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Autor Thema: Kann mir vielleicht jemand helfen?  (Gelesen 1676 mal)
maja40
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Beiträge: 3


« am: 04. Februar 2007, 22:39:17 »

Hallo,

mein Sohn leidet seit 2 Monaten an Depression(die Krankheit würde erst jetzt erkannt),besucht Gymnasium,10 Klasse.Er macht die 10 Klasse zweite Mal,weil wie oben geschrieben,schon krank war.
Wir haben Morgen ein Gespräch mit Schullektor und Klassenlehrer.Ich habe Angst daß die wollen daß mein Sohn die Schule verlässt,obwohl vor seine Krankheit guter Schüler war.Seine Psychiaterin hat schon gesprochen mit Schulleitung daß Wechsel auf Realschule nichts bringt.Er braucht jeztz Unterstützung.Bis Abitur sind noch drei Jahre,also Zeit gesunder zu werden.Er macht Verhaltesterapie,nimmt Medikamente...geht regelmäßig zum Psychiater.Man merkt das es jeden Tag besser wird.
Aber die Schule???Ob Sie mitmacht,und gibt ihm Zeit die er braucht??
Hat jemand vielleicht Erfahrung?Gibt sowas wie Nachteilausgleich...oder aus päd.Gründen(Versetzung)?Es ist klar daß die Schulleistung meines Sohnes durch die Krankheit leidet.

Gruß

Maja
« Letzte Änderung: 04. Februar 2007, 22:51:12 von Richard » Gespeichert
fibro1
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Beiträge: 12


« Antworten #1 am: 07. Februar 2007, 08:15:44 »

halo maja,

zu nachteilsausgleich, gehe mal in deinem bundesland auf die kultusministerium seite.
in wie weit und für was möchtest du einen nachteilsausgleich.
und überlege dir es genau - es steht dann schriftlich in jedem zeugnis dabei.

in wie weit beeindrächtigt es seine schulische leistungen - konzentration?
klärst mich bitte mal auf.
ich würde auch gerne erfahren warum er depri hat - sofern es einen grund dafür bekannt ist.

eine mitfühlende mama
gruß fibro
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Sunshine67667252
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Beiträge: 70


« Antworten #2 am: 07. Februar 2007, 18:50:45 »

Hallo Maja

Ja es gibt sowas wie ein nachteilausgleich aber den würde ich nur im notfall ansprechen.. ich finde es wichtiger die schulleitung und seine klassenlehrer zu informieren. Ich denke die helfen deinem sohn auch weiter.

Um was genaueres sagen zu können müßtest du etwas genauer werden was die schulleistungen betreffen.

Ich wünsche euch VIEL kraft und Gedult..   Sunshine67667252  (Markus)
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Markus alias sunshine67667252
maja40
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Beiträge: 3


« Antworten #3 am: 13. Februar 2007, 12:16:27 »

Bitte um Entschuldigung ,ich war erkältet konnte nicht antworten.Jetzt mach ich gerne.Wir hatten ein Gespräch mit Schulleitung und Klassenlehrer.Es hat leider nichts gebracht.Obwohl mein Sohn Attest hat von Psychiaterin daß er an Depression leidet,will die Schulleitung nächstes?Ich denke die wollen sich absichern.Und jetzt steht mein Sohn in Zwickmühle,wenn er sich als Schulunfähigt degradiert,heißt daß er schafft die Klasse nicht,wenn er aber sich dem Druck(von Seite der Schule)stellt,leidet er an seine Krankheit.Die Psychiaterin meinte die Schule sollte ihm helfen und dahinter stehen?Es sieht so aus als hätte die Schulleitung keine Ahnung was Depression ist,und "glaubt"meinem Sohn nicht!Wie gesagt er geht regelmäßig zur Psychiaterin,Psychologen...Er würde auf andere Tabletten umgestellt,und man sieht positive Veränderung.Das freut Muttersherz.Er braucht bisschen Zeit,aber daß will die Schule nicht wahr haben,und stellt ihm ständig unter Druck.
Konzentration ist besser geworden,daß er die Klasse wiederholt ist nicht so schwer(von Lehrstoff).Wir wissen daß es von uns Fehler war die Krankheit nicht zur erkennen,und viel Zeit verloren.Damals hat mein Sohn die Schulleitung angesprochen daß es Probleme daheim gibt und auch er selbst welche hat,und geben hat um eine Chance-Proberversetzt zu sein?Ich weiß er hätte diese Chance genutzt.Im Gespräch zwischen seine Rektorin und behandelte Psychiaterin,gab von Rektorin Seite Verständnis,später bei unserem Gespräch gab's das leider nicht mehr???
Wir haben alle den Eindruck die Schule will ihn"loswerden"auf RS.Die Ärztin meinte wir sollten uns ein Rat bei Rechtsanwalt suchen?
Was meint ihr?Gibt vielleicht im Internet oder so Seiten wo man sich Hilfe holen kann?Aus finanziellen Gründen ist uns schwierig den Rechtsanwalt um Hilfe zu bitten.
Noch zum Klassenlehrer...er hat meinem Sohn (von seine Seite)Zeit gelassen(das ist einzige positive).


Jetzt warum ist mein Sohn depri?Der Grund ist nicht bekannt....Aber es gibt viele Anzeichen:z.b.mein Mann ist Alkoholiker(trocken)damals war nicht der Fall.Vor drei Jahren ist meine Mutter gestorben(mit 61 Jahren an Krebs),das war "seine"Omi....Im Januar(vor einem Monat)ist mein Vater gestorben,plötzlich.Er hat sehr an Opa gehängt.....Und wie man in Ärzten Kreisen sagt,die Depri kann man vererben??Ich selbst leide seit 7 Jahren an Depression.


So...ich denke hab auf alle Fragen geantwortet?Wenn nicht,ihr kennt mich gerne fragen.

Was meint ihr...Fibro und Sunshine...(oder gerne auch andere)was kann man noch tun?Huch
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Rubina22
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Beiträge: 81


« Antworten #4 am: 23. Februar 2007, 08:27:14 »

Hi Maja

warum dein Sohn die Depression hat kann ichd ir nicht sagen, vielleicht ist einfach zuviel passiert in letzter Zeit, vielleicht war auch in seiner frühen Kindheit das Umfeld nicht so toll, so dass er zu wenig SIcherheit erfahren hat, wie bei meinem Sohn, der jetzt 17 Jahre alt ist.

Er hat seit ein einhalb Jahren Depressionen, meine persönliche Diagnose jetzt, und wir suchern erst jetzt den Psychiater auf, Montag das erste Gespräch. Ich wollte es nicht wahrhaben, dass er wie ich auch unter Depressionen leidet.
Das hat sehr weh getan, Schuldgefühle und alles mögliche gehen mir dabei durch denKopf und ich hab wertvolle Zeit vergeudet. Wir haben zwar versucht mit Kinesiologen zu helfen, aber das half immer nur sporadisch und das Gefühl
mein Kind nun auch mit Psychopharmaka versorgt zu wissen, ist eine bittere Erfahrung, er wird sicher welche verordnet bekommen!!!

Nun aber wieder zu dir und deinem Sohn: ich finde er sollte die Schule weitermachen, auf alle Fälle!!! OHne irgendwelche Nachteiloptionen (Huch kein Ahnung was das ist da ich in Ö lebe bei uns gibts sowas nämlich nicht)
da er die Struktur ganz dringend zur Gesundung braucht.!!
Ich denke in unseren Schulen, gerade im Gym., sitzen sehr viele  Kinder und Jugendliche die depressiv sind, nur werden sie eben nicht behandelt, weil die Eltern, wie ich, immer noch Angst haben vor Stigmatisierung.
Die machen die Schule auch weiter ohne irgendwelche Nachteil.....
Du hast die Diagnose und dein Sohn wird von medizin. Seite super betreut das macht es deinem Sohn, Gott sei Dank, leichter als vielen anderen die ihre Depression verschleppen.
Was er braucht für die genesung sind auch Erfolgserlebenisse und ein Umfeld wo er mit anderen sein kann.
Ich meine damit die soziale KOmponente. die ganz wichtig ist für JEDEN der Depr. hat.

Meiner Meinung nach ist der Mensch der Depre. diagnostiziert bekommen hat, nicht NUR depressiv sondern er hat auch einige gesunde Anteile, die immer wieder dann verstärkt werden wenn er "gesunde" Dinge tut. Wie Freunde treffen, Job oder Schule machen, je mehr er ausgegrenzt wird und je mehr auf seine Depression eingegangen wird, desto mehr wird er sich als kranker oder andersartiger Mensch fühlen.  Was er aber nicht ist. Er hat diese Veranlagung, egal ob vererbt oder anerzogen, mitbekommen, aber er hat auch andere gesunde Anteile in sich, die beachtet gehören. Und zwar ganz dringend beachtet gehören. Deshalb bin ich dafür dass er weiter ganz normal in die Schule geht und versucht sein Abi zu machen, wenn er Klassenlehrer im Geduld gibt, ist ja die positive Einstellung der Schule deinem Sohn gegenüber gegeben.

Ich wünsche euch viel Glück
Rubi
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man sieht nur mit dem herzen gut, das wesentliche ist für die Augen unsichtbar
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