Hi Maja
warum dein Sohn die Depression hat kann ichd ir nicht sagen, vielleicht ist einfach zuviel passiert in letzter Zeit, vielleicht war auch in seiner frühen Kindheit das Umfeld nicht so toll, so dass er zu wenig SIcherheit erfahren hat, wie bei meinem Sohn, der jetzt 17 Jahre alt ist.
Er hat seit ein einhalb Jahren Depressionen, meine persönliche Diagnose jetzt, und wir suchern erst jetzt den Psychiater auf, Montag das erste Gespräch. Ich wollte es nicht wahrhaben, dass er wie ich auch unter Depressionen leidet.
Das hat sehr weh getan, Schuldgefühle und alles mögliche gehen mir dabei durch denKopf und ich hab wertvolle Zeit vergeudet. Wir haben zwar versucht mit Kinesiologen zu helfen, aber das half immer nur sporadisch und das Gefühl
mein Kind nun auch mit Psychopharmaka versorgt zu wissen, ist eine bittere Erfahrung, er wird sicher welche verordnet bekommen!!!
Nun aber wieder zu dir und deinem Sohn: ich finde er sollte die Schule weitermachen, auf alle Fälle!!! OHne irgendwelche Nachteiloptionen (

kein Ahnung was das ist da ich in Ö lebe bei uns gibts sowas nämlich nicht)
da er die Struktur ganz dringend zur Gesundung braucht.!!
Ich denke in unseren Schulen, gerade im Gym., sitzen sehr viele Kinder und Jugendliche die depressiv sind, nur werden sie eben nicht behandelt, weil die Eltern, wie ich, immer noch Angst haben vor Stigmatisierung.
Die machen die Schule auch weiter ohne irgendwelche Nachteil.....
Du hast die Diagnose und dein Sohn wird von medizin. Seite super betreut das macht es deinem Sohn, Gott sei Dank, leichter als vielen anderen die ihre Depression verschleppen.
Was er braucht für die genesung sind auch Erfolgserlebenisse und ein Umfeld wo er mit anderen sein kann.
Ich meine damit die soziale KOmponente. die ganz wichtig ist für JEDEN der Depr. hat.
Meiner Meinung nach ist der Mensch der Depre. diagnostiziert bekommen hat, nicht NUR depressiv sondern er hat auch einige gesunde Anteile, die immer wieder dann verstärkt werden wenn er "gesunde" Dinge tut. Wie Freunde treffen, Job oder Schule machen, je mehr er ausgegrenzt wird und je mehr auf seine Depression eingegangen wird, desto mehr wird er sich als kranker oder andersartiger Mensch fühlen. Was er aber nicht ist. Er hat diese Veranlagung, egal ob vererbt oder anerzogen, mitbekommen, aber er hat auch andere gesunde Anteile in sich, die beachtet gehören. Und zwar ganz dringend beachtet gehören. Deshalb bin ich dafür dass er weiter ganz normal in die Schule geht und versucht sein Abi zu machen, wenn er Klassenlehrer im Geduld gibt, ist ja die positive Einstellung der Schule deinem Sohn gegenüber gegeben.
Ich wünsche euch viel Glück
Rubi