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Autor Thema: erwerbsunfäig und am ende  (Gelesen 3900 mal)
trauertaucher
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Beiträge: 13


« am: 01. März 2007, 17:32:45 »

Hallo habe depri nach Unfalltod meiner Tochter (7 Jahre ) und seit 25 Jahren cluster-Kopfschmerzen . bin erwerbsunfähig und habe gerade meine 2 Verlängerung gestellt . Das macht mich jedesmal so vertig das ich seelisch total im eimer bin,gut bin erst 41.  Da sagt der mir das wäre zu früh um nicht zu arbeiten,witzig konnte mir die Kopfschmerzen nicht aussuchen und auch nicht das meine Tochter so früh gehen muss.Habe angst vor einer neuen vt alles wieder raus holen. Und wenn ich mir vorstelle ,die finanzielle Sicherheit von der lva geht nun auch noch dahin ,was wird dann Huch? Huch Huch Huch
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juergengrisu
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« Antworten #1 am: 01. März 2007, 21:42:39 »

Hallo Trauertaucher

Das mit deiner Tochter tut mir sehr Leid ich selber habe meine geliebte Nadine verloren 93 das habe ich bis Heute auch nicht weggesteckt aber sicher ist bestimmt das dir die Rente verlängert wird, ich hatte 3 verlängerungsanträge an die LVA gestellt jetzt habe ich sie auf Dauer.
sollte deine Rente abgelehnt werden was ich nicht glaube gibts hier den VDK die sind sehr gut und helfen.

ich wünsch dir alles Gute

Gruß
Jürgen
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Depri
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« Antworten #2 am: 06. März 2007, 19:13:21 »

Hallo Trauertaucher,

auch ich habe ein Kind verloren und die Zeit danach war so grausam. Ich selber stehe jetzt vor der dritten Verlängerung meiner Rente und ich hoffe für dich, dass alles gut wird.

Einen ganz lieben Gruss

Depri
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trauertaucher
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« Antworten #3 am: 06. März 2007, 20:46:36 »

Danke für die antworten seid ihr auch jedesmal so fertig wenn ihr zum Amt geht ? Macht ihr noch Therapie ? Sind die Ärzte bei euch auch so drauf, das sie euch das Gefühl geben das man einfach nur faul ist .olli
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Abendstern
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« Antworten #4 am: 07. März 2007, 22:17:23 »

Hallo Trauertaucher!

Also als erstes: Du musst Dir ein dickes Fell zulegen, bezgl. der RV. Obwohl ich weiß, dass die LVA wesentlich kulanter ist, als die BFA.

Ich bin nach altem Gesetz BU, werde alle zwei Jahre überprüft. Eine Bekannte ist wegen dem Gleichen BU allerdings bei der LVA, sie hatte bis heute (9 Jahre später), noch nicht eine Überprüfung!!!

Wieso gehst Du denn jedes mal aufs Amt? Tu Dir das doch nicht an!
Fülle die Formulare aus (mach dir aber eine Kopie), führe alle behandelnden Ärzte auf, schildere ihnen deine Krankheitssituation, das sie sich z.B nicht verbessert, sondern evtl noch verschlechtert hat, und ab damit in die Post!

Ich habe vier Jahre lang Therapie gemacht, ist jetzt drei Jahre her und beginne nun erneut eine im April. Mit gemischten Gefühlen, aber auch ein Stückweit Hoffnung.

Nein, mein Arzt ist nicht so drauf wie Deiner, und wenn er es wäre, dann wäre ich nicht mehr dort.

Such Dir einen Neuen! Denn das ist keine Vertrauensbasis!

Olli, es tut mir furchtbar leid, was mit Deiner Tochter passiert ist. Vielleicht willst Du ja mal in einem anderen Thread näheres erzählen, Dir damit vielleicht auch manches von der Seele schreiben.

Wünsche Dir weiterhin ganz viel Kraft!

Viele Grüße
vom Abendstern
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Es gibt immer eine Tür die dir offen steht. Du hast immer eine Wahl, aber es ist schwierig, die richtige Tür zu finden. Manchmal hast du den Schlüssel schon in der Hand und weißt es nur nicht. (Iris)
Winnie
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« Antworten #5 am: 09. März 2007, 16:05:09 »

Hallo Trauertaucher,

tut mir wirklich sehr leid was Du erlebt hast!!!!

Ich wollte kurz was zu Deinem Arzt sagen. Ich hatte auch einen Arzt, der mich in Sachen "Rente" nicht wirklich unterstützt hat. Ich mochte diesen Arzt sehr gern und wollte nicht wechseln, war über 6 Jahre bei ihm in Behandlung und sogar meine Töchter gingen zu ihm, er war übrigens Psychiater. Er meinte "stellen sie nur den Rentenantrag, dann haben sie erstmal noch kurze Zeit "Überbrückung", bekommen werden sie sie nicht". Mit diesem Gefühl ging ich dann auch zur Gutachterin, ich habe die Rente bekommen. Im nachhinein kann ich nur sagen, dass er nie bemerkt hat, wie es wirklich um mich steht. Er hat nie annähernd den Ernst der Lage erkannt, heute bin ich nicht mehr bei ihm in Behandlung und das ist auch gut so. Irgendwie hat dann die Vertrauensbasis gefehlt.

Liebe Grüsse
Winnie
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trauertaucher
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« Antworten #6 am: 09. März 2007, 21:49:00 »

Hallo habe heute Post von der lva bekommen,1 Jahr verlängert und mit der Bemerkung meine  sei in den griff zu bekommen.Jetzt habe ich schon wieder angst vor dem nächsten Termin der Verlängerung.Außerdem war eine Bemerkung, habe man Depressionen wäre man einmal pro Woche beim Psychiater.Danke liebe lva nun werde ich mal eine vt machen und so wie die lva will beim Doktor öfter guten Tag sagen ,sonnst würde er mich bei meiner nächsten Verlängerung auflaufen lassen.ich weiß schon jetzt das es mir wieder schlechter gehen wird doch das schreiben und die antworten hier tun mir gut .Danke Danke Danke.mfg.Olli
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Winnie
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« Antworten #7 am: 14. März 2007, 20:26:14 »

Hallo Trauertaucher,

aber zumindest hast Du 1 Jahr Ruhe, so musst Du das erstmal sehen. Ich weiß, dass man oft darüber nachdenkt "und was ist dann ...?". Ich selbst kenne diese Gedanken nur zu gut.

Bei mir steht auch immer sowas Ähnliches wie "dass es sich bessern könnte". Da reg ich mich nicht mehr auf. Ich hab erstmal diese Sorge los und das ist erstmal wichtig für mich.

Liebe Grüsse
Winnie
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Lucky
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« Antworten #8 am: 15. März 2007, 11:51:44 »

Hallo Olli,

ich weiß aus der SHG, daß immer, wenn die was von irgendwem wollten, - Rente beantragen o.ä., Gutachter muß her - sind die behandelt worden, wie der letzte Dreck. Sie haben oft gehört, wäre doch gar nicht so schlimm usw. Mittlerweile können viele kaum noch schlafen, sobald ein neuer Gutachtertermin ansteht! Und dennoch, sie haben alles durchbekommen!

Aber ist das nicht die Philosophie?? Mal sehen, inwieweit ich die Leute fertig machen kann, vielleicht nimmt einer den Antrag zurück, einer weniger, den man bezahlen muß....keine Ahnung, was in den Leuten vor geht! Vielleicht gibt es ja wirklich einige, die nichts haben, außer keine Lust, zu arbeiten, wer weiß, was die Ämter da für Erfahrung gesammelt haben....

Eine Frau hat ihren Sohn verloren, vor 5 Jahren. Sie ist seitdem in einer ShG, irgendwas mit verwaisten Eltern. Sie erzählt, daß ihr das gut tut. Die treffen sich auch, grillen zusammen u.ä. Dort haben alle dasselbe erlebt, ein Kind verloren. Wäre sowas vielleicht was für Dich? Vielleicht haben die ja auch Tips für Dich, wie Du mit den Behörden besser klar kommst?
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trauertaucher
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« Antworten #9 am: 15. März 2007, 15:43:30 »

danke ja ich glaube das so eine shg wäre bestimmt ok.Doch im Moment steht schon wieder ein Problem vor der Tür da meine Frau Schwanger ist, und wir heute beim Frauenarzt waren,wobei er seine Untersuchung macht wie immer,kam es mir schon komisch vor das er so seltsam schaute.Ich sollte recht behalten ,ich weiß nicht wie unser Herrgott über mich richtet unser Kind ist Tod ich habe keine Worte mehr was ist das mit dem Leben ,mit so viel Schmerz ich wäre schon lange gegangen wenn meine Frau nicht so viel Kraft und Liebe für mich hätte.
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Lucky
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« Antworten #10 am: 15. März 2007, 16:12:15 »

Das tut mir leid, Olli, wie weit ist sie denn?
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trauertaucher
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« Antworten #11 am: 15. März 2007, 21:00:25 »

3 Monate war alles in Ordnung sie war ende des dritten Monats .Jetzt hoffe ich erst mal das morgen im Krankenhaus alles ohne Schwierigkeiten klappt. Dann kann man erst mal einen neuen Anfang machen, und versuchen darüber hinweg zu kommen. Melde mich morgen und berichte.
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Winnie
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« Antworten #12 am: 15. März 2007, 21:57:43 »

Hallo Trauertaucher,

das tut mir leid!!!! Ich weiß wie weh das tut, hatte selbst schon 2 Fehlgeburten ... die zweite vor 4 Jahren.

Steh Deiner Frau bitte bei, sie braucht Dich jetzt!!!!

Ich würde Dich gern trösten, aber da gibt es leider keinen Trost!!!

Liebe Grüsse
Winnie
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juergengrisu
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« Antworten #13 am: 16. März 2007, 08:07:06 »

Hallo Trauertaucher

Ich bin geschockt , ich möchte dir mein Herzliches Beileid aussprechen weiß nicht was ich sagen soll bin sprachlos deine Frau braucht dich jetzt ...

Wünsche euch beiden alles Gute

Grüße von Jürgen
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trauertaucher
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« Antworten #14 am: 18. März 2007, 10:49:02 »

So bin wieder da .Erst mal danke für euere Anteilnahme .Op ist sehr gut gelaufen und so ist bei meiner Frau körperlich wieder alles in Ordnung. Seelisch sieht es da etwas anders aus  ,bin Traurig und wieder leer wie ich es schon kenne .Ich denke oft an meine kleine die nun schon oder eher erst 6Jahre weg ist . Die Schmerzen auf dem Friedhof waren unerträglich ,die habe ich im Moment nicht doch diese leere ist da ,kein Antrieb und der Wunsch nach dem Tod zum greifen nah .Meine Frau ist auch sehr Traurig und ihr Trost ist es das sie mich hat,und das tut sehr gut.Sie muß sich noch eine Woche schonen ,und ich denke das wir dann mal eine Woche Urlaub ins Auge fassen.Dann gehe ich Tauchen und das hilft mir dann immer sehr gut .Im Moment frage ich mich allerdings was mir unser Herrgott noch so alles auf die Schultern packen will.Wünsche allen noch einen schönen Sonntag .Olli
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Abendstern
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« Antworten #15 am: 18. März 2007, 14:52:23 »

Hallo Trauertaucher!

Habe eben erst von eurem erneuten Verlust gelesen.

Es tut mir echt leid für euch beide. Gut das die OP in Ordnung war, aber deine Frau wird noch eine lange Zeit mit dem Verlust zu kämpfen haben. Sie erlebt noch ein anderes Gefühl von Leere, als Du.

Sie braucht jetzt Dich und deine Aufmerksamkeit, deine Liebe und deine Kraft.

Ein paar Tage Urlaub ist sicherlich nicht verkehrt, aber es wird seine Zeit brauchen....

Euch beiden alles Liebe

Abendstern
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trauertaucher
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« Antworten #16 am: 11. Januar 2008, 12:25:09 »

Hallo wieder mal da , hatte  mal wieder sehr viel mit meiner Verlängerung der Rente zu tun ,doch heute kam die Nachricht das ich die Rente auf dauer habe.Mir ist ein großer Stein vom herzen gefallen es ändert sich zwar nichts an meinen problemen und meiner Krankheit doch bin ich glücklich das der gutachter stress erst mal ein ende hat .Das wollte ich mal berichten melde mich wieder .mfg.olli
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