zum Wachsen brauchen.  Und wenn es eine Suchterfahrung ist...  Krankheit als Freund und Helfer zu mir selbst, statt als ein lästiges Ding, was es auszumerzen gilt...
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seepferd
Gast
« Antworten #4 am: 11. Juli 2004, 23:51:09 »

hallo ihr,

danke für eure antworten. sitz wieder hier und rauche.
vielleicht kann ich mit eureren tipps neu an die ganze sacher heran gehen.
fakt ist für mich, der rauch "füllt" mich zumindest vorübergehend. Nein, er füllt nicht. er füllt also nicht die vorhandene leere. er .... ich glaube, es ist eine art selbstbetäubung. ja , das ist wohl das richtige wort.
und das schlimmste: ich geniess es. ich brauch die selbstbetäubung, das zurückziehen in diese abgeschlossenheit mit dem rauch und mir. absolutes suchtverhalten. schlimm ist auch die kombi mit alkohol. ich trink immer öfter bier oder wein. ich hab noch nie angst gehabt alkoholabhängig zu werden. aber mit dieser kombination verspür ich immer mehr angst.

ich hab den film "requiem for a dream" vor kurzem gesehen. eigentlich unbeabsichtigt. er hat mich so bestürzt, suchtverhalten, völlig verschiedene, brachten eine familie (mutter und sohn, jeder hatte seine sucht) in solch schreckliche situationen, dass mir übel wurde.

es handelte sich beim sohn um zuerst leichte drogen, shit usw., dann schritt er fort zum heroin.
die mutter wurde tablettensüchtig (völlig unabhängig von ihrem sohn, denn sie wusste nix von seiner drogensucht).
ich hoffe ich langweile euch nicht, aber der moment, wenn der sohn sich einen schuss verpasste war so dargestellt, dass man seine pupille sah,  die plötzlich riesig wurde. es machte einen ton wie... klick, blobb,  (wie wenn man an einem zigarettenautomat kippen holt?) und er war high.
leider leider habe ich das gefühl, dass ich auch dieses klick und blobb empfinde, ständig. und irgendwie "high" bin. ich fühle mich wirklich drogenabhängig!!

noch zu dem film: er endete grausig. der sohn verlor einen arm, denn er hatte bereits nekrosen an seinem arm (zu viele einstiche und entzündungen der vene..), er traute sich vorher nicht zum arzt. seine freundin starb fast vor entzugserscheinungen, denn er sollte stoff besorgen und konnte nicht. liebe gibt es nicht mehr wenn jemand wirklich abhängig ist (sie wurde sehr aggressiv)(was mich zu einem neuen thread veranlassen könnte, heul).
die mutter landete in der psychatrie, mit elektroschocks usw.

ich hoffe hier muss ich mich nicht so schämen, wenn ich das sage, aber ich schäme mich, süchtig zu sein. ich verheimliche es auch zum teil, sofern das geht (wenn ich nicht gerade nach qualm stinke).
ich schäme mich vor den nachbarn! ich weiss das klingt verrückt.
ich hab angst, wenn besuch kommt und die bude sstinkt nach kaltem rauch. ich fühle mich richtiggehend verfolgt deswegen. es hat auch schlimme auswirkungen auf die beziehung.

ich muss damit irgendwie schluss machen!
noch mal: ich brauch diesen rückzug mit der droge. es ist das verhaltensmuster meiner kindheit, die ich zwar jetzt analysiert hab, die aber nicht verdaut ist. rückzug war meine lösung gegen einen vater der mich demütigte. ich hab mich selbst mal gemalt, in einem kleiderschrank weinend sitzend. während mein vater mit meiner schwester auf dem schoss fernsieht und sich prächtig amüsiert. vorher hat er mich mal wieder fertig gemacht, dass ich schwor nicht mehr aus dem zimmer zu gehen, nix mehr zu essen usw.
ein trauriges fakt: dieses spiel treibe ich jetzt z.t. in meiner beziehung. es ist haarsträubend.

solang ich mir sage, ich brauch das werd ichs nicht schaffen :````((((((

lieber @no exit: Allen Carr kenne ich . das erste mal, als ich es las hat es klick gemacht. nur dann fing ich wieder an. und sein zweites buch für rückfällige konnte mir nicht mehr helfen. ich glaube, er hat recht, mit der gehirnwäsche und dem, dass es gar keine entzugserscheinungen (körperlicher art) gibt. aber der kopf! ich habe schon so oft ganze packungen wieder weggeworfen. tage ausgesetzt. zwei wochen geschafft. dann als "psychische Stütze" wg depression wieder weiter gemacht....

ich gratuliere dir, dass du es so gut schaffst. berichte doch weiter, wie es dir dabei geht, welche gedanken dir so durch den kopf gehen. ich selbst hatte sogar einmal eine aufhör-phase, wo ich andere raucher bemitleiden konnte. aber ich blödi fing wieder an.

liebe @maren: ich habe bereits bewegung, da ich ein sehr bewegungsfruediges hündchen hab, deshalb schaffe ich es normalerweise tagsüber immerwieder an die frische luft zu kommen. und es stimmt wirklich, es reisst mich aus dem desolaten zustand heraus, wofür ich auch sehr dankbar bin (dem hund und dem schicksal, denn der hund kam durch schicksal zu mir).
und: seit neuestem hab ich auch joggen eingeplant. eindeutig ein verbesserungsfaktor. aber was hilfts, wenn ich dann wieder in die blöde wohung zurückkomm und wenn der abend anfängt, fängt das alltägliche programm an.... bei jedem joggen wächst der wille, damit aufzuhören, da ich irgendwann echt luftprobleme bekomme, natürlich... früher hatte ich viel mehr kondition.
also, es ist der abend. der ist gefährlich für mich. hier kann ich versinken in meiner sucht. oh schrecklich....
gut ist, dass ich bereits überlege, dass ich diese "gesunden inseln" in meinem alltag einfach vergrössern will. vielleicht schaffe ich es dann auch irgendwann auch in der gefährlichen zeit (= abends).

übrigens: wie schaffst du das, so wenig zu rauchen?Huch? (hoffe die frage ärgert dich nicht).

lieber @rainerwendland: klar darfst du dich als nichtraucher melden. ich danke auch dir sehr für deine gedankenanstösse. du meinst also, eigentlich brauch ich diese sucht, um voranzukommen? wie ich bereits oben geschrieben hab, glaube ich in meinem tiefsten inneren, dass ich es brauche. LEIDER
das mit der esssucht ist mir auch nicht fremd. ich habe die befürchtung, wenn ich eines tages nicht mehr rauche, ist das die nächste gefahr für mich. die leere zustopfen. das hatte ich bevor ich rauchte, in dem unglücklichen elternhaus. nächtliche fressanfälle. jetzt phasenweise.

du hast recht: wir suchen nach etwas. durch diese erfahrung der sucht, was bewerkstelligen wir dadurch? in meinem falle ist es verdrängung. verdrängung der wirklichkeit. verdrängung der möglichkeit, kreativ  (in irgendeiner form) zu werden. verdrängung der eigenen person, die handeln könnte. ein sich fallen lassen in die untätigkeit, in die entrücktheit...
aber was hilft mir das? ok, heute war ein guter tag, aber ich tu es trotzdem... Huch warum???
die lösung ist: ich will nicht mit mir allein sein. ich will überhaupt nicht allein sein. aber ich führe es durch dieses verhalten doch selbst herbei....

seepferd

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maren
Gast
« Antworten #5 am: 12. Juli 2004, 08:11:05 »

hallo seepferd,


ja wie schaff ich es,, so einfach war es am anfang auch nicht,aber ich hatte im januar einen rückfall und irgendwie fühlte ich mich nach jeder zigarette noch schlechter und hab streckenweise gehustet das die nacht zum tag wurde.
günstige gelegenheit aufzuhören aber ich gehör nicht gerade zu den leuten die super konsequent durchhalten, also hab ich besclossen eh ich mir jetzt den entzug hart antue mach ichs weich,,  hab bei jeder zigarette nen strich auf die schachtel gemacht, am pc  und so einige stellen wo ich arg rauchte wurde nicht mehr geraucht.

so kam ich am tag maximal auf so 9,, gut hab ich mir gesagt, auf 7 das schaffst du( wollte ja ein bischen erfolg haben) und es ging,,ist jetzt seit januar so und heute bin ich noch dabei,, mehr als 7 und mir gehts schlecht , in dem fall spielt wohl meine psyche ein wenig mit.

zum rest kann ich nur sagen das ich dich gut verstehe..ich bin rentnerin und kann kaum das haus-ort verlassen, manchmal bringt mich die eintönigkeit fast um,, ich hab auch einen hund der so  ein paarmal am tag raus muss, mal machts spass und mal ist es eine absolut qual..

dann such ich beschäftigung für mich, je intensiver ich sie allerdings suche je schlechter geht es mir , weil ich so attok einfach nichts finde.
hab ich dann wieder zuviel arbeit zittere ich vor mich hin weil ichs körperlich nicht schaffe. so fing ich vor ein paar wochen auch wieder an auf mein laufrad zu gehen,, langsam ganz  langsam scheinte es ein wenig besser zu werden, zumindest die depression,,, die ängste tja, wenn die einem erstmal haben , gehts nur mit gewalt , jeden tag konfrontieren..


aber wir schaffen das

lg maren
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Rena
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Beiträge: 31



« Antworten #6 am: 12. Juli 2004, 08:58:48 »

Hallo ich bin Rena,,,und genau mit dieser "Sucht" hab ich auch ein Problem,seit meiner Krankschreibung,
ich sitze auch den ganzen tag und rauche eine nach der Anderen.
Als ich noch gearbeitet habe,hatte ich dieses Problem nicht,da durfte nur in der Pause geraucht werden.
Aber ich will aufhören!!!
Aber ich schaffe es nicht,bin 54jahre,
Jetzt will ich es so versuchen,alle 2 Stunden,ich weiß nicht ob ich es schaffe,aber ich werde es immer wieder versuchen,

@Seepferd,,wilkommen im Club,wollen wir es versuchen davon loszukommen?
Wir fangen erst mal mit 2 std.an,ja?
Liebe Grüße Rena
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seepferd
Gast
« Antworten #7 am: 12. Juli 2004, 22:59:05 »

hi, ich bins wieder (rauchend)

@maren: bewunder. 7 stück am tag seit januar.
warum kannst du nicht mehr abwechslung in deinen alltag bringen? kommst du wirklich nicht aus dem ort weg?
das mit dem hund ist manchmal ne qual, es stimmt.

@rena: danke für deine message. das mit den zwei stunden wird bei mir nicht hinhauen. ich werde die zwei stunden an nix anderes denken können. dabei kann ich vormittags, wenn ich bei einer fortbildung bin, völlig vergessen, dass ich rauche. ich meine damit, ich rauche ca. 7 stunden nicht.

du hast recht, das zu hause sitzen macht fertig.
demnächst wage ich es ganz aufzuhören. ich hab von einigen gehört dass die kaugummis ihnen halfen! das probiere ich dann.
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Rena
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« Antworten #8 am: 13. Juli 2004, 10:51:04 »

Nun ich auch,sitze vor dem Pc und rauche,hab aber meine Stunde eingehalten,komm wir machen ein Abkommen,fangen erstmal mit einer Stunde an,ja?

Eigentlich ist alles Quatsch,entweder oder garnicht,
Ich schaffs nicht!!!!
Die Kaugummis habe ich auch probiert,auch Akkupunktur,
Von den Kaugummis bekam ich eine Schleimhautentzündung,
Wünsche Dir jedenfalls viel Erfolg.
GR.Rena
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NoExit
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« Antworten #9 am: 13. Juli 2004, 12:14:08 »

Hi Seepferd!

Wenn ich das hier so von euch allen lese, von wegen wenig rauchen 7 Stück pro Tag und so... irgendwelchen Kaugummis ^^ Hab ich alles schon probiert, es ist eine Qual und funktioniert auf Dauer sowieso nicht. Willenskraft bringt auch nix den dann ist es um so härter! Wenn ich es nochmal empfelnen darf, gebt 20? für das Buch aus. Allen Carr - Endlich Nichraucher! Bei Ebay oder Amazon bestimmt auch was billiger. Das Geld wird wohl jeder haben denk ich, und es ist an 2 Abenden durchgelesen. Will keine Werbung machen oder so, aber ich konnt selber nicht glauben wie einfach es ist aufzuhören, ohne Scheiß wink Ich vermisse keine Kippe mehr.

Es ging mir genau wie den meisten von euch, und glaube wenn man schon Pflaster, Kaugummis und und und probieren kann, sollte n' Buch nicht das Problem sein *g*

lg NE
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Anemone  
Gast
« Antworten #10 am: 13. Juli 2004, 15:39:52 »

Hallo,

das Buch hat wirklich schon vielen geholfen, aber es muss wirklich Klick im Kopf machen, sonst gehts nicht.

;-((( bei mir hats nichts gebracht.

Hallo Rena, hatte mir mein Hausarzt auch schon empfohlen. Einen Tag jede halbe Stunde ne Zigarette, den nächsten Tag jede Stunde usw.
*grummel* geht solange gut bis irgendwas anliegt (Stress etc.) und schon war ich raus.
Hat leider auch nicht geklappt.

Wünsche Euch aber viel Glück und Durchhaltevermögen.

Liebe Grüße
Anemone
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NoExit
Juniormember
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Beiträge: 18


« Antworten #11 am: 13. Juli 2004, 19:20:09 »

@ anemone

Hast du auch die beiden CD's angehört die dabei sind? Sind sie überhaupt bei jeder Ausgabe dabei? *überleg*
Nun wenn ja solltest du sie anhören, WICHTIG, in aller Ruhe und konzentriert den Worten folgen, nichts nebenher machen, einfach an die Wand glotzen :)
Erst beim hören der CD's hats 100 % Klick gemacht bei mir.

Vorschlag:
Mache das Licht aus, oder dunkel den Raum etwas ab, zünde eine Kerze an, beobachte die Kerze während du die CD am besten über Kopfhörer hörst. Konzentrier dich dabei auf das was er sagt. Vielleicht hör die CD noch ein zweites mal an wenn du nicht mitkommst, oder dir etwas unverständlich ist, oder einfach nur so!!!

Ok ok klingt jetzt vielleicht etwas komisch oder bekloppt, aber ganz im Ernst, ich habs so gemacht und es hat funktioniert! Hoffentlich denkt jetzt keiner das ich spinne :)
Ajo wenn jetzt jemand denkt er müsse das Buch net lesen weil er ja die CD hat, so einfach ist es wohl nicht. Die CD bezieht sich in vielen Punkten auf den Inhalt des Buches.

Also erst lesen, dann lauschen *g*
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Anemone  
Gast
« Antworten #12 am: 13. Juli 2004, 19:35:00 »

Hallo NoExit,

habe das Buch schon ein paar Jahre, da gabs meines Wissens noch keine CD´s dazu.

Müsste mal hören obs die auch nachträglich gibt.

Habe das Buch schon oft verliehen und *grummel* die anderen habens damit geschafft. ;-(((

Gruß
Anemone
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NoExit
Juniormember
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Beiträge: 18


« Antworten #13 am: 13. Juli 2004, 20:10:57 »

Hihi ich habs mir auch bei nem Freund ausgeliehen der damit auch aufgehört hat, und naja es funktioniert wenns "Klick" macht.
Es wundert mich auch wirklich, KEINE Entzugserscheinungen, bei den Versuchen vorher gings mir immer scheusslich...
Vielleicht versuchste es nochmal mit der CD und nochmal Buch lesen...:)
Viel Glück

Greetz Tom
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Maggy
Gast
« Antworten #14 am: 03. August 2004, 13:28:05 »

Hallo,
bin gerade auf diese Diskussion gestoßen und kann auch was dazu beitragen:

Am 19. Dezember 2003 abends gegen 20 Uhr habe ich den letzten Zug an einer Zigarette gemacht, nachdem ich 35 Jahre am Stück geraucht hatte.
(Hallo Rena, ich werde auch bald 54 und hab's geschafft)

Geholfen hat mir dabei das Buch und die CD von Vera Kaltwasser: "Der sanfte Weg zum Nicht-Rauchen - Erfolg ohne zu kämpfen".
Mit Allen Carr hatte ich es vorher versucht, aber das war mir nicht möglich.
Kämpfen, egal ob für irgendwas oder für mich, hat mich noch nie weitergebracht, also sprach mich der Titel natürlich sehr an.
Zuerst wird erstmal diese wunderbare Liebesbeziehung zur Zigarette erklärt und wie sie entstanden ist... usw.
Irgendwann wurde mir dann klar wie sehr mir die Zigaretten gezeigt haben was ich nicht wahrhaben wollte, was vernebelt, verdrängt und verleugnet werden mußte.

Ja, ich denke, dass es für jeden irgendwie anders ist, aber mir hat's geholfen. Ich habe, da wir in einem kleinen Nest wohnen, wo ich mal eben nicht so schnell um die Ecke Zigaretten bekomme, immer noch eine Schachtel in der Schublade liegen, für den Fall, dass ich Lust drauf hätte, würde ich mir die sicherlich nicht versagen wollen, aber bisher war die Lust noch nicht da; denn zu lange sind meine kreativen Energien brach gelegen, die jetzt wieder alle zum Vorschein kommen und Lust..., ja Lust habe ich da jetzt auf ganz anderes.

Alles Liebe
von
Maggy
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seepferd
Gast
« Antworten #15 am: 10. August 2004, 20:41:00 »

liebe maggy,

erstmal bewunderung meinerseits und glückwunsch zu deinem erfolg! vielleicht ist das buch auch etwas für mich, denn allen carr hat bei mir auch nicht gewirkt.

was meintest du mit
Zitat
Irgendwann wurde mir dann klar wie sehr mir die Zigaretten gezeigt haben was ich nicht wahrhaben wollte, was vernebelt, verdrängt und verleugnet werden mußte.

Huch

Das würde genau zu meinem Problem passen.

Die Zigaretten sind bei mir ein wichtiger Bestandteil meiner Depression! Es ist so weit (oder war so weit) dass ich deswegen nicht mehr handeln konnte. Nichts war mehr möglich. Jetzt bin ich in einer Klinik und hoffe das Problem in den Griff zu bekommen...

liebe grüsse
seepferd
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Maggy
Gast
« Antworten #16 am: 10. August 2004, 22:42:15 »

Hallo Seepferd,

Klinik...hört sich ja gut an. In welcher bist Du denn?

Also, mit dem Satz meinte ich, dass mir auf meinem Weg zum Nicht-Rauchen bewußt wurde, wie sehr ich die "unangenehmen Gefühle", die in mir aufstiegen, wie Ängste, Panik, Trauer usw. mit Zigaretten zugedeckt und eingenebelt hatte. Mit Hilfe der CD wurden sie mir bewußt und ich konnte sie zulassen.

Du schreibst, dass Du hoffst das Problem in den Griff zu bekommen. Also, alles was ich bisher in meinem Leben in den Griff bekommen wollte verhärtete sich und erstarrte. Erst als ich lernte loszulassen, eben den sanften Weg ging, war es mir möglich das PROblem (von dem ich immer denke, das es FÜR mich ist, sonst würde es ja ANTIblem oder so ähnlich heißen) gehen zu lassen.

Eine erfolgreiche
und Wunder-volle Klinikzeit
wünscht Dir

Maggy
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