morsza
Beginner

Beiträge: 5
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« am: 17. Februar 2007, 14:45:09 » |
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Hallo, ich bin neu hier und es hat einige Anläufe gedauert, bis ich mich traute, mich anzumelden. Ich bin seit 2004 mehr oder weniger durchgehend krankgeschrieben, 2 Arbeitsversuche (für 4 Stunden täglich) habe ich hinter mir, die aber beide Male im absoluten Chaos geendet haben. Ich leide seit 2004 an Depressionen, hinzu kommen noch diverse Angstzustände (soziale Phobie ist am stärksten vertreten). Gearbeitet habe ich seit 1979 ununterbrochen (lediglich für ein Jahr durch die 2 Geburten mit anschließendem Erziehungsurlaub von jeweils 1/2 Jahr unterbrochen, wird aber als Erziehungszeit anerkannt) als Sekretärin, zuletzt als Bürovorsteherin in einer Anwaltskanzlei. Durch Mobbing am Arbeitsplatz und Probleme mit dem ältesten Sohn (u.a. Suizidversuch mit anschließendem stationären Klinikaufenthalt in einer geschlossenen Abteilung) kamen die Depressionen. Ich habe seit Juni 2006 einen GdB von 80. Eine Reha im letzten Jahr hat mir überhaupt nichts gebracht, ganz im Gegenteil, ich habe das Gefühl, die Sache hat sich dadurch noch verschlimmert, weil in der Reha die Ärzte überhaupt nicht auf die Probleme eingegangen sind. Die Therapeuten in der Klinik bescheinigten mir eine Arbeitsunfähigkeit (von höchstens 2 Stunden in der Woche war hier die Rede), aber der Oberarzt, der einem nie zu Gesicht bekommen hat, unterschrieb den Entlassungsbericht mit arbeitsfähig. Diese Ansicht haben meine Therapeutin, meine Psychologin und der Hausarzt revidiert und mich sofort wieder krankgeschrieben. Die Krankenkasse hat mir im Dezember 06 nahegelegt, einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente zu stellen, da auch die Untersuchung im Dezember 06 beim MDK ergeben hat, dass ich arbeitsunfähig bin. Und dass, obwohl 4 Wochen vorher die Reha stattgefunden hatte mit der Diagnose arbeitsfähig. Den Rentenantrag habe ich dann zusammen mit einer Mitarbeiterin der Krankenkasse gestellt. Jetzt kommt noch hinzu, dass ich diese Woche erfahren habe, dass ich sehr schlecht höre und aus diesem Grund nunmehr auch an beiden Ohren ein Hörgerät tragen muss. Wie sehen denn Eure Erfahrungen mit dem Rentenantrag aus? Problematisch wird es bei mir werden, wenn ich mich bei irgendwelchen fremden Ärzten vorstellen muss, dass war schon beim MDK der blanke Horror. Ich habe nächtelang nicht geschlafen und bin fix und alle dorthin gefahren worden. Aber entgegen anderer Berichte, die ich über den MDK gelesen habe, war die Ärztin dort sehr freundlich und hat sofort gesehen, was mit mir los ist. Ich bin nicht in der Lage, alleine Auto zu fahren oder mit der Bahn/dem Bus. Viele Leute bedeuten für mich gleichzeitig Panik und Flucht. Ich nehme täglich 150 mg Trevilor und 50 mg Doxepin. Außerdem noch mein Asthma-Mittel und sehr häufig Aspirin aufgrund der Migräne. Wie habt Ihr das mit der Rente durchgestanden
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