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Angstnetz Forum
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Autor Thema: Einordnungshilfe Angsprobleme  (Gelesen 2006 mal)
kobil
Beginner
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Beiträge: 3


« am: 17. Dezember 2006, 02:39:37 »

Hi.
Meine Schwester hat folgende Probleme, ich würde mich freuen, wenn ihr mir Erzählen könntet um was für eine Art Störung es sich handelt, damit ich mehr Infos suchen kann.

Also, sie hat seit ihrer Kindheit (inzwischen 24 Jahre alt) immer wiederkehrende Angstzustände, bei denen sie ich ausmalt/vorstellt, das Freunde, Bekannte oder sie selbst an einer Krankheit erkranken und daran sterben.
Diese Zustände treten vor allem bei entsprechenden Kommentaren auf (jemand sagt, das es ihm schlecht geht, Hustet, etc.) aber auch häufig einfach so, bzw. in Streßsituationen und wenn sie sich ärgert.
Dies kann mehrmals täglich der Fall sein und dauert bis zu einer Stunde an.
Die Symptome sind vermutlich etwas ungewöhnlich, es ist körperlich zumindest von aussen nicht zu merken (kein Zittern oder so), stattdessen wird sie sauer und böse auf einen, wegen nichtiger Gründe, so als müsse sie eine Wut ablassen.
Ich hoffe, ihr habt Ideen worum es sich handelt.
Es ist etwas schwierig, sie direkt darauf anzusprechen, da das Thema die Befürchtungen auslöst und damit auch die Abschottung und Anfeindungen.

Ich hoffe, ihr könnt mir Hinweise geben, womit wir es zu tun haben...
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DerSani
Schreibe oft hier
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Beiträge: 91


« Antworten #1 am: 17. Dezember 2006, 07:11:32 »

Ich glaube nicht das man aus so einer kurzen Beschreibung eine Diagnose stellen könnte, was übrings auch nur ein Therapeut tun sollte.
Wir hatten mal eine ähnlich gelagerten Fall in der Klinik, der Patient hatte Hyperchondrie. Diese muss nicht immer auf ein selbst bezogen sein!
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maren
Gast
« Antworten #2 am: 17. Dezember 2006, 08:55:25 »

hallo

mh eine diagnose kann  hier wohl eh keiner geben wirsind alles nur betroffene, ich kann mich an eine zeit erinnern da wurde ich bie jeder panikattake auch fürchterlich wütend aber meist auf mich das ich es nicht in griff kriege,,

die ängste das jemand sterben könnte haben meist einen auslöeser das jemand im bekanntenrkries gestorben ist,was sie nicht so recht verarbeiten konnt oder plötzlich gestorben ist,,das kann wie ein zwangsgedanke werden,,,aber wie scho ngesagt alles vermutungen ich würde ihr anraten und das ist wohl am wichtigsten , zum hausartz ne überweisung zum neurologen wo auch mal ein eeg gemacht wird,,gründliich untersuchen lassen und dann eine therapie,,der therapeut wird eher in der lage sein rauszubekommen , wo ihre probleme genau liegen,das ist hier einfach so nach beschreibung eines verwandten recht schwer,,, ich weiss nicht wie sie den zustand beschreiben würde,

lg maren
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kobil
Beginner
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Beiträge: 3


« Antworten #3 am: 17. Dezember 2006, 12:37:50 »

Danke erstmal für die Antworten.
Ich suche hier natürlich nicht nach einer Diagnose. Mir ist schon klar, das am Ende wohl eine Therapie stehen wird.
Wonach ich suche, ist die vermutliche Bezeichnung der Krankheit, damitich weiter suchen kann, um es erstmal besser zu verstehen.
Ich weiß nicht, wo ich das zwischen Begriffen wie Angststörung, Angst-/Panikattacken, Depression, Neurose, etc einordnen kann.
Auf den ersten Blick scheint es sich ja um Angstattacken zu handeln, wegen des Attacken-artigen Auftretens, aber bei Angstattacken geht es meist um greifbarere Dinge wie Spinnen, Fahrstühle etc und die Auswirkungen sind gänzlich anders, statt Lähmung und verlorener Kontrolle eben die angesprochenen Verhaltensmuster.
Vielleicht habt ihr schonmal von ähnlichen Fällen in diesem oder anderen Foren gelesen?
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maren
Gast
« Antworten #4 am: 17. Dezember 2006, 16:24:51 »

hallo

den zahn muss ich dir leider ziehen,, angst vor liften (klaustrophobie) höhen - höhenangst,, usw,, gehts um konkrete ängste

bei agroaphobie oder generalisierte angststörugn ist die angst nicht greifbar

ich zb kann ganz gemütlich im sessel sitzen einen super film sehen udn voll in panik ausbrechen ohne das es einen auslöser gab, oder ds ich es aufhalten kann

meist ist es nicht die angst vor brücken fahrstühlen oder sonstiges ,sondern die angst vor der angst

das gefühl verrückt zu werden und den nächsten *anfall* nicht mehr zu überleben,, die ständige frage was wenn der noch schlimmer wird

die thearpeuten nennen es schlicht generalisierte angstörung oder angst vor der angst, was wir aber dabei durchmachen ist oft kaum zu berschreiben.

es gab früher tage da stand ich an meiner küche vor der spüle und dachte ich muss jede minute sterben,,schwindel überlkeit , schweissausbrüche,, fluchtgedanken und ich stand starrr da wie das kaninchen vor der schlange,, also nicht alles was angst auslöst muss auch einen grund haben,, panikattacken sind meist  ohne gerade erkennbaren auslöser

lg maren
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Anndra
Stammposter
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Beiträge: 296



« Antworten #5 am: 17. Dezember 2006, 17:04:24 »

Hallo,
ich denke du solltest deine Schwester an der Hand nehmen und mit ihr einen Psychiater aufsuchen.Dem beschreibt sie dann ihre Ängste und er wird hoffentlich erkennen welche Form der Behandlung für deine Schwester am besten ist.
Ich kenne diese Ängste sehr gut.Ich fürchte auch ständig,dass mir oder Anderen etwas zustößt oder ich krank werde.Selbst ein Mückenstich kann lebensbedrohliche Folgen haben.
Dahinter steckt allerdings ein sehr komplexes System von verschiedenen Ängsten und Störungen.
Lasst euch beraten.Ich finde es sehr schön,dass du dich um deine Schwester sorgst und ihr zur Seite stehst.
Mach nur bitte nicht den Fehler und versuche diese Ängste rational zu erklären.Nimm es so hin wie es ist und glaub ihr,dass es ihr schlecht geht,wenn sie es sagt,auch wenn man es nicht sieht.
Wichtig ist,dass deine Schwester sich helfen lassen will und ihre Situation ändern möchte.
Ich wünsche euch viel Erfolg!
Anndra
Gespeichert

Ich bin!Darum werde ich ständig.
kobil
Beginner
*
Beiträge: 3


« Antworten #6 am: 19. Dezember 2006, 01:21:55 »

Vielen Dank. Der Begriff "Generalisierte Angststörung" hat mir schonmal sehr geholfen.
http://www.panikattacken.at/generalisierte_angststoerung/gen_angst.htm finde ich dazu hilfreich.
Danke und alles Gute wünsche ich Euch!
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