franke
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Beiträge: 61
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« am: 25. November 2006, 13:36:49 » |
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Hallo an alle Ich finde suzid ist ein ernstes Thema .Wer aber monatelang darüber redet und sich meinungen andere einholt der meint es nicht ernst .ich glaube fast sie haben langeweile und haben sonst nichts zum tun .wer es ernst meint der redet einmal darüber und macht er es.Aber nicht mit Tabletten franke
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passadena
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« Antworten #1 am: 25. November 2006, 17:25:00 » |
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auch ne möglichkeit aufmersamkeit zu bekommen.stimme dir zu.
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Anndra
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« Antworten #2 am: 25. November 2006, 19:36:00 » |
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Und? Ist es nicht eben diese Aufmerksamsamkeit,die für uns alle so notwendig ist,um zu überleben?
Anndra
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Ich bin!Darum werde ich ständig.
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passadena
Gast
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« Antworten #3 am: 25. November 2006, 19:44:12 » |
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ja genau so war es gemeint anndra
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Politena
Gast
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« Antworten #4 am: 26. November 2006, 09:59:28 » |
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huhu
ich denke eigentlich genauso...
ankündigungen und androhungen von suizid sind ein hilferuf
ob das okay ist oder unter emotionale erpressung fällt sei mal dahingestellt
wenns einer wirklich tun will redet er nicht merh darüber
und wenn ich auf meine SMV zurückblicke denke ich mir im nachhinein, hätte ich sorgfältiger sein müssen
gruß poli
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Fridolin
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« Antworten #5 am: 26. November 2006, 11:26:17 » |
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Hi an Alle Suizid ist ein ernstes Thema. Wenn ein Mensch seinen Leidensdruck nicht mehr aushalten kann, erscheint der Freitod als einzige Maßnahme, der Problematik ein für allemal Lebewohl zu sagen. Eine Bewertung des Suizides darf es nicht geben, es ist auf jeden Fall ein Hilfeschrei eines Menschen. Ich denke, daß es vor diesem Schritt noch mehrere andere Möglichkeiten gibt, die dieser Mensch in seinem Loch aber nicht mehr spüren kann. Seine Wahrnehmung ist verzerrt und so glaubt er, diese Hoffnungslosigkeit ist für immer und ewig. Ich möchte jeden Menschen Hoffnung machen, es wird sich ein Weg auftun, die Hilfe anbietet. Ich wünsche mir, daß die Menschen mit Suizidabsichten diese Hilfe annehmen, denn jeder Mensch und jedes Leben ist für einen solchen Schritt zu wertvoll und einmalig.
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Fridolin Steinpalme
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franke
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Beiträge: 61
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« Antworten #6 am: 26. November 2006, 11:58:33 » |
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Hallo Fridolin Ich stimme Dir zu mit den Hilfeschreie ,sie werden aber in unserer Gesellschaft nicht mehr wahrgenommen oder nicht ernst gemeint .darum haben wir so eine hohe Zahl an suizide Gruß franke
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Tobi
Gast
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« Antworten #7 am: 27. November 2006, 05:16:51 » |
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An alle
Ich staune wieviel Antworten es bereits zu diesem Thema gibt.Ich meine alle die sich in diesen Forum angemeldet haben oder zumindest ein großer Teil von Ihnen haben sicherlich schon Erfahrungen mit SMV gehabt und wissen wovon sie reden. Ist es nicht traurig zu sehen wie kalt diese Gesellschaft ist?Viele machen Augen und Ohren zu und möchten den Hilfeschrei eines verzweifelten Menschen gar nicht hören. Und anders ist es wieder, so das viele SM-gefährdete Menschen gar kein Signal von sich geben,um nicht der Gefahr zu laufen als Schwächling, als Versager und ähnliches da zustehen. Und wir merken es gar nicht wie ein nahe stehender Mensch kurz vor seinen Ende steht. Ich habe es auch nicht bemerkt,denn er hat niemals von Tod geredet.Erst in seinen Abschiedsbrief konnte ich lesen,warum er in dieser Welt nicht mehr leben wollte.Und das haben wir (seine Freunde)akzeptiert.Damit ist uns die Trauer um Ihn wesentlich leichter gefallen. Diesen Knall einer Waffe,das Blut und den Tod so dicht neben sich zu haben,vergißt man sein Leben lang nicht.Er war bis zum Schluß m u t i g und nicht feige!!!
Als Schlußwort zu diesen Thema möchte ich nur noch feststellen: SM wird es immer geben,niemand wird diese zu verhindern wissen und man sollte die freie Entscheidung über Leben und Tod jeden einzelnen Menschen selbst überlassen ohne den Zeigefinger zu heben.
Gruß Tobi
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Twinkel1984
Juniormember
 
Beiträge: 24
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« Antworten #8 am: 27. November 2006, 09:48:26 » |
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Ich hebe nicht wirklich den zeigefinger. Es tut mir nur irgendwie verdammt weh. die durch emsdetten angeregte diskusion verfolge ich mit sehr viel interesse. hierdurch könnte unsere gesellschaft aufgerüttelt werden. Viele Menschen gehen unter in dieser gesellschaft, weil sie "anders" sind.
Ich es für mich wirklich schwer zu akzeptieren, dass Menschen, die eigentlich die besseren Menschen sind, gehen wollen. Nehmen wir euch alle, die wirklich täglich und ernsthaft an selbstmord denken. Ihr seid für mich hochintelligente wesen mit ganz viel wissen und gespür für andere. weil ihr alle wisst, wie scheiße es einem gehen kann, geht ihr anders mit mitmenschen um. Weil die Idioten die "angeblich schwachen" belachen und nieder machen, gehen menschen, die für mich einen viel höheren stellenwert haben, als die "charakterschwachen mitläufer".
Es ist einfach schade, wenn der liebe gott die "guten menschen" kriegt...
Letztlich werde ich es aber akzeptieren müssen, da ich nicht jedem Leben einen Sinn zuweisen kann oder die Gesellschaft ändern kann. Macht mit irgendwie traurig...
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Leonardo
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« Antworten #9 am: 27. November 2006, 19:00:18 » |
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Hallo Fridolin, Eine Bewertung des Suizides darf es nicht geben,.....
Stimme dir voll und ganz zu. Habe schon sieben Suizidversuche hinter mir. Sah für mich damals keinen anderen Weg, um alle Ängsten und Depressionen zu entkommen. Suizid ist die letzte, stärkst und zerstörrerischte Waffe der Selbstbestimmung. Keiner darf hier über einen anderen richten, ob es nun Schwäche oder Feigheit vorm Leben war. Die Entscheidung ist zu respektieren. Jemand der Suizid begehen will und darüber spricht sucht Hilfe und will eigentlich nicht den Selbstmord. Gefährlich wird es immer, wenn man nicht mehr darüber redet, denn dann hat man mit dem Leben abschlossen und man lebt dann nur noch für den Moment des Todes, den man herbeisehnt. Das für und wieder hat man sehr genau abgewogen mit dem Ergebnis, dass dies die letzte richtige Entscheidung in seinem irdischen Leben ist. Keiner, der jemals einen Suizid gemacht hat, macht sich diese leicht, aber man sieht keinen anderen Weg. Also laßt die Menschen doch über Suizid reden, denn dann nehmen sie noch am Leben teil. Dies hat meiner Meinung nach nichts mit Erhaschung von Aufmersamkeit zu tun, sondern "nur" damit, noch einen rettenden Weg aus der eigenen Aussichtslosigkeit zu finden und weiter zu Leben. Gruß Leonardo
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kleinemeli
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« Antworten #10 am: 28. November 2006, 09:53:28 » |
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mh finde auch das man das net wirklich bewerten kann. denk lang über das thema nach mh weil meine mama auch suizid gemacht hat. hm vielleicht ist das ja net nur aufmerksamkeit was sie ham wolln wenn sie lange drüber reden es aba net machen. vielelciht sind sie ja teilweise auch unsicher...hin udn her gerißen weil es ja vielleicht doch noch was geben könnt was sie hier hält..mh weiss man immer net. mh und ja die gesellschafft is kalt ...gibt garkein füreinander ..mehr ein gegeneinander...keiner intressiert sich mehr für den andren..udn wenn er was sagt komm so sprüche wie..ach nu hab dich net so..oder ach wird schon wieder...halt nur so dahin gesagt aba es wird nimmer zugehört oder verstanden mh.. naja ich versteh di leute schon irgendwie wenn sie den weg nehmen. ich selber hab das nachdem mama es gemacht hat auch probiert..aba hatte net geklappt udn iwie find ichs schade und denk auch oft dran ihr einfach zu folgen. red aba nie drüber..wozu auch? ..aba iwie bin ich auch froh..weil gibt ja vielleicht doch noch was...könnte ja was verpassen hier *gg* meine mama hat net lang drüber geredet...eher so hinten rum durch die blume,ich bekam mails von ihr udn dachte sie wollte mich so wieder zurück holen....glaub sie fing an zu planen als ich von zu hause weggelaufen bin... naja udn das man damit vielelicht auch aufmerksamkeit bekommen mag versteh ich auch..der jenige hatte vielleicht nie welche udn mag endlich mal gehört werden..weiss nich...
kleinemeli
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SWITEL
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« Antworten #11 am: 27. Dezember 2006, 17:51:14 » |
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hallo
Vielleicht ist das diese, meine zweite chance, die ich nun hier annehme. beklage nie den morgen, der müh und arbeit bringt. es ist so schön zu sorgen, für menschen, die man liebt.
Wahrlich, ein ganz hartes und ernstes thema. und wahrlich, es ist toll, wie ihr darüber schreibt. es macht mut, zu lesen, was ihr schreibt. gerade wir, oder besser ich, brauche auch eine aufmerksamkeit.
Wer den schon nicht?
Der eine kommt mit einer bekleidung daher, die bestimmt ein vermögen gekostet haben muss. der andere erzählt, wie er doch gerade die beste prüfung abgelegt hat (obwohl er sie in den sand gesetzt hat). ein anderer sagt, er mache nun für ein jahr eine weltreise. alle im kreis sind mit funkelnden augen fast eiversüchtig, wie dieser doch diesen mut umsetzt. sie wissen ja nicht, das dieser gerade verurteilt wurde und für ein jahr in den strafvollzug muss.
Dann gibts eben noch diese, die sagens einfach mal. leute, ich glaube, ich mag nicht mehr. seit nicht traurig, wenn ich eines tages nicht mehr da bin.
Und dann noch lese ich eine nachricht in der zeitung. oder höre es von freunden. otto ist gestorben. er hat sich erschossen.
otto? dieser otto, der mir fast jeden tag einen neuen witz erzählt hat? dieser, der immer gelacht hat? bestimmt nicht. der bestimmt nicht.
Aber genau der war es. und keiner sah und hörte es.
So unüberlegt ist ein selbstmord nicht. da sind ganz viele kleine dornen in diesen seelen, die als einzelnen dorn nicht weh tun. wenn es aber dann zu immerwährenden neuen dornen kommt, die sich so richtig tief festsetzen, kanns einfach zu viel werden. auch für den stärksten menschen, der lieben kann und liebe schenken kann.
Es gibt da eben noch menschen, die sagen einfach, reisende soll man nicht aufhalten. die welt ist aber nicht kalt. manchmal nur wir menschen, die einfach genug haben von all diesen, die immer wieder versuchen, dem anderen etwas aufzutragen, damit es gefälligst der andere dann herum schleppen soll.
Lache in die welt und sie lacht zurück. ja, es gibt so viele gute sprüche, für jede situation. nur für diesen, der seinen horizont nicht mehr sehen kann oder will, für genau diesen gibt es keine guten ratschläge mehr. möchte darauf hinweisen, das ratschläge auch schläge sein können. und schläge, die tun einfach am ende nur weh, helfen bestimmt nicht.
Auch wenn ich selber hilflos bin, nicht helfen kann, möchte ich einfach hier einen satz aus dem leben schreiben:
"Hätte ich den Sommer, Herbst, den Winter und immer wieder einen Frühling nicht erlebt, ich könnte nicht sagen - ich habe gelebt".
Das gilt nicht nur für die Jahreszeiten, es gilt für das ganz kleine Fühlen des Empfinden.
SWITEL
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Tobi
Gast
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« Antworten #12 am: 27. Dezember 2006, 20:03:58 » |
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HALLO SWITEL
Ich möchte Dir zu Deinen Vorhaben nur folgendes sagen,da ja schon eine Menge Artikel dieses Thema betreffen. Sicherlich ist der Tod eines nahestehenden Menschen ein einschneidennes und furchtbares Erlebnis.Dieses habe ich mit eigenen Augen erlebt. Emotional wird man mit diesen Erlebnis niemals fertig und es wird mich auch bis an mein Lebensende verfolgen. Fast jeder von uns hier hat schon Suezid Versuche hinter sich.Jetzt würde es sicher hundertprozentig klappen wenn ich gehen wollte.Man hat ja dazu gelernt.
Lieber Swistel
lese Dir die folgenden Zeilen richtig durch und überlege dann genau,ob Du wirklich zu diesen letzten Entschluß bereit bist.
Zu wissen,dass Ich mein Leben beenden kann, gibt mir Frieden
Zu wissen,Wie ich mein Leben beenden kann, gibt mir Sicherheit
Zu wissen,wann ich mein Leben beenden werde, macht mich geduldig.
Zu wissen,dass dazu dann alles bereit ist, gibt mir Selbstvertrauen,Kraft und Mut
Liebe Grüße,in der Hoffnung,dass Du für Dich die richtige Entscheidung triffst
Tobi
PS.Aktiviere mal Deine PM ! [[editby=Tobi=1167248854]]
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franke
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Beiträge: 61
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« Antworten #13 am: 28. Dezember 2006, 11:17:35 » |
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hallo Tobi habe deinen letzten bericht gelesen dem ist nichts hinzuzufügen .Wenn du mit normallos über suizid redest kannst du nichts erwarten .Die selbe erfahrung habe ich bei einen neurologen wenn man es ernst meint dann macht es einfach schluß ende Gruß an alle
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Politena
Gast
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« Antworten #14 am: 28. Dezember 2006, 11:21:42 » |
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hallo Tobi habe deinen letzten bericht gelesen dem ist nichts hinzuzufügen .Wenn du mit normallos über suizid redest kannst du nichts erwarten .Die selbe erfahrung habe ich bei einen neurologen wenn man es ernst meint dann macht es einfach schluß ende Gruß an alle damit hat er wohl auch recht. solange jemand noch drüber redet tut er aber auch nichts. ich kann nur jedem raten, lieber in die Notfallambulanz der nächsten Psychatrie zu gehen. poli
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Abendstern
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« Antworten #15 am: 28. Dezember 2006, 18:01:27 » |
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Hallo Poli,
sorry, aber hier glaube ich, bist Du im Irrtum!
Viele reden vorher, geben Anzeichen, in der Hoffnung, vom anderen einen Grund zu hören, zu erfahren oder zu erleben, der sie noch von diesem Gedanken, diesem Entschluß abbringen könnte.
Ein Mensch, der ernsthaft mit dem Gedanken spielt, seinem Leben ein Ende zu setzen, ist abgrundtief verzweifelt, sieht für sich selber keinen Weg mehr. Ist bereit, sich selbst und alles aufzugeben, und doch gibt es dort eine kleine Stimme, die fragt, die zweifelt, die Antwort bekommen will, dass es vielleicht doch noch einen Sinn gibt.
Erst wenn alle Signale unbeachtet bleiben, erst dann, wenn die Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit Überhand gewinnt..., erst dann kommt es zu einem Suizid.
Deshalb werde ich sehr hellhörig, wenn einer beginnt, darüber ernsthaft nachzudenken.
Denn ich weiß, dass ein Mensch es sehr wohl tun kann, wenn er vorher darüber gesprochen hat. Dies ist meist ein Hilferuf, den ich nicht unbeachtet lassen darf.
Recht gebe ich Dir, dass hier auch fachliche Hilfe gefragt ist und ich jemanden notfalls in die Notfallambulanz begleiten werde.
Gruß Abendstern
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Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum
Es gibt immer eine Tür die dir offen steht. Du hast immer eine Wahl, aber es ist schwierig, die richtige Tür zu finden. Manchmal hast du den Schlüssel schon in der Hand und weißt es nur nicht. (Iris)
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SWITEL
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« Antworten #16 am: 28. Dezember 2006, 18:11:44 » |
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Lieber tobi
Ich bedanke mich für deine schnelle antwort. Meine antwort zum thema suizid wurde aber wohl ganz anderes empfunden, als ich es meinte. Das tut mir leid.
Im gegenteil, ich wollte etwas positive eindrücke umsetzen damit. Wollte aufzeigen, wie schön es ist zu fühlen, zu lieben und zu leben.
Mein philosofischer schreibstil möchte ich beibehalten, den es tut mir gut, worte in dieser form zu schreiben. Sie beflügeln mich und geben mir kraft, es nicht einfach wie einen schulaufsatz herunter zu rasseln.
Sicher, auch bei mir gab es zeiten, da wünschte ich den weg ins ewige licht zu gehen. Und ein sommeregen, nach einem unerträglich heissen tag, tut so wundervoll gut. Ein kalter wintertag, eiskalte hände und dann ein warmes bad in einem gemütlichen zuhause, lässt alle kälte vergessen. Oder ein warmer wind im herbst, die blätter fegen nur so über gassen und strassen ? ich mittendrin und halte meine base-ball-cap, damit sie mir nicht vom kopf gerissen wird. All das meine ich mit dem satz: Hätte ich all das nicht erlebt, ich könnte nicht sagen ? ich hab gelebt. Versteht ihr das?
Ein satz ist mir noch aufgefallen, der da geschrieben wurde: ?wer darüber redet, tut bestimmt nichts?.
Hoppla, es tönt fast wie: ?Hunde die bellen, beissen nicht?.
Ich wäre da sehr vorsichtig mit einer solchen verharmlosung dieser pauschalen aussage. Als müsste es erst bewiesen werden, das es jemand ernst meint und nicht nur dumm um aufmerksamkeit pokert.
Seelen und ihre schmerzen werden verschieden verarbeitet. Manche tragen für solche seelischen vergewaltigungen oft ein leben lang. Auch dann noch, wenn sie mit einem facharzt eine therapie durchgemacht haben.
Aber schon eine neutralisierung eines masgebenden problems darf als erfolg einer therapie gewertet werden. Auch wenn sich kassen und vielerei behörden noch oft aus kostengründe einer psychischen erkrankung nicht bereit sind, eine solche erkrankung als ernste krankheit zu sehen, zu akzeptieren und mit wohlwollen behandeln zu lassen. Es ist so, eine psychische erkrankung lässt sich nicht so schnell mal in zwei, drei monaten auskurieren. Nein, es ist eine mehrjährige, kostenteure behandlung notwendig.
Hier möchte ich auf eine Diät als vergleich erwähnen, das angefutterte Pfunde auch nicht innert zwei monaten abgespeckt werden können. Diese wurden über jahre angefuttert und brauchen eben geduld und zeit, bis sie ?verarbeitet? sind.
Tobi, noch mal danke, das du geschrieben hast, auch wenn du dir um mich keine sorgen machen musst. Du hast aber mit gutem beispiel gezeigt, das man besser zu früh reagieren muss, nicht erst, wenn es zu spät ist. Deshalb ein bravo an dich persönlich.
switel
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Politena
Gast
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« Antworten #17 am: 28. Dezember 2006, 18:36:30 » |
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hunde die bellen beissen nicht?
nö...das wäre mir jetzt zu simpel.
Ich wollte Euch eigentlich nur sagen, was ich meinem Umfeld in der realen Welt auch sagen würde.
Lasst Euch helfen.
Würde ein Freund/in von mir so reden, wie hier, würde ich denjenigen einpacken und in die Psych fahren.
Die realistischste Lösung.
Sonst - würde man sich im Ernstfall, ein Leben lang Vorhaltungen machen lassen.
gruss poli
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Tobi
Gast
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« Antworten #18 am: 30. Dezember 2006, 05:14:41 » |
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Leb wohl
Nun bist du fort,
an einem anderen Ort.
Hast endlich geschafft
und dich aufgemacht
zur letzten Ruhe. Hallo Franke ,Abendstern,Politena und liebe User Da stimmt so nicht,was hier geschrieben wurde:Hunde die bellen.... Ich habe da ganz andere schmerzliche Erfahrungen gemacht.Die Zeichen nicht gesehen oder nicht sehen wollen.Nun war es zu spät und ich werde bis ans Lebensende bestraft mit Albträumen,Vorwürfen und Traurigkeit.Schlimmer ist Sie geworden,die Krankheit,die an meine Lebensader nagt,stetig und immer. Und was Poli sagt:Unter Arm und ab zum Psycho.... Aber was,wenn Du versprochen hast? Einfach so brechen?Vertrauen für immer verspielen?Hätte das Ihm das Leben gerettet?Ich glaube nicht,nur für eine kurze Zeit,aber nicht für stetig!Was wäre richtig gewesen?Ich weiß es nicht. Und was Franke schreibt :beim Thema Suezid brechen die Neurologen ab... Er hat Recht.Sie schwafeln uns sowieso nur Ihre einstudierten Texte runter.Hilfe,echte Hilfe -Fehlanzeige. Deswegen sage niemand:Das hättest Du so oder so machen sollen. Für alle gibt es keine Rettung.Das Leben hat uns so gemacht wie wir sind und der Tod ist ein Teil davon.Die einen gehen früher,die anderen später-gehen tun wir allemal. Gruß Tobi 
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kallisto
Gast
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« Antworten #19 am: 30. Dezember 2006, 07:04:17 » |
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hallo, ich bin auch der meinung, das krisenintervention, das therapeutische gespräch, je nach persönlicher ausrichtung zusätzlich austausch mit geistlichen oder sonstingen menschen spiritueller prägung das mittel der wahl in akuten situationen sin mittel und langfristig sehe ich für mich als wichtigsten stabilisierungsfaktor, eine eigene sinnfindung, wie immer die auch beschaffen sein mag, sie tut not Die einen gehen früher,die anderen später-gehen tun wir allemal. ja so ist es, für mich würde ich mir wünschen diesen zeitpunkt nicht voraus zu wissen, denn in die lage zu kommen, ihn planen zu müssen oder zu wollen zu wünschen bliebe und letztendlich und nicht zu dulden ist, daß in welcher form auch immer dritte belastet, schuldig gemacht oder auch nur als auffindende belastet werden da möchte ich es mit immanuel kant halten, der da sagt: ?Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.? [/color] kallisto
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suse
Gast
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« Antworten #20 am: 30. Dezember 2006, 11:56:22 » |
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Hallo, ich wollte auch noch etwas hierzu schreiben. Zum Thema: Hunde die bellen, beißen nicht. Mein ehemaliger Schwiegervater hat auch lange vor seinem Suizid davon gesprochen, dass er sich umbringen will. Aber die ganze Familie hat es nicht ernst genommen. Dann hat er sich irgendwann aufgehängt. Alle machten sich danach Vorwürfe, aber zu spät. Er wurde nur 49 Jahre alt. Als er jung war, hat ihm eine Wahrsagerin mal gesagt, dass er keine 50 wird. Vielleicht hat dieser Satz in seinem Unterbewußtsein gewirkt.
Liebe Grüße suse
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suse
Gast
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« Antworten #21 am: 30. Dezember 2006, 12:14:23 » |
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.. und sein jüngster Sohn hat ihn dann im Schuppen gefunden .... Seine beiden Söhne haben es nie überwunden, auch seine Frau nicht. ....
Und mein Vater hatte vorher nicht darüber gesprochen. Ich habe ihn zufällig in der Garage gefunden. Er hatte Tabletten genommen und Auspuffgase eingeatmet. Aber er wurde gerettet. Bloß einige Jahre später bekam er eine schlimme Krankheit. Dann dachte ich immer, es ware für ihn besser gewesen, wenn ich ihn nicht gefunden hätte. Das konnte ich aber nicht wissen.
L.G. Suse
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« Letzte Änderung: 30. Dezember 2006, 12:20:11 von suse »
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SWITEL
Gast
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« Antworten #22 am: 30. Dezember 2006, 14:52:20 » |
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hunde die bellen beissen nicht?
nö...das wäre mir jetzt zu simpel.
Würde ein Freund/in von mir so reden, wie hier, würde ich denjenigen einpacken und in die Psych fahren.
Die realistischste Lösung........
liebe poli, das wär mir auch zu simpel. packen wir diese bündel und fahren es auf den schrottplatz der seelenfreunde, die schon längst nicht mehr auf offene ohren stossen? für den augenblich die realistischste lösung....die lösung aber für diesen, der froh ist, etwas einfach mal einzupacken und abzuschieben. so kam es mir vor, als ich deinen beitrag las. weich mir von der pelle, ich kann dir so und so nicht helfen. diese dort, die haben spritzen, medikamente, werden dich ruhig stellen, und werden versuchen, aus dir ein ganz netter, ruhiger , friedlicher mensch zu machen. und poli, kannst stolz sein, du hast etwas unternommen. hast diesen übergeben, damit diese ihn vielleicht noch mal aufpäppeln. für dich ist das problem damit aus dem weg. denn du kannst dir nicht x-schwere neue lasten aufladen. und zuhören, das magst du erst recht nicht mehr. weil du nämlich selber noch vieles zu sagen hättest? stimmts? oh nein, poli, man kann nicht einfach etwas als lösung einpacken und es einfach irgendwo abgeben. weder das eigene, noch etwas anderes. setze dich in die lage dieser person, wärst du zufrieden, wenn man dich ohne grosse diskusion einfach mal kurz verpackt, dich so schnell es geht - entsorgt? so einfach mache ich es mir nicht. auch ich brauche etwas schutz, und wann immer ich es ertragen kann, helfe ich zu tragen. ganz real, ohne verpackung, ohne die schnelle lösung als standart bereit zu haben. aber dafür vielleicht etwas zeit, mitgefühl und dieses kostbare ohr, das zuhören kann. ohne gleich etwas immer wieder besser wissen zu müssen. erzähl mir mal, warum du möglichst schnell alles verpacken möchtest um es dort zu übergeben, wo du dir keine sorgen mehr brauchen musst darüber? ich möchte das gerne wissen. grüsse switel
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eulenfuss
Gast
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« Antworten #23 am: 30. Dezember 2006, 15:00:36 » |
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hi
muss da auch mal was zu sagen
was poli vorschlägt ist kein wegpacken und gewissen beruhigen
manchmal ist es genau der rettende schritt zu dem man selbst nicht mehr in der lage ist und jemand anders für einen denkt und handelt
ich aus meiner warte sehe es so
bei mir kam die hilfe immer erst als es fast zu spät war, worüber ich aber nach wie vor nicht glücklich bin
aber es gibt mit sicherheit einige die froh wären wenn man ihnen die entscheidung abnimmt
mfg
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kallisto
Gast
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« Antworten #24 am: 30. Dezember 2006, 15:38:26 » |
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hallo,
ich hab es glaub ich schon mal geschrieben aber es scheint untergegangen zu sein,
wenn man nur um zu überleben, alles aber auch alles über sich ergehen hat lassen, seinen körper hingegeben, seine seele gespalten,
sich selber sagen muß damals hätttest du alles weitere verhindern können, hättest du den mut gehabt den schritt zur freiheit in den tod zu gehen, gemacht
dann müßtest du nicht mühsam lernen dir ins gesicht zu schauen, deine scham überwinden lernen, deine verletzungen und tiefe wunden zu heilen versuchen
wenn all das so ist, und du lebst, dann kann es kein verstehen geben für menschen die ständig davon reden ihr leben wegzuwerfen wie ne alte wursthaut, dann ist man froh wenns profis gibt die sich dem annehmen und man selbst nicht eigene wunden reißen muß
warum switel macht es dich so zum edelmenschen wenn du dich in dem thema suhlst? so kommt das bei mir an was du schreibst, kasteie dich wo und wie du willst, aber ich möchte im park keinen Exhibitionismus begegnen und hier im forum schon zweimal nicht
kallisto
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