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Angstnetz Forum
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Autor Thema: Angst auf Arbeit  (Gelesen 1664 mal)
ele
Juniormember
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Beiträge: 10


« am: 23. November 2006, 09:42:08 »

Hallo,ich bin die Ele 51 Jahre,habe schon lange nichts mehr geschrieben,möchte mich aber heute wieder einmal melden,weil es mir im MOment auch sehr schlecht wieder geht,bin zur Zeit krank geschrieben,weil ich mir eine Rippenprellung zugezogen habe.
Ich leide schon seit meiner Kindheit an einer sozialen Phobie,was mich später auch in die Alkoholabhängigkeit getrieben hat,bin aber seit 3 Jahren trocken,mache zur Zeit eine Verhaltenstherapie,aber so richtig helfen tut mir die nicht,es gibt Tage da geht es mir sehr gut und wenn ich dann wieder auf Arbeit muß,kommen schon im Vorfeld meine Grübeleien und Ängste ich schaffe es nicht oder was wird wieder sein,meistens sind meine Ängste mit der Arbeit verbunden,wie zum Beispiel auch im Moment wieder wo ich krankgeschrieben bin,Angst die könnten auf Arbeit über mich reden und wenn ich noch länger krank geschrieben bin wird es noch schlimmer,aber wie ich es einschätze werde ich wohl nächste Woche immer noch nicht gehen können,da kommt jetzt schon wieder meine Angst hoch,meinen Schichtleiter anzurufen,dass ich noch nicht kommen kann,schon wenn ich den Telefonhörer in die Hand nehme kommt mir das Zittern.
ich bekomme meine Ängste einfach nicht in den Griff.
LG Eure Ele
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Anndra
Stammposter
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Beiträge: 296



« Antworten #1 am: 23. November 2006, 13:23:33 »

Hallo Ele,
ich fühle mit dir!
Ich habe auch schon seit Über 20 Jahren diese scheußlichen Angstzustände aber ich komme damit auch nur mehr schlecht als recht zurecht.
Leider kann ich dir nicht mehr als als mein Mitgefühl geben.
Eine Lösung habe ich auch nicht für dich.
Was machst du in der Verhaltenstherapie?Habe mich bis jetzt immer nicht getraut eine zu machen,wegen meiner Angst vor Menschen.

Liebe Grüße
Anndra
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Ich bin!Darum werde ich ständig.
hanni11
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Beiträge: 54


« Antworten #2 am: 23. November 2006, 13:50:15 »

Liebe Ele, Dir gehts genau wie mir. Ich hab auch Angst wieder in die Arbeit zu gehen. ich denke auch sie werden sich das Maul zerreißen. Aber andererseits möchte ich unbedingt das "normale" Leben wieder haben.
Wenn Dir die Theraoie nix bringt, versuch es doch mal mit einem anderen Therapeuten. Ich drück Dir jedenfalls alle Däumchen, viel mehr kann ich nicht machen.
Liebe Grüße Hanni
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ele
Juniormember
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Beiträge: 10


« Antworten #3 am: 24. November 2006, 10:02:30 »

Hallo Ihr Lieben,meine Therapeutin ist nicht schlecht,ich bin ja auch zufrieden mit ihr,ich denke es liegt an mir selbst,dass ich einfach nicht vorwärts komme.
Im Moment zermalme ich mir schon wieder den Kopf,was ich nun am Montag mache,wieder versuchen auf Arbeit zu gehen,aber auf der anderen Seite beführchte ich,dass ich es einfach noch nicht schaffe,ich habe noch solche Schmerzen in den Rippen durch meinen Sturz,aber habe wieder Angst,Montag bei meinem Schichtmeister anzurufen und zu sagen ich bin immer noch krank,aber eigentlich müßte ich doch sagen,meine Gesundheit schenkt mir niemand,und wenn man voll da liegt,kümmert sich auch niemand.
Mein Kopf ist im MOment ein Karussell.
Seit alle Lieb gegrüßt und passt auf euch auf eure Ele
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soulmen
Juniormember
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Beiträge: 13


« Antworten #4 am: 09. Dezember 2006, 21:33:54 »

Hallo Ele,
ich kann mit Dir fühlen.
Bei mir gab es auch immer wieder Zeiten,wo ich vor dem Problem stand,wie komme ich unter Menschen,in die Arbeit,was denken die von mir.Ich fühlte mich beobachtet den Kritiken von anderen ausgesetzt.Das produzierte ich selbst.Ich finge an zu zittern,der Puls raste.Ich konnte nicht mehr in Cafe's,Lokale,Restaurant's usw.Hatte ich den Mut in eine Klinik oder Reha zu gehen legte sich das ganze mit der Zeit,ich war unter Gleichgesinnten,und fühlte mich akzeptiert.Aber das war nur zeitlich bedingt,ich musste ja wieder nach Hause.dann ging alles von neuem los.In meiner jetzigen Reha habe ich gelernt meine Gedanken abzulenken.Die Situation war die:Ich saß beim ersten Frühstück am Tisch und ich schaute nach anderen Patienten ob denen meine Unruhe und Unsicherheit auffällt.Ich wurde unruhig weil ich mich beobachtet fühlte.Konnte nicht's mehr in die Hand nehmen,Angst und Panik schossen in mir auf,das war's.Am nächsten Tag gab mir ein Therapeut den Tip,in so einer Situation die Gedanken abzuschweifen.Lenke deine Gedanken voll auf etwas anderes und fixiere es voll.Bei mir war das der Blick aus dem Fenster in die Natur.Mir hat es sehr gut geholfen,aber trainieren muss ich es ständig.Vielleicht ist das eine Hilfe für Dich in so Momenten.
Ich würde mich freuen wenn das eine Hilfe für Dich seien könnte.

Mfg
Soulmen
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ele
Juniormember
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Beiträge: 10


« Antworten #5 am: 13. Dezember 2006, 06:46:32 »

Hallo,ich bin nun schon die 4 Woche krank geschrieben,zu meiner Rippenprellung kam auch noch zu allem Übel eine Erkältung dazu,ab Montag gehe ich aber wieder arbeiten,mir gräult es heute schon davor,um so näher der Tag rückt bekomme ich immer mehr Angst,wie werden die Kollegen mich aufnehme,was werden sie sagen,das geht soweit,dass ich am ganzen Körper zittere.
Eure Ele
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