Mikadostaebchen
Beginner

Beiträge: 2
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« am: 13. Februar 2007, 22:46:18 » |
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Hallo...
Ich stehe im Moment vor einer Entscheidung bei der ich ein wenig Rat und Erfahrungen von anderen Personen gebrauchen könnte...Ich schwanke zwischen stationärem Aufenthalt und ambulanter Therapie. Es ist so: Ich leide jetzt seit einem Jahr ungefähr an Depressionen und v.a. sozialen Ängsten, also ich denke die Ängste sind das größere Problem und haben die Depressionen mit sich gebracht. Na, auf alle Fälle wurde mir von jemandem von einer Beratungsstelle, der sich recht lange mit mir befasst hat, empfohlen, eine Psychoanalyse zu machen. Ich selbst sehe die Ursachen auch v.a. in der Vergangenheit. Zunächst konnte ich gar nichts anfangen, weil meine Ängst zu stark waren, um mich einem Therapeuten anzuvertrauen. Daher hat er mir bei noch einem Gespräch gesagt, dass ich es dann doch vielleicht stationär auch versuchen sollte. Ich bin zwar nun schon stationär angemeldet, werde aber wahrscheinlich noch bis Anfang März warten müssen ? falls ich denn hingehe. Denn parallel habe ich nun auch schon eine ambulante Therapeutin gefunden, die mit mir anfangen würde zu arbeiten. Und mittlerweile fühle ich mich ? auch dank Medikation ? in der Lage auch wirklich hin zu gehen. So entsteht für mich die Gretchenfrage, schiebe ich die stationäre Therapie zwischenrein oder konzentriere ich mich jetzt lieber darauf richtig in die ambulante einzusteigen? Diese Frage ist mir vor allem im Hinblick auf mein Studium wichtig. Ich habe letztes Semester erst den Studiengang gewechselt, konnte aber wegen meiner Probleme gar nicht hingehen. Mein Ziel ist es nun im Oktober spätestens wieder zu beginnen und jetzt noch ein Krankensemester zu nehmen ( denn das brauch ich sicher noch). Doch wie schafft man das am besten? Kann man sagen, dass stationäre Therapie ?schneller geht?? Aber andererseits kann man keine Probleme in 8Wochen lösen, die so lange entstanden sind. Und es gibt bei mir echt ziemlich was aufzuarbeiten aus meiner Vergangenheit. Und stationär ist ja v.a. dann angedacht, wenn man sonst gar keine Therapie ambulant beginnen könnte oder die nichts bringt. Grundsätzlich würde ich schon zu ambulant tendieren, denn ich finde die Therapeutin gut und kann nun auch sicher mit ihr arbeiten. Aber andererseits habe ich Bedenken, dass mir so die Zeit davon läuft...Ach ja, Fragen über Fragen, und ich mach mir wahrscheinlich zu viele Gedanken ;-) Und ich weiß natürlich, dass ich letztlich nur allein entscheiden kann...aber über ein wenig Erfahrungen und Anregungen würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank schon mal J
Viele Grüße, ?Mikadostaebchen?
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