Womat
Juniormember
 
Beiträge: 12
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« am: 06. Januar 2007, 14:45:34 » |
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Hallo ihr! Ich bin 30 Jahre jung und suche dringend Hilfe! Ich bin ganz neu hier und habe hier auch schon ein paar Dinge gelesen. Ich habe seit ca. 2 Jahren Panikattacken. Vermute ich mal. Vor knapp 2 Jahren ist mir aufgefallen, dass mein Herz zwischendurch aussetzt. Darauf hin bin ich zum Hausarzt und habe ein Tages EKG machen lassen. Nichts wurde gefunden. Später, also nach ein paar Monaten bestand ich auf ein 24 Std. EKG. Da stellte meine Hausärztin Rythmusstörungen und Aussetzer fest. Ich wurde dann also beim Kardiologen auf den Kopf gestellt. Genauso meine Schilddrüse usw. Der Kardiologe stellte fest, dass sich eine kleine Klappe an meinem Herzen etwas hängen lässt. Das wäre nicht schlimm sagte er. Das hätten 1000 andere Frauen auch. Und diese kleine Klappe verursacht schon mal Störungen. Das schlimme ist, dass ich seit dem unter Panik leide, die sich anfühlt als würde ich einen Herzinfakt bekommen. (Schwindel, Überlkeit, Atemnot, Beklemmungen und ein unbeschreibarer Schmerz in meiner linken Brust. Das macht mir das Leben und den Alltag mit meinem Kind zur Hölle. Oftmals muss mein Kleiner darunter leiden. Ich kann nicht mehr schlafen. Schon gar nicht allein. Wenn mein Freund zur Nachtschicht geht, muss ich bei meiner Mutter übernachten. Die im übrigen unter Bluthochdruck, Depressionen und Angst leidet. Leider ist sie mir auch keine grosse Hilfe, da sie selbst ständig unter Panik steht solange ich denken kann. Wer kann mir helfen. Ist da Jemand der mir etwas dazu sagen kann. Ich habe zwar schon einen Termin beim Psychologen, aber das dauert noch.
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maren
Gast
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« Antworten #1 am: 06. Januar 2007, 17:02:38 » |
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hallo
aussetzer im herzen sind oft psychisch bedingt, ich hab sie jetzt seit 25 jahren, mit der zeit lebt man damit aber unangenehm bleiben sie immer , an tagen wo es sehr doll ist , hat man immer wieder ein bischen angst.
die einsicht das vollkommen gesunde leute auch rytmusstörungen haben sie aber nicht bemerken wie wir,,, ist da wenig trost,, aber ich bekomm jedes jahr ein ekg es ist bis auf diese rytmusstörungen nichts organisches am herzen zu merken.
was soll ich dir sonst raten,, entspannungsübungen oder zb eine atemtherapie bis du beim therapeuten rankommst wäre schon mal eine gute sache.
wie alt ist dein kind?? ds allein sein ist wieder ein anderer aspekt von angst, wie ich lesen leidet schon deine mutter daran,das es vererbt sein kann steht ja noch nicht so fest,aber sicher kannst du einiges von deiner mutter schon anerzogen bekommen haben.
das beste um es schneller bearbeiten zu können wäre ein stationärer aufenhalt oder eine tagesklink,, die wartezeiten allerdings sind auch nicht ganz ohne...
ich drück dir fest die daumen
und schick dir viel kraft
lg maren
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moses05
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« Antworten #2 am: 06. Januar 2007, 21:55:19 » |
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Hi Womat !
Deine beschriebene Probleme kenne ich nun schon seit über 20 Jahren. Die sog. Rhytmusstörungen sind eher vegetativ verursacht und daher ohne krankheitswert. Diese Extrasystolen sind echt störend aber man / frau kann damit leben. Als unbedenklich sind sie einzustufen, wenn die Rhytmustörungen bei ansteigender Belastung ( z.b. beim Sport ) nicht mehr vorhanden sind. So ist das bei mir und so bin ich damals auch dazu gekommen, hin und wieder Sport zu treiben. Panikataken?! Siehst du da einen Zusammenhang ? Meine Rhytmustsörungen waren schon 18 Jahre vorhanden, bevor ich die ersten PA.s bekam. Bei mir liegt es eher an anderen Dingen. Also mach Dir nicht so Sorgen darüber und versuche nicht den Dingen ( die dich stören oder die du nicht so gerne magst )aus den Weg zu gehen. Auch eine Therapie zu machen ist sicherlich äußerst sinnvoll............
LG Moses
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Sehe was du siehst und nicht was du denkst was du siehst!
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detroit
Beginner

Beiträge: 5
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« Antworten #3 am: 08. Januar 2007, 01:09:33 » |
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und hier sind wir bei einem Thema angelangt, was ich gerne mal "mit bereden" möchte. Sport ist gegen Angst etc ein tolles Mittel. Ich hatte am Samstag erst den ganzen Tag schwer zu tragen (treppe rauf, treppe runter->Umzug). Am Abend war ich so fertig, das es garkeine Angst gab. Man ist total ruhig und ausgeglichen  nur finde ich es blöd alleine durch die straßen zu laufen,sonst würde ich glaube öfter mal ein paar meter laufen.
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Golle
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« Antworten #4 am: 08. Januar 2007, 10:11:31 » |
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Hallo zusammen! @detroit. das ist genau der Punkt! Sport muß immer organisiert werden! 18 Uhr, Auto steigen, 1 Std irgendwas und dann zurück! Ich schaffe es nie mich dazu zu überwinden! Alleine hier rumlaufen finde ich auch dämlich! Ich hatte auch gerade nen Umzug und bin treppauf und ab gelaufen und... natürlich auch keine Panik durch die Ablenkung! Als ich in der Reha war, war logisch alles im Haus! Da ist es toll sich das Programm anzusehen und dann zu verschiedenen Dingen sich einzutragen! @womat: Ja, das kenne ich auch, ist familiär scheinbar gegeben. Mein Vater hat auch die gleichen Sympthome. Helfen kann man sich leider nur selber (leider, weil es so schwer ist) . Austausch hier im Netz hilft, da man merkt auch andere haben das Gleiche. Und privat versuchen nicht alles so an sich ran zu lassen und auch einmal "nein" zu sagen!! Egoistischer werden und man muß erkennen, dass Angst nur ein Gefühl ist! @moses: Ich glaube eine Selbsthilfegruppe wäre gut. Aber es gibt hier nichts in der Nähe, vielleicht sollte ich selbst eine gründen, aber wie...gute Frage was!!!Bei mir war es so das Herzrasen und PA zeitgleich auftraten! @maren:Aber schon häufig Deine Beiträge gelesen. Durch Deine Einfühlsamkeit und Identifizierung mit dem Problem hast Du mir und sicher auch vielen anderen schon oft geholfen! Euch allen weiter viel Mut und Kraft Golle
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Wer Angst vorm Älterwerden hat ist ein Feigling
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Taube59
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« Antworten #5 am: 08. Januar 2007, 17:50:11 » |
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Hallo Womat, kann Deine Angst und Panik sehr gut verstehen. Auch ich habe lange damit zu kämpfen gehabt. Laut meinen Beobachtungen und auch der Aussage meiner Therapeutin, hat sich die Angst auf körperliche Symptome verlagert. In meinem Falle: Ständiges Herzstechen, Schmerzen in der Brust, taubes Gefühl in Arm und Bein, ect. ect. Ich habe vor kurzem ein für mich sehr hilfreiches Buch lesen und bin seitdem in der Lage, diesen körperlichen Symptomen anders zu begegen. Klar habe ich vorher ein EKG gemacht, damit ich wirklich relativ sicher war, dass mein Herz o.k. ist. )Denke 100% Sicherheit bekommt man nie). Seitdem sage ich mir immer wieder: "Es ist nur ein unangenehmes Gefühl, was die Oberhand über meine Angst bekommen will. Das lasse ich nicht zu." Damit komme ich ganz gut klar. Musste jedoch viel an mir, meinen Gedanken arbeiten. Aber glaube mir, es geht. Das Buch heisst: Angstfrei leben von Lucinda Bassett. Untertitel: Das erfolgreiche Selbsthilfeprogramm gegen Stress und Panik. Hatte mir das bei Amazon bestellt.
Vor allem während ich das Buch las, war es eine große Hilfe und hat mich aufgebaut. Bestimmt werde ich es noch des öfteren immer wieder lesen um mich auf den Boden der Tatsache zu holen. Das Buch geht ganz intensiv auf körperl. Symtome ein.
Wäre ein Versuch für Dich und ich wünsche Dir, dass es Dir hilft, genau wie mir.
Liebe Grüße, vielleicht schreibst Du einmal ob Du es Dir besorgt hast.
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Willi
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Beiträge: 76
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« Antworten #6 am: 08. Januar 2007, 18:18:50 » |
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Hallo Womat,
mit dem Herzen sollte man immer sehr vorsichtig sein. Einen Herzinfarkt erleidet man, wenn die Leitungen (Herzkranzgefäße) die das Herz selber mit Blut versorgen, verstopft sind. Normalerweise passiert so etwas vor allem bei älteren Menschen, die zudem noch sehr ungesund gelebt haben. Die Patienten werden aber immer jünger, deshalb solltest Du durch unsere gut gemeinten Tipps nicht leichtsinnig werden, wir sind alle keine Ärzte.
Vielleicht kommt die Störung tatsächlich nur von der Herzklappe wie Du es beschrieben hast, vielleicht ist sie aber auch nur seelisch bedingt, wie Maren das vermutet. Was aber sogar viele Ärzte und Zahnärzte nicht wissen, vielleicht kommt sie auch von Deinen Zähnen. Vielleicht hast Du einen schlechten Zahn oder zumindest eine entzündete Zahnwurzel. Auch bei einem überkronten oder fehlenden Zahn kann die Zahnwurzel oder ihr Rest entzündet sein. Die kranke Zahnwurzel verursacht dann eine permanente Entzündung die sich über Kieferknochen und Nerven auf den Brustwirbel auswirkt. Der Brustwirbel wiederum drückt dann störend auf einen Nerv, der die Herzfrequenz steuert. Geh zu einem guten Zahnarzt oder besser noch zu einem guten Kieferorthopäden, vielleicht ist Dein Problem dann gelöst.
Liebe Grüße Willi
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Womat
Juniormember
 
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« Antworten #7 am: 09. Januar 2007, 13:27:39 » |
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ich wollt mich nochmal für die ganzen Antworten bedanken. Bis vor 2 Tagen habe ich mich mehr als alleingelassen damit gefühlt. Niemand aber wirklich Niemand hat mich verstanden. Ich dachte ich komme vom Mars. Keiner in meinem Umkreis kennt die Attacken die mich überfallen und schütteln boß nachdenklich den Kopf! Ich weiß ich mach mir zu viele Sorgen und steigere mich in alles hinein. Ich bin aber auch bemüht der Ursache auf den Grund zu gehen, denn ich war wirklich mal ein fröhliches und ausgelichenes Mädchen. Ich werde natürlich auch noch einen Orthopäden aufsuchen, um alles ausschließen zu können. Denn ich habe den Anfällen und den Panikattacken dank Euch alle den Kampf angesagt. Ich denke ich kann es schaffen!?  Oder? Es ging doch früher auch. Ich hab mich schon mal als erstes, mit meinem Sohn beim Mutter/Kind turnen angemeldet. Ich glaub ich fang sonst zu früh an zu rosten. Damit helfe ich auf jeden Fall schon mal meinem Unterentwickelten Rücken!
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sweetpatrizia
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Beiträge: 23
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« Antworten #8 am: 18. Januar 2007, 10:45:05 » |
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Hallo womat!
mir geht es ähnlich wie dir! Ich hatte vor zwei Jahren so einen riesen schwindelanfall dass ich ins krankenhaus musste. Dort stellte man ein Loch im Herzen fest, das aber nicht die Ursache war.Ich war seit jeher ein Herzneurotikerin, hatte immer Angst um mein Herz (wieso? das weiss ich selber nicht ) seit dieser Diagnose ging es mir sehr schlecht. Die gleichen Symptome wie du! Dann kribbeln, extrem müde und und und. Ich ging zu verschiedenen Kardiologen, ich wechselte meinen Hausarzt usw. Dann kamen noch Herzrythmusstörungen verstärkt hinzu und so gings immer mehr bergab. Jetzt erfuhr ich von meiner Ärztin und von den Kardiologen, dass jeder Mensch am Tag bis zu , glaube, 200 extrasysstolen haben kann. Bei Frauen kommt das häufiger vor! Mein Arzt sagte mir aber auch, dass die Menschen, die auf ihr Herz horchen, diese Systolen bemerken, andere Menschen, die das ncht kümmert, haben grauenerregende Herzstolperer und merken es gar nicht! Ich muss aber ehrlich sagen, trotz der mehrfachen Zusicherung der Ärzte, trotz ettlichen Untersuchungen und EKGs: sobald die herzstoperer da sind, krieg ich dermassen Panik dass alles drumherum verschwimmt. Die Symptome die du beschreibst, habe ich jetzt nahezu 2 1/2 jahre verstärkt. Dann bekomme ich noch Zittern, Schwächeanfälle, Kraftlosigkeit. Ich weiss nicht, woher du bist, ich könnte Dir im Stuttgarter Raum eine Frau empfehlen, die Lebenshilfe macht, das hat mir unheimlich viel gegeben.... auf alle Fälle wünsche ich dir viiiiiiiiiiel Glück!!!! Patrizia
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dobi2602
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« Antworten #9 am: 21. Mai 2008, 22:10:15 » |
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:)hallo partizia,ich komme aus heilbronn,wie funktionierte das mit der lebenshilfe.mir wurde hypnose geraten,hast du damit erfahrung. mein herzrasen und meine panikattacken habe mich jetzt bald 2 jahre im griff-. wäre lieb von dir zu hören druss doris 
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liebe grüsse doris
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