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Autor Thema: Wie von 427 Euro monatlich leben??  (Gelesen 6160 mal)
franke
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« Antworten #25 am: 21. März 2007, 13:52:09 »

Hallo Rubi und an andere
Die 33mal entzug war rein wegen Alk . Bin dann auf Diazepam umgestiegen
versuche jetzt mit tropfen und taps langsam zu runter zu gehen mein ziel ist
ganz weg von den zeug zu kommen .Die33 mal war in einen zeitraum von 15
jahren . Gruß an alle franke
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Rubina22
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« Antworten #26 am: 22. März 2007, 20:02:56 »

Hi Fossy (can you remember, ich bin die mit den zwei Jungs aus Wien...wir hattens chon mal das Vergnügen  Zwinkernd
Richard, Leonhard


also ich war ja auch schon auf Entzug, im API Anton Proksch Institut, sehr gutes, erfolgreiches KH in der Nähe von Wien.
Und eigentl. bin ich hingegangen um mal zu pausieren, ich wollt gar nicht so recht weg, ich bin auch von meinem Arbeitgeber sozu. dazu genötigt worden, einen Entzug zu starten, da ich immer wieder fehlte von dem Tramal, das einen da so niederdrückt dass man gar nicht aufstehn kann am Morgen wenn man so viel dosiert hat wie ich.
Ich war Alkoholikerin, seit 5 Jahren trink ich gar nix mehr, dazwischen immer wieder laaaaaaange Abstinezphasen, von mir selber gestartet und durchgezogen ohne irgendwelche therapeut. oder ärztl. Begleitung, ich wollte einfach weg, in meinemGehirn hatte sich eine art Maturierung vollzogen "DER ALK IST SCHEISSE FÜR MICH; ER MACHT BLÖD; ALT HÄSSLICH UND ER IST GIFT FÜR DEINE FAMILIE" das hatte sich mir eingeprägt und so konnte ich die finger davon lassen.

Ich war auch von Praxiten einem Benzo abhängig, das selbe, ich setzte selber ab (allerdings schön langsam ausschleichen) und kam so auf Null.

Ich war auch essverhaltensgestört, Bulimie, auch selber weg.

NurTramal davon komm ich nie weg, weil ich es mir zuviel GIBT als es mir nimmt. An manchen Tagen hilft es mir so Dinge durch zu ziehen die ich sonst nicht ertragen würde...

Manchmal denk ich ich will weg, dann aber merk ich es wäre wieder eine Lüge, wenn ich da auf Entzug ginge, würde jemandem der wirklich weg will den Platz klauen.
Aber es gibt auch andere die einfach nur ein Päuschen einlegen wollen und  manche die erkannt haben dass sie weg müssen, alles andere wäre der Tod (ich red jetzt vom Alk)
Ich denk das ERkennen macht es aus, das Erkennen dass es einem nur schadet in jeder Hinsicht, ob man davon wegkommt endgültig oder nicht.

Mein Arzt verschreibt mir Praxiten, Seropram, Tramal, Psychopax...alles was ich will, oder fast alles sag ma mal. Da ich chron. Schmerzpat. bin und medizin. ganz gut Bescheid weiß, ich fragte ihn auch mal ob er da ein Suchtpotential erkennen könne mit dem Tramal er meinte "schmerzfrei zu sein wäre der erstrebenswerteste Zustand den ich erreichen könne"
was ja auch stimmt. Aber eigentl. habich sehr selten Schmerzen und nehm es aber andauernd.
Morphium würd er mir wohl nicht verschreiben!!!

Ich nehm z. Z. auch 30 mg Praxiten pro Tag (also 2 x 15 mg) weil ich so unruhig war wegen der finanz. Geschichte, ich weiß aber dass ich das sehr schnell wieder auf 0 dosieren kann, wenns finanz. besser geht (das hoffe ich ganz stark)

Aber das trifft nichtauf alle zu, dass sie so im Alleingang von Benzos runterkönnen, das Suchtzentrum zu überlisten istnicht bei jedem gleich leicht oder schwierig. Und wenn man kein Ziel hat, also nicht weiß WAS man für die Abstinenz bekommt, zahlt es sich oft nicht aus abstinent zu werden,
denn die Mittel erleichtern einem ja immens das Leben...
das wegzugeben für nichts..leuchtet nicht jedem ein.

ich hoffe ich hab mich ein bissl klar ausgedrückt, und ihr könnt verstehn was ich damit sagen will.

verstehe eherLeonhard als Richard, wegen dem Tramal
und eher Richard als Leonhard, wegen den Benzos

Lg Rubi
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man sieht nur mit dem herzen gut, das wesentliche ist für die Augen unsichtbar
Rubina22
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« Antworten #27 am: 22. März 2007, 20:15:48 »

Sorry Franke hab gar nicht gesehen dass du auch geantwortethast.
warst du auch Exzesstrinker wieich, also Wochenlang ohne und dann Knall auf Fall, zwei Tage lang durchgesoffen???
ich hab immer gewartet bis der Vater die Kinder holt und dann eine Flasche hochprozentiges gekauft und mich so richtig niedergesoffen, scheußlich wie viele Tage ich mir so versaut habe. und wieviele gefährliche Situationen ich mich ausgesetzt habe. DerAlk ist für mich wirklich ganz was gefährliches und grausliches, da fall ich mein Leben lang nimmer drauf rein.
Wie geht es dir jetzt damit wenn du an deine Alkzeiten zurückdenkst??
ich find 70 mg nicht soviel...(schlag mich jetzt nicht Richard) aber ich kenne bei weitem höhere Dosen.
als ich in der Psych. war bekam ich in der Früh 50 mg und am Abend 50 mg Praxiten. (gegen Panikattacken)

wegen was nimmst du sie eigentlich die Benzos Franke??

bekommst du sonst Angstzustände oder bist du so unruhig, oder meldet sich wieder der Suchtdruck puncto Alk???

wenn du hier in Wien wärst könnt ich dir einen super Kinesiologen empfehlen...der dir sicher gut, was heißt gut, er würde dir supergut und viel besser als jedes Psych. der Welt helfen können davon runterzkommen.

Ein Freund war auf 200 mg Benzos, und als er vom Kinesiologen kam war er weg!! auf 0, er hat ihm was homöopathisches gegeben und einen Punkt gedrückt und sein Verlangen nach den  Praxiten war verschwunden.

Der Mann ist echt so super, und er ersetzt mir Therapie und Psychiater. leider kostet er 60 Euro, nimmst sich aber zwei Stunden Zeit für dich.

wenn ich von ihm rausgehe strahle ich immer so , und meine Augen leuchten, schau aus als wäre ich zwei Wochen im Urlaub gewesen..

er tut einafch Körper und Seele so gut.

na jetzt hab ich dir ganz schön was vorgeschwärmt nicht wahr  Zwinkernd
aber er ist echt toll

Lg und alles gute
aus Wien von Rubi
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franke
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« Antworten #28 am: 23. März 2007, 13:37:07 »

Hallo Rubi
Meinen letzten Alkenzug habe ich 2004 gemacht seitdem bin trocken .Der Entzug
hat 13 Tage gedauert mehr zahlt die Krankenkasse nicht mehr. Bei meiner
Entlassung habe ich immer noch gezittert und war nervös und innerlich unruhig.
Darauf habe ich mir Benzos besorgt. Zuerst waren es 20mg jetzt sind es schon
70mg das ist einfach zuviel und muß einfach wieder runter . Ich hatte vorher
nichts zu tun gehabt ich habe dieses teufelszeug total unterschätzt ob ich es alleine
schaffe weiß ich nicht mal schauen, und wie geht es Dir hoffentlich besser als mir.Ich
war schon immer ein unruhiger Geist
Wünsche Dir noch einen schönen Tag franke
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Rubina22
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« Antworten #29 am: 23. März 2007, 21:12:41 »

Hallo Franke

aaaaaaalso wenn du Teufelszeug sagst dann stößt mir irgendwie bitter auf; ich finde Benzos sind besser als ihr Ruf, bevor ich irre, unruhig und aggressiv durch die Gegend renne nehm ich lieber ein Valium ..da ist für mich Nutzen des Medis größer als die Gefahr süchtig zu werden.
Ein Freund von mir ist seit 27 Jahren in Rente, zuerst Diagn. Schizophrenie, dann Manie, dann Depression, dann manisch/depressiv, er bekommt seine Depotspritzen Neuroleptikum die ihn sehr dick haben werden lassen, und teilweise katatonisch.
Er ist aber immer noch innerlich total unruhig, bekommt dagegen noch irgendwelche andere Medis, die Nebenwirkungen haben die sich gewaschen haben, auch Neuroleptika und ein Schlafmittel.
Wenn erzum Arzt geht und sagt er möchte ein Benzo verneint das der Arzt aus dem Grund das es süchtigmachend ist!!! ich find das total bescheuert, wenn er das Benzo nehmen könnte müsste er die beiden anderen Medis die wirklich viel ärgere Nebenwirkungen haben, nicht nehmen.
Nur weil es süchtig machend ist, ein Medi nicht zu geben, ist für mich altmodisches, nicht bewährtes Procedere.
Ich halt es da wie der Schweizer Psychiater Mark Rufer, der meint in Krisensituationen wären Benzos DAS erste Mittel der Wahl, und natürlich soziale Unterstützung, und damit meinte er nicht gleich nen stationären Aufenthalt mit Antidepressiva und Neuroleptika sowie es in Österreich meistens praktiziert wird.

mach dich nicht fertig wegen der Benzos und den 70 mg, schau dass du nicht höher wirst, und versuch es halt langsam runterzudosieren, wie hoch ist denn die Einzeldosis bei dir?? kann man die Tabs auch halbieren und dritteln??

mir gehts leider nicht so gut, wegen des Geldes, hab heute meine letzten 40 Euro fürs MOnat fast ausgegeben, gott sei dank hab ich genug Katzenfutter zu hause, die müssen wenigstens nicht hungern. ich selber ernähr mich z.Z. hauptsächl. von Schokolade, Marmelade, Kaffee und Wasser. Das süße pusht und der Kaffee macht munter..aber ich hab schon Untergewicht, 49 kg nur mehr,
es ist kein Zustand nicht, ich hoffe es kommt bald die Nachzahlung vom Pflegegeld.
Hab die Stufe I zugesprochen bekommen, ist 149 Euro im MOnat, und 440 Euro müssten nachgezahlt werden. Hab schon diese Woche drauf gewartet, nix gekommen.
bin mit 1200 Euro Miete im rückstand!!!
und diese Woche nur eine Massage gehabt.

Ich konnte nie verstehn warum sich Leute aus finanz. Sorgen um*******n
jetzt komm ich fast in die Nähe davon es zu verstehn,
es ist kein Leben mehr wenn die Gedanken pausenlos um die eigene Existenz und wie man sie finanz. aufrecht erhalten kann, kreisen.

Ich wünscht ich hätte wieder einen Job, würde wirklcih alles (außer Schlachter, oder Fleischhauer) machen!!
Ja und auf den Strich tät ich auch nicht gehn (jetzt mein ich wirklich als Hure mein Geld verdienen)

aber sonst alles!!

Lg Rubi
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« Antworten #30 am: 25. März 2007, 12:00:46 »

Hallo franke,
70 mg Valium sind schon verdammt viel für einen Tag. Solltest versuchen langsam abzusetzen. Geht mit Diazepam-Tropfen sehr gut. Zum  Anfang kannst du ruhig etwas mehr absetzen. Zum Ende lieber vorsichtig reduzieren. Bin 2005 aus Klinik entlassen worden mit 40 mg Diazepam pro Tag. Habe mich bis heute auf 6 mg herrunterdosiert. Nebenbei mache ich aber noch eine ambulante Therapie. Werde weiter reduzieren, aber lassen mir auch entsprechen viel Zeit. Ohne die Begleittherapie wäre ich noch nicht soweit gekommen.

Mit der Sucht nach Diazepam ist es so eine Sache. Kann hier nur für mich sprechen. Es ist sicherlich richtig, dass Benzos ein "Teufelszeug" sind, aber das trifft für alle Stoffe zu, die süchtig machen. Bevor jedoch bei mir gar nichts mehr läuft, nehme ich lieber Benzos und kann so am Leben teilnehmen, als umgekehrt. Benzos sollten jedoch meiner Meinung nach nicht das erste Mittel der Wahl sein, sonder erst Neuroleptika und SSRI-Hemmer und dergleichen. Erst wenn diese nichts bringen, dann Umstieg auf Benzos.
Also mach dir nicht zu große Sorgen, denn den Ausstieg wirst du schon schaffen, auch wenn er vielleicht ein paar Jahre dauert.

Gruß Leonardo
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franke
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« Antworten #31 am: 25. März 2007, 12:29:57 »

Hallo Leonardo
Danke für deinen Beitrag ,du hast schon recht mit den 70mg es ist zuviel .Ich kenne welche
die nehmen 30mg und das schon jahrelang .Ich habe den Fehler gemacht von alk gleich auf
Benzos umzusteigen bloß weil ich nervös und unruhig war ,ich hoffe ich schaffe es.
Gruß franke
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« Antworten #32 am: 25. März 2007, 13:24:23 »

Hallo franke,
du wirst es schaffen, davon bin fest überzeugt. Aber lass dir für den Entzug Zeit, denn hier ist Besonnenheit gefragt. Immer nur soviel Herrunter dosieren, dass die Entzugssymptome noch gut erträglich sind. Spiel hier nicht den starken Mann, denn das wird dir schlecht bekommen. Die Dinge solltest du nicht übers Knie brechen,dann kommst du auch dauerhaft davon los. Zudem solltest du nicht, wenn du abgesetzt hast wieder erhöhen, denn dann wird alles zur Farse und die Sucht hat wieder gewonnen. Sprich vielleicht auch nochmal mit deinem Arzt, ob du zur Unterstützung noch andere Medikamente bekommen kannst, die eine Stabilisierung bewirken. Denke da an Neuroleptika und dergleichen.

Gruß Leonardo   
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Fossy
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« Antworten #33 am: 25. März 2007, 15:28:33 »

Hallo franke,

es gibt noch Selbsthilfegruppen.

Dort unterstützt man sich gegenseitig. Wenn du *Druck* hast, egal zu welcher giftigen Substanz, du hast immer jemanden den du anrufen oder ansprechen kannst.

Es gibt soviele AA Gruppen, da könntest du theoretisch jeden Abend zu einer anderen gehen :-)

Ich kenne jemanden der es gemacht hat....er sagte, egal, Hauptsache ich bin nicht jeden Tag alleine.
Das alleine sein bringt uns ja oft auf *dumme* Gedanken.

Ich denke, das mit den SH-Gruppen wirst du kennen.  :-)  Naja, ich dachte halt, schreib's ihm mal :-)

LG Fossy

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Rubina22
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« Antworten #34 am: 26. März 2007, 04:28:29 »

Hallo
also ich find das total unverantwortlich dass ihr hier Neuroleptika propagiert und Valium als Teufelszeug hinstellt. Das ist nicht nur unverantwortlich sondern unprofessionell. Bei allem Respekt, Neuroleptika haben auf die Dauer Nebenwirkungen die Areale des Gehirns (irreversibel!!) zerstören.

Mit Neuros treibt man buchstäblich den Teufel mit dem Belzebub aus.

Wenn schon weg von den Benzos dann alternativ, Bachblüten, Homöopathie, Aromatherapie, autogenes Training würde ich meinen, erfüllen den Zweck Ruhe in sich zu finden mehr als Neuroleptika.
Natürlich brauchs mehr Zeit und Übung aber es rentiert sich auf alle Fälle.

Lg Rubi
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« Antworten #35 am: 31. August 2007, 21:22:37 »

Hallo wollte euch nur eine gute Meldung schreiben.
Ich bekomm seit vergangenem Monat 920 Euro pro Monat, also Pflegegeld Stufe I und Kinderzuschlag ist da auch dabei, aber so kann ich bzw. können wir einigermaßen leben wenn ich auch noch selbstständig was dazu verdiene (was ich natürl. bei der PVA gemeldet hab)
Bis Okt. 2008 wurde diese Frühpension genehmigt.
Irgendwie ist mir ein bissl fad jetzt, natürlich ist es schön mal ne Auszeit zu haben, aber wie strukturiert ihr eure Tageszeit???
Dass ihr zufrieden seid?
Wäre über Tipps sehr dankbar

Rubi
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